Autor Thema: Andruckfilz  (Gelesen 71 mal)

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Offline andeejark

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Andruckfilz
« am: Montag, 13.August.2018 | 02:42:34 Uhr »
Zu welchem Zweck verwenden Hersteller wie Philips, Grundig Andruckfilze wogegen Revox, Akai ohne auskommen ? Ist es um Drop-Outs zu minimieren ? Die Kopfform der Akai ähnelt den Philips Köpfen ist relativ spitz. Defekte Philps soweit hergerichtet > Aufnahme dumpf. Drücken auf den Andruckfilz > Aufnahme einwandfrei. Habe die verschlissenen Filze getauscht, habe aus selbstklebenden Filzfüßen was rausgeschnitten. Aufnahme war 3 Tage gut, muß mir da wohl doch noch was einfallen lassen :-( Merwürdigerweise kann Ich den Filz am Wiedergabekopf wegziehen, man hört ( fast ) keinen Unterschied...beim Aufnahmekopf ist sofort alles schlechter
« Letzte Änderung: Montag, 13.August.2018 | 02:50:27 Uhr von andeejark »

Offline PeZett

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Re: Andruckfilz
« Antwort #1 am: Samstag, 18.August.2018 | 15:59:54 Uhr »
Der Andruckfilz stammt noch aus einer Zeit, in der es viele Bänder ohne Rückseiten-Beschichtung auf dem Markt gab und das Band wegen der Kopfgeometrien noch recht "flach" geführt werden musste (geringe Umschlingung, Bänder z.T. noch recht nachgiebig). Bei den Philipsgeräten späterer Generationen liess sich der Filz mit einem kleinen Schieber wegziehen um auch beschichtete, steifere Bänder (besser) abspielen zu können. Die letzten "Philipse" dürften diesen Filz gar nicht mehr haben.
Wenn die selbstgebauten Filze schnell nachgeben, kann es auch an der verwendeten Bandsorte  liegen oder der Bandzug ist generell zu hoch. Da müsste man sich die betreffende Maschine mal genauer ansehen.

Gruß

Peter
Wege entstehen dadurch, dass man sie geht. (F.Kafka)