Autor Thema: Accuphase P-300L, eine weitere Story mit Höhen und Tiefen  (Gelesen 6256 mal)

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Accuphase P-300L, eine weitere Story mit Höhen und Tiefen
« am: Dienstag, 26.Juli.2011 | 12:13:55 Uhr »
Hallo Accuphase Liebhaber,

wie ich das schon bei der M-60 "angedroht" hatte, wird es noch mehr solcher Storys geben. Nun mache ich ein weiteres mal meine Drohung wahr und "maltretiere" Euch mit einer neuen Story mit einem Accuphase Klassiker. Dieses mal geht es um die Accuphase P-300L.

Auch zu dieser Endstufe, dieses mal eine Stereo Endstufe, gibt es eine interessante Geschichte, die auch nicht mit Komplexitäten und Querverweisen zu anderen Storys geizt. Weil auch diese Story wieder etwas länger wird, bleibt wieder nur der Weg über mehrere Steps.

Step1
Wie ist es zu dieser P-300L gekommen? Nun, dazu muss ich auch wieder etwas weiter ausholen (sorry). Es war in 2003, da hatte ich meinen ersten Accuphase E-203 als Vollverstärker, der schon verdammt gut klang, nur etwas schwach auf der Brust war (2 x 70/90W an 8/4 Ohm). Das war aber nicht der Grund, warum ich die P-300L angeschafft habe. Also, in 2003 hatte ich mir die sicher von mir schon bekannte Infinity RS1B geangelt.

Wie auch einige Leute wissen, wird diese RS1B halb aktiv gefahren, was zum Betrieb zwei Stereo Endstufen oder 4 Monoblöcke oder einen Mix aus beidem erfordert. Nun sollte man in dem Zusammenhang auch noch wissen, dass die RS1B im Mittelhochton Teil mit 2 Ohm Impedanz antritt, was dann auch eine entsprechend stabile Endstufe fordert.

Also musste ich auch eine passende Endstufe bekommen, die dem Problem gewachsen war. Dumm nur, das ich ja eigentlich gleich zwei Stereos brauchte. Als Übergangslösung habe ich mir gedacht, nimmst Du den E-203 Vollverstärker, trennst den auf (die Vor-Endstufe lässt sich bei dem E-203 per Schalter trennen) und hängst daran das Mittelhochton Panel mit seinen 2 Ohm. Eigentlich sollte ich das nicht machen wegen der 2 Ohm an der 4 Ohm Endstufe des 203. Wenn man aber nicht ganz so weit aufdreht, geht das auch ohne Schaden ab.

Nun brauchte ich also "nur noch" eine Endstufe für den Bass, die etwa doppelt so viel Leistung haben sollte, wie die MH Endstufe, also etwas mit über 150-200 W. Da der Vollverstärker E-203 aber von vorne herein nur eine Notlösung sein sollte (schon wegen der Impdanzen), sollte die Bassendstufe nun von Anfang an auch eine 2-Ohm-taugliche Endstufe sein, die dann auch ab 150, besser 200 W aufwärts antreten kann. Und es sollte, wegen des guten Klangs eine Accuphase sein.

Also habe ich mich auf die Suche gemacht und im AM und der Bucht mal so gesucht. In der Bucht habe ich dann auch zur richtigen Zeit etwas gefunden, das mir sehr zu gesagt hat. Und hier kommt noch eine weitere "Nebenstory" dazu. Nebenstory? Ja! Es hat sich nur wenige Monate vor dieser Aktion zufällig ergeben, dass ich über einen Arbeitskollegen mit bekam, dass der einen Freund hat, der genauso "hifibekloppt" ist wie ich. Der Kollege meinte noch, dass ich seinen Freund doch unbedingt mal kennen lernen sollte. Wir hätten sicher vieles zu blubbern. Nun, zu diesem Treffen kam es erstmal nicht.

Kommen wir aber mal zur P-300L Story zurück. Also ich hatte ja eine Accu in der Bucht entdeckt, die schon ziemlich gut meinen Vorstellungen entsprach. Meine Bedingungen zu der Zeit waren, dass die Endstufe aus der Nähe sein sollte, so dass ich den Transport selbst machen könnte, weil ich den "Unternehmen" nicht so recht vertraut habe (schlechte Erfahrungen). Der Preis musste auch noch stimmen, dann wäre alles klar.

Tja, ich mach es mal kurz. Die P-300L war aus der Nähe und ich habe sie tatsächlich "gewonnen". Und jetzt kommt die "Nebenstory" zum Zuge. Ich hatte meinem Kollegen von dem Fischzug erzählt und dass die Endstufe aus der Nähe sei (die Stadt nenne ich hier aus Datenschutzgründen nicht). Als ich dann den Namen des VK per Mail bekam, erzählte ich das meinem Kollegen und der schaute mich dann so seltsam an. Er meinte dann, dass es offenbar der "Hifibekloppte" Freund von ihm sei (übrigens auch bei uns in der selben Firma beschäftigt!) und das ich ihn doch einfach mal anrufen sollte. Gesagt, getan - er war es tatsächlich!

Also schnell ein kleines Meeting gemacht und die Kaufmodalitäten erledigt. Einen Termin zur Abholung gemacht, die Kiste abgeholt und nun war sie meine.



*** Ende "Nebenstory" ***

Weiter gehts mit Step2

Klausi
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Re: Accuphase P-300L, eine weitere Story mit Höhen und Tiefen
« Antwort #1 am: Dienstag, 26.Juli.2011 | 12:25:01 Uhr »
Weiter gehts mit Step2
Nun hatte ich also die P-300L zu Hause und war voller Vorfreude, diese endlich an meiner Infinity auch zu hören. Da diese Endstufe im Vergleich zum E-203 locker das doppelte an Leistung brachte, wurde sie vorerst am Bass betrieben, der ja nun mal aktiv laufen muss. Der E-203 wurde nun also zum Einen als getrennte Endstufe im MH Bereich gefahren und zum Anderen dessen Vorstufenteil als tatsächliche Vorstufe genutzt. So hatte ich also hier eine Konstellation von 3 Geräten in zwei Gehäusen.



Das sah vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig aus, hat aber soweit technisch gut funktioniert. Und was den Klang angeht war das für mich zu der Zeit eine Offenbarung. Nie zuvor hatte ich bei mir einen so angenehm wohligen und vollen Klang gehört. Daran hat die Infinity ohne Zweifel ihren gehörigen Anteil. Die P-300L allerdings konnte den Bass der RS1B aber auch verdammt gut kontrollieren. Der Kauf hatte sich auf alle Fälle gelohnt.

Nun bin ich ja, wie den meisten hier auch bekannt nicht der Typ, der die Werkzeuge mit aller Gewalt versteckt, soll heißen, ich hatte das Bedürfnis, der P-300L mal so richtig auf den "Leistungszahn" zu fühlen. Also habe ich mal die Endstufe an einen bifilaren Lastwiderstand, einen Generator und einen Oszi gehängt und so die tatsächlichen Daten ermittelt. Da konnte ich aber echt nicht schlecht staunen, als ich die Ergebnisse dann sah. Dass die Accuphase Leute schon immer einen Hang zur Untertreibung hatten, war mir ja bekannt, aber auch hier, genau wie bei den M-60 gabs noch mal ein Pfund extra auf den Widerstand.

Da gabs von Accuphse die Angaben von 170W/250/300 W an 8/4/2 Ohm. Ich habe hier aber statt dessen nette 226/366/532 W an 8/4/2 Ohm gemessen! Das war nicht von schlechten Eltern. Vom möglichen Brückenbetrieb war hier noch gar nicht die Rede. Die käme dann noch ontop! Da ich die Endstufe aber ohnehin nicht in Brücke betreiben wollte, hat sich für mich auch die Messung dazu erübrigt.

Was mich bei dieser Endstufe aber auch sehr begeistert hat, waren die sehr vielfältigen Anschlussmöglichkeiten. An der Rückseite hat die P-300L einen Cinch- und einen echten XLR Eingang. Zusätzlich ist an der Front unter der Klappe noch ein weiterer Eingang in Cinch vorhanden. Diese Eingänge sind allesamt von der Front aus frei schaltbar. Bei den Ausgängen ist das nicht viel anders! Hinten gibt es zwei schaltbare Gruppen (A, B, A+B) und man höre und staune auch an der Front gibt es Laustsprecherbuchsen! Alle diese Ausgänge sind ebenfalls von vorne frei schaltbar.



Weiter gehts im Step 3.

Klausi
« Letzte Änderung: Montag, 22.August.2011 | 12:32:53 Uhr von dcmaster »
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Re: Accuphase P-300L, eine weitere Story mit Höhen und Tiefen
« Antwort #2 am: Dienstag, 26.Juli.2011 | 12:41:20 Uhr »
Hier wie versprochen der nächste Step.

Step3
Da sind wir schon im Step3 angekommen und schon gehts in der üblichen Manier weiter. Da ich ja, wie oben schon gesagt, mit dem E-203 nur eine Übergangslösung hatte, musste da natürlich auch was passieren. Die Accuphase P-300L sollte ja nicht ewig am Bass bleiben, weil deren Möglichkeiten ja nicht wirklich ausgenutzt wurden, schon wegen der 2-Ohm-Fähigkeiten. Tja, nun ratet mal, was ich dann auch schnellstmöglich für den Bass haben wollte. Rischtisch! Eine Accuphase. Und welche wäre da angepasst an die P-300L im geplanten MH Betrieb wohl super geeignet? Wieder rischtisch! Die M-60. Deren Story kennt Ihr ja schon. Hier könnt Ihr Euch diese aber gerne noch mal zu Gemüte führen: http://new-hifi-classic.de/forum/index.php?topic=6062.0

Ja, so kam es dann auch, das ich wiederum in der Bucht nach etwas Accuphase likem (sacht man datt so?) gesucht habe und eben die M-60 als Spielpartner für P-300L gefunden habe. Diese beiden Endstufen ergänzen sich in jeder Beziehung an den RS1B. Die Leistungsverhältnisse stimmten perfekt zueinander. Die Klanglichen Qualitätenn der P-300L konnten in dieser Kombination erst so richtig zeigen, was wirklich in ihr steckte. Eine herrliche Auflösung, wunderbar runder Sound, verdammt gute räumliche Tiefenstaffelung und noch mehr blumig umschriebene Eigenschaften konnte ich der Accu bescheinigen.



Die schönen VU-Meter, liebevoll auch Zappler genannt, haben mich immer vor zu großen Pegeln gewarnt und ansonsten waren die einfach nur schön an zu sehen. Einmal im Ruhezustand und einmal so richtig in Aktion. Auf dem Bild "in Aktion" ist unter den Zapplern auch der Anschluss der Frontlautsprecher (die 4 dicken Stecker) in Aktion zu sehen.  



So hat die P-300L mir einige Jahre die Treue gehalten, musste aber auch einige böse Attacken ertragen und hatte in der Zeit bei mir auch zweimal den Wunsch, in eine Werkstatt zu kommen. Werkstatt? Ja! Wie vielleicht auch einigen Leuten bekannt ist, mache ich ja auch einiges mit den ollen Infininitys rum und da gibts auch schon mal diverse Widrigkeiten vom Schlage einer Kappa 9 usw.

So hat es sich eben auch einmal in der kälteren Winterzeit ergeben, dass mal einer mit einer vermutlich defekten Kappa 9 kam und mich bat, diese doch bitte mal zu prüfen. Fatal an der Sache war aber, dass ich gerade erst nach Hause kam und kurz drauf der Kappa 9 Besitzer auf der Matte stand und Einlass begehrte.

Nun, da ich jemand bin, der schnell und möglichst unkompliziert helfen will, habe ich ihm die Bitte um Hilfe nicht verwehrt. Das sollte sich aber schon binnen weniger Minuten rächen! Was war denn da nun fatal? Die Kälte! Ich hatte die Endstufe und alles drum rum schnell mal eingschaltet, die Kappas an die Frontausgänge (die P-300L hat das wirklich, siehe auch die Bilder weiter oben!) der P-300L angeschlossen. Dann habe ich mal vorsichtig ein Signal gegeben. Auf einer Seite kam auch was, auf der anderen Seite zwar auch, aber deutlich leiser und dazu klang das auch noch zeimlich "gepresst" und verzerrt.

So habe ich dann noch etwas weiter aufgdreht, um genauer hören zu können, was da genau los ist und um den Fehler so besser lokalisieren zu können. Das aber war dann auch schon der Fehler! Es machte zweimal kurz, aber unüberhörbar KNACK KNACK und dann herrschte absolute Stille und es roch plötzlich so seltsam verbrannt und nach Halbleitern. :wallbash :shok:

Was war passiert? Nun, die Endstufe war noch sehr kalt und lief gerade mal 1 Minute und dann auch gleich mit satt Leistung. Das dabei die Kühlkörper noch eiskalt waren und somit die Temperatursensoren darauf ebenfalls die selbe Temperatur hatten, konnten die natürlich noch keine Überhitzung melden. Die Chips auf den Endtransistoren aber wollten wegen des extrem hohen Stroms ihre auf den Pumkt gebrachte Hitze sofort an den Kühlkörper los werden. Das braucht aber seine Zeit und die wurde ihnen hier nicht gegeben. Somit konnte auch die Schutzschaltung noch nicht greifen und so hatte ich gerade meine geliebte Endstufe auf einem Kanal geschossen. Die Transis sind einer nach dem Anderen geplatzt. Das sieht übel aus! .,35

Da war dann der erste Werkstattbesuch fällig. Das hat mich dann schon mal richtig Kohle gekostet, weil ich zu der Zeit nur PIA als Quelle kannte. Dafür haben die (der Herr Iguchi selbst) das aber auch in allerbester Manier wieder in Ordnung gebracht. Danach hatte ich sogar den Eindruck, als würde die Endstufe nun noch einen Ticken feiner klingen. Was so eine Reparatur bei PIA doch so alles bewirken kann.

Weiter gehts im nächsten Step.

Klausi
« Letzte Änderung: Montag, 22.August.2011 | 12:42:30 Uhr von dcmaster »
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Re: Accuphase P-300L, eine weitere Story mit Höhen und Tiefen
« Antwort #3 am: Dienstag, 26.Juli.2011 | 12:50:44 Uhr »
Step4
Ja, und was war nun mit dem zweiten Werstattbesuch? Gute Frage. Die will ich aber auch noch beantworten.

Es verging inzwischen noch einige Zeit und ich hatte wieder mal das Bedürfnis den Löter zu schwingen. Soll heißen, ich wollte die Polklemmen und Eingangsbuchsen verbessern. Aus heutiger Sicht zumindest bei den Eingängen ein dummer Fehler. Nunja, die Polklemmen sollten für deutlich dickere Kabel ausgelegt werden, was man bei den Originalen doch sehr vermisst.

So habe ich die Endstufe aufgemacht, die gesamte Lage gepeilt und mich an den Umbau begeben. Als dann alles soweit fertig war, wollte ich auch noch mal kurz die Justierungen prüfen, bevor ich den Deckel wieder geschlossen hätte. Dazu musste ich in der beengten Situation mit den Messspitzen an die Messpunkte gelangen. Dabei bin ich offenbar mit der isolierten Spitze dennoch abgerutscht und habe dabei einen Kontakt geschlossen, den ich besser nicht berührt hätte.



Was dann geschah, kann sich jetzt sicher jeder denken. Es knirschte, knallte und danach stank es schon wieder so vetraut und es wurde wiederum so verdammt ruhig in der Hütte. Sch... dachte ich mir und wusste schon, was mir die Stunde geschlagen hatte. Tja und so kam die P-300L dann zum zweiten mal zur Werkstatt. Dieses mal habe ich allerdings jemand Anderes an die Kiste gelassen, der hier auch einigen Leuten wohl bekannt ist und der seine Arbeit hervorragend gemacht hat und das auch noch günstiger, als bei PIA.



Nach erfolgter Reparatur versah die P-300L wieder brav ihren Dienst und hat mir auch mächtig Freude bereitet. Das hat sie dann auch bis zum Schluss bei mir gemacht.

Weiter gehts nun im nächsten und letzten Step.

Klausi
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Re: Accuphase P-300L, eine weitere Story mit Höhen und Tiefen
« Antwort #4 am: Dienstag, 26.Juli.2011 | 12:58:26 Uhr »
Hier sind wir nun beim nächsten und zugleich letzten Step angekommen.

Step5
Nachdem ich mich von dieser zweiten Ärgerepisode erholt hatte, habe ich mir fest vor genomen, dass sowas nie mehr passieren sollte. Daraus habe ich auch einiges gelernt. Zum Testen immer eine bereits gut aufgewärmte Endstufe benutzen, damit der Kaltzustand nicht Fehlinterpretationen erzeugt. Zu erwartende kritische Boxen immer erst mal mit einer kleinen "Pipiendstufe"  :flööt: probehören. Wenn die dabei drauf geht, ist das zu ertragen. raucher01

Seit dem hat die Accuphase aber immer brav ihren Dienst verrichtet. Irgendwan kam wieder mal so ein Infinity Kappa 8 Besitzer, der seine Boxen gemacht haben wollte. Weil ich generell erst mal die Boxen auf allgemeine Funktionaltät prüfe und das immer im Beisein des Besitzers, hat es sich ergeben, dass der zum ersten mal die Accuphase gehört hat. Der war von dem Moment an wie paralysiert  .,009. Er erkannte seine Kappa 8 schlicht und ergreifend nicht mehr wieder und ich hatte bis dahin noch gar nichts gemacht!

Dieser Mensch hatte sich dermaßen in die Accu verliebt, dass er mir sofort sein Kaufinteresse bekundete. So kam es dann schlussendlich auch zum Verkauf der Endstufe an diesen Kappa 8 Besitzer. Natürlich habe ich das nicht einfach so gemacht, sonst hätte ich ja wieder ohne Endstufe da gestanden - nee nee. Zur selben Zeit hat es sich eher zufällig ergeben, dass ich an einen ebenbürtigen Nachfolger kam, der ja auch finanziert werden sollte. Da hat einfach alles gepasst. Hier noch mal ein Bild von der kompletten Rückseite.



So konnte ich mich von der P-300L verabschieden und den Neuankömmling begrüßen. Der, und das kann ich jetzt schon versprechen, wird natürlich auch wieder eine Story im bereits bekannten Stil nach sich ziehen. Selbstverständlich wieder hier im Accuphase Bereich, da es wieder eine Accuphase wurde. Dazu aber später in einem neuen Thread mehr.

Das wars dann mit der Story um den Accuphase P-300L. Der neue Besitzer ist seit dem auch sehr glücklich mit dieser Endstufe und befeuert damit auch heute noch seine Kappa 8.

Klausi
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Re: Accuphase P-300L, eine weitere Story mit Höhen und Tiefen
« Antwort #5 am: Dienstag, 26.Juli.2011 | 15:41:22 Uhr »
Hallo Klausi!

Bei Deinen Berichten zu Accuphase-Geräten wird mir immer ganz warm ums Herz...
Warum nur?
Ich könnte mich von meinem "nur" E303 nicht trennen. Eine P300 L mit passender Vorstufe wäre mal ein Traum.


Vielleicht als Rentner...   .,111



Aber nur  mit originalen LS-Anschlüssen!!!
« Letzte Änderung: Dienstag, 26.Juli.2011 | 18:46:20 Uhr von beldin »
Liebe Grüße

von beldin .,73

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Re: Accuphase P-300L, eine weitere Story mit Höhen und Tiefen
« Antwort #6 am: Dienstag, 26.Juli.2011 | 18:22:52 Uhr »
Also Klausi,

Deine Stories sind wirklich immer nett zu lesen - irgendwie immer so schön aus dem Leben gegriffen  :_good_:
Gruß, Kuni
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Re: Accuphase P-300L, eine weitere Story mit Höhen und Tiefen
« Antwort #7 am: Dienstag, 26.Juli.2011 | 18:45:50 Uhr »
Ja Ihr Wilden,

das ist nun mal meine Art zu schreiben. Mir macht genau das Spaß. Ich rede viel, aber ich schreibe auch viel. Das ist eben Leben life. Und wie war noch der Spruch: Wer schreibt, der bleibt. Das gilt ganz besonders für ein Forum wie dieses hier.

@beldin
Mir wird auch immer ganz warm ums Herz und ganz ehrlich, auch bei der C-260, die ich jetzt wieder sauber am Laufen habe, standen mir erneut die Tränen in den Augen. Nun soll sie aber doch weggehen und in sehr gute Liebhaberhände.

@Kuni
ja, die Storys sind keine Erfindungen, sondern wirklich genau so passiert, eben echt aus dem Leben gegriffen.

Seid Euch sicher, da kommt noch mehr von der Sorte.

Klausi
« Letzte Änderung: Montag, 22.April.2013 | 23:48:42 Uhr von dcmaster »
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