Autor Thema: LAGER TEST  (Gelesen 10983 mal)

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Offline violette

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LAGER TEST
« am: Sonntag, 30.September.2007 | 20:40:01 Uhr »
LAGER + TEST

- Riemen oder Reibrad ausser Betriebe lassen

- Von Hande Plattenteller mit Auflage + Schallplatte mit Hilfe ein Strobscope Scheibe schieben bis auf 33 Drehzahl.

- Los lassen und Zeit messen bis der Plattenteller steht.

Ein Zeit von 1 Minute bis maximal 5 Min ist üblich . (Lager Qualität -Zustand und viel kriterien abhangig).

Unten 1 Min ist alles nach zu prüffen , ein Beserung ist oft leicht zu erzielen ohne das Lager zu bearbeiten.


Beispiel für durchnittlich Nachlaufzeit bei gut eingelaufen Geräte ohne relevant Lagerspiel ,und Änderung mit das adequat Lageröl.

Ariston > 2 min

Thorens Messinglager, Phonosophie, TD 2001 > 2Min bis 4 min

Thorens Sinterlager 125/150 /124 bis 2 Min

Scheu - Transrotor bis 1 Min

DIY Messinglager > 3min

Lenco > 1 min ( schon über 3 min gehabt).

Garrard > 30 Sek (mit hartmetall Lagerspiegel > 1 min)

TD 124 mit Nylon Büchse > 1 Min

Linn > 2 Min

Pro-ject > 2 Min

Pionnier > 2 Min

Verdier (alte) > 2 Min

Tecnics > 1 Min

Audio Linear > 1 min



Dieser Zeit kann je nach Lager ,Lagerboden, Lageröl und Spindel Zustand sehr gemindert sein.

5 cm über der Antriebsteller ohne Riemen darf man absolut kein Geräusche wahrnehmen wenn man leicht schiebt.

Es ware falsche die Lageröl Qualität und Anwendung zu banalisieren wie ich oft bei Hifi Prospekt und Forum gelesen habe.

Es reicht nicht eine Paare Tropfen oder einfach Haushaltöl zu verwenden.

Haushaltöl ist wie Feinmechaniker Öl nicht anders als Vaselinöl und höchsten geignet zu reinigen , der Schmiereffekt ist zu gering und für ein Thorens sowie anderer Plattenspieler mangelhaft.

Um das richtig Lageröl zu verwenden ist die genau Kenntis über sein Lager wichtig , weil oft gibt es je nach Produktion Jahre zwei Lager Version im Frage.

Bei Plattenteller Gewicht erhöhung (schwere Teller , Stabilizer) kann ein Ausgleich mit ein anderer Lageröl genommen werde und es wirkt positive auf der Nachlaufzeit (beispiel TD 320 "s" oder TD 520 "S") mit schwer Mesingteller.



Gruß

Joel
Old Thorens worker

Offline danjak

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Re: LAGER TEST
« Antwort #1 am: Freitag, 12.März.2010 | 19:38:16 Uhr »
Hallo Joel!

ich bin neu hier im Forum... habe gerade meinen seit 15 jahren gut glagerten Thorens TD 320 MK I ausgepackt und will ihn jetzt überholen. Und hab mir dann in der neu erwachten Thorens Begeisterung gleich noch einen TD 126 MK III auf Ebay gekauft...
Jetzt bräuchte ich Informationen wie man das Tellerlager reinigt und poliert - und vor allem auch die entsprechenden Öle zum schmieren.
Gibt es eine Möglichkeit mit Dir direkt Kontakt aufzunehmen?

Beste Grüße!
danjak

Offline hifikauz

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Re: LAGER TEST
« Antwort #2 am: Freitag, 12.März.2010 | 20:48:27 Uhr »
Hallo Danjak!

Willkommen im Forum!
Deine Playerkombi habe ich auch!

Bezüglich Deiner Frage wird sich Jürgen Heiliger bestimmt bald bei Dr melden.
Viele Grüße,

Käuzchen

Offline Lothar H.

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Re: LAGER TEST
« Antwort #3 am: Freitag, 12.März.2010 | 21:15:55 Uhr »
Tach,

Du kannst den Joel doch aus dem Forum hier direkt anmailen. Mit einer Privatmail.

Der Jürgen wird sich vorläufig nicht melden können.


Tüsss
Lothar
Es gibt Tatsachen!
Verwirre mich nicht mit Deiner Meinung.

Offline Captn Difool

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Re: LAGER TEST
« Antwort #4 am: Freitag, 12.März.2010 | 22:13:14 Uhr »
Polieren brauchst Du nur die Lagerachse, sofern sie auffällige Riefen hat, die Buchse würde ich so lassen. Gut reinigen und neues Lageröl, fertig. Die Bezeichnung der Öle kann ich bei Gelegenheit mal raussuchen.

Offline beldin

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Re: LAGER TEST
« Antwort #5 am: Samstag, 13.März.2010 | 09:16:32 Uhr »
Ich habe bei meinem 126er damals das Lager gereinigt und neues Öl eingefüllt. Läuft perfekt!

Warum sollte ein Lager den immer defekt sein müssen?

Überprüfe doch erstmal, ob die Lager mit frischem Öl noch ruhig laufen.
Sieh' Dir das Lager an. Wenn Du keine Schäden erkennst, dann Öl rein und gut ist!
Wenn Du Spaß daran hast, kannst Du ja die oben genannten Auslaufzeiten prüfen....

Die hier viel diskutierten Änderungen am Spiegel würde ich erstmal lassen!
Liebe Grüße

von beldin .,73

be.audiophil

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Re: LAGER TEST
« Antwort #6 am: Samstag, 13.März.2010 | 10:33:22 Uhr »
Moin Danjak,

ich schließe mich meinen Vorrednern gerne an ...

... eine Lagerpolitur ist unnötig und die nachlaufzeit bei unbelasteter Tellerachse sagt leider nichts über die echten Laufeigenschaften aus ...

Wenn dann müßtest Du die Nachlaufzeit bei belastetem Tellerlager - also mit aufgelegtem Riemen - messen ... und die wird ob des Bremseffektes des Motors immer gering sein.

Deshalb nur das Alte Öl aus dem Lager entfernen, das Öl auf Abrieb kontrollieren, die Tellerachse säubern auf Riefen kontrollieren und neues Öl einfüllen ...

... dann noch ein neuer Riemen und evtl. die Motorschaltung überprüfen ... speziell beim TD-126 bitte auf die Siebelkos achten und ggf. austauschen ...

Gleichzeitig alle Laufflächen des Riemens (also Motorpulley und Innenteller) reinigen.

Dann die Subchassis ggf. neu justieren und gut ist. Mehr Service braucht ein Thorens nicht ... auch keine anderen Lagerspiegel ... vor Allem keine, die nur die gleiche Härte aufweisen, wie die Tellerachse ... dann wären nämlich Verschleiß und irreparable Schäden vorprogrammiert.

Offline violette

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Re: LAGER TEST
« Antwort #7 am: Samstag, 13.März.2010 | 11:47:54 Uhr »
Hallo Daniel


Du hast ein PN

Mfg
Joel

PS: Polierset sowie Widia Lagerspiegel gibt es nach wie vor um sein Td aufrecht zu halten sowie Keramik Lagerkugel für Lenco + TD 150 und 125 MK II

Das Lagerpolieren erlaubt ein alte Lager wieder wie "neue" zu habe und ein neue Lagerspiegel auch.

genau so.

Ob es notwendig ist verrät ein einfach Lager Test sowie über sein Lager zu hören.
Old Thorens worker

Offline Compu-Doc

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Re: LAGER TEST
« Antwort #8 am: Samstag, 13.März.2010 | 12:48:16 Uhr »
 .,a015 na, da gehen die Meinungen ja wohl-ein wenig-auseinander?

Fazit eines mitlesenden THORENS&LENCO-Betreibers : Ölen wenn´s quietscht!  :_good_:
En la mesa y en el juego, la educación se ve luego.

be.audiophil

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Re: LAGER TEST
« Antwort #9 am: Samstag, 13.März.2010 | 13:11:51 Uhr »
Moin Daniel,

besitzt Du ein Stetoskop oder könntest Dir von jemandem eines ausleihen? Das - also das Abhören des Lagers im Betrieb - wäre ein sehr deutlich sinnvollerer Test als das Messen der Nachlaufzeit ...

... und die Nachlaufzeit sagt wie bereits oben beschrieben überhaupt nichts über die Lagerqualität aus ...

... auch die Anmerkung, daß das Polieren der Lagerhülse aus dem Lager ein Neuteil machen würde, ist mechanisch betrachtet absoluter Quatsch. Im Gegenteil ... beim Polieren verschließt Du eher die Poren der grobporigen Sinterbronze-Lagerhülse mit Abrieb ... die quasi "selbstölende Wirkung" der Sinterbronze geht hierüber nur verloren. Zudem ändert sich das Spaltmaß ... es wird leicht also größer ... die Taumelneigung nimmt zu.

Die von einigen Anbietern angegepriesenen Nachrüst-Lagerspiegel haben mehrere gravierende Nachteile:

Erstens weisen diese - sofern nicht aus Widia - mehr oder weniger die gleiche Härte wie der Lagerdorn oder die Lagerkugel auf ... das fördert den Verschleiß und führt zu irreparablen Schäden an der Lagerachse und in der Folge auch an der Hülse (über im Ölbad aufgewirbelte Späne, die nach oben wandern).

Zweitens fehlt eine kleine Einkerbung ... diese sorgt erstens erst für den notwendigen Ölfilm zwischen Dorn/ Kugel und Lagerspiegel - ohne diesen Ölfilm wird das lager auch nicht richtig geschmiert und der Verschleiß steigt unkontrolliert an - und zweitens im Fall des originalen Lagerspiegels, in den sich der Dorn/ die Lagerkugel mit der Zeit/ über die Jahre auch leicht einarbeiten soll, für ein Zwangszentrierung der Lagerachse in der Lagerhülse ... das vermindert die Taumelneigung ebenfalls und sorgt damit auch für einen ruhigeren Lagerlauf.

Drittens setzen diese Nachrüst Lagerspiegel auf den originalen Lagerspiegeln auf ... die aufgrund des langjährigen Bertriebes und wie oben bereits skizziert in der Mitte eine Vertiefung aufweisen ... am Rand dieser kleinen Verfiefung findet sich eine kleine Überwerfung des Materials durch Stauchung ... der nachgerüstete Lagerspiegel wird also nie wirklich plan zum Liegen kommen. Das wackelt also allein mechanisch betrachtet während des Betriebes lustig und unkontrolliert hin und her ...

Viertens stimmt die Laufposition von Tellerachse und Lagerhülse nicht mehr mit der über die Jahre des vorangegangenen Betriebes gefundene Einlaufposition überein. Etwaige Einlaufspuren an der Tellerachse oder der Hülse führen durch die neue Position zu erhöhtem Verschleiß ...

Und wir haben hier im Forum bereits mehrfach und mittels Beweisfotos mit Joel über ide Problematik seiner Produktangebote diskutiert ... leider fehlt auf seiner Seite jegliche Einsicht ... seine kommerziellen Interessen überwiegen und sorgen nciht gerade für eine verlängerte Haltbarkeit der mit seinen Tipps gewarteten Thorens ...

Ich kann deshalb ... und leider muß ich dies nun so deutlich sagen ... nur von seinen Produktangeboten dringend abraten.

Für Öl und Riemen wende Dich bitte an Rolf Kelch ... oder spreche unseren Peter einmal an ...

http://new-hifi-classic.de/forum/index.php?board=276.0

Offline violette

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Re: LAGER TEST
« Antwort #10 am: Samstag, 13.März.2010 | 13:49:55 Uhr »
Hall Rolf

Deine Meinung überascht mir nicht. (intoxication aus Internet)

Mache Dir keine Sorgen über meine Produkten.

Mfg
Joel


« Letzte Änderung: Samstag, 13.März.2010 | 14:51:38 Uhr von violette »
Old Thorens worker

Offline beldin

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Re: LAGER TEST
« Antwort #11 am: Samstag, 13.März.2010 | 15:06:59 Uhr »
Hall Rolf

Deine Meinung überascht mir nicht. (intoxication aus Internet)

Mache Dir keine Sorgen über meine Produkten.

Mfg
Joel


Da dies an anderer Stelle bereits in epischer Breite Gegenstand der Diskussion war und zum Streit geführt hat, wird die Forenleitung an dieser Stelle keine weitere Diskussion darüber zulassen.

Für die Forenleitung,
beldin als Moderator
« Letzte Änderung: Samstag, 13.März.2010 | 15:12:24 Uhr von beldin »
Liebe Grüße

von beldin .,73

Offline danjak

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Re: LAGER TEST
« Antwort #12 am: Samstag, 13.März.2010 | 17:31:25 Uhr »
Hallo zusammen,

erstmal herzlichen Dank an Alle für die freundliche Begrüßung! Es ist das erste mal, dass ich an einem Internet Forum teilnehme und ich bin überwältigt von der Schnelligkeit, Anzahl und Qualität (!) eurer Beiträge!

Ich glaube, ich war etwas voreilig, da ich nicht damit gerechnet hatte, dass das hier alles so schnell geht: der TD 126 ist nämlich noch nicht mal bei mir angekommen... Ich werde jetzt erstmal bis zu dessen Ankunft (hoffentlich bald!) warten, und dann eine erste Bestandsaufnahme machen - ausreichend Hinweise und Checklisten habe ich ja jetzt!

Nochmals besten Dank an Euch alle - ich werde mich sicher bald wieder melden, wenn das 'Anschauungsmaterial' da ist und meine Fragen konkreter werden können!

Grüße!
danjak


Offline TB-Dani

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Re: LAGER TEST
« Antwort #13 am: Samstag, 13.März.2010 | 17:46:18 Uhr »
Hallo Daniel


Du hast ein PN

Mfg
Joel

(...)

Hallo Joel,

ebenfalls im Namen der Forenleitung und mit besonderem Gruß von Jürgen möchte ich Dir als im Sinne des Forums gewerblichem Teilnehmer hiermit einmal definitiv sagen:
Solltest Du nicht in Zukunft davon absehen, unser Forum als Werbeplattform zu nutzen indem Du um Hilfe fragenden Usern prompt die Links zu Deiner uns bekannten Verkaufsseite zu- PNst,
wirst Du damit rechnen müssen, dass wir von unserem Hausrecht Gebrauch machen resp. Deinen Account bannen.

Hinweise die dem jeweiligen Problem dienlich sein sollen, sollten wenndann bitte öffentlich gepostet werden - wir sind hier kein Kleinanzeigenmarkt.

Schönen Gruß

Dani
Admin
« Letzte Änderung: Samstag, 13.März.2010 | 17:50:44 Uhr von TB-Dani »
I won´t be sending postcards from Paraguay.

Offline Captn Difool

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Re: LAGER TEST
« Antwort #14 am: Samstag, 13.März.2010 | 20:26:54 Uhr »
Mit der Politur der Lagerbuchse hatte ich beim TD320 auch schon schlechte Erfahrungen gemacht. Das Spiel wurde zu groß und es gab danach Lagergeräusche, die vorher nicht da waren, schlimmer noch, das Lager wurde aufgrund von Ölfilmabrissen abgebremst was zu hörbaren Jaulern führte. Bei der von mir favorisierten und oben bereits erwähnten Vorgehensweise habe ich dagegen keinerlei Probleme gehabt. 90s Nachlaufzeit ohne Riemen sind ein guter Indikator, das alles in Ordnung ist. Längerer Nachlauf ist wirkungslos. Also alles für die Katz. In den meisten Fällen schadet das mehr als es nutzt. Jede Politur ist ein Materialabtrag und damit ein künstlich beschleunigter Verschleiß. Wie erwähnt nur eine Notlösung bei fühlbaren Riefen in der Achse.

« Letzte Änderung: Samstag, 13.März.2010 | 20:37:59 Uhr von Captn Difool »

Offline violette

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Re: LAGER TEST
« Antwort #15 am: Samstag, 13.März.2010 | 21:25:23 Uhr »
Nein !

So ist das nicht !
Es gibt Fälle je nach Lager Zustande ist ein Hülse polierung nortwendig

Es müsse nur fachgerecht erledigt werde , jeder der mal Hilfe brauche helfe ich gern weiter um Fehler zu verhindern.

Nach 40 Jahre Erfahrung kann ich jeder sage das ein Politur die in der Micron Bereich wirkt  absolut kein Gefahr  für das Lager ist.

Ein Polierung ,Lagerspiegel austausch oder passende Ersatz über ein beschädigt lagerplatte Lager verhindert ein Lager Wechsel

Dieser Maßnahme sind notwendig um eiin defekt oder zu lang gestande Lager wieder  fit  zumachen.

Mfg
Joel




Old Thorens worker

be.audiophil

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Re: LAGER TEST
« Antwort #16 am: Samstag, 13.März.2010 | 21:37:20 Uhr »
Joel,

das ist Quatsch ... der Lagerspalt beträgt üblicher Weise wenige Zehntel ... wenn Du an der Lagerhülse einige Mikron abträgst, hast Du den Lagerspalt bereits um annähernd 50% vergrößert. Und das verschlimmert bei Nutzung eines Öles mit Serienparametern ganz einfach die Taumelneigung ... das fördert den Verschleiß zusätzlich.

Hinzu kommt bei einer Lagerbüchse aus Sinterbronze, daß Du deren Poren, die als Ölreservoir dienen mutwillig verschließt  ... damit werden nicht nur die Notlaufeigenschaften reduziert sondern auch das Verhalten des Ölfilmes zur Schmierung zum Negativen hin verändert ... auch dies erhöht den Verschleiß und beschädigt das Lager nachhaltig und eher irreparabel ...

Deshalb sind Deine Tipps nicht nur einfach falsch sondern gehen zu Lasten der Haltbarkeit des Tellerlagers ...

... und wir hatten mit Dir bereits mehrfach genau diese Diskussion ... nur einsichtig wirst Du leider nicht.

Offline hifikauz

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Re: LAGER TEST
« Antwort #17 am: Samstag, 13.März.2010 | 21:42:38 Uhr »
Standschäden kenne ich nur von Reifen, bei einem Lager aus Metall, dessen Bestandteile nicht korrodiert sind wäre das neu.
Nur weil es evtl. ohne Öl gestanden hat, soll ein Lager verschleisssen?
« Letzte Änderung: Samstag, 13.März.2010 | 22:07:43 Uhr von hifikauz »
Viele Grüße,

Käuzchen

be.audiophil

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Re: LAGER TEST
« Antwort #18 am: Samstag, 13.März.2010 | 21:45:09 Uhr »
Moin Käuzchen,

nein ... ein Tellerlager kann auch längere Zeit ohne Öl stehen ... so lange an die metallenen Teile keine Feuchtigkeit kommt, das noch im Tellerlager befindliche Restöl nicht säurehaltig ist und das Tellerlager so nicht betrieben wird, passiert da nichts ...

... das kann auch jeder Maschinenbauer bestätigen ...

Offline Captn Difool

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Re: LAGER TEST
« Antwort #19 am: Sonntag, 14.März.2010 | 11:31:09 Uhr »
Ich behaupte mal frech und mutig, dass die meisten Thorenslager bis auf einen Ölwechsel keine weitere Behandlung nötig haben. Den Leuten wird dann aber eingeredet, sie müßten alles polieren und "neu" machen, zumal die Thorensspieler ja schon einige Jahre auf dem Buckel haben. Dann geifern sie alle nach diesen "Lagersets" und polieren im guten Glauben die guten Eigenschaften regelrecht weg. Sie glauben, alles richtig gemacht zu haben und wollen nicht wahrhaben, das es eine Verschlimmbesserung ist. Gerade die lange gelaufenen Lager sind die besten. Es ist nur Schade, das dadurch schon eine nicht unerhebliche Zahl an Thorensspielern auf diese Weise verschlechtert wurden. Da muß man dann beim Gebrauchtkauf darauf achten, ob diese schon "verpoliert" wurden. Das macht die unbehandelten um so wertvoller. Deshalb finde ich es auch nicht konstruktiv, wenn da einer durch alle Foren geistert und den Leuten solche Flausen in den Kopf setzt. Sorry, aber das mußte ich jetzt mal los werden.