Autor Thema: effektive Tonarm-Masse !?  (Gelesen 2694 mal)

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Offline Matthias M

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effektive Tonarm-Masse !?
« am: Freitag, 17.August.2007 | 18:34:38 Uhr »
Moin, moin,

immer wieder stoße ich bei der Frage nach der Auswahl des richtigen Systems auf einen Zusammenhang mit der "effektiven Tonarmmasse".
Wer einen Thorens in Standard-Ausführung benutzt, der schaut z.B. bei Thorens-Info nach. Woher bekomme ich aber als Benutzer von Plattenspielern eines Herstellers die Information über die effektive Masse, der zu meinen scheint, der Anwender solle gefälligst das System verwenden, das er mal vorgeschlagen hat, der die Daten also nicht in die BDA schreibt?

Danke vorab für die Aufklärung.

Tschüß, Matthias
"Den guten Tonabnehmer erkennt man daran, daß er bei einem Auflagegewicht von höchstens zehn Gramm auch bei stärksten Bässen nicht entgleist und nicht klirrt." (Fono Forum 3/53)

Offline Jürgen Heiliger

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Re: effektive Tonarm-Masse !?
« Antwort #1 am: Samstag, 18.August.2007 | 10:26:25 Uhr »
Hi Matthias,

dazu gibt es wie immer verschiedene Wege....

1) der einfachere; wenn man weiß welches TA-System vom jeweiligen Hersteller mit dem Plattenspieler verkauft wurde (hier sind die BDA des Herstellers oder eine Entsprechende Liste bei Friedrich Gleich sehr hilfreich) kann man daraus Rückschlüsse auf die jeweiliger TonArmMasse machen. D.h., man nutzt folgende Tabelle zur Ermittlung der Tonarm-TA-Resonanz und trägt dann die Werte des TAs ein.
Nun kann man, für diese Zwecke genau genug, im Bereich um die 9-10 Hz in der Linken Spalte die eff. Masse des jeweiligen Tonarms ablesen.

2) komplizierter, dafür aber genauer; man zählt die Ferderhübe des an einer Federwaage an der Headshellspitze befestigten TonArms pro 10 Sec.. Nun nimmt man ein Gewicht welches dann pro 10 Sec. gleich viele Federhübe erzeugt. Das Gewicht wird durch Ausprobieren ermittelt. Die eff. Tonarmmasse entspricht dann dem ermittelten Gewicht.

3) hochkomplizierter Weg; Ermittlung mittels hochkomplexer methematischer Gleichungen unter Berücksichtigungen der unterschiedlichen Masseverteilungen seidwärts des Tonarmlagers. Dabei werden auch die unterschiedlichen Gegengewichtsstellungen (nach dem Ausbalancieren) berücksichtigt. Dazu habe ich keine Formel. :zwinker:

Gruß
Jürgen
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Jürgen

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