Autor Thema: Yamaha Natural Sound System CR-700  (Gelesen 7533 mal)

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Offline Matthias M

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Yamaha Natural Sound System CR-700
« am: Sonntag, 30.August.2009 | 01:38:54 Uhr »
Moin, moin,

genau: Weil er so schön zu denen vom letzten Wochenende passte, konnte ich Freitag schon wieder mal einen Receiver nicht stehen lassen und mußte erst einmal kucken:

Ab dem Jahre 1970 versuchte sich als einer der letzten japanischen Hersteller auch Nippon Gakki auf dem europäischen Fono-Markt zu etablieren.
Der weltweit bekannte Musikinstrumenten-Bauer startete mit Lautsprechern und einer Kombination aus Verstärker und Tuner, sowie mit dem Steuergerät Yamaha CR700 aus der „Natural Sound System“-Serie, was Yamahas Übersetzung der Idee von High Fidelity war. Oder habt Ihr schon einmal ein klassisches Yamaha-Gerät mit dem Aufdruck „HiFi“ gesehen?

Im Gegensatz zu anderen Marken gab es die Geräte von Nippon Gakki nur unter dem Familiennamen des Firmengründers Yamaha zu kaufen, nicht jedoch als OEM-Ware unter dem Namen einer Handelsmarke, eines lokal etablierten Herstellers oder unter einer frei erfundenen Bezeichnung.
Dabei erlag Yamaha nicht der Versuchung zu günstigem Preis einfache Ware anzubieten. Von Beginn an waren die Yamaha Natural Sound System-Komponenten auf hohem Verarbeitungs-Niveau gefertigt, zeigten sich in ansprechendem Design und waren mit hochwertiger Technik ausgestattet.

Schon der Testbericht des Tuner CT-700 und vom Verstärker CA-700 in der HiFi-Stereophonie im Jahre 1973 war positiv: „Der Kompaktverstärker CA-700 bietet bei beachtlichen Leistungsreserven einwandfreie Übertragungsdaten, welche, außer was die Übersprechdämpfung bei hohen Frequenzen betrifft, die Mindestanforderungen nach DIN 45500 weit übertreffen. Betriebssicherheit und mechanische Stabilität sind gut, Verarbeitung und Bedienungskomfort (mischbarer Mikrofoneingang) eher überdurchschnittlich“ ähnlich wurde der Tuner mit „ausgezeichnetem UKW-Stereoteil“ bewertet, den die Tester nach Meßergebnissen und Hörtest in die „Spitzenklasse“ einordneten. Auch die Verarbeitung wurde mit „gut“ befunden.
Beide Bausteine sind in dem Empfänger-Verstärker CR-700 zusammengefaßt“, der mich Freitag überfallen und um Asyl gebeten hat.



Wie auch seine Nachfolger war der CR700 in lokalisierten Versionen für Südafrika, Australien, Nord-Amerika und Europa erhältlich. Die europäischen Geräte orientierten sich an den DIN-Vorgaben und waren zum Beispiel mit DIN-Anschlüssen ausgestattet, die seinerzeit nicht zuletzt aufgrund der großen Dominanz hiesiger Plattenspieler und Tonbandgeräte weit verbreitet waren.



Der Yamaha kommt mit einem beidseitig sauber aufgebautem Radio-Chassis, an dem Front- und Rückwand befestigt sind und über das eine edle, U-förmige Holzzarge gestülpt und mit vier Schrauben befestigt ist, daher.



Aus damaliger Sicht schon etwas weniger konventionell ist das Design der Front des Receiver, das etwas an die Kenwood oder Sansui jener Tage erinnert. Zeigten deutsche Steuergeräte ihre Skalen freizügig jedem Betrachter und ordneten die Bedienungselemente oft darunter an, verbirgt der Yamaha seine Skala durch eine getönte Acrylglas-Scheibe, so daß sie erst bei eingeschaltetem Gerät durch die Hintergrundbeleuchtung erkennbar wird. Auch verfügt er über einige Kontrolllampen und sogar über einen in Klarschrift signalisierenden Stereo-Indikator. Für damalige Gegebenheiten ultramodern.



Die auf der rechten Geräteseite zusammengefaßten Bedienungsinstrumente machen einen hochwertigen Eindruck. Eine Vielzahl der teils deutlich teureren Mitbewerber zeigte hier Kunststoffknöpfe, während der 800-Mark-Yamaha in solidem Metall glänzt. Deutlich dezenter sind zwei Reihen Druckknöpfe und die Klinken-Buchsen für Kopfhörer und Mikrofon unter der Skala angeordnet.



Tuning- und Lautstärkeregler sind in Größe und Lage von den anderen Knöpfen deutlich erkennbar abgesetzt. Alle Bedienelemente machen einen soliden und gut geführten Eindruck. Die Ergonomie ist insgesamt gelungen.



Die Ausstattung des Yamaha ist überzeugend: Der 2-Band-Tuner verfügt über ein AFC, das sich im UKW-Betrieb nach drei Sekunden automatisch zuschaltet, nachdem der Drehko-Bedienbüttel das Tuning-Stellrad losgelassen hat. Das AFC zieht die Einstellung dann selbstständig auf die Sendermitte. Insofern verzichtet der CR700 auch auf ein Ratiomitten-Instrument und beschränkt sich auf die Feldstärken-Anzeige. Schon im Test des Tuners hatte die HiFi-Stereophonie vermutet, „Der Bedienungskomfort wurde aus Gründen einer interessanten Preisgestaltung auf ein vernünftiges Mittelmaß beschränkt“.
Zudem läßt sich eine Muting-Funktion für den UKW-Empfänger zuschalten. Der Frequenzbereich des Yamaha reicht im UKW-Band von 87,6 bis 109,3 MHz, ist also auch aus heutiger Sicht ausreichend.



Das Verstärkerteil verfügt über eine Endstufe, die ab Werk mit 2x 40 Watt Sinusleistung an 8 Ohm angegeben wird. Der Test der HiFi-Stereophonie hat eine geringfügig schwächere Leistung ergeben. Befeuert wird sie von vier Hitachi 2SC1030-Transistoren, die sich unter einer Metallgitter-Abdeckung an der unteren Rückseite des Gerätes befinden.
Es lassen sich zwei Paar Boxen anschließen, die durch zwei Druckknöpfe an der Front, unter der Skala, voneinander getrennt aktiviert werden können. Wie bei Yamaha auch noch später üblich, erwartet der Verstärker spätestens dann Boxen mit einer Impedanz von jeweils mindestens 8 Ohm, wenn beide Lautsprecher-Gruppen belegt werden.
Ein Kopfhörer-Ausgang steht ebenfalls zur Verfügung.

Eine Besonderheit des großen Yamaha ist Möglichkeit die Vor- und Endstufe aufzutrennen. Hierzu verfügt die Europa-Variante auf der Rückseite über eine einzelne DIN-Buchse die gleichzeitig Vorverstärker-Ausgang und Endstufen-Eingang (MainIn) zur Verfügung stellt, so daß die Vorstufe zum Beispiel eine externe Endstufe, Aktivboxen oder einen Equalizer ansteuern kann. Das Signal vom Equalizer könnte dann an die eigene Endstufe zurückgeführt werden, oder die Endverstärker werden von einem externen Vorverstärker angesteuert; damals wäre zum Beispiel ein regelbarer MC-Vorverstärker als Zuspieler denkbar gewesen, heute ein CD-Player mit regelbarem Ausgang. Über den Schalter „Coupler“ wird die direkte Verbindung zwischen Vor- und Endstufe im Gerät hergestellt oder getrennt.



Die Quellwahl erfolgt mit Hilfe von Drucktasten unter der Skala an der Front des Yamaha: AM, FM, FM Muting, Phono-MM, Aux und Monitor stellt der CR700 zur Verfügung. Jedem der Druckknöpfe ist zudem ein Lämpchen zugeordnet, das den Betrieb des jeweiligen Einganges signalisiert.
An der Front bietet der Receiver zudem zwei Mikrofon-Eingänge, die sich mit Hilfe des Pegelreglers „Mic.V“ stufenlos einblenden lassen. Die Nullstellung des Reglers ermöglicht ein vollständiges Abschalten der Mikrofon-Eingänge.
Eine Besonderheit dieses Steuergerätes ist sein „Mode“ Wahlschalter. Wo andere Verstärker und Receiver in der Regel bestenfalls eine Stereo/Mono-Umschaltung offerieren, läßt der Yamaha seinem Drehhelfer die Wahl der Einstellung zwischen „L“, „R“, „L+R“, „Stereo“ und „Stereo Reverse“; beispielsweise Besitzer älterer Tonbänder werden diese Funktion zu schätzen wissen, falls ihr Stereo-Bandgerät alte Mono-Aufzeichnungen nicht kanalweise abspielen kann. Dieser Schalter realisiert nebenbei auch die Stereo-/Mono-Umschaltung für den UKW-Tuner.
High- und Low-Filter helfen gegen Rauschen und Rumpeln von Platten, Mikrofonen oder aus dem Radio. Die Klangregelung von Höhen und Tiefen erfolgt in jeweils zehn Stufen und wird durch eine schaltbare Loudness-Funktion ergänzt.

Der Test der HiFi-Stereophonie lobt die UKW-Pilotton-Unterdrückung als eine der besten, die bis dato getestet worden waren. „Auch bei hohen NF-Frequenzen im Bereich um und oberhalb 10 kHz sind keinerlei Signalverzerrungen feststellbar, das Sinussignal unseres Meßgenerators bleibt bis zur oberen Frequenzgrenze vom 15,4 kHz absolut sauber! Weitere ausgezeichnete Punkte sind Empfindlichkeit Mono wie Stereo , Begrenzereinsatz und Übertragungsbereich“ Stereo-Einsatz, Klirr und Skalen-Eichung befand man als nicht ganz so befriedigend.
Die Daten des Verstärkerteils würden ebenfalls ein gutes Niveau zeigen: „Frequenzgang, Kanalgleichheit und insbesondere Phonoentzerrung sind ausgezeichnet“. Lediglich der Klirrfaktor, der bei tiefen Frequenzen recht frühzeitig zunähme und bei schon knapp oberhalb2x 30 Watt Ausgangsleistung die 1%-Grenze überschreite, sei nicht zufriedenstellend. Filter und Loudness seien nicht praxisgerecht ausgelegt.
In der Summe wurde der Yamaha von den Testern der HiFi-Stereophonie in die „obere Mittelklasse“ eingeordnet. Er sei ein „qualitativ ausgeglichener Empfänger-Verstärker (…) dessen Meßwerte sowohl im UKW-Empfangsteil wie auch im Verstärkerteil denen von Spitzengeräten nur in wenigen Punkten geringfügig nachstehen“ würden. Der Bedienungskomfort sei gut, die Verarbeitung solide.

Aus meiner Sicht ist dieser Yamaha ein sehr interessantes Gerät, das sich vor allem äußerlich aus dem oft Einerlei amerikanischen und asiatischen Receiver-Designs heraushebt.

Technische Daten:
-Dynamic Power (IHF) at 1kHz: 120W, RMS Power at 1kHz: 40/40W
-Harmonic Distortion at 1kHz: 0.05% at 35W, IM Distortion (70Hz: 7kHz, 4:1): 0.1%at 35W
-Power Bandwidth (distortion 0.5% const., IHF): 10-56,000Hz
-Sensitivity (for rated output at 8Ω): Phono 1: 3mV, 50kΩ, Phono 2: 3mV, 50kΩ, AUX, Tape PB (PIN), REC/PB (DIN): 200mV, 50kΩ, Mic: 4mV, 50kΩ, Main In: 775mV, 50kΩ
-Output Terminals and Jacks: Speakers: A, B, A + B, Stereo Headphone Jack: 1, PRE OUT: 775 mV, 10kΩ, REC OUT (PIN): 200 mV, 10kΩ, REC/PB (DIN): 30 mV, 80kΩ
-Frequency Response: Phono: 30-15,000Hz, ±0.5dB
-Damping Factor: 50 at 8Ω, 1kHz
-Tuner: FM Range: 88-108MHz, AM Range: 53-161KHz
-Capture ratio: 1,5dB
-Tone Controls: Bass: ±10dB at 70Hz, Treble: ±10dB at 10kHz
-Filters: Low: -3dB at 70Hz, 6dB/oct, High: -3dB at 7kHz, 6dB/oct
-Loudness Control: +8dB at 70Hz, +6dB at 10kHz
-Channel Separation: Phono, AUX, Tape PB, REC/PB: 50dB at 1kHz
-Power sources: 100, 110, 117, 125, 220, 240V
-Power Consumption, Max: 120W
-Dimensions (W x D x H, mm): 420 x 300 x 130 / 16.5 x 5.1 x 11.8 inch
-Weight: 10 kg / 22 lb 0.4 oz (22.026 lb)

Technische Daten gemäß HiFi-Stereophonie
Tunerteil:
-Frequenzbereich FM 87,6 bis 109,3, FM 530 bis 1610 kHz
-Eingangsempfindlichkeit (mono, 40 kHz Hub): Signal-Rauschspannungsabstand 26 dB 1,0 µV, dto. 30 dB 1,15 µV
-Eingangsempfindlichkeit (stereo 40 kHz Hub): Signal-Rauschspannungsabstand 46 dB 33 µV
-Begrenzereinsatz (-3dB): 0,6 µV
-Mutingeinsatz: 2,8 µV hierbei Signal-Rauschspannungsabstand 44,5 dB (mono) bzw. 25 dB (stereo)
-Stereo-Einsatz: 2,8 µV hierbei Signal-Rauschspannungsabstand 25 dB
-Übertragungsbereich (-3dB) 9,5 Hz bis 15,4 kHz bei Preemphasis von 50 µS
-Klirrgrad (stereo für Ue=1mV an 240 Ohm bei 1kHz): 0,7% (40kHz Hub) bzw. 0,9% (75kHz Hub)
-Klirrgrad (stereo für Ue=1mV an 240 Ohm bei 120 Hz bis 5kHz): <= 0,6% (40 kHz Hub) bzw. <= 1,0% (75 kHz Hub)
-AFC Haltebereich: +140 kHz/-105 kHz (stereo), +300 kHz/-380 kHz (mono)
-AFC Fangbereich: +130 kHz/-100 kHz (stereo), +280 kHz/-220 kHz (mono)
-Signal-Rauschspannungsabstand (für Ue=1mV an 240 Ohm, 40 kHz Hub): 59 dB (mono), 61 dB (stereo)
-Übersprechdämpfung (bei Ue=1mV an 240 Ohm, 40 kHz Hub): 40,5 dB (120 Hz), 41 dB (1kHz), 32 dB (5 kHz)und 24,5 dB (10 kHz)
-Pilottondämpfung: 61 dB
-Trennschärfe (+/- 300Hz, 100 Mhz Mittelfrequenz, 40 kHz Hub): 69 dB (Ue=10µV), >= 65 dB (Ue=100µV)
-ZF-Dämpfung: 108 dB
-Spiegelfrequenzdämpfung: 96 dB
-Gleichwellenselektrion: 1,2 dB
Verstärkerteil:
-Sinus-Ausgangsleistung (1kHz, Aussteuerung beider Kanäle): 2x 44 Watt an 4 Ohm reell, 2x 35 Watt an 8 Ohm reell, 2x 25 Watt an 16 Ohm reell
-Übertragungsbereich (für 3 dB Abfall der Frequenzkurve): 10 Hz bis 28kHz an 4 Ohm sowie 8 Ohm Lastwiderstand,
-Leistungsbandbreite: < 5 Hz bis 40kHz an 4 Ohm sowie 8 Ohm
-Frequenzgang (bei 1kHz an Aux, lineare Klangsteller): 20 Hz bis 20kHz (+0/-1 dB) bei 1 dB größter Abweichung zwischen den Kanälen
-Phonoentzerrung: Abweichung von der RIAA-Kennlinie (1kHz): +0 /-1dB
-Klirrfaktor: (an 4 Ohm bei gleichzeitiger Aussteuerung beider Kanäle): <= 0,05% (1kHz, 2x 1W), 0,08% (2x 40 Watt Nennleistung), 2,5% (40 Hz, 2x 35 Watt), 0,55% (10kHz, 2x 40 Watt)
-Intermodulation (an 4Ohm, 37W Vollaussteuerung, bei einem Amplitudenverhältnis von 4:1 für die Frequenzpaare): 0,62/0,64% (250Hz/8kHz), 0,68/0,68% (150Hz/7kHz), 0,63/0,62% (60Hz/7kHz), 0,68/0,68% (40Hz/12kHz)
-Eingangsempfindlichkeiten (1kHz, 2x 40W an 4Ohm): 135mV (Aux und Monitor), 2,3mV (Phono MM), 3mV (Micro 1+2), 570mV (MainIn-Endstufe)
-Übersteuerungsfestigkeit (Phono MM): 36 dB
-Ausgangsspannung (Band, bei Nenneingangsspannung für Vollaussteuerung an 4 Ohm): 135mV
-Signal-Fremdspannungsabstand (Vollaussteuerung an 4 Ohm / 2x 50mW an 4Ohm und normgerechtem Abschluß der Eingänge): 79 dB / 59 dB (Aux), 86 dB / 59 dB (Monitor), 57 dB / 56 dB (Phono MM), 61 dB / 51 dB (Micro 1+2), 96 dB / 67 dB (MainIn)
-Übersprechdämpfung (bei 40Hz/1kHz/5kHz/10kHz bei Vollaussteuerung an 4 Ohm, nicht ausgesteuertem Kanal mit Normabschluß): Aux: 49/45/32/28 dB, Tape: 49/46/32/28 dB, Phono-MM: 52/50/38/31 dB, MainIn: 60/73/55/46 dB
-Pegelunterschied (zw. Leerlauf und Vollast des Ausgangs, 1kHz): 0,45 dB (an 4 Ohm) bzw. 0,2 dB (an 8 Ohm)
Dämpfungsfaktor: 33 an 4 Ohm bzw. 65 an 8 Ohm
unverbindlicher Richtpreis: 798,-- Mark

Quellen:
HiFi-Stereophonie Testjahrbuch 73
HiFi-Stereophonie Testjahrbuch 74
http://www.vintage-audio.com.ua/en/cat/335/1515.html
http://www.radiomuseum.org/r/yamaha_cr_700cr70.html
http://www.hifi-wiki.de/index.php/Yamaha_CR-700
http://www.fertinger.com/index.php?option=com_content&task=view&id=147&Itemid=175
http://vintage-hifi.at/

Das war's. Nun kann er wieder wech.

Tschüß, Matthias
« Letzte Änderung: Dienstag, 22.Dezember.2009 | 21:12:34 Uhr von Jürgen Heiliger »
"Den guten Tonabnehmer erkennt man daran, daß er bei einem Auflagegewicht von höchstens zehn Gramm auch bei stärksten Bässen nicht entgleist und nicht klirrt." (Fono Forum 3/53)

Offline Kappa8.2i

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Re: Yamaha Natural Sound System CR-700
« Antwort #1 am: Sonntag, 30.August.2009 | 12:39:05 Uhr »
Dann mal schnell den kleinen Bruder dazu.

CR-500



Offline beldin

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Re: Yamaha Natural Sound System CR-700
« Antwort #2 am: Samstag, 12.Juni.2010 | 18:47:31 Uhr »
Nachdem ich genau diesen CR-700 damals von Matthias kaufte, stand der CR zunächst einige Zeit bei mir als oberster Receiver im Receiverregal.

Die Lampe der Signalstärkeanzeige leuchtete nicht. Natürlich war es eine dieser 8V, 0,3 W "Sicherungslämpchen".

Eine solche Lampe erhielt ich anlässlich der Reparatur meines 9250 als Zugabe.



Heute fand ich bei dem Regen mal die Zeit, die Lampe zu montieren und den Receiver zu putzen....

Nun weiß ich, dass die Signalstärke grünlich leuchtet. Dafür ist das äußere und das innere Skalenglas ( er hat derer 2) mal geputzt worden.

Ich habe den Eindruck, dass der CR-700 nun etwas besser empfängt; es kann aber auch daran liegen, dass er mal komplett abgestöpselt und anschliessend wieder angeschlossen wurde.



Liebe Grüße

von beldin .,73