Autor Thema: Marantz 2270 - Erfahrungsbericht und Entmystifizierung  (Gelesen 20936 mal)

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Offline kuni

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Marantz 2270 - Erfahrungsbericht und Entmystifizierung
« am: Samstag, 25.Juli.2009 | 17:27:09 Uhr »
Hi zusammen,
 
nachdem sich bei meinen Tapedeck Baustellen nun eine kleine Zwangspause ergeben hat, mal ein kleiner Erfahrungsbericht zum Thema Marantz.
Ist nur meine Meinung und ich bin mir wohl bewußt, daß sich am Thema Marantz immer wieder, mit Leidenschaft, die Geister scheiden.
 
Meine ganze Sammelleidenschaft fing mal mit einem Marantz 2265B an, den ich in komplett überholten Zustand mit Holzhäuschen von - dem uns wohlbekannten - Helmut erstanden habe. Vor ca. 4 Jahren schon für 350€. Auf Grund des neuwertigen Zustands, des Holzgehäuses und der Tatsache, daß er komplett überholt war, wie ich auch heute noch finde, ein akzeptabler Preis.
 
Schon damals, als ich den 2265B erhielt, war ich leicht enttäuscht. Vermutlich aber auch nur deswegen, weil die gelesenen Berichte mich wohl mit zuviel Euphorie geimpft hatten. Den 2265B gibt es bei mir immer noch, aber er steht im Wohnzimmer, weil er prima zu unseren Massivholzmöbeln paßt und weil er der unumstrittene Liebling meiner Frau ist, welche für das "Design" im gemeinsamen WoZi zuständig ist....
 
Gut. Über die Jahre kam und ging so einiges an Receivern. Von etlichen kleineren Receivern à la Pioneer SX-424, Scott 342, über etliche Akai's bis hin zu den großen Kloppern, wie Sanyo JCX-2900 und Toshiba 7100. Alle habe ich selbst restauriert und wenn nötig auch repariert, so daß ich mir heute eine gewisse Erfahrung zuschreibe.
 
Nun las ich während der Jahre immer wieder Lobeshymnen über Marantz, vor allem die Älteren.
Vor einigen Monaten ergab sich dann - eher zufällig - eine günstige Gelegenheit, einen Marantz 2270 für 200€ zu bekommen. Skeptisch war ich nach wie vor, aber ich wollte die "Marantz Frage" für mich klären, d.h. was ist dran an den Teilen und sind die alten wirklich besser als die etwas Neueren ?
 
Einige Tage später kam das Packet also an, ca. 18kg schwer, aber gefühlt mindestens 30kg. Dementsprechend vermutete ich Maße von mindestens 50cm Breite und 20cm Höhe. Beim Auspacken dann die erste "Ernüchterung". Der 2270 hat die üblichen "Standardmaße", also ca. 44 cm breit und 14cm hoch. Ist also vglw. klein für seine Klasse (immerhin 70W an 8Ohm, was sicher über 100W an 4Ohm sein dürften) - wobei das ja nichts zu bedeuten hat.
 
Über Optik kann man sich streiten, deswegen sei sie hier auch nicht weiter erwähnt.
Nur soviel: Mein 2270 kam ohne Holgehäuse. Die Frontplatte steht dann über das Blechgehäuse vor, was für mich aussieht wie bei einem Meßgeräteeinschub.
Ich empfinde das als nicht stimmig und kann nur vermuten, daß Marantz das Holzgehäuse als (optisches) Maß der Dinge angesehen hat. Darin aufgehoben, macht er sicher eine bessere Figur, aber ohne steht er irgendwie nackig rum. Daß der Blechdeckel mit Holz-(Immitat)-Folie überzogen ist, ändert daran leider auch nichts mehr.
 
Das "Gyro-Wheel" kennt man ja als stilistisches Element der Marantz. Es ist sicher einzigartig und muß wohl vom Designaspekt her gesehen werden, wobei ich vom ergonomischen Standpunkt aus der Meinung bin, daß der "ordinäre" Drehknopf besser zu bedienen ist, als die Daumenfummelei am Wheel.
 
Klasse gemacht ist die Prägung der Frontplattenbeschriftung, in der die schwarze Farbe vertieft sitzt. Da kann man mal so richtig "rubbeln" ohne daß was an der Beschriftung abgeht. Das ist für die Ewigkeit.
 
Weiter also in der Begutachtung. Das Gerät war zwar dreckig, aber sonst in wirklich gutem Zustand. Einigermaßen blaß wurde ich bei genauer Betrachtung der Frontplatte. Da hatten sich, hinter den Knöpfen, Ringe in die Platte geschliffen. Diese rühren daher, daß die Knöpfe auf der Frontplatte beim Drehen geschliffen haben.
Zunächst dachte ich, daß das Gehäuse verzogen sei und sich die Front deswegen nach außen gewölbt hätte. Nach Demontage kam ich aber zur Schlußfolgerung, daß dem nicht so ist. Die Konstrukteure haben die Frontplatte - so scheint es - einfach 1mm zu weit vorne plaziert. Steckt man die Knöpfe auf die Achsen, dann ist nicht die Achse im Inneren des Knopfs, sondern die Frontplatte der Anschlag. Daß die Frontplatte da verkratzt muß einen also nicht wundern. Das ist eines Geräts dieser (Neupreis-) Klasse nicht würdig. Zudem bestehen die Knöpfe aus vglw. dünnem Alu. Ok, das haben fast alle so gemacht, aber auch bei einem ungleich billigeren Akai AA-9xx findet man Vollaluknöpfe. Der eine oder andere (deutlich billigere) Receiver hatte da zudem (als Kratzschutz) Filzscheibchen unterlegt.
 
Alle Potis machten beim Wackeln daran den Eindruck, als seien sie nicht mehr richtig festgeschraubt. Es stellte sich dann aber schnell heraus, daß dem nicht so ist, sondern die Potis in den Achshülsen Spiel haben. Das mag ein Effekt der Zeit sein, macht aber die Haptik nun zum Erlebnis der "klapprigen" Art.
 
Zur Reinigung mußte der Deckel dann irgendwann runter, der übrigens deutlich in der Mitte eingedellt war.
Bei dieser Gelegenheit wurde der nächste Schwachpunkt offenbar. Der Deckel wird nur an einigen Stellen vom Chassis gestützt und ist zudem vglw. dünn.
Als Basis, zum Draufstellen weiterer Geräte ist das nicht geeignet. Die Füße von darauf gestellten Geräten dellen den Deckel zwar nicht ein, aber die Mitte des Blechs biegt sich so im Laufe der Zeit nach innen. Zudem scheint mir das Blech zu weich zu sein, es federt also nicht wieder zurück. Das hat natürlich Vorteile, nämlich dann, wenn man das Blech wieder gerade richten muß. Nichts desto trotz setzt der 2270 hier seinen mangelhaften Gehäuseaufbau fort und deutet mir einmal mehr an, daß er eigentlich in ein Holzgehäuse hätte wollen. Im Vergleich hat der Toshiba 7100, bei deutlich größeren Außenabmessungen (!) einen Deckel, der auch einen weiteren 20kg Receiver darüber klaglos aushällt.
 
Im Inneren wird nun klar, wieso der 2270 so "klein" daher kommen kann. Die einzelnen Baugruppen sind sehr kompakt und platzsparend untergebracht. Das reduziert die Außenabmessungen, macht aber den Service nicht einfach, wie sich noch herausstellen sollte. Beim Innenaufbau spielt der 2270 nun erstmals Pluspunkte ein. Zur Schaltungstechnik kann ich zwar nichts sagen, aber der mechanische Innenaufbau ist panzerschrankartig. Dicke Platinen, vielfach geschraubt, zig Stütz- und Abdeckbleche.
 
Ein dickes Lob verbucht er bei der Klemmleiste für die Stromversorgung. Ok, andere hatten da einen von außen zugänglichen Umschalter, aber dafür, daß dieser wohl einmalig im Leben eingestellt wird ? Beim 2270 - und ich meine das hatten alle Marantz - geht die Einstellung auf die Versorgungsspannung an einer Klemmleiste. Je nach Eingangsspannung (110V, 120V, 220V, 240V etc.) muß hier unterschiedlich angeklemmt werden. Da hatte man sich damals schon die diversen länderspezifischen Varianten gespart. Nachteil ist natürlich, daß man das Gerät erst mal öffen muß, ein SM bzgl. der richtigen Belegung braucht, um festzustellen, ob die korrekte Spannung "geklemmt" wurde.
 
Einziger Defekt in meinem Gerät, waren gebrochene Lautsprecherklemmen. Da mußten also Neue rein, die mir Armin paßgenau liefern konnte. Bei den originalen Marantz-Klemmen war innen wohl die Feder gebrochen, was dazu führt, daß das Klemmhebelchen nach unten klappt. Wenn das bei der "+"-Klemme passiert, dann birgt das das latente Risiko eines satten Endstufenkurzschluß gegen Gehäusemasse. Gott sei Dank fiel mir das vor dem Einschalten auf. Bei dieser Tauschaktion wurde dann der kompakte Aufbau zum Bumerang. Ohne die Rückwand demontieren zu wollen - da hängen alle Buchsen etc. mit dran - sind die LS-Terminals nur mit irren Verrenkungen und mittelprächtiger Gewalt nach innen raus zu bekommen. Zudem sind die Kabel längenmäßig äußerst knapp, also blos nichts abzwicken.
 
Da wir gerade bei Kabeln sind. Die verlaufen durch etliche Durchführungen um zig Ecken durch die Chassisbleche. Erneuern wollte ich da nicht unbedingt.
Aufgefallen ist mir dabei aber noch, daß Netz- und sonstige Kabel an einigen Stellen zwischen den Blechen eingeklemmt waren, u.A. am Bodenblech. Da lastet dann das ganze Gewicht des Geräts drauf und drückt auf das Kabel. Keine Ahnung ob das ab Werk schon so war (das wäre beschämend) oder ob das so von einem Reparateur hinterlassen wurde.
 
Außer einer Generalreinigung, checken des Tuner- und Verstärkerteils (da war aber alles iO) fehlte dem 2270 sonst nichts und er konnte demnach nach nur 2 Abenden Instandhaltung an meine beiden Quart 390 Boxen. An denen war zuvor der Sanyo JCX-2900 dran, gefolgt vom Toshiba 7100.
 
Mit 100%-igen Hörvergleichstests habe ich es nicht so, das mögt Ihr mir bitte nachsehen. Habe das bisher auch mehr "spontan" gemacht. D.h. ein Receiver mag mich entweder begeistern, oder er tut es eben nicht. Der Marantz fiel mir hierbei in keiner Weise besonders auf. Um das mal klar zu sagen: Der 2270 hat einen tollen Klang, ist dabei aber keinen Deut besser oder schlechter wie vor genannte Geräte. Gespannt war ich vor allem auf den berühmten "warmen" Klang. Unter der Voraussetzung, daß alle Klangregler auf Mitte stehen, kann ich davon nicht wirklich was vernehmen. Ich habe da etliche Male die Receiver durchgewechselt, immer auf der Suche nach "da muß doch was sein". Zuletzt meine ich, daß der 2270 vlt. doch einen Tick (aber wirklich nur ein Bischen) "brummeliger" war. Das meine ich nun nicht abwertend, sondern beschreibt das Attribut "warm" in anderer Weise und störend empfand ich das nicht, zumal ich mir nicht sicher bin, ob ich mir diese "Wärme" nicht vlt. doch eingebildet habe, vor lauter "es muß doch wärmer klingen".
 
Der 2270 wird üblicherweise - was ich so beobachtet habe - so zwischen 280€ bis 400€ gehandelt.
Fazit für mich ist die Bestätigung dessen, was ich vorher schon vermutet hatte:
Die Marantze (ich spreche da eben nun von 2265B und 2270) sind ganz gewöhnliche Receiver. Sie haben genauso ihre Schwächen wie alle anderen Hersteller auch. Konstruktiv habe ich schon deutlich besseres gesehen und durch ihren Klang heben sie sich nicht exorbitant hervor. Dafür im Mittel ab ca. 300€ hinzublättern ist m.M.n. nicht mehr real, außer man steht eben auf die Optik. Wenn ich bdenke, daß ich für meinen Toshiba 7100 auch nur knapp über 200€ gelatzt habe und den Sanyo für rund 150€ bekam, dann ...
 
Das Ende vom Lied ist - wir denken's uns - daß ich den 2270 wieder auf's Floß geschnallt und schwimmen gelassen habe.
Hat nun sicher einen Fan gefunden, den er glücklich macht.

Hier auch noch ein paar Impressionen:

In diesem Sinne: Good bye und Adieu....
Gruß, Kuni
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Offline stefan_4711

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Re: Marantz 2270 - Erfahrungsbericht und Entmystifizierung
« Antwort #1 am: Samstag, 25.Juli.2009 | 18:18:11 Uhr »
Habe da ähnliche Erfahrungen gemacht. Hier aber erst einmal eine Übersicht der Marantz Klassiker die ich in den letzten Jahren besessen habe.













Den 2230 hat jetzt mein Sohn, der 2385 wartet noch auf den Verkauf und der Rest ist schon weg.

Optisch alles sehr schöne Geräte, aber das Klangwunder 2270, der two martini sound des 1060 usw.
haben mich nicht überzeugen können. Da war leider kein einziger Freund fürs Leben dabei.

Mein persönliches Fazit:
- Schön sehen sie aus
- anständig verarbeitet sind sie auch
- klingen tuen sie auch ganz ordentlich
- sind aber im Vergleich mit anderen Herstellern sind viel zu teuer
- und einen Klangmythos sucht man vergeblich


"... das Auge hört mit ..."     Gruss Stefan

Offline stefan_4711

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Re: Marantz 2270 - Erfahrungsbericht und Entmystifizierung
« Antwort #2 am: Samstag, 25.Juli.2009 | 18:40:37 Uhr »
Soll aber nicht heissen das ich gegen Marantz bin.

Einem Model 8B oder 1300DC oder PM8 würde ich schon noch die Chance geben, aber nur wenn der Preis stimmt.


"... das Auge hört mit ..."     Gruss Stefan

Offline UBV

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Re: Marantz 2270 - Erfahrungsbericht und Entmystifizierung
« Antwort #3 am: Samstag, 25.Juli.2009 | 19:27:27 Uhr »
Moin,

der 2270 ist schon ein feiner Receiver und gerade von den alten 22 ern das Flagschiff. Zu seiner Zeit ,1973 war er schon der beste Stereoreceiver und konnte wohl nur noch vom 2325 getoppt werden. Dieser ist wohl aber erst kurze Zeit später auf den Markt gekommen. An den richtigen Lautsprechern  ist der 2270 schon ein Klasseteil und kaum von anderen Modellen anderer Hersteller aus dem selben Zeitraum zu toppen. Ein Vergleich mit Geräten die nach 1975 hergestellt wurden wäre da schon wieder unfair.Mich kann gerade der 2270 durch sehr gute Mitten und Höhenwiedergabe überzeugen und gerade das Marantztypische aufdicken im Bassbereich ist beim 2270 nicht gegeben.
Gruß Bertram

Offline stefan_4711

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Re: Marantz 2270 - Erfahrungsbericht und Entmystifizierung
« Antwort #4 am: Samstag, 25.Juli.2009 | 20:10:47 Uhr »
Hallo Bertram,
ist wahrscheinlich auch alles richtig was du da sagst. Möglicherweise führt der Mythos 2270 einfach nur zu überhöhten Erwartungshaltungen denen er dann in der Realität nicht standhält oder ich habe den tatsächlich mit den falschen Geräten verglichen oder ... oder ... oder.

Fakt ist das ich den optisch nach wie vor sehr schön finde aber vom Klangerlebniss nicht vermisse.   :drinks:
« Letzte Änderung: Samstag, 25.Juli.2009 | 20:14:33 Uhr von stefan_4711 »
"... das Auge hört mit ..."     Gruss Stefan

Offline Siamac

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Re: Marantz 2270 - Erfahrungsbericht und Entmystifizierung
« Antwort #5 am: Samstag, 25.Juli.2009 | 20:14:17 Uhr »
Nicht vergessen, daß das kein normaler 2270 ist, sondern einer mit gravierter champagnerfarbenen Front. Der geht in der Regel so um 200,- Euro teuerer weg, als der normale.  :drinks:
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Offline kuni

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Re: Marantz 2270 - Erfahrungsbericht und Entmystifizierung
« Antwort #6 am: Samstag, 25.Juli.2009 | 20:25:41 Uhr »
Siamac, für wieviel geht denn der "normale" so weg, nur damit ich Bescheid weis  :grinser:

Möglicherweise führt der Mythos 2270 einfach nur zu überhöhten Erwartungshaltungen denen er dann in der Realität nicht standhält oder ich habe den tatsächlich mit den falschen Geräten verglichen oder ... oder ... oder.

So - oder so ähnlich - sehe ich das in meinem Fall auch.
Ich war zwar nie auf explizit einen 2270 scharf, aber war mir wohl bewußt, daß genau dieses Modell so hoch gelobt wird, wegen des Klangs.
Daß ich dann "etwas" enttäuscht war, kann man ja oben nachlesen. Daß evtl. die Erwartungen einfach zu hoch waren kann natürlich sein.

How ever. Ich finde das Teil überbewertet, auch wenn meine Vergleiche vlt. nicht ganz fair waren (was z.B. die Baujahre anbetrifft)...
« Letzte Änderung: Samstag, 25.Juli.2009 | 20:28:52 Uhr von kuni »
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Offline Siamac

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Re: Marantz 2270 - Erfahrungsbericht und Entmystifizierung
« Antwort #7 am: Samstag, 25.Juli.2009 | 20:34:54 Uhr »
Normale 350,- Euro - Graviert 550,- Euro.

Dieses Modell habe ich noch nie gesehen - es dürfte es eigentlich gar nicht geben.

Die gravierte Modelle waren eigentlich aus der ertsen Serie und hatten schwarz-weiße Boxenklemmen und vorne stand über dem Tuningrad nur "Tuning".

Sehr seltsam, könnte so bei Sammlern, die bei Ebay kaufen, vielleicht noch mehr bringen  raucher01
« Letzte Änderung: Samstag, 25.Juli.2009 | 21:27:24 Uhr von Siamac »
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Re: Marantz 2270 - Erfahrungsbericht und Entmystifizierung
« Antwort #8 am: Samstag, 25.Juli.2009 | 20:36:44 Uhr »
 .,a015 wer sammelt denn Ebays?..................... :grinser:
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Offline kuni

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Re: Marantz 2270 - Erfahrungsbericht und Entmystifizierung
« Antwort #9 am: Samstag, 25.Juli.2009 | 20:43:11 Uhr »
Normale 350,- Euro - Graviert 550,- Euro.

Shit  :wallbash
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Offline Siamac

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Re: Marantz 2270 - Erfahrungsbericht und Entmystifizierung
« Antwort #10 am: Samstag, 25.Juli.2009 | 21:32:32 Uhr »
Hier die beiden Versionen:

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Offline the ocean

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Re: Marantz 2270 - Erfahrungsbericht und Entmystifizierung
« Antwort #11 am: Samstag, 25.Juli.2009 | 21:56:55 Uhr »
An den richtigen Lautsprechern  ist der 2270 schon ein Klasseteil und kaum von anderen Modellen anderer Hersteller aus dem selben Zeitraum zu toppen.

Das würde ich so nicht sagen. Zur der Zeit hatten z.B. Sansui oder Pioneer auch Geräte
die in dieser Liga spielten.
« Letzte Änderung: Samstag, 25.Juli.2009 | 21:59:49 Uhr von the ocean »

Offline Siamac

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Re: Marantz 2270 - Erfahrungsbericht und Entmystifizierung
« Antwort #12 am: Samstag, 25.Juli.2009 | 22:38:22 Uhr »
Nicht nur Pioneer und Sansui ...... auch im eigenen Hause gab es was besseres. Als der 2270 rauskam, war er nicht der top Receiver von Marantz sondern unter dem Marantz Nineteen angesiedelt.

 :drinks:
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Offline UBV

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Re: Marantz 2270 - Erfahrungsbericht und Entmystifizierung
« Antwort #13 am: Sonntag, 26.Juli.2009 | 11:13:35 Uhr »
Zitat von: the ocean
Das würde ich so nicht sagen. Zur der Zeit hatten z.B. Sansui oder Pioneer auch Geräte
die in dieser Liga spielten.

..uneingeschränkte Zustimmung! Daher steht in meiner Aussage das Wort kaum . :smile

@ Siamac  Das ist richtig aber einen Ninteen werden wohl die wenigsten haben und der 2270 kostete schon 1972 wohl weniger als die Hälfte des Ninteen.
Gruß Bertram

Offline Captn Difool

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Re: Marantz 2270 - Erfahrungsbericht und Entmystifizierung
« Antwort #14 am: Montag, 27.Juli.2009 | 22:32:19 Uhr »
Hast Recht, Kuni. Wenn Du "den" Marantz suchst, dann sollte er schon eine Nummer größer sein. Ich bin nicht der M-Kenner, aber ein wenig Katalogstudium würde vorab nicht schaden. Dann gezielt suchen.

Offline kuni

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Re: Marantz 2270 - Erfahrungsbericht und Entmystifizierung
« Antwort #15 am: Dienstag, 28.Juli.2009 | 19:47:35 Uhr »
Hi Käpt'n,

ne, "den" Marantz habe ich nicht gesucht, noch nicht mal "den" Receiver - zumal wenn's um klangliche Aspekte geht.
Bei mir ist Optik, Haptik und Verarbeitung fast wichtiger, vorausgesetzt, daß der Receiver bestimmte klangliche "Mindestkriterien" erfüllt.

Deswegen habe ich mich in der Vergangenheit ziemlich auf Akai eingeschossen, wobei mir jede Marke gleich lieb ist.
Da ich eh auf hell-silber stehe, haben es evtl. die M's auch deswegen bei mir so schwer  .,a015
Zumindest von der Optik finde ich die Akai AA-10xx Serie mit Abstand am ansprechendsten.
Von der Verarbeitung und Haptik sind für mich die Akai AA-9xx die Spitzenreiter.
Klanglich sprach mich bisher der Denon GR-535 am meißten an (den ich leider wieder abgeben mußte, da es nicht meiner war), wobei ich zu meinem Toshiba SA-7100 eigentlich keine größeren Vorteile des Denon sehen kann, wobei ich aber auch beide nie im Vergleich gehört habe.
Gruß, Kuni
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Offline Vintagefuxx

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Re: Marantz 2270 - Erfahrungsbericht und Entmystifizierung
« Antwort #16 am: Dienstag, 28.Juli.2009 | 21:02:44 Uhr »
Guten Abend,

Zitat
Dieses Modell habe ich noch nie gesehen - es dürfte es eigentlich gar nicht geben.

kann es vielleicht sein, dass die Frontplatten ausgetauscht wurden? Normal gg. graviert?

Zitat
Den 2230 hat jetzt mein Sohn, der 2385 wartet noch auf den Verkauf und der Rest ist schon weg.

Optisch alles sehr schöne Geräte, aber das Klangwunder 2270, der two martini sound des 1060 usw.
haben mich nicht überzeugen können. Da war leider kein einziger Freund fürs Leben dabei.

Bei dieser Mischung muss man sich allerdings fragen was eigentlich gesucht wird?(2230 über 2270 zu 2385)

Zitat
Nun las ich während der Jahre immer wieder Lobeshymnen über Marantz, vor allem die Älteren.

ich las auch was über die neueren. Hier wurden ja auch schon die ESOs erwähnt. Man hört so viel und vor allem immer wieder was Neues .,a015


Zitat
war er schon der beste Stereoreceiver und konnte wohl nur noch vom 2325 getoppt werden

na ob der 2325 die Erfüllung ist?

Ich würde es vielleicht mal mit einem Sansuireceiver versuchen.

viele Grüße

Offline stefan_4711

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Re: Marantz 2270 - Erfahrungsbericht und Entmystifizierung
« Antwort #17 am: Dienstag, 28.Juli.2009 | 22:27:05 Uhr »

Ich würde es vielleicht mal mit einem Sansuireceiver versuchen.



Hallo,
da rennst du bei mir offene Türen ein. Suche einen 990DB (zur Not auch einen 890DB).  :drinks:


« Letzte Änderung: Dienstag, 28.Juli.2009 | 22:33:15 Uhr von stefan_4711 »
"... das Auge hört mit ..."     Gruss Stefan

Offline stefan_4711

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Re: Marantz 2270 - Erfahrungsbericht und Entmystifizierung
« Antwort #18 am: Montag, 09.November.2009 | 20:41:20 Uhr »
... der 2385 wartet noch auf den Verkauf und der Rest ist schon weg...


Habe meinen 2385 jetzt abgegeben. Ist mir aber nicht leicht gefallen... weil es doch ein schönes Teil war. Von allen Marantz Receivern die ich bisher hatte war das der einzige der klanglich auf dem Niveau eines guten Vollverstärkers war. Receivermässig konnte den bei mir auch nur der Rotel RX-1603 toppen. Na ja man kann nicht alles behalten... und die nächsten Projekte warten schon.

 :drinks:
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Offline Compu-Doc

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Re: Marantz 2270 - Erfahrungsbericht und Entmystifizierung
« Antwort #19 am: Montag, 09.November.2009 | 22:00:11 Uhr »
 .,a015.......und was hat dieser Umstand jetzt mit einem 2270er-thread zu tun?
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Offline beldin

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Re: Marantz 2270 - Erfahrungsbericht und Entmystifizierung
« Antwort #20 am: Montag, 09.November.2009 | 23:21:03 Uhr »
Moin Robert!

Iss'n Marantz ....  :drinks:
Liebe Grüße

von beldin .,73

Offline Compu-Doc

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Re: Marantz 2270 - Erfahrungsbericht und Entmystifizierung
« Antwort #21 am: Dienstag, 10.November.2009 | 00:05:48 Uhr »
Ok ok :drinks:

........hab meiner Schwiegermutter in 2007 wieder meinen verliehenen 1515  aus´m Kreuz geleiert.

Die ältere Dame war anfangs nicht wirklich begeistert, konnte sie jedoch dann mit einem Kenwood  mit  ohne  :smile Stationstasten..........ruhig(er)stellen.

Wie, was, passt nich, iss auch´n MARANTZ :_55_:
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