Autor Thema: B&O Beomaster 901 - und was daraus werden könnte ;-)  (Gelesen 5075 mal)

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be.audiophil

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B&O Beomaster 901 - und was daraus werden könnte ;-)
« am: Sonntag, 05.Juli.2009 | 15:25:27 Uhr »
Moin JunKs,

meine Vorliebe für klassisches Design ist sicherlich bekannt ... meine Vorliebe für den Selbstbau und Röhren aber auf jeden Fall ...

Aber ich beginne mal lieber noch nicht ganz der Reihe nach ...

... meine Vorliebe für Design ließ mich in verschiedenen Büchern immer mal wieder auf die Designs von Jacob Jensen und somit auch die für B&O erledigten Arbeiten aus den Sechzigern bis Siebzigern schielen ... nur paßt B&O Audio-technisch so überhaupt nicht in mein Beuteschema, da weder Röhre noch wirklich gut klingend ... insofern ließ ich das immer wieder links liegen und kümmerte mich nicht sonderlich darum, auch wenn mir so ein Beomaster 901 schon optisch sehr zusagen konnte.



Jetzt war ich aber auf der Suche nach einer geeigneten Behausung für eine kleine weitere Röhrenspielerei ... eine EL84 SE, die noch um eine komplette Vorstufe mit Phono erweitert werden soll ...

... hmmm ...  .,a015 .... wenn das alles einen Vollverstärker ergeben soll, dann brauche ich eh Überbreite ... und hübsch anzusehen soll es natürlich auch sein ...  .,a015 ...

... da bot sich dann auch aktuell bei ePay die Gelegenheit einen Beomaster 901 in optisch perfektem Zustand, technisch aber - wen wundert´s - grottig zu ersteigern ... Festpreis und Preisvorschlag ... EUR 25 ist mir das Gehäuse allemal wert ... also zugeschlagen ...



... jetzt bin ich natürlich mal gespannt, ob der Gehäuseentwurf auch innen das hält, was er von außen verspricht ... ok, technisch sicher nicht, aber von der Machart des Gehäuses erwarte ich das eigentlich schon ... war ja Anfang der Siebziger kein echtes Sonderangebot ... der Beomaster ...  ;0001 :flööt: ;0008

Und jetzt dürft Ihr ruhig kommen und mich einen Kulturboschewisten nennen ...  :flööt: .-.. und ich berichte dann weiter vom Schlachten und Neuaufbau ...  .,a020

Offline Captn Difool

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Re: B&O Beomaster 901 - und was daraus werden könnte ;-)
« Antwort #1 am: Sonntag, 05.Juli.2009 | 15:43:37 Uhr »
Na ja, vielleicht wird manchen dann der für ein B&O ungewöhnlich gute Klang auffallen... raucher01

Meine Geräte sind auch durchweg nicht mehr Original.  :flööt:

Offline Compu-Doc

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Re: B&O Beomaster 901 - und was daraus werden könnte ;-)
« Antwort #2 am: Sonntag, 05.Juli.2009 | 16:40:31 Uhr »
Quasi ein Röhrenwolf im skandinavischen Designerpelz  :drinks:......bin gespannt.
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Offline m_ETUS_alem

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Re: B&O Beomaster 901 - und was daraus werden könnte ;-)
« Antwort #3 am: Sonntag, 05.Juli.2009 | 18:00:14 Uhr »
Zitat:
"... einen Beomaster 901 in optisch perfektem Zustand, technisch aber - wen wundert´s grottig "

Also im sog. Auslieferzustand / neuwertig  ;0008 :_55_:

Bin gespannt was Du schreibst, wenn Du ihn geöffnet hast  :flööt:


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be.audiophil

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Re: B&O Beomaster 901 - und was daraus werden könnte ;-)
« Antwort #4 am: Sonntag, 05.Juli.2009 | 18:25:40 Uhr »
...  ;0008 ... könnt natürlich sein ... ich bin schon gespannt ...  raucher01 :foto01

be.audiophil

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Re: B&O Beomaster 901 - und was daraus werden könnte ;-)
« Antwort #5 am: Donnerstag, 16.Juli.2009 | 22:55:12 Uhr »
Moin Dominik,

... jetzt bin ich natürlich mal gespannt, ob der Gehäuseentwurf auch innen das hält, was er von außen verspricht ...

Bin gespannt was Du schreibst, wenn Du ihn geöffnet hast  :flööt:

 ....  .,a015 ... wie sage ich´s nur dem Kinde?

 ;0008 ;0008

Ich fange mal von vorne an ...

... angekommen ... zwei Tage zum Aklimatisieren gegeben ... dann heute einfach ohne vorherige Funktionskontrolle aufgemacht ...

;0008

... das Innenleben ist lächerlich ... nicht mal die Hälfte des damaligen Neupreises wert ... in jedem Grundig aus den Sechzigern steckt sowohl technisch als auch vom Gehäuse her deutlich mehr Hirnschmalz ...

... einzig der Deckel ist aus dünnem Sperrholz, die Seitenwangen aus Plaste furniert, die Rückwand besteht zu knapp der Hälfte aus Kühlkörper, der Rest wieder Plaste. Die silberfarbenen Applikationen der Front sind Einzelschienen, die nur auf einem recht windigen Hilfsbügel aufgeschoben, unter den Seitenwangen findet sich das einzige großflächige Metallstück ...

... insofern fällt die Verwendung als Gehäuse für Röhren wohl eher aus ... ich traue dem Plaste irgendwie nicht wirklich zu, einen EL84 Vollverstärker als Behausung zu dienen ...

... das ist mir irgendwie zu windig ... was meint Ihr?

... jetzt bin ich natürlich mal gespannt, ob der Gehäuseentwurf auch innen das hält, was er von außen verspricht ... ok, technisch sicher nicht, aber von der Machart des Gehäuses erwarte ich das eigentlich schon ... war ja Anfang der Siebziger kein echtes Sonderangebot ... der Beomaster ...  ;0001 :flööt: ;0008

... das ist obwohl Anfang der Siebziger bereits komplett industrielle Fertigung ... auch die Platinen können nicht verleugnen, daß hier bereits ein  Bestückungsautomat und eine Lötstraße am Werk waren ...

... das ist von der Haptik und dem Aufbau her eigentlich nur Wegwerf-Elektronik - also nix wirklich Besonderes. Die Schaltung ist auch nix wirklich Weltbewegendes ...

... aber die heutigen Schaltungsmodder und Tuningexperten hätten ihre wahre Freude die Bauteileauswahl als highendig und angeblich audiophil zu besprechen ... da werden von Haus aus Elkos mit Folien gebrückt, Kohlemassewiderstände von Vitrohm und CO. finden sich in dieser Schaltung ...

... man verstand es also das Ding zu sounden ...  ;0001

... hätte man den Aufwand in das Schaltungsdesign gesteckt, dann hätte aus dem Ding ja auch was echt Vernünftiges werden können ...  :flööt:

Einzig die Ansteuerung des Lautstärkestellers find´ ich mal ne echte Schau ... der Schiebeknopf auf der Frontseite betätigt einen Seilzug, der ähnlich einem Tunerdrehknopf über das Seil eine Rolle bewegt unter der das Drehpotentiometer dann hochkant im Gehäuse stehend montiert ist ... das ist mal eine echt coole Idee und man kann auf den anfälligen Schieberegler verzichten ...


Offline Morfeus

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Re: B&O Beomaster 901 - und was daraus werden könnte ;-)
« Antwort #6 am: Freitag, 17.Juli.2009 | 01:01:24 Uhr »
Guten Abend,

sorry für o.T. aber eine kurze Frage: waren die Plattenspieler eigentlich auch so schlecht?

Gruß,
Heinz