Autor Thema: Eumig FL-1000 Thread  (Gelesen 168699 mal)

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Offline termman

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Re: Eumig FL-1000 Thread
« Antwort #280 am: Sonntag, 25.Juli.2010 | 11:19:44 Uhr »
Nicht nur auf die Höhen achten, sondern auch auf (wenns Material es hergibt) Phasenverschiebungen, die in Monostellung Signalteilauslöschungen bewirken.
War jedenfalls früher mein Hauptkriterium, als dank mieser Technik mit Höhen sowieso nicht viel los war.

Mein mir seit meiner Jugend verhasstes Musterbeispiel für "verstellter Tonkopf": Icehouse mit "Hey little girl".

http://www.youtube.com/watch?v=OKDYyFf1s0I&feature=related

Hab keine Ahnung, obs ein Studiounfall war oder künstlerische Absicht, jedenfalls zuckt bei dem Song seit Jahrzehnten meine Hand zum Tonkopfschraubendreher.

Offline kuni

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Re: Eumig FL-1000 Thread
« Antwort #281 am: Sonntag, 25.Juli.2010 | 15:10:28 Uhr »
Bei meiner Maschine siehst so aus, dass nach paar Tagen Standzeit das "Fluttern" (oder wie auch immer der Fehler zu beschreiben wäre) wieder da ist und nach ca. 10 Minuten Laufzeit verschwindet.

Kannst Du mal einen 3150Hz Ton aufnehmen und dann das "Fluttern" mit folgender Aufnahme (erste 4s) vergleichen ?
http://uebergabe-daten.new-hifi-classic.de/kuni/Gleichlaufschwankungen.mp3

Dann drückst Du bitte mal leicht mit dem Nagel gegen die Spitze der Capstanwelle. Wenn's dann besser wird (vrgl. letzte 4s aus obigem MP3), dann muß das Axialspiel an der Welle neu eingestellt werden.
Gruß, Kuni
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AndreasTV

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Re: Eumig FL-1000 Thread
« Antwort #282 am: Montag, 26.Juli.2010 | 08:22:53 Uhr »
Nicht nur auf die Höhen achten, sondern auch auf (wenns Material es hergibt) Phasenverschiebungen, die in Monostellung Signalteilauslöschungen bewirken.
...

Guten Morgen  :_hi_hi_:.
Bei anderen Frequenzen als den Höhen wird ein "Raushören" wohl schon etwas problematisch ...  :flööt:.
Zumal schrieb ich ja extra das für diese Methode hochtonreiche Musikstücke zu bevorzugen sind - ansonsten macht Das ja nicht wirklich Sinn  :_tease:.

Alles in Allem eine doch recht praxisnahe Möglichkeit so ohne entsprechendes Referenzmaterial in Form z. Bspl. einer Azimuth - Einstellkassette den TK innerhalb doch akzeptabler Grenzen zu justieren ...

Sicherlich lediglich ein Behelf - doch Allemal besser als Nüscht  :drinks: ...; zumal z. Bspl. ich mir dann hinterher von den "Kunden" nicht anhören muss und in "Erklärungsnot" komme wieso denn auf einmal alle vorhandenen Kassetten den "Biss" vermissen lassen  .,73.

MfG

Andreas

Offline raphael

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Re: Eumig FL-1000 Thread
« Antwort #283 am: Montag, 19.September.2011 | 15:24:42 Uhr »
Hallo Kunii!

Habe nun wieder einen Flohmarkt- FL 1000, der mackt.
"Was soll´s?", dachte ich mir, als er beim Erproben daheim alle Mätzchen machte, von END bis einseitig spulen, mit der Zeit wurde es aber besser, dann ging auch rechts spulen gut, das Abspielen verzerrte allerdings noch grässlich.  Ich ließ den schwarzen Kerl ohne Ton laufen (er ist auch so laut genug...) und siehe da, nach ca. 10 Minuten in Play-Funktion kamen nach einem Dreh am Volume-Poti unverzerrt Töne und Musik erstrahlte!

Worauf deutet dieses Verhalten hin?
Sind es jene von dir beschriebenen Freiläufe, die Bewegung brauchen, damit das verharzte Fett wieder etwas weicher wird?
Übrigens mackt er mal nach dem Einschalten, mal nicht, doch wenn man hartnäckig am Spiel bleibt, fügt sich der Eumig irgendwann.


Mit freundlichen Grüßen
Raphael



Offline kuni

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Re: Eumig FL-1000 Thread
« Antwort #284 am: Montag, 19.September.2011 | 21:51:27 Uhr »
Hi Raphael,

Worauf deutet dieses Verhalten hin?

Du meinst das mit den Laufwerkszicken und der END Meldung ?

Sind es jene von dir beschriebenen Freiläufe, die Bewegung brauchen, damit das verharzte Fett wieder etwas weicher wird?

Jou. Die LW Probleme werden wohl daher kommen. Meiner Erfahrung nach sind alle LW Probleme beim 1000'er darauf zurückzuführen.
Aber nicht nur auf verharzte Freiläufe alleine, sondern auf ein generell, komplett zu überholendes LW. Muß man eh zerlegen um an die Freiläufe zu kommen. Also kann man auch gleich alles auf einmal machen. D.h. Teile reinigen, Achsen leicht (!) ölen, Kurvenscheiben etwas fetten, alle Gummis erneuern.
Das Ganze gewissenhaft gemacht, erledigt normalerweise alle diese Zicken auf einen Schlag.

Bzgl. der Hinweise wie das alles zu machen ist, habe ich hier im Forum ja schon viel geschrieben.
Kurz gesagt: Alles kein Hexenwerk, aber man muß gewissenhaft arbeiten und es wird etliches an Zeit dauern.
Gruß, Kuni
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Offline raphael

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Re: Eumig FL-1000 Thread
« Antwort #285 am: Dienstag, 20.September.2011 | 08:13:58 Uhr »
Hallo Kuni!

Danke für deine Antwort!
Ja, dein Threrad ist lesenswert und behandelt umfangreich alles, was mit dem FL 1000 zu tun hat.
Als ich den Eumig am Flöohmarkt sah, wollte ich halt wieder einen haben, im Prinzip genügt es mir ja, den Gesellen mit seinen 31 Knöpfen und Reglern einfach im Rack anzusehen, doch werde ich mich vielleicht an einem ruhigen Tag ans Laufwerk wagen.
Früher hatte ich ja schon einige Metropolitans bearbeitet, meist mit zweifelhaftem Erfolg, doch da war von Hilfe aus dem Netz noch keine Rede.
Vom Bauhof habe ich unlängst ein Metropolitan CC heimgeschleppt, an dem kann ich mich in die Materie wieder einarbeiten. Die Gummierheuerung habe ich nämlich noch nie durchgeführt, da schadet ein bisschen Üben nichts.

Mit freundlichen Grüßen
Raphael

Offline kuni

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Re: Eumig FL-1000 Thread
« Antwort #286 am: Dienstag, 20.September.2011 | 09:43:19 Uhr »
Hi Raphael,

wenn Du schon mal am Metropolitan CC zu Gange warst, sollte das 1000'er LW kein Problem sein. Kenne das Metro zwar nicht, aber die beiden LW'e sollen ja ziemlich gleich sein - zumindest prinzipiell.

Die Gummisache ist kein Problem, man muß nur die richtigen haben (bei Badarf schick mir eine Mail - siehe Profil - und ich gebe Dir einen Kontakt in Österreich). Die beiden Gummis unter den Wickeltellern dann mit UHU+ verkleben, am Freilauf reicht die Klemmung in der Nut. Den Gummi am Capstan ebenfalls verkleben - wobei es da auch ein Angebot gibt, die Welle samt Gummi im Austausch zu bekommen. Dann hast Du das Problem mit der Verklebung dort nicht - ist kritisch, weil wenn das nicht richtig sauber gemacht ist, dann leierts hinterher.

Ansonsten wollte ich zu den LW Problemen gestern noch sagen, daß die meißtens nicht auf genau ein Problem im LW zurückzuführen sind, sondern eher eine Kombination sind aus Dreck, verharztem Fett und ausgehärteten Gummis. Deswegen meine Devise: Wenn schon LW Zerlegen, dann gleich alles richten. Damit ist dann für die nächsten 20 Jahre wieder Ruhe.

Ein FL-1000 in den Scharnk zu stellen ist irgendwie schon schade, weil das Teil hat's drauf, braucht aber initial ziemlich viel Zuwendung.
Meins läuft nun nach etlichen Reparatur- und Einstellanläufen wie neu. Hat aber auch insgesamt nun auch ein paar Jahre gedauert, bis es soweit war.
Gruß, Kuni
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Offline raphael

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Re: Eumig FL-1000 Thread
« Antwort #287 am: Dienstag, 20.September.2011 | 16:53:30 Uhr »
Hallo Kuni!

Danke für deine Antwort!
Verwende derzeit einen Eumig A 500 mit dem FL 1000, der Verstärker funktioniert perfekt, leider habe ich mich schon von der FL 900 und dem Tuner T 500 getrennt, doch die FL 1000 sieht auch gut aus im Rack mit dem Amp und einen T 500 könnte ich wieder bekommen.
Da wäre es doch wünschenswert, dass das Deck auch wieder fehlerfrei funktioniert, den Verstärker (Endstufenschaden) habe ich ja auch hinbekommen.
Allerdings flößt mir das FL 1000 schon mehr Respekt ein.
Ja, die Metropolitans  haben das gleiche Laufwerk, allerdings andere Köpfe.
Laut war dieses Laufwerk von Anfang an, ich hatte schon vor mehr als 30 Jahren eines.

Wenn ich mich ans Deck mache, nehme ich dein nettes Angebot, mir bei den Reibradgummis mit Rat beizustehen, gerne an.
Danke für deine Hilfe!

Mit freundlichen Grüßen
Raphael

Offline kuni

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Re: Eumig FL-1000 Thread
« Antwort #288 am: Dienstag, 20.September.2011 | 19:40:42 Uhr »
Die 500'er Serie war mWn sowohl mit dem FL-900 als auch mit FL-1000 kombinierbar - vom Design her.
Das FL-900 hatte ich mal zur Rep. hier - kein Vergleich zum 1000'er und ist ja auch kein Eumig, sondern ein Alpine.
Zudem ist das sowas von verbaut, das glaubt man kaum. Im Vergleich dazu ist das 1000'er LW wirklich einfach zu warten, obwohl's zeitaufwendig ist.

Daß das LW des FL-1000 vglw. laut ist, ist absolut normal. Konstruktionsbedingt.
Gruß, Kuni
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Offline werner

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Re: Eumig FL-1000 Thread
« Antwort #289 am: Donnerstag, 06.Dezember.2012 | 23:32:38 Uhr »
Hallo Kuni,
habe den Bericht über das Eumig gelesen, und hätte eine Bitte.
Habe ein Eumig Metropolitan CCD und suche ein SM. Wo kann ich das bekommen.Mein Gerät spielt noch ein wenig, habe es vor ein paar Tagen aus dem Dornröschenschlaf geweckt, Wiedergabe o.k. Aufnahme nicht.Wundere mich nicht hatte das letzte Mal vor 20 Jahren oder so ähnlich ein Service bekommen. Ist aber Erstbesitz und ich will es wieder flott machen.

Grüße Werner.

Offline kuni

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Re: Eumig FL-1000 Thread
« Antwort #290 am: Freitag, 07.Dezember.2012 | 10:14:41 Uhr »
Hi Werner,

zum CCD habe ich leider keine Unterlagen.
Im Tonbandforum gab's mal einen Thread dazu:
http://forum2.magnetofon.de/showtopic.php?threadid=4210
Vlt. funkst Du dort mal den "Matthias_M" an, der scheint zumindest damals ein SM gehabt zu haben.
Gruß, Kuni
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Offline werner

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Re: Eumig FL-1000 Thread
« Antwort #291 am: Freitag, 07.Dezember.2012 | 18:27:34 Uhr »
Danke Kuni,
werd's dort versuchen.
Grüße Werner.

Offline deep

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Re: Eumig FL-1000 Thread
« Antwort #292 am: Montag, 03.März.2014 | 22:40:18 Uhr »
Jetzt weiss ich nicht ob ich hier anhängen oder einen eigenen Thread aufmachen soll ?

Nachdem Kuni so einen Narren an den Eumig gerfressen hat, wollte ich mir auch so ein Sternenstäubler zu Gemüte führen und habe mit etwas Glück ein bezahlbares FL-1000 Exemplar gefunden.

Das Gute zuerst:

- sehr schöner Zustand vom optischen her
- Laufwerk funktioniert grundsätzlich
- Wiedergabe funktioniert grundsätzlich ebenfalls
- und vor allem: der Tonkopf schaut aus wie neu - absolut keinerlei Verschleiss ersichtlich

Wo das Alter sich dann doch bemerkbar macht:

- Aufnahme klappt nicht - es kommen von beiden Inputs nur Störgräusche beim Tonkopf an ("Source" klappt zumindest bei dem einen Input)
- Gleichlauf leiert wie ein alter Orgelkasten (Andruckrolle hart)
- Schlaufenbildung wie weiter vorn beschrieben (Freilaufproblem)

Zudem sind  sind nicht mehr alle  Gehäuseschrauben Original, da hat sich offenbar schon mal wer versucht
Aus dem Deck sind mir ein paar Teile entgegengefallen (Halteschwämmchen, Schräubchen, Plastikscheibe)
Dafür scheint derjenige von den Innerein eher wenig angegriffen zu haben, jedenfalls sind alle Stecker noch verklebt (so das O-Zustand war ?), und Lötaktionen sind fürs Erste keine feststellbar, was mich schon mal eher beruhigt.

A pro pos löten: da sind ja hunderte goldene Antik-Frakos und blaue Antik-Tantals zu tauschen, "wenn ich mich nicht irre, hihihi"
 .,111
Uff - das werde ich erst mal vertagen.
« Letzte Änderung: Montag, 03.März.2014 | 22:43:02 Uhr von deep »
Michael

Offline kuni

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Re: Eumig FL-1000 Thread
« Antwort #293 am: Montag, 03.März.2014 | 23:35:13 Uhr »
Da wollte ich grad runterfahren und dann das ....  :shok:

Jetzt weiss ich nicht ob ich hier anhängen oder einen eigenen Thread aufmachen soll ?

As you like...

...und habe mit etwas Glück ein bezahlbares FL-1000 Exemplar gefunden.

Nach allem was Du geschrieben hast, dürfte das in dem Zustand nicht mehr als 100€ gekostet haben.
...es hat schon seinen Grund, wieso die in nachweißlichem iO Zustand so teuer gehandelt werden  :grinser:

- sehr schöner Zustand vom optischen her
- und vor allem: der Tonkopf schaut aus wie neu - absolut keinerlei Verschleiss ersichtlich

Schon mal was, weil Gehäuseteile und Kopfbrücken totale Mangelware sind.

- Aufnahme klappt nicht - es kommen von beiden Inputs nur Störgräusche beim Tonkopf an ("Source" klappt zumindest bei dem einen Input)

Erst mal Schalter reinigen und dann vor allem alle Steckverbinder. Die sind gerne mit Schrumpfschlauch überzogen, sehen drunter total gut aus, sind aber trotzdem marode. Einen Kanalaussetzer habe ich über 1 Jahr lang gesucht und dann war's sowas  .,35

- Gleichlauf leiert wie ein alter Orgelkasten (Andruckrolle hart)

Komplette Rollen sind auch Mangelware. Ab Sommer weiß ich dazu mehr. Ggf. mußt Du da aber was passendes basteln.
Kann aber auch vom Motor kommen. Ist ein speziell für Eumig gefertigter Motor, evtl. noch vorhanden.
Oder die Tachoscheibe ist futsch - dann geht gar nichts mehr. Gibt's nicht mehr - auch nicht für viel Geld.

- Schlaufenbildung wie weiter vorn beschrieben (Freilaufproblem)

Und/oder besagte Gummis. Das Problem haben 99,9% der 1000'er.
Früher oder später kommst Du eh nicht drum herum. D.h. LW zerlegen, reinigen, Gummis erneuern, zusammenbauen.
Nicht fetten/ölen, vor allem nicht an den Zahnrädern. Wenn, dann nur ein klein bischen Öl an den Achsen.
Das sind schnell drehende Teile drin, die alles super verteilen  :grinser:

Zudem sind  sind nicht mehr alle  Gehäuseschrauben Original, da hat sich offenbar schon mal wer versucht

Auch normal  :grinser:

Aus dem Deck sind mir ein paar Teile entgegengefallen (Halteschwämmchen, Schräubchen, Plastikscheibe)

Bild1:
Das Schwämmchen kann ich nicht genau zuordnen. Kann der Halter der schwarzen Birne (Mainboard vorne links) sein - nicht so wichtig.
Das zerbrochene Plastikgedöns ist die Scheibe hinter dem Eject Knopf (kann man mit U-Scheiben ersetzen)

alle Stecker noch verklebt (so das O-Zustand war ?)

Ja, ist original. Ansonsten s.o.

A pro pos löten: da sind ja hunderte goldene Antik-Frakos und blaue Antik-Tantals zu tauschen, "wenn ich mich nicht irre, hihihi"

Jepp  :_good_:

Fazit:
Mach Dir Gedanken was damit werden soll. Reparieren lassen wird schwierig und selbst machen kostet enorm viel Zeit.
Ich meine ich habe an meinem ersten über 1 Jahr gedoktert, bis es lief. Ab dem zweiten geht's flotter  raucher01

Evtl. ist es da eine Überlegung wert es gleich wieder zu versenken und auf ein besseres Exemplar zu hoffen.
Ansonsten hilft nur "Durchwühlen"
Gruß, Kuni
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Offline deep

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Re: Eumig FL-1000 Thread
« Antwort #294 am: Dienstag, 04.März.2014 | 06:00:45 Uhr »
Da wollte ich grad runterfahren und dann das ....  :shok:


Tja "unverhofft kommt oft"
 :drinks:

Nach allem was Du geschrieben hast, dürfte das in dem Zustand nicht mehr als 100€ gekostet haben.


Ähem, ich meinte eher "bezahlbar" - nicht "preiswert"
 :flööt:

Fazit:
Mach Dir Gedanken was damit werden soll. Reparieren lassen wird schwierig und selbst machen kostet enorm viel Zeit.
Ich meine ich habe an meinem ersten über 1 Jahr gedoktert, bis es lief. Ab dem zweiten geht's flotter  raucher01

Evtl. ist es da eine Überlegung wert es gleich wieder zu versenken und auf ein besseres Exemplar zu hoffen.
Ansonsten hilft nur "Durchwühlen"


Du hast es echt drauf einem Mut zu machen !
 .,70


---

Ok, ich muss das alles erst mal sacken lassen.
Das Schwämmmchen scheint wirklich von der schwarzen Lampe zu kommen  (im Bild oben Rechts beim Laufwerk), dort gibts noch Reste davon auf der Platine und das Loch passt in der Grösse. Dürfte als Vibrationsdämpfung gedient haben.   
Was tut diese Lampe eigentlich ?
Mann o mann, 150 Seiten Manual sind auch nicht ohne !

Die Schraube sieht so aus wie jene mit welchen die Platinen festgeschraubt sind - da scheint aber nichts zu fehlen - wird sich schon finden.

Wie bist du die Schalter angegangen ?
Nur Alkohol oder mit Kontaktspray ?

Bei den Steckkontakten hatte ich schon ein blödes Gefühl als ich bei dir das erste Mal davon gelesen hatte - nachdem ich nun die Schneidklemm-Verbinder für die Bandkabel gesehen hatte war sowieso alles klar.

Hatte erst einen Schrecken wegen dem fühlbaren Lagerspiel des Capstan, habe mich dann aber erinnert dass es bei irgendeinem Deck diese Lager gab, welche erst in Betrieb spielfrei werden - dann deinen Thread durchforstet und bingo !
 :;aha
Dass der Capstan Motor was hat, scheint mir eher nicht so - jedenfalls schnurrt der ganz zufrieden vor sich hin. Möglich, dass der Gummi vom Reibradgetriebe nicht mehr gut ist - da sehe ich dz. nicht gut genug dazu.
« Letzte Änderung: Dienstag, 04.März.2014 | 06:27:47 Uhr von deep »
Michael

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Re: Eumig FL-1000 Thread
« Antwort #295 am: Dienstag, 04.März.2014 | 08:23:10 Uhr »
Ähem, ich meinte eher "bezahlbar" - nicht "preiswert"

Dann war's zu teuer, weil das doch so aussieht, als ob überdurchschnittlich viel dran zu machen wäre.
Ich habe im Laufer der Zeit ~8 Eumels wieder flott gemacht und idR ging's nur um Gummis und Kleinigkeiten (wenn man weiß wo man suchen muß -> z.B. diese doofen Stecker)
Lediglich ein verbasteltes Exemplar hatte ich mal, das wäre beinahe auf dem Schrott gelandet, ließ sich dann aber doch noch retten.

Du hast es echt drauf einem Mut zu machen !

Na ja, ist eigentlich alles nicht sooo schwierig. Es gibt einige Teile, wenn die komplett hin sind, dann geht gar nichts mehr - z.B. Tachoscheibe am Capstan oder das V-Lager.
Alles andere läßt sich machen, aber man muß halt basteln und ggf. improvisieren oder im Ernstfall ein Schlachtgerät besorgen.

Fakt ist, daß das Eumig keines von der Sorte "mache ich mal am WoE" ist.
Sieh das mal - wie ich - von der positiven Seite:
Wenn Du da mal durch bist und wirklich wieder alles frisch ist, sich die Werte auf spezifiziertem Niveau reproduzieren lassen, dann hast Du eines von gaaaaanz wenigen Geräten auf dieser Welt.
Vor allem in Österreich und USA gibt es noch viele 1000'er, aber was ich bislang auf'm Tisch hatte war alles ziemlich abgeratzt.
Ich kenne dann noch einen aus Wien, der hat sich auch mal zwei 1000'er fit gemacht. Die beiden dürften sogar bis auf die letzte Schraube in den Mode "neuwertig" versetzt worden sein.

Das Schwämmmchen scheint wirklich von der schwarzen Lampe zu kommen  (im Bild oben Rechts beim Laufwerk), dort gibts noch Reste davon auf der Platine und das Loch passt in der Grösse. Dürfte als Vibrationsdämpfung gedient haben.

Jepp. Ist ja eine Glühbirne, ebenfalls Spezialanfertigung. Technische Details dazu sind nicht bekannt.

Was tut diese Lampe eigentlich ?

Weiß ich nicht mehr genau, ich meine die dient als VDR (??) in der Erzeugung der Lösch-HF - müßte ich in meinen Unterlagen nachkramen, da hab' ich's mal eroiert.

Mann o mann, 150 Seiten Manual sind auch nicht ohne !

Das Original ist - soweit ich mich erinnere - mehrsprachig und hat glaube ich auch einige Doppelscans drin. Dann noch die Unterlagen für Dolby, High-Com Version.
Wenn man das lichtet, wird's weniger.

Die Schraube sieht so aus wie jene mit welchen die Platinen festgeschraubt sind - da scheint aber nichts zu fehlen - wird sich schon finden.

Jepp, findet sich beim auseinander- und wieder zusammenbauen.

Wie bist du die Schalter angegangen ?
Nur Alkohol oder mit Kontaktspray ?

Da will ich eigentlich gar nicht's mehr zu sagen, weil da wird man gerne für gesteinigt  :flööt:
Ich mache das immer nach Schema "F": Erst Kontaktspray, bewegen, wiederholen, dann gut ausspülen, trocknen lassen, dann etwas Ballistol rein.

Bei den Steckkontakten hatte ich schon ein blödes Gefühl als ich bei dir das erste Mal davon gelesen hatte - nachdem ich nun die Schneidklemm-Verbinder für die Bandkabel gesehen hatte war sowieso alles klar.

Die Kabel an die links stehende Platine sind unproblematisch (LW Logik). Auf dem links liegenden Board ist - soweit ich mich erinnere - alles gelötet (Kabel zu den TK'en).
Problematisch sind die Steckverbinder in erster Linie auf dem liegenden Board rechts, vor allem das Flachband in der Mitte (zentrale Signalschnittstelle).
Das auf keinen Fall verlöten, weil man dort zum Abgleich auftrennen können muß. Ich habe dort vergoldete Pfostenstecker samt vergoldetem Gegenstück verbaut.
Dann gibt's noch ein paar kleinere 1-/2-/3-fach Kabel, die kann man auch festlöten.

Hatte erst einen Schrecken wegen dem fühlbaren Lagerspiel des Capstan, habe mich dann aber erinnert dass es bei irgendeinem Deck diese Lager gab, welche erst in Betrieb spielfrei werden - dann deinen Thread durchforstet und bingo !

Ja, ist normal. Das ist kein normales rundes Sinterlager, sondern ein V-förmiges Sinterlager, wobei das "V" quer liegt. Unter Last zieht's dann die Welle ins Lager und wird so spielfrei.
Das ist einer der genialen Kniffe in diesem Deck.
Wenn man mal scharf nachdenkt, dann kommt man drauf wieso ....  :;aha

BTW:
Damit erübrigt sich dann auch die Frage nach der Schmierung dieses Lagers. Einfach so mit Öl geht nicht, ist ja offen.
Wenn, dann müßte man das Lager auspressen und unter Druck neu "betanken". Braucht's aber eigentlich nicht, weil das Lager sehr verschleißarm ist.
Klärung bringt hier zu gegebener Zeit der Ausbau der Capstanwelle und Begutachtung auf Abriebsriefen.

Dass der Capstan Motor was hat, scheint mir eher nicht so - jedenfalls schnurrt der ganz zufrieden vor sich hin.

Am Capstanantrieb ist in der Tat der Motor nicht unbedingt das Problem, sondern eher (in absteigender Reihenfolge):
- Gummi
- Verdreckte Lichtschranke (der Geschw.regelung über die Tachoscheibe im Capstangehäuse)
- El. Teile der Regelung
- Tachoscheibe selbst (= Super-GAU)

Good luck und "immer aufrecht kämpfend, mit erhobenem Schwert untergehen"  :_55_:
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Re: Eumig FL-1000 Thread
« Antwort #296 am: Dienstag, 04.März.2014 | 15:47:57 Uhr »
Dann war's zu teuer, weil das doch so aussieht, als ob überdurchschnittlich viel dran zu machen wäre.


Ja, so isses halt: "wer zu spät kommt den bestraft das Leben"
 :0keule  :_thumbdown_:

Dabei hatte ich eh noch einen gewissen Verhandlungserfolg - aber da hier ja von einigen der "Kultstatus" des ollen Eumels kultiviert wird ...
 :grinser:
Michael

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Re: Eumig FL-1000 Thread
« Antwort #297 am: Dienstag, 04.März.2014 | 16:08:16 Uhr »
so dann geh ich mal an den Kabeln respektive Steckern zupfen.
Mal sehen ob sich die Aufnahmeprobleme damit schon mal etwas eingrenzen lassen.

Wenn ich Signal einspeise, dann habe ich am VU Ausschlag und auch beim Kopfhörer kommts an, nur eben auf dem Band (bzw bei Hinterband) ist nur Mist.
Der zweite Eingang ist extrem leise, der dürfte vielleicht "nur" ein Problem mit den Eingangskondensatoren haben.


Das allerwichtigste ist aber erst mal die Mechanik bzw die Andruckrolle.
Michael

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Re: Eumig FL-1000 Thread
« Antwort #298 am: Mittwoch, 05.März.2014 | 06:20:22 Uhr »
Zwischenergebnis einer ersten visuellen Inspektion:


Die rote Litze am Laufwerkskäbelchen (Posten 14/15/16) war ab.
Nach anlöten ist es interessanter Weise mit dem Gleichlauf um Häuser besser geworden - aber aufgrund der verhärteten Andruckrolle natürlich nach wie vor unbefriedgend.
Leider kann ich auf diesem Teil des Schaltplanes nichts identifizieren da grad dort die scan-Qualität nicht optimal ist.
Könnte also auch ein Zufall sein durchs hin und her Drehen des Deck.

Ein weites geschirmtes Käbelchen welches am Laufwerk vorbei zum Pfostenstecker ST11 führt war ölig. Bei leichen Bewegungen hat sich im Kophörer was getan und das Käbelchen hatte sich etwas ölig angefühlt.
Nach ablösen der Verklebung / Sicherung hat sich auf der Unterseite des Stecker ebenfalls Öl gezeigt -  das Öl ist also durch die Steckerkontakte nach unten gelaufen und diese wurden damit zwangsläufig eingesuppt. War eher wenig Öl, möglicherweise nur ein paar abgespritzte Tröpfchen von schnelldrehenden Teilen des Laufwerks.   
Auf dem Bild sind die Doppel-Poti mit den langen Achsen jene fürs Einmessen.




 
« Letzte Änderung: Mittwoch, 05.März.2014 | 06:49:10 Uhr von deep »
Michael

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Re: Eumig FL-1000 Thread
« Antwort #299 am: Mittwoch, 05.März.2014 | 08:30:50 Uhr »
Die rote Litze am Laufwerkskäbelchen (Posten 14/15/16) war ab.

Diese Verbindungen an der Stelle (Bild1) sind immer gefährlich. Wenn man das LW ausbaut und aus dem Gehäuse heben will, kommt man gerne an die Dinger und reißt was ab.

Nach anlöten ist es interessanter Weise mit dem Gleichlauf um Häuser besser geworden

Ist eigentlich das dicke Massekabel am LW Gehäuse richtig dran ?

Ein weites geschirmtes Käbelchen welches am Laufwerk vorbei zum Pfostenstecker ST11 führt war ölig.

Der Steckertyp (Bild2) ist genau der, der gerne innen drin marode ist.

möglicherweise nur ein paar abgespritzte Tröpfchen von schnelldrehenden Teilen des Laufwerks.   

Nochmal: Im LW hat Öl nichts verloren. Wurde ab Werk auch nirgends geschmiert.
Wenn, dann allerhöchstens nur an den Achse der einzelnen Rädchen ein kleiner Tropfen.
Ich habe vor Jahren in den diversen Foren leider schon ein paar Mal lesen müssen, daß es verzweifelte Kandidaten gibt, die ein nicht mehr funktionsfähiges 1000'er LW gerne mal mit Öl behandeln, nach dem Motto "da wird verharztes Fett drin sein". Das 1000'er LW ist aber ganz anders aufgebaut als alle anderen Decks und deswegen ist das dort eben nicht so.
Da ist kein Fett drin, also kann kein's verharzen und Öl bringt demnach auch nichts.
Das stellen die Reparateure dann auch fest und geben auf....
Gruß, Kuni
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Re: Eumig FL-1000 Thread
« Antwort #300 am: Mittwoch, 05.März.2014 | 17:23:44 Uhr »
Diese Verbindungen an der Stelle (Bild1) sind immer gefährlich. Wenn man das LW ausbaut und aus dem Gehäuse heben will, kommt man gerne an die Dinger und reißt was ab.

Ok.
Soweit bin ich noch nicht

Ist eigentlich das dicke Massekabel am LW Gehäuse richtig dran ?

Ja, ist OK

Der Steckertyp (Bild2) ist genau der, der gerne innen drin marode ist.

Ok, mal sehen wie ich das anpacken möchte, muss ich noch etwas umschauen was passen könnte und erhältlich wäre. Falls ich hier austausche (sehr wahrscheinlich) dann muss es was ordentliches, vergoldetes sein, mit Industrie-Goldkontakten hatte ich noch nie Probleme

dz kann ich noch keinen "echten" Wackler feststellen,
Allerdings hat sich zwischenzeitlich  auch bei der Wiedergabe ein gravierender Fehler eingeschlichen.
Im einen Kanal habe ein Geräusch stark überlagert - wie das tiefe Fauchen und Grumeln eines offenen Feuers  - kein höherfrequentes Rauschen oder sonst was.
Entweder ist am Kopf ein Käbelchen ab (glaube ich weniger)  oder es ist irgend eine Elko Geschichte .
Ähhh, langweilig wird einem mit dem Eumel jedenfalls nicht.
 ;0006  :_tease: .,a015  .,c045


Nochmal: Im LW hat Öl nichts verloren. Wurde ab Werk auch nirgends geschmiert.
Wenn, dann allerhöchstens nur an den Achse der einzelnen Rädchen ein kleiner Tropfen.
Ich habe vor Jahren in den diversen Foren leider schon ein paar Mal lesen müssen, daß es verzweifelte Kandidaten gibt, die ein nicht mehr funktionsfähiges 1000'er LW gerne mal mit Öl behandeln, nach dem Motto "da wird verharztes Fett drin sein". Das 1000'er LW ist aber ganz anders aufgebaut als alle anderen Decks und deswegen ist das dort eben nicht so.
Da ist kein Fett drin, also kann kein's verharzen und Öl bringt demnach auch nichts.
Das stellen die Reparateure dann auch fest und geben auf....

Ok,
Dann bin ich mal gesspannt was mich im Laufwerk erwartet
 :flööt:

Bis zur Andruckrolle bin ich vorgedrungen, diese muss ja definitiv erneuert werden.
Da war jedenfallls die Achse des Schwenkträger ebenfalls geölt worden.
Das Öl war logischer Weise auch in Richtung Gummirolle gekrochen gewesen.
 
Am "Scharnier" des Kasettenfaches (da ist oben so ein "Teller") findet sich gut Fett. Etwas Fett hatte auch in der Mitte an den langen Achsen der Doppelpoti gehaftet - aussen ! - wozu sollte das denn wohl gut sein?!


Das stellen die Reparateure dann auch fest und geben auf....

Diesen Weicheiern hat wohl noch keiner das "mit dem senkrechten Schwert im unergründlichen Sumpf des Unbekannten versinken und so" erklärt
 :_55_:
« Letzte Änderung: Mittwoch, 05.März.2014 | 17:29:18 Uhr von deep »
Michael

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Re: Eumig FL-1000 Thread
« Antwort #301 am: Mittwoch, 05.März.2014 | 17:50:30 Uhr »
Bis zur Andruckrolle bin ich vorgedrungen, diese muss ja definitiv erneuert werden.

Sieht mMn aber noch gar nicht sooo übel aus.

Da war jedenfallls die Achse des Schwenkträger ebenfalls geölt worden.
Das Öl war logischer Weise auch in Richtung Gummirolle gekrochen gewesen.

Am "Scharnier" des Kasettenfaches (da ist oben so ein "Teller") findet sich gut Fett. Etwas Fett hatte auch in der Mitte an den langen Achsen der Doppelpoti gehaftet - aussen ! - wozu sollte das denn wohl gut sein?!

Der Teller (2 schwarze Plastikscheiben) sind der Dämpfer. Da gehört wirklich Fett rein.
Wenn das verharzt ist, dann geht die Klappe langsam auf, bei warmem Gerät dann schneller.

Fett an den potiachsen kann auch ein Versuch gewesen sein, die leichtgängiger zu machen.
Gruß, Kuni
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Re: Eumig FL-1000 Thread
« Antwort #302 am: Mittwoch, 05.März.2014 | 18:10:50 Uhr »
Sieht mMn aber noch gar nicht sooo übel aus.

Das Ausgschau ok -  allerdings hart wie Stein.
Und auch rissig bei genauerem hinschauen.


Der Teller (2 schwarze Plastikscheiben) sind der Dämpfer. Da gehört wirklich Fett rein.
Wenn das verharzt ist, dann geht die Klappe langsam auf, bei warmem Gerät dann schneller.

Ahhh, ok !
Bei mir schnappt das Kassettenfach bei Raumtemperatur gefühlt ohne jegliche Dämpfung auf.


Fett an den potiachsen kann auch ein Versuch gewesen sein, die leichtgängiger zu machen.

Wäre eine logische Erklärung - da war wohl ein "Spezialist" am Werk.
Da das Werkel aber - abgesehen von den bereits beschriebenen Mängeln - zumindest grundsätzlich zu laufen scheint, will ich nicht meckern.

Ich lasse das Eumig viel laufen und schon nach den wenigen Tagen jetzt, setzt der Ton bereits Fleisch an.
Ich muss sagen, auch wenn ich durch Gleichlaufprobleme und tieffrequentes Rauschen durchhören muss - das FL-1000 zeigt für mich bereits jetzt echtes Potential.
Sehr motivierend indeed !
 :_good_:

Bin schon sehr gespannt auf das Ergebnis wenn mal alles laufen sollte und kann durchaus bereits jetzt verstehen, was an diesem Gerät klanglich fasziniert !
 
« Letzte Änderung: Mittwoch, 05.März.2014 | 18:16:51 Uhr von deep »
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Re: Eumig FL-1000 Thread
« Antwort #303 am: Mittwoch, 05.März.2014 | 20:36:16 Uhr »
Bei mir schnappt das Kassettenfach bei Raumtemperatur gefühlt ohne jegliche Dämpfung auf.

Dann sind die beiden Scheiben zu gut geschmiert, vlt. zu viel Öl anstatt Fett dazwischen ?

... und kann durchaus bereits jetzt verstehen, was an diesem Gerät klanglich fasziniert !

Ja ja, macht süchtig  :grinser:
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Re: Eumig FL-1000 Thread
« Antwort #304 am: Mittwoch, 05.März.2014 | 21:23:51 Uhr »
Ja ja, macht süchtig  :grinser:


Ich sag mal so:

"Seasons They Change"  (The Incredible String Band) in einem Zug durchgehört, detto "Relics" (Pink Floyd)
Wegen Kanaldefekt nahezu Mono und starkem Störgeräusch und Gleichlaufproblemen  - also "eigentilch" in voll indiskutabler Qualität

Beide Alben völlig "aus der Zeit" - auch aus meiner - ewig nicht mehr gehört.
Der damals gebräuchlichen Holzhammer-Aufnahme-Mentalität geschuldet, zudem beide Alben mMn ganz allgemein nicht sooo leicht darzustellen.
Wenns mir  trotzdem passiert, dass ich da nicht loskomm, ok dann lass' ich mir das dann schon gefallen.  :_good_:

Das faszinierende am Eumig FL-1000 ist - soweit ich das bisher sagen kann - dass es den Zusammenhang und die Schönheit der Intention bewahrt.   
Das kann noch längst nicht jedes Audio Kisterl, das sind mMn die Ausnahmegeräte, damals wie heutzutage. 

Meine tiefe Verbeugung, dass du mich aufs Eumig aufmerksam gemacht hast.
 :_hi_hi_:


---

So, jetzt isses aber genug gesülzt !
« Letzte Änderung: Mittwoch, 05.März.2014 | 21:32:04 Uhr von deep »
Michael

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Re: Eumig FL-1000 Thread
« Antwort #305 am: Donnerstag, 06.März.2014 | 18:11:49 Uhr »
Bei mir schnappt das Kassettenfach bei Raumtemperatur gefühlt ohne jegliche Dämpfung auf.
Der Teller (2 schwarze Plastikscheiben) sind der Dämpfer. Da gehört wirklich Fett rein.
Wenn das verharzt ist, dann geht die Klappe langsam auf, bei warmem Gerät dann schneller.

Habe die Teller nun gereinigt aber eine fühlbare Dämpfung des Kassettenfaches will sich trotzdem nicht einstellen.

Sollte das Fach "soft" aufschwenken?
Dann müsste ich vielleicht mit einer Filzzwischenlage experimentieren, möglicherweise sind die beiden Teller minimal ballig, so dass am Aussenumfang der Teller (dort wo es am "wirksamsten" wäre) keine ausreichende Reibung zustandekommen kann.

Im SM habe nichts dazu gefunden - ist mir auch nicht sooo wichtig aber wenns besser ginge - warum nicht !
Die Feder ist / war bereits beim Loch mit dem kürzeren Hebelarm eingehängt

Das Fett welches drin war, war extrem weich.
Vielleicht sollte ich es mit was festerem Fett - wie zB Polfett - versuchen?
« Letzte Änderung: Donnerstag, 06.März.2014 | 18:21:50 Uhr von deep »
Michael

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Re: Eumig FL-1000 Thread
« Antwort #306 am: Donnerstag, 06.März.2014 | 18:50:23 Uhr »
Sollte das Fach "soft" aufschwenken?

Ja, so ist das bei mir.

Vielleicht sollte ich es mit was festerem Fett - wie zB Polfett - versuchen?

Wahrscheinlich. Bei mir ist da ein total zähes Zeugs drin. Evtl. auch wegen des Alters.
Ich habe das drin gelassen und mit ein bischen Öl verdünnt, weil das anfänglich fast gar nicht aufging.
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Re: Eumig FL-1000 Thread
« Antwort #307 am: Donnerstag, 06.März.2014 | 19:20:34 Uhr »
Ok, danke !
Das würde für mich Sinn ergeben.

Mal schauen ob ich von Polfett noch was rumliegen habe.
Michael

Offline deep

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Re: Eumig FL-1000 Thread
« Antwort #308 am: Donnerstag, 06.März.2014 | 20:28:35 Uhr »
Ich hatte - in bester Qualität - Jahrzehnte abgelagert
Für die Fisch.


----

Etwas vom festesten was mir noch einfällt ist das Curil T - eigentlich eine nicht-polimerisierende Dichtmasse.
Kennst du das Zeugs ? Ist eigentlich fast schon ein Kleber und mal wo drauf, eher schwer wieder abzubekommen.  Könnte das als Dämpferschmierung hinkommen?

Michael

Offline lukas

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Re: Eumig FL-1000 Thread
« Antwort #309 am: Freitag, 07.März.2014 | 11:19:42 Uhr »
Ich würde eher auf Silikonfett zurückgreifen, da es Kunststoffe nicht angreift, bei Fetten auf Mineralölbasis kann man sich nie sicher sein. Mittelviskose Baysilone-Paste von Bayer könnte hinkommen, ist aber auch schon ziemlich klebrig.

Viele Grüße
Lukas

Offline deep

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Re: Eumig FL-1000 Thread
« Antwort #310 am: Freitag, 07.März.2014 | 17:09:02 Uhr »
Das höchstviskose Silikonzeugs welches ich auf die Schnelle erhalten konnte war das OKS 1110 Silikonfett  (9500 mm2/s)
http://www.oks-germany.com/ecomaXL/get_blob.php?mid=31456&PHPSESSID=131293d62a13f65fab9140ee290e08a4

geht einigermassen wenn ich die Feder möglichst schwach stelle. was noch zäheres wäre allerdings noch besser geeignet.


----

Sorry ich muss doch schon wieder sülzen
 :give_rose:

beim oberen Teller wurde ein zentrales Fettreservoir vorgesehen und auf halbem Durchmesser eine Verteilernut.
Da wurde entworfen und gebaut wie im feinsten Maschinenbau.
 :_hi_hi_:
 
Michael

Offline deep

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Re: Eumig FL-1000 Thread
« Antwort #311 am: Samstag, 08.März.2014 | 07:47:33 Uhr »
Auf der Suche nach dem Kanaldefekt beim Eumig und in Ermangelung eines lesbaren Schematic, habe ich "ins Blaue" angefangen die Tantal Koppelkondensatoren zu tauschen.
Und zwar ausgehend von der ersten Stufe (jene unter dem Abschirmgehäuse)  und auch jene der folgenden Stufe (soweit ich das bisher identifizieren konnte)

Die schlechte Nachricht:
Der Kanalfehler besteht noch immer.



Die gute Nachricht:
Ganz umsonst war die Aktion nicht (was für mich von vornherein klar war :) ) :

Gemessene Werte für die ausgebauten - blauen -  68uF/ 3V Tantal
78uF
3,7uF
16uF
76uF

Gemessene Werte für die ausgebauten - blauen -15uF/ 25V Tantal (made in West Germany)
3,8uF
16uF



 :foto01
Hoppala !

Gemessen wurde mit einem hochpräzisen Eigenbau-Meter, welches nach dem Rampenverfahren misst.
Dies hat den Vorteil, dass auch Kondensatoren mit erhöhten Leckströmen gnadenlos aufgedeckt werden, was insbesondere auch bei Tantal Typen durchaus ein Thema ist.

Dass -  und warum - ich bei mir Tantals im Signalpfad üblicherweise entsprechend modde, hatte ich ja schon beschrieben:
http://new-hifi-classic.de/forum/index.php?topic=7285.0
 
 
« Letzte Änderung: Samstag, 08.März.2014 | 08:30:34 Uhr von deep »
Michael

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Re: Eumig FL-1000 Thread
« Antwort #312 am: Samstag, 08.März.2014 | 11:41:34 Uhr »
Nachtrag / Korrektur
Das schematic ist eh "einigermassen" lesbar - beim Layoutplan happerts allerdings

Demnach könnten die ausgebauten 68uF/ 3V Tantals der AC-Überbrückung der DC-Gegenkopplungswiderstände im source der Ausgans-FET zu dienen.

Die 15uF / 25V Tantals könnten demnach die Stützkondensatoren - nach Plus ! - für den DC-Arbeitspunkt der nachfolgenden IC Stufe sein. 

Die "wirklichen" Koppelkondensatoren wären demnach die bisher noch nicht ausgebauten 3,3uF/ 35V
« Letzte Änderung: Samstag, 08.März.2014 | 11:54:58 Uhr von deep »
Michael

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Re: Eumig FL-1000 Thread
« Antwort #313 am: Samstag, 08.März.2014 | 18:29:28 Uhr »
Die blauen Philips 47uF / 10V Elkos in der ersten Stufe - welche der AC-Überbrückung der DC-Gegenkopplungswiderstände im source der Eingangs-Doppel-FET dienen - hatte ich als nächstes schwer in Verdacht.
War aber völlig unbegründet,da sich diese "wie neu" messen.


---

Dann hatte ich auf der Lötseite geglaubt den Fehler gefunden zu haben. Der UA301ATC (LM301) IC der Nachfolgestufe - laut Plan sollte das eigentlich ein TCA0748 sein - war völlig schief eingelötet und die Beinchen der einen Seite hatten kaum noch aus dem Print herausgeschaut. Zudem waren Risse im Lot ersichtlich.

Diesen also ebenfalls mal auf Verdacht ausgetauscht - der Kanaldefekt ist und bleibt wie er war.


---

Dann jenen ST25 Stecker auf dem Digitalprint gelöst zu welchen die Käbelchen (grün + blau) nach der zweiten Stufe zu gehen scheinen - zusammen mit jenen (schwaz + gelb) aus der entegengengesetzten Ecke des AW Print.

Uff - das sah übel aus.
Der Sicherungs-Kleber war komplett bis zu den Kontaktstellen vorgedrungen.

Reinigen war ein hoffniungsloses Unterfangen und nachdem sich beim Wiederaufstecken rasch einmal das Laufwerk mit END abgemeldet hatte, blieb nur noch den Stecker abzukneifen und die Käblechen direkt anlöten.

- der Kanaldefekt ist und bleibt wie er war.


---

Heutiges Fazit:
Der doofe Eumel kann mich mal ! 
 ;0006 :_aggressive: :0keule

Grmmmpff





« Letzte Änderung: Samstag, 08.März.2014 | 18:35:25 Uhr von deep »
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Re: Eumig FL-1000 Thread
« Antwort #314 am: Samstag, 08.März.2014 | 22:31:55 Uhr »
Warum nicht einfach Signale messen?
Blinder Kondensatortausch ist doch keine echte  Lösung.

PS: Rampenumsetzer bzw. Doppel oder Vierfachrampenumseter (einem Fachmann geht der Begriff Wandler nicht über die Tastatur) sind 0815 AD Umsetzer die in Feld, Wald und Wiesenmultimetern eingesetzt werden, sie sind alles Andere als ein Qualitätsmerkmal für Kapazitätsmessungen.

Gruß Ulrich
« Letzte Änderung: Samstag, 08.März.2014 | 22:43:44 Uhr von uk64 »

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Re: Eumig FL-1000 Thread
« Antwort #315 am: Sonntag, 09.März.2014 | 07:38:41 Uhr »
Warum nicht einfach Signale messen?


Hallo Ulrich
Ich gebe dir recht. Etwas mehr Systemmatik könnte nicht schaden
:)

Ich fahre dz mehrgleisig
Die letzten Signalmessungen (FFT per Minilyser um das Sinus-Signal vom Band und die niederfrequente Rauschstörung vom Gerät gleichzeitig darstellen zu können) scheinen drauf hinzudeuten, dass das Problem bereits beim Kopf bzw bei den Verbindungskäbelchen liegen könnten.

Da ich das Laufwerk jedoch noch nicht ausbauen wollte und zu den Lötstellen am  Kopf daher noch keinen Zugang hatte, muss die Aufklärung dieser Fährte noch warten.



---

Blinder Kondensatortausch ist doch keine echte  Lösung.


Wer spricht denn hier von "blind"?
Die Tantals kommen bei mir sowieso raus und werden durch neue Tantals ersetzt - bei den alten Typen hatte ich schon zu viele Probleme.


---

PS: Rampenumsetzer bzw. Doppel oder Vierfachrampenumseter (einem Fachmann geht der Begriff Wandler nicht über die Tastatur) sind 0815 AD Umsetzer die in Feld, Wald und Wiesenmultimetern eingesetzt werden, sie sind alles Andere als ein Qualitätsmerkmal für Kapazitätsmessungen.

Nix "0815 AD Wandler".
Mein Eigenbau geht zurück auf einen Vorschlag im "Praktiker" aus dem Jahr 1975 - da war "Digitalisieren" in der heute gebräuchlichen Art  noch nicht IN  - jedoch das bauen von eigenen Messgeräten.
:)
Nur wollte ich keinen Klopper wie dort vorgestellt, sondern habe mir ein feines  7 digit Handmessgerät gebaut.

Da mit 7 Stellen und einer Grundauflösung von 1pF die grösseren Sieb-Elkos nicht zu messen wären, gibts noch eine Umschaltung auf eine 1nF Auflösung.
Damit decke ich also faktisch alles ab was für mich bislang von Interesse war.

Wichtig ist bei Eigenbauten - und für mich insbesondere - die Wiederholgenauigkeit und Langzeitkonstanz, da ich es vornehmlich fürs Kanal-matchen verwende.
Mit einer realen Messsicherheit von 4-5 Stellen - entsprechend ca. 0,01% - 0,1% - liege ich da besser als alles was ich je brauchen könnte. Die Grundgenauigkeit (absolut) dürfte unter ca 1% liegen - könnte ich bei Bedarf  auch noch besser kalibrieren.

Das besondere Schmankerl allerdings liegt in dem simplen Messverfahren selber begründet.
Dass mir defekte Kondensatoren bei der Messung durchrutschen ist mir damit noch nicht passiert .

Wie gesagt ist die Empfindlichkeit des Messverfahrens auf  Kondensator-Leckströme hier ein Vorteil.

Andere hatten damit schon Probleme (andere Messverfahren), Kondensator gemessen und für gut befunden - wieder eingebaut und trotzdem Geräte/ Schaltungs-Fehlverhalten.
So ein Messverfahren brauch ich eigentlich nicht.

Und falls aus irgendeinem Grund doch, nehme ich einfach dieses Teil hier aus der Lade:
http://www.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/100000-124999/101443-an-01-de-Handmessgeraet.pdf

:)


« Letzte Änderung: Sonntag, 09.März.2014 | 07:54:36 Uhr von deep »
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Re: Eumig FL-1000 Thread
« Antwort #316 am: Montag, 10.März.2014 | 05:46:21 Uhr »
So, nun hat sich auch die Herkunft des letzten Teiles geklärt, welches mir beim erstmaligen Zerlegen entgegengekommen war.

Das kleine Schräubchen mit dem kurzen Gewinde hätte eigentlich eines jener drei Befesigungsschräubchen sein sollen, welche das Abschirmblech unterhalb der Poti für den Einmesscomputer halten.
Anstelledessen war dort eine Senkkopfschraube eingeschraubt worden.
 :shok:


Beim Eject-Knopf zu welchem das zerbröselte grüne Scheibchen gehört - danke Kuni - fehlte leider auch noch die Hülse. Wohl deshalb muss der Knopf recht weit eingedrückt werden damit das Kassettefach auslöst. Nicht so schlimm und vielleicht kann ich hier sogar einen Ersatz basteln.
 
« Letzte Änderung: Montag, 10.März.2014 | 05:51:38 Uhr von deep »
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Re: Eumig FL-1000 Thread
« Antwort #317 am: Mittwoch, 12.März.2014 | 22:56:57 Uhr »
Laufwerksausbau
Michael

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Re: Eumig FL-1000 Thread
« Antwort #318 am: Mittwoch, 12.März.2014 | 22:59:43 Uhr »
und weiter
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Re: Eumig FL-1000 Thread
« Antwort #319 am: Donnerstag, 13.März.2014 | 07:32:45 Uhr »
Paß bloß mit dieser Tachoscheibe auf !!!!! - nicht drüber wischen, einfach lassen und mit Samthandschuhen anfassen  :grinser:
Gruß, Kuni
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