Autor Thema: Nagra IV Stereo --- Problem: man weiß nicht auf welches Band die Maschine eingemessen wurde ........  (Gelesen 35290 mal)

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Offline Jürgen Heiliger

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...... und hat auch kein Service-Manual zur Verfügung um die jeweilige Maschine neu einzumessen..... möchte aber das Bestmögliche erreichen.

Das Problem dabei ist weiterhin, es gibt zur Einmessung keine Trimmpotis, sondern dies ist auf der Platine über Festwiderstände gemacht.


Dazu habe ich mir folgendes Überlegt..... da die jeweiligen Bezugsbänder vorhanden sind, will ich zunächst einmal wiedergabeseitig die Maschine mittels Bezugsband überprüfen. D.h. Azimuth, Wiedergabepegel und auch den Frequenzgang..... die jeweiligen Messwerte festhalten/aufschreiben. Das Bezugsband (BASF/Emtec) liefert dazu folgende Frequenzen.... 3150Hz unter Vollaussteuerung=0dB=514nWb/m und bei -20dB (bezogen auf Vollaussteuerung) 31,5/40/60/125/250/500/1K/2K/4K/6,3K/8K/10K/12,5K/14K/16K/18K Hz.

Als dann per Aufnahme über entsprechende Frequenzen (gleich dem Bezugsband) zunächst einmal den Aufsprechpegel / Frequenzgang unterschiedlicher Bandtypen eruieren um so gleichsam festzustellen auf welchen Bandtyp die Maschine eingemessen wurde.
Das dabei der Eingangspegel, gleich dem festgestellten Ausgangspegel entsprechen muss, ist mir klar. Natürlicher Weise auch auf den eingebauten Aussteuerungsinstrumenten der Maschine.

Habe ich noch einen Fehler in meiner Denkweise, oder würdet Ihr anders vorgehen.



Nachtrag
Hintergrund ist folgender Post von dem User *now_hear_this* in einem anderen Forum.....
Zitat von: © now_hear_this
Habe meinen seit Langem ersehnten Traum erfüllt und eine NAGRA IV-S gekauft. Die Maschine ist absolut neuwertig und muss lediglich von einem Fachmann eingemessen werden.

Seit Jahren suche ich bereits eine NAGRA, um sie für mein Vorhaben zu nutzen. Jetzt - nach einer fetten Steuerrückzahlung - und einem entsprechendem Angebot ist es endlich soweit.
Mein Ziel ist es, Geräusche und Stimmen, die mir wertvoll sind, aufzunehmen und zu archivieren. Später, wenn ich Erfahrungen gesammelt habe, möcht ich auch Musik aufnehmen.

Das hört sich vielleicht ein wenig schräg an, wenn ich erzähle, dass ich in Köln Geräusche eines alten Aufzugs unbedingt aufnehmen will, weil sie mich an Zeiten meines Studiums erinnern und ich immerschon davon geträumt habe, sie für mich zu archivieren.

Nun bin ich leider tonbandtechnisch nicht sehr bewandert und bitte daher um Eure Hilfe. Wie gesagt, die Maschine ist vorhanden, was fehlt sind Bänder, Adapter, Stecker etc. Daher schon einmal folgende Fragen:

- Welches Bandformat soll ich nehmen? Das insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Maschine für ein bestimmtes Format justiert werden muss (?)
- Woher kriege ich gute Bänder?
- Welche Kabel kann/soll man für eigene Verbindungen benützen?
- Welche Mikrophone sollte ich mir kurz-/langfristig zulegen?

Vielen Dank schon einmal
Andreas

Daraus entwickelte sich an anderer Stelle eine längere Diskusion die ich des Morgigen Tages mit Erlaubnis der jeweiligen Schreiber nach hier per Zitat holen werde, wenn mir deren Erlaubnis vorliegt.
« Letzte Änderung: Samstag, 21.Februar.2009 | 23:11:41 Uhr von Jürgen Heiliger »
Gruß
Jürgen

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Armin777

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Hallo Jürgen,

also am besten so vorgehen:

zunächst Azimuth und Wiedergabepegel mit Meßbändern einstellen.

Dann eine Aufnahme mit 400 Hz bei 0dB erstellen und zwar auf dem Bandmaterial, auf das eingemessen werden soll.
Den REC-Level so justieren, daß hinter Band ebenfalls 0dB heraus kommen.
Sodann eine Aufnahme mit 15 bzw. 16 kHz (je nach Meß-Equipment) bei -20dB erstellen.
Den BIAS-Level so justieren, daß hinter Band ebenfalls -20dB heraus kommen.
Fertisch!

 :drinks:

Offline PhonoMax

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Lieber Andreas, sofern hier mitlesend,

nebenan lese ich, dass du dir offenbar ein Rode-NT5-Set beschafft hast und dies mit den 441 von Udo vergleichen möchtest:

Ich fürchte, auch wenn ich die Rode-Dinger nicht kenne, dass dieser Versuch zu Ungunsten der 441 ausgehen wird, ja vermutlich ausgehen muss. Die NT5 sind klassische Kleinmembran-Kondensatormiktrofone vermutlich chinesischer Herkunft mit kondensatormikrotypischer Empfindlichkeit und sicher auch entsprechenden qualitativen Möglichkeiten, während die 441 nicht nur Supernieren (mit allen Problemen -und gewissen Vorteilen dieser Technik, die zu nutzen wieder eigene Kenntnisse erfordert), sondern auch solche des dynamischen Wandlerprinzips sind. Da rangieren sie zwar im höchsten Qualitatätssegment, tragen aber dennoch die generellen Probleme eines dynamischen Mikrofons in sich:

Geringe Empfindlichkeit (die 0,2 mV/µbar bzw. 2 mV/Pa von Sennheiser sind eine tehnsich bedingte Obergrenze!), vergleichsweise hoher Klirrfaktor (Teiltonanteil) infolge einer recht schweren Membran-Wandlerkonstruktion und die damit im Betrieb einhergehenden Verbiegungen der Membran selbst. Die um den Faktor 6 (genau 16,9 dB) höhere Empfindlichkeit des NT5-Kondensatormikrofones (1,25 mV/µbar bzw. 12,5 mV/Pa) schlägt sich zudem in einem deutlich geringeren Mikrofonverstärkerrauschen bei geringen, zu wandelnden Schalldrücken nieder, was das dynamische Mikrofon infolge der physikalisch bedingten Grenzen (thermisches Widerstandsrauschen bei der vom dynamischen Mikro vorausgesetzten Nachverstärkung bis zu 80 dB) unter keinen Umständen aufholen kann. Es ist dieser Umstand einer der Gründe dafür, warum professionelle Aufzeichnungen rauschärmer sein können: Man benützt Mikros höchster Qualität ud Empfindlichkeit. Was das Mikrofon nicht bringen kann, lässt sich nirgends wieder 'herholen'.

Dass die Superniere als schon weitgehend vollständiger Druckgradientenempfänger deutliche Nachteile gegenüber der Kugel und der Niere hat, gilt für Mikrofone dieser Richtcharakteristik allgemein, also für Kondensatormikros ebenso wie für dynamische. Der frequnezgangschrieb deines NT5 schummelt da im Tieftonbereich mit Hilfe des Nahbesprechungseffektes.

Der reine Druckempfänger (vulgo: "Kugel") ist das überschaubarste Mikrofonprinzip, bei dem die wenigsten Kompromisse zu schließen sind. Die Folgen sind hörbar. Leider kann ein Kugelmikrofon nur in bestimmten stereofonen Verfahren eingesetzt werden, denen weiland die Ansprüche der Langspielplatte und des noch lange Zeit von der Monofonie dominierten Rundfunks entgegenstanden, was seinerseits nicht folgenlos blieb und durchaus eigen(ständig)e Klangkulturen entwickelte, die aber mit den Möglichkeiten der Stereofonie Schlitten fuhr bzW. fahren musste, obgleich der Einstieg in die hochwertige Stereofonie (gespeichert auf Magnetband) von der Reichsrundfunkgesellschaft (1943/44) mit derjenigen Technik erfolgte, die mit Kugelmikrofonen arbeitet und so dem entsprach, was heute en vogue ist: Kleineres A/B oder Groß-A/B mit Center.

Sollten dich Darlegungen zu Mikrofon und seiner Technik interessieren (das sollte keine Frage sein!), so empfehle ich dir die Lektüre der Aufsätze Jörg Wuttkes, die bis heute auf der Schoeps-Seite zum Download bereitstehen. Von Jörg Wuttke, der als befähigter Mikrofonkonstrukteur (und "hoch zu ästimierende" Persönlichkeit!) eine bei Schoeps bereits bestehende, sehr hochwertige Mikrofonpalette zielsicher auf Kurs brachte und insofern zu sicher den verdienstvollsten Mikrofonkonstrukteuren der letzten 35 Jahre gehört, gibt es auch einen Aufsatz zur (zweikanal-)stereofonen Aufnahmetechnik, der sich unmittelbar an den Amateur wendet. Dieser jedoch zählt nicht zum Kanon der "Mikrofonaufsätze" der Schoeps-Seite, könnte dir aber von mir zur Verfügung gestellt werden.

http://www.schoeps.de/D-2004/miscellaneous.html

(Einzelaufsätze: Seite herunterscrollen)
 oder gleich der kpl. Download mit 11 MB:

http://www.schoeps.de/D-2004/PDFs/Mikrofonbuch_komplett.pdf


Wenn man Wuttkes Aufsätze studiert hat, weiß man, welch problematisches Gebilde das Mikrofon darstellt, wo seine Möglichkeiten und Grenzen liegen. Hier findet die tonmeisterliche Gestaltung statt, die aber keineswegs willkürlich erfolgt, sonder die genaue Kenntnis der Prinzipien der jeweiligen Verfahren voraussetzt, sofern man planbare Ergebnisse anstrebt.


Ich kann Michaels Breitseite von nebenan insofern verstehen, als ein Nagra-Bandgerät kein Bastelobjekt darstellt. Dieses Bandgerät gehört in Hände derer, die sich nicht zu schade sind, sachbezogenes, also auf den erfolgreichen Anwendungsfall hin abgestelltes Wissen zu erwerben. Nur: Harte Wort veschrecken den noch unbedarften Nutzer, er wirft seine Flinten allzuleicht ins Korn, was ich lieber vermeiden helfe. Insofern vermute ich, dass du Jürgens Krücke, dich mit dem Bandmaterial ausprobierend an die Einmessung deines Gerätes vor deiner Zeit heranzupirschen -du hast sicher noch keine Messaustattung, vor allem aber fehlt es dir noch an der einschlägigen Erfahrung- wohl auch schon missverstanden hast: Es geht (und ging Jürgen) nicht darum, zu ermitteln, welches Band für "die Nagra am besten passt" (da passt alles, was hochwertig ist), sondern darum, ohne große Messarie herauszufinden, wo deine individuelle Maschine aktuell steht.

Die zentrale Rolle der Einmessung für die elektroakustische Hochwertigkeit solcher Spitzenerzeugnisse wie Stefan Kudelskis Nagras, von der noch federwerksgetriebenen Nagra II über die legendäre Nagra III bis zu den Nagras IV/4, mit denen sich Stefan Kudelski nach jahrelanger Verweigerung doch zur Sterefonie bekannte, ist dir wohl noch nicht restlos klar. Diese Einmessung stellt kein unüberwindliches Problem dar, setzt lediglich ein paar Kenntnisse und Entscheidungen voraus, mit denen man sich aber ausreichend beschäftigt haben sollte, um den Kompromiss (!!!) "analoge Tonaufnahme auf Magnetband" den eigenen Aufnahmegegenständen und Erwartungen entsprechend einzurichten. Allein das kluge (=kenntnisgeladene) Nutzervorgehen in diesem Zusammenhang sicherte dem analogen Magnetbandverfahren von Anfang, also 1940 an die bekannte und im Grunde auch noch heute zureichende, alle anderen historischen Speicherverahren übertreffende Qualität.

Nicht die Nagra macht's per se, sondern die Möglichkeiten der Nutzung, die sie dir einräumt. Sie gestatten es dir, mit dem darauf gesetzten Gewusstwie eine vernünftige Aufnahme anzufertigen. Und um dieses Gewusstwie, solltest du dich bei dieser nun historischen Technik kümmern. Dabei erweist es sich als vorteilhaft, dass sich da nichts Einschneidendes mehr tun kann, die Technik aber voll erschlossen und damit nachvollziehbar ist. Einen weiteren Vorteil sehe ich darin, dass ein tiefes Verständnis selbst von Details jener Technologie auch für den Normalbürger noch möglich ist, was bei neuzeitlichen Technologien schon wegen des extrem hohen Softwareanteils schlicht ausgeschlossen werden muss.

Folgende Downloads sollten von dir angesehen und -soweit für dich verständlich- gelesen werden:

http://rapidshare.com/files/178571607/AGFA_Schallspeicherung.pdf.html
(Ich hätte eine knappere Version, die statt 170 MB nur 25 MB umfasst)

http://studerblog.wordpress.com/files/2008/12/agfa_entzerrung.pdf
Beschreibt eines der grundsätzlichen Phänomene der Magnetbandtechnik und erklärt, was CCIR und NAB bedeutet und warum bestimmte Grenzen vom Verfahren nicht überwunden werden können. Woanders ist es aber noch enger ...


http://www.dw-world.de/dw/article/0,,357209,00.html
Hier erfährst noch immer und in englischer Sprache Grundlegendes zum Magnetbandverfahren und der damit einhergehenden Wartung, um die du dich aber erst kümmern solltest, wenn du Bescheid weißt, vorher sind Geräte für dich intern tabu:


Zur Nagra 4/IV habe ich Beschreibungsmaterial, das aber leider gerade hinsichtlich der Schaltung nicht vollständig zu sein scheint, denn mir geht der Aufsprechverstärker ab. Inwieweit die beschriebenen Versionen mit deinem Gerät korrelieren, müsste eigens untersucht werden.

Nachdem dein Gerät aus der Umgebung des WDR stammt, dürfte es derzeit nach CCIR (35/70 für 38 und 19) sowie 3180+90 µs bei 9,5 entzerrt sein. Die Ausgangsspannung sollte bei Referenzpegel (Vollaussteuerung) 4,4 Volt (also + 15 dBu, 9 dB über Vollaussteuerung) betragen. Ob man sie bei 514 nWb/m oder 320 nWb/m Magnetisierung des Bandes erzielt, müssen eure Versuche zeigen, die mit 368 wohl am schnellsten und ohne Neueinmessung zum Ziel führen, wie sie Armin an sich schon -mehr als nur vernünftig- vorgeschlagen hat. Nur: Solange keine zutreffenden Infos zum internen Gekröse deiner Nagra vorliegen, fummelt man nicht an Einstellern herum, da hatte Michael schlicht Recht. Wenn der Vorbesitzer mit Langspielband gearbeitet haben sollte, dürfte er die Maschnine wohl auf 320 nWb/m für Vollaussteuerung stehen gehabt haben, weil sich bei 38 cm/s der Kopiereffekt sonst (514 nWb/m) zu stark bemerkbar gemacht haben würde. Sollte aber Standardband Verwendung gefunden haben, dann halte ich 514 nWb/m als VA für wahrscheinlicher, weil dann die erzielbare Betriebsdynamik besser wird, ohne dass man sich mit einem nicht mehr tolerablen Vor- und Nachecho auf dem Band herumzuschlagen hätte.

Das Modulometer deiner Nagra ist im Gegensatz zur Aussteuerungsmesseinrichtung der B77 ein Spitzenspannungsmesser, der mit einer Integrationszeit von unter 10 ms das anzeigt, was anliegt, also keinen Vorlauf (Lead) erhielt, wie das bei VU-Metern üblich ist. Diese zeigen bei statischen und 'dynamischen' Signalen (Musik, Sprache) nämlich um den Lead voneinander abweichende Werte an, wozu du in verschiedenen Foren nachlesen kannst. Sofern da auch noch mein allerwertester Name drunter steht, verbürge ich mich sogar für die Richtigkeit der Aussagen. Für den Notfall hätte ich mailversendbare Signale, mit denen ab Kopfhörerausgang eines Rechners oder CD-Players die Integrationszeit deiner Aussteuerungsmesser nach DIN geprüft werden könnte.

Hans-Joachim, lang aber herzlich.

« Letzte Änderung: Samstag, 21.Februar.2009 | 22:14:13 Uhr von PhonoMax »

Offline Jürgen Heiliger

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Hallo Hans-Joachim,

sehe gerade dass sich Andreas hier angemeldet hat..... er wird sich bestimmt noch zu Wort melden.
Gruß
Jürgen

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Offline PhonoMax

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Na, lieber Jürgen, dann sehen wir einmal hoffend zu, ob mein Tsunami oben ihn nicht doch final so überrollt hat, dass "eam nix mea eifoit"...

Hans-Joachim

Offline Jürgen Heiliger

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Hi Hans-Joachim,

schicke Dir gleich die Daten für die Daten-Uegergabe..... :zwinker:
Gruß
Jürgen

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Offline now_hear_this

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Also erstmal bin ich baff. Muss nochmal lesen...
Danke schon einmal.

Andreas

Offline Jürgen Heiliger

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Hallo Andreas,

schön Dich hier zu lesen.... :zwinker:
Gruß
Jürgen

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Offline beldin

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Moin Moin!
Willkommen bei den Hifi-Bekloppten hier!  .,a020
Du hattest so ziemlich die schnellste Freigabe in der letzten Zeit....  :smile
Liebe Grüße

von beldin .,73

Offline now_hear_this

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Re: Problem: man weiß nicht auf welches Band die Maschine eingemessen wurde ........
« Antwort #9 am: Samstag, 21.Februar.2009 | 23:40:19 Uhr »
Hallo Jürgen, Hallo Hans-Joachim,

bei Zeiten werde ich mich im Forum mal vorstellen. Derzeit scheint es wichtiger, kurz auf die NAGRA IV-S und meine bisherigen Erfahrungen einzugehen. Ich habe mit der NAGRA vor, ernstzunehmende Aufnahmen zu machen und scheue auch keine Mühen, insbesondere nicht, wenn es darum geht, sich Wissen anzueignen. Die Links, die Hans-Joachim hier gepostet  hat, werde ich mir ganz in Ruhe ansehen. Es ist schließlich ein Hobby und ein schönes dazu, da kann man sich ruhig ein bisschen Zeit damit lassen.

Meine Intention ist es, mich von „Null“ hochzuarbeiten, um schließlich bei ganz respektablen Ergebnissen eines Hobbyisten zu landen. Allerdings fehlt mir -  wie ich offen zugebe - die Erfahrung.

Nach dem Erwerb der NAGRA IV-S gab/gibt es ein paar Fragen und damit verbundene Entscheidungen, die ich hier kurz darstellen möchte.

Zunächst stand die Frage im Raum, mit welchen Bändern die Maschine zukünftig betrieben werden sollten. Hierzu habe ich auf Anraten eines „benachbarten“ Forums beim Tonstudio Bluthard um Hilfe gebeten, der mir geraten hat, die Maschine mit RMG LPR 35 zu betreiben. Gleichwohl offenbarte Herr Bluthard auch, dass die Maschine möglicherweise und nach seine Einschätzung wahrscheinlich auf einem anderen Bandtyp eingemessen sei. Um eine Einmessung auf die o.g. Bänder zu ermöglichen  wären spezifische Kenntnisse erforderlich, da Kondensatoren und/oder Widerstände zu ersetzen seinen. Da ich dies in Kauf nahm, orderte ich ein paar Bänder auf  13/18cm Spulen. An dem Fabrikat finde ich gut, dass sie – da sie noch hergestellt werden – praktisch unbegrenzt zur Verfügung stehen und insofern eine zukünftige Einmessung Sinn ergeben würde.

Danach stand die Frage im Raum, mit welcher Stromquelle die NAGRA betrieben werden sollte. Bei Live-Aufnahmen ist eine Netzunabhängigkeit von großem Vorteil, so dass klar war, dass die NAGRA mit Batterien oder Akkus für Aufnahmen vor Ort und mit Netzkabel daheim betrieben werden sollte. Von TB- Dani erfuhr ich, dass die NAGRA IV-S Batterien und Akkus  bis unter 0,5 Volt entleert, was im Batteriebetrieb von Vorteil sein könnte, während es im Akkubetrieb den sicheren Tod der Akkus bedeuten würde. Vor diesem Hintergrund scheinen Akkus zunächst auszuscheiden, jedoch bietet die NAGRA die Möglichkeit, die Spannung der Batterien/Akkus am Modulometer zu überprüfen. Daher wäre es trotz der offenliegenden Probleme möglich, Akkus zu nutzen, wenngleich es sich im Aufnahmebetrieb als störend erweisen könnte, periodisch die Spannung der Akkus zu überprüfen. Auch stellt die Aufladung von 12 Monozellen – wie ich erfahren haben – die üblichen Akkuaufladegeräte vor ein Problem. Um die Problem rund um die Akkus zu lösen, habe ich Kontakt mit Fritz Mössinger aufgenommen, einem ausgewiesenen Experten auf diesem Gebiet. Derweil benutze ich einfach Batterien, die ich von einem Diskounter für ein paar Euros erworben habe und bin auch damit eigentlich zufrieden. Langfristig fände ich jedoch eine Akkulösung intelligenter, umwelt- und kostenschonender.

Ferner stand die Frage der Mikrofone im Raum und hier muss ich gestehen, dass ich mich von den nicht sehr guten Ergebnissen im Line-Betrieb etwas leiten lassen habe. Wären diese bereits überwältigend gewesen, hätte ich wohl noch ein „Schüppchen“ mehr draufgelegt und in richtig gute Mikrofone investiert. Mit den RODE NT-5 wähnte ich mir irgendwo im Mittelfeld. Ich hatte auch Sorge, dass zwei dynamische Sennheiser MD 441- Mikrofone, die ich  irgendwo bei Ebay erwerben würde, möglicherweise nicht zueinander passen könnten. Ferner wären für mein Vorhaben – Liveaufnahmen in einem gewissen Abstand - Kondensatormikofone besser geeignet.  Nach dem Eintreffen der RODE NT-5 zeigten die ersten Ergebnis mit den Mikrofonen bereits deutlich das Potenzial der NAGRA IV-S.
Das Ergebnis war schon überwältigend. Ich wusste teilweise nicht, ob die von mir aufgenommenen Kinder nun noch mal sprachen oder ob es die Aufnahme aus der Anlage war. Allerdings stehe ich nun in Sachen Mikrofone wieder ein wenige am Anfang, da ich vor diesem Hintergrund jetzt wieder bereit wäre, in bessere Mikrofone zu investieren. Andererseits liegen die NT-5 lediglich bei ca. € 280. Sofern jetzt jedoch schon deutlich wird, dass die Grenzen hier schnell erreicht werden, würde ich die Mikrofone auch gerne innerhalb der 30-tägigen Rückgabefrist an den Händler zurückgeben. Um dies festzustellen, wäre ein Vergleich mit hochwertigeren Mikrofonen notwendig, der sich derzeit noch nicht ergibt.

Die letzte Frage war weniger technischer, sondern eher praktischer Natur. Wie trägt man ca. 6 KG zzgl. Zubehör mit sich herum, ohne dass die Maschine oder das Equipment einen Schaden nimmt und man in der Innenstadt auch nicht sofort als Freak identifiziert wird.. Ich entschied mich hier kurzerhand für eine auch (m.E.) schöne und geräumige Fototasche von Crambler.

Was mir jetzt natürlich zunächst auf den Nägeln brennt, ist die Frage, ob ich die Mikrofone wieder abgeben soll.

Gruß, Andreas
« Letzte Änderung: Samstag, 21.Februar.2009 | 23:46:31 Uhr von now_hear_this »

Offline Jürgen Heiliger

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Hallo Andreas,

nochmals von Deinem RückgabeRecht der neuen Mikros gelesen, böte sich doch, wenn's Udo verwirklichen kann,  ein "vergleichendes Treffen" in der Mitte, also bei mir, innerhalb der Frist....

Denkst Du an den 368er eBayer....
Gruß
Jürgen

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Offline Valsi

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Re: Nagra IV Stereo --- Problem: man weiß nicht auf welches Band die Maschine ei
« Antwort #11 am: Samstag, 21.Februar.2009 | 23:51:37 Uhr »
Hallo Andreas,

ich habe mir Ende letzten Jahres auch die Rode NT5 gekauft und habe schon erste Gehversuche mit meiner A77ORF und dem Behringer 1204 unternommen. Mein erster Eindruck ist, dass die Mikrofone (lt BDA ist das ein Australischer Hersteller, wobei der Fertigungsort nicht ersichtlich ist, was aber in erster Lesung auch keine Rolle spielt) gute Arbeit leisten. Ich habe bereits mich selbst beim Gitarrenspiel aufgenommen und bin über die Klanggüte mehr als angenehm überrascht gewesen. Von meinen Gitarrenspiel weniger, aber das ist eine andere Geschichte. Ich denke dass diese Mikrofone ihr Geld wert sind. Auch die 10 Jahres Garantie ist mehr als großzügig. Offensichtlich sind die von ihrer Qualität überzeugt.

lg

Rudi



Offline now_hear_this

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Nö....  :grinser: Jürgen
« Letzte Änderung: Sonntag, 22.Februar.2009 | 00:33:47 Uhr von Jürgen Heiliger »

Offline Jürgen Heiliger

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Hallo Andreas,

nutze doch bitte unsere eigene Bildergalerie, die Nutzung ist hier erklärt.....
http://new-hifi-classic.de/forum/index.php?topic=478.0
Gruß
Jürgen

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Hi Andreas,

ich war so frei..... raucher01
Gruß
Jürgen

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Offline Jürgen Heiliger

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Zum Thema Mikrofone was, Hans-Joachim, wäre aus Deiner Sicht von Kunstkopf-Mikrofonen zu halten bei der "Problemstellung"von Andreas?

Wenn Udo den Termin halten könnte, eventuell kommenden Samstag(?), hätten wir dann hier folgende Mikros auch Zur Auswahl..... die man mal gegenhören könnte an meinem Mischpult....
Sennheiser MD-441
Sennheiser MDS-1 (Kugel)
Sennheiser MD-430 (Superniere)
JVC Kunstkopf (Elektret)
Sony ECM-959 V (Stereomikro in Mitte-Seitentechnik/umschaltbare Richtwirkung, Elektret)

Ich werde dazu mal mich mit Udo morgen telefonisch in Verbindung setzen.
Gruß
Jürgen

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Gruß
Andreas

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Moin,

gab es für die Nagras nicht auch noch "Verlängerungen" für die Wickelteller,mit denen man dann große 26,5 cm Spulen auf der Nagra nutzen konnte?

Tante Edith:

Ich wußte doch, daß ich das schon mal irgendwo gesehen hatte ... http://www.castlearts.de/nagra/Nagra%20IV%20SJ/nagra_IV.html
« Letzte Änderung: Sonntag, 22.Februar.2009 | 01:17:36 Uhr von be.audiophil »

Offline jan.s

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Hallo
ich habe keine echten Erfahrungen mit irgendwelchen Nagra-Geraeten (dies mal vorab).
Habe mich grade mal etwas eingelesen. Wenn es Adapter fuer grosse Spulen geben sollte, so ist deren Einsatz wohl nur bedingt sinnvoll, da die Geraete im Stationaerbetrieb wohl nicht so ueberzeugen.
Bleibt der mobile Betrieb.
Zur Frage der Akkus wuerde ich evtl. auf ganz moderne Technik in externen Akkupacks wechseln. Da kann man dann auch problemlos einen Schutz gegen Tiefentladung einbauen und spart am Ende wohl auch Gewicht
Gruss
jan


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Offline now_hear_this

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Hallo zusammen,

der Adapter für 26,5 cm wurde mir von der Tonbandgröße Bluthard abgeraten. Naja, er sagte, "das wär wohl eher was für Sammler". Ich hätte ohnehin nicht vor, mit der Nagra 26,5 cm Bänder zu spielen. Das wäre mir irgendwie zuviel Gefummel und für den Preis der Adapter gäbe es schon amtliche Studiomaschinen, die das einfach besser könnten.

Ich bin mal gespannt, ob sich der Herr Mössinger wegen einer "Akkulösung" noch einmal meldet, vielleicht denkt er, ich sei sowieso nur so ein Spinner, der sich hinterher im Mediamarkt die Sachen kauft.

Gruß
Andreas
« Letzte Änderung: Sonntag, 22.Februar.2009 | 01:38:10 Uhr von now_hear_this »

Offline Jürgen Heiliger

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Gruß
Andreas

Hi Andreas, bedenke dies wird dann aber ein sehr langer Tag...... fast bis in den Sonntag.... so wie ich dies sehe....
Gruß
Jürgen

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Offline jan.s

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Hallo
die externe Stromversorgung scheint problemlos zu sein, da Eingangsspannungen von 12V bis zu 30V verarbeitet werden.
Da sollte es wohl genug Moeglichkeiten geben was zu basteln.

Da gibts ja kaum Grenzen (zB. Notebook-Akkus)
Gruss
jan


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Offline Jürgen Heiliger

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Zu den 26,5cm Adaptern.....
Lasst uns erst einmal dafür sorgen dass wir die Nagra von Andreas auf die Pfade hiefen, die ihr angedacht sind..... Übrigens 18er Spulen kann sie von Hause aus mit offenen Deckel und dies mittels Doppelspielband und 19er Geschwindigkeit sorgt für 1 Std. Aufnahmevergnügen..... dürfte also in der Regel reichen..... Man kann ja auch noch Reservebänder mitnehmen... raucher01
Gruß
Jürgen

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Offline now_hear_this

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Hallo Jan!

Ja, die externe Stromversorgung ist unproblematisch. Ich habe mir mit einem ausrangierten Netzteil für einen Lapton eine ziemlich passable Lösung zusammengelötet.

@Jürgen
Ohje, dat gibt Ärger hier zuhause .,c045

Andreas

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Re: Problem: man weiß nicht auf welches Band die Maschine eingemessen wurde ........
« Antwort #24 am: Sonntag, 22.Februar.2009 | 08:39:31 Uhr »
Moin Andreas,

... die Maschine mit RMG LPR 35 zu betreiben ...

... ich habe selbst noch keine Erfahrungen mit dem neuen Bandmaterial von RMG machen können, wollte aber nicht verschweigen, daß es da einige sehr kritische Anmerkungen dazu zu lesen gibt ... es gibt Berichte, die dem RMG-Band eine Schmierneigung attestieren.

Solange Du das Aufnahmen nur als Hobbyist betreibst, würde ich wahrscheinlich aufgrund der zwiespaltigen Berichte zum RMG-Band versuchen noch Altbestände vom PER528 zu bekommen. Das dürfte auch preiswerter sein und Jürgen müßte davon noch fast einen viertel Keller voll haben ...  :flööt:
« Letzte Änderung: Sonntag, 22.Februar.2009 | 08:42:01 Uhr von be.audiophil »

Offline Jürgen Heiliger

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Hallo Rolf,

zu der "Schmierneigung" des RMG LPR-35 möchte ich anmerken dass dies erhöhter Abrieb war der entstand beim Schneidevorgang im Werk, wobei nur die ersten Chargen betroffen sein sollen. Bei neueren Lieferung soll dies nicht mehr vorkommen, da RMG mittlerweile nach den Protesten das Band absaugt nach dem Schneidevorgang, wenn ich dies richtig im Kopf habe.

=> PER-528,

dies ist ein gutes Band, welches auch entsprechend erprobt ist, aber weder von der Emtec noch von Agfa gab es eine Spezifikation für das Band bei 19/9,5 cm/s. Soll heißen, es war für diese Geschwindigkeiten nicht ausgelegt..... und würde auch eine nur 3/4 Spiel-/Aufnahmezeit bedeuten gegenüber dem 368er, einem DoppelLangspielband. Dies war im Übrigens das offizielle "Nagraband", auch in den Rundfunkanstalten, wenn es um hochwertige Aufnahmen ging.

EDIT: Verbesserung
« Letzte Änderung: Sonntag, 22.Februar.2009 | 10:18:48 Uhr von Jürgen Heiliger »
Gruß
Jürgen

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be.audiophil

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Moin Jürgen,

=> RMG LPR-35

OK, dann spräche ja fast nichts gegen die Neuauflage des LPR35 ...

=> PEM368 / Langspielbänder

Ich habe hier noch eine Gegenüberstellung der verschiedenen Langspielbänder aus meinen Favoriten gezogen ...

... hier findest sich dann noch gleicher Test aus der HiFi-Exclusiv von 1980 für Studiobänder ...
« Letzte Änderung: Sonntag, 22.Februar.2009 | 10:08:15 Uhr von be.audiophil »

Offline Jürgen Heiliger

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Hi Rolf,

PEM-368 von Agfa entspricht nicht ganz dem PER-368 von Emtec..... von daher sind diese Tests nicht ganz kompaktibel...... das PER-368 entspricht im Magnetit dem PEM-468 und ist auch in dessen Schichtdicke endsprechend..... nur die Trägerfolie ist dünner.... (wenn ich dies richtig im Kopf habe)
Gruß
Jürgen

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Offline Valsi

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Re: Nagra IV Stereo --- Problem: man weiß nicht auf welches Band die Maschine ei
« Antwort #28 am: Sonntag, 22.Februar.2009 | 11:06:30 Uhr »
zu der "Schmierneigung" des RMG LPR-35 möchte ich anmerken dass dies erhöhter Abrieb war der entstand beim Schneidevorgang im Werk, wobei nur die ersten Chargen betroffen sein sollen. Bei neueren Lieferung soll dies nicht mehr vorkommen, da RMG mittlerweile nach den Protesten das Band absaugt nach dem Schneidevorgang, wenn ich dies richtig im Kopf habe.

Hallo,

ich kann das -zumindest den zeitlichen Inhalt- bestätigen. Meine ersten LPR35 schmierten wie "Sau". Nach einen Tausch auf neuere Chargen und weiter Käufe neuerer Chargen ist hiermit Ruhe. Eiun sehr gutes Band das meine Tandberg liebt, da sie darauf eingemessen wurde. Meine A77ORD ist auf das EMTEC SM468 eingemessen, aber das ist eine andere Geschichte.

lg

Rudi

Offline Udo (DL 8 WP)

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Hallo zusammen,

hallo Andreas,

auch Dir mein herzliches willkommen in diesem schönen Forum.

Werde versuchen nächsten Samstag zu Jürgen zu kommen, würde mich sehr freuen, Dich kennen zu lernen un auch mal mit Deinen Mikrofonen zu "spielen". Es ist immer interessant "was neues" zu hören. Werde auch noch etwas Spielzeug mitbringen...

Melde mich wieder obs' denn klappt, meine Frau ist gerade auf "Eismeerfahrt", muss zunächst mal sehen, ob schon was für nächstes Wocheneden geplant ist.

Gruss,

Udo (DL 8 WP)   
« Letzte Änderung: Sonntag, 22.Februar.2009 | 16:43:59 Uhr von Udo (DL 8 WP) »

Offline PhonoMax

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Nammidaach,

es hat nach meinem Tsunami oben etwas gedauert, bis ich jetzt an den Rechner komme ...

Bezüglich der Mikrofonfrage:

Wenn sich der Vorschlag Udos, einen Vergleich der Sennheiser-441 mit den Rode-Mikrofonen durchzuführen, umsetzen ließe, lernt man schon gleich jede Menge zum Thema zwischn Klangcharakter uneshciedlicher Richtmikrofone nebst den problemen der geringen Empfindlichkeit dynamischer Mikrofone. Dabei möge aber auf jeden Fall vermieden werden, Mikrofone nach einer Umsteckarie 'vergleichen' zu wollen. Dies funktioniert nur in allergröbstem, also nicht interessierendem Maße, weil des menschliche Ohr in der Zwischenzeit durch Nutzergequatsche, physischen Aufwand und eine endlose Reihe von Knacksgeräuschen der Umgebung ein Dutzend 'Resets' hingelegt hat, in deren Gefolge schlicht 'vergessen' wurde, was man zuvor gehört hat. Jürgens Vorschlag, alle Mikros an ein Mischpult anzuschließen, das zudem den Ausgleich der großen Empfindlichkeitsunterschiede der dynamischen vs. kapazitiven Mikros gestattet -zum Vergleich muss der Abhörpegel der Mikrofone allesamt innerhalb von möglichst weniger ± 1 dB gleich sein ! Schon das werdet ihr kaum erreichen, weil euch die Kalibrierungseinrichtungen fehlen, aber sei es drum- dürfte dabei sehr hilfreich sein.
Aber: Wahrscheinlich reicht die Verstärkung des Pultes nicht aus, um das dynamische Mikro ähnlich adäquat wie das Rode-Dingens zu betreiben, weil das Sennheiser-Mikro eine 16 dB geringere Empfindlichkeit aufweist.

Zu bedenken ist bei dem Vergleich 441<->NT5 neben den unterschiedlichen Wandlungsprinzipien, dass das dynamische 441 eine Superniere ist, die bereits vornehmlich die Druckdifferenz vor vs. hinter der Membran als wandelnde Größe ausnützt, während das NT5 als reine Niere, das heißt eine exakte 1:1-Mischung eines Druckempfängers und eines Gradientenempfängers sowohl den Druck vor der Membran als auch die Druckdifferenz ("Gradient") über die Schallwelle vor und hinter der Membran auswertet.

Das Problem der Gradientenempfänger besteht darin, dass der Druckgradient alles andere als frequenzlinear ist, was durch das Mikrofon kompensiert werden muss. Der Druckgradient bei tiefen Frequenzen (also solchen großer Wellenlängen, da liegt das Probem) ist minimal gegenüber dem bei hohen Freqeunzen, wobei das nur eines der entstehenden Probleme darstellt. Die Physik lässt sich eben nicht austricksen.

MS-Verfahren haben eine ganze Menge interessanter Vorteile für sich, die heute, nachdem die stereofone Produktion primär auf Laufzeiten, nicht mehr auf mehr oder weniger konsequent korrelierte Pegeldifferenzen li vs. re abstellt, in erster Linie beim Film Verwendung findet. Selbst wenn es da Leute gibt, die das heute nicht mehr wissen (...).
Warum? Eine MS-Mikrofongruppe setzt sich aus zwei grundsätzlich unterschiedlichen Mikrofonen zusammen, die einmal ein Signal der geometrischen Mitte (li + re; das macht meist eine Kugel), zum anderen eines der Seiteninformation bilden, das (li-re) bereitstellt und daher als solches mit Achtercharakteristik (reiner Druckgradient, siehe oben) gebaut sein muss. Addiert bzw.subtrahiert man diese beiden Signale über eine Transformatoren- oder Elektronik-Matrix, so erhält man theoretisch 2 x li und 2 x re. Verändert man den Pegel des Seitenmikrofones zwischen null und einem künstlich erhöhten, so kann man den Aufnahmewinkel noch nach der Aufnahme zwischen 0° (also Monofonie) und einem sinnvoll erreichbaren Maximalwert ("Superstereo" mit Schallquellenkonzentrationen in den Boxen) variieren. Der Aufnahmewinkel ist derjenige, unter dem eine Stereomikrofongruppe die Schallquelle 'sieht'. Normalerweise wird dieser Winkel vom Tonmeister sehr bewusst bestimmt und durch entsprechende Einstellung des Versatzwinkels beider Mikrofone und des Abstandes beider Kapseln eingerichtet. Bei MS liegt der Versatzwinkel fest und der Pegel der Seiteninformation bestimmt den Aufnahmewinkel, damit die Breitenausdehnung der Schallquelle auf der Lautsprecherbasis. Der Nachteil der MS-Technik beseteht neben dem erhöhten Aufwand in dem aller koinzidenten Techniken: Die Raumsuggestion ist schlechter als die der Laufzeitstereofonien. Die geometrische Abbildung li<->re ohne weitere Hilfsmittel aber besser.


Kunstkopfmikrofone sind nicht uninteressant, basieren aber ausschließlich auf binauralen, also den psychoakustischen Hörmodellen, von denen die koinzidenten oder laufzeitspezifischen Techniken nur sehr eingeschränkt Gebrauch machen, weil sie einen höheren Universalitätsanspruch haben. Binaurale Techniken funktionieren am besten, wenn sie entlang der Hörmodelle (Ohrposition, Ohrmuschelform, Gehörsganganlage, Kopf- und Schulterbeschaffenheit, Musikvorstellungen, musikalische und Hörerfahrung etc. pp.) eines einzelnen (!) Kunden/Hörers und nur für diesen (!) entwickelt sind. Das aber widerspricht dem Medienprinzip, weshalb es in diesen -nebenbei auf den Kopfhörer angewiesenen- Techniken oft zu Fehlortungen und anderen problematischen Erscheinungen kommt. Wenn es aber funktioniert, dann ist die 'Natürlichkeit' eines solchen Klangbildes (ist ein Kopfhörer natürlich??) kaum zu übertreffen. Die  realisierten Ohrsignale sollten zudem am besten aus den Ohren des avisierten Hörers kommen, wofür Sennheiser einmal ein Stethomikrofon im Programm hatte, das diese Idee auf die Spitze trieb. Übrigens lassen sich derlei 'Setups' leider nur mit größten Schwierigkeiten (also nicht...) durch Misch- ud Stütztechniken aufbessern. Folge: der Kunstkopf (überdies ein sehr teures, wenig 'versatiles' Mikrofon) spielt heute in der Musikproduktion keine Rolle mehr, wogegen ihn die Akustiker nach wie vor gerne benützen.
Günther Theiles und Stefan Geyersbergers Kugelfläche stellt hier eine gewisse Ausnahme dar, weil die kritischen psychakustischen Elemente (Ohrmuschel, Gehörgang Schulter, Schädel) als Einflussgrößen entweder nicht oder nur 'ritualisiert' ausgewertet werden und das Signal daher allen Hörern eingängig erscheint. Dennoch ist auch dieses -sehr teure und wenig versatile, also wenig universell einsetzbare- Mikrofon zwar in der Interpretation durch das menschliche Gehör außerordentlich interessant, aber letztlich nur in vergleichsweise wenigen Aufnahmesituationen wirklich sinnvoll einzusetzen. Sein Preis ist dafür zu hoch, und das, obgleich dieses Mikrofon als wohl das einzige Stereomikrofon ein faktisch gleiches Verhalten im freien und im diffusen Schallfeld zeigt.

Zum Band:
368 gibt es -soweit ich sehe- als PEM/PER-Typen in drei, ein wenig voneinander abweichenden Rezepturen, die sich natürlich auch etwas voneinander unterscheiden, womit wir wieder bei Michaels Vorhaltung von nebenan sind. An der Nagra wird so etwas deutlich, weshalb man an ihr auch nicht 'bastelt', sondern gezielt das angeht, was man machen möchte.

Langspielband ist keine erste Wahl für 38, was ich oben -so glaube ich- auch schon ansprach. Die Nagra lässt eine Durchmagnetisierung des Bandes zu, was bei Langspielband zu Vor- und Nachechos führt. BASF hat es deshalb auch bewusst vermieden, ein hoch magnetisierbares Band wie das LPR35 (derselbe Magnetit wie 911) für 38 zu spezifizieren. Unter der Hand erfolgte das natürlich; dennoch wollte man den Rundfunk bzw. die professionelle Praxis mit ihren professionell wenig kompromissbereiten Forderungen nicht auch noch bei diesem Amateurband(!) als 'randalierende Profis' im Hause haben, weil die Qualitätskontrolle des LPR35 weiland eben nach den Bedingungen des Amateurmarktes ausgerichtet war. Alles klar? Die Medienindustrie war eben auch einmal Lieferanten gegenüber bissig, was bei BASF unter anderem zum  Rückzug des 910 oder des LGR51 führte, das die Praxis schlicht ersehnt hatte. Beim 910 konnte man innerhalb kürzester Zeit das 911 nachschieben, beim LGR51 allerdings gab es keinen Ersatz.

Das Problem von Standardbändern auf tragbaren Magnetofonen ist der erhöhte Batterieverbrauch bei -infolge der begrenzten Spulengrößen- gleichzeitig verkürzten Bandlaufzeiten. Da muss man sich 'ganz analog' überlegen, was einem unter welchen Bedingungen wichtig ist. Die Ausklapparme für die Nagras (und wohl auch Stellavoces, denn Stefan Kudelski war zunächst kein Freund der Stereofonie auf tragbaren Bandgeräten) signalisieren einerseits die Leistungsfähigkeit dieser Laufwerkskonstruktion, sind heute andererseits sehr selten und als  Kuriosität sehr teuer, wenn sie denn auftauchen. Inwieweit die Laufwerke diesen physischen Raubbau noch heute so mitmachen, dass die seinerzeitige Definition der Nagra ("so gut wie ein Studiomagnetofon") noch Gültigkeit beanspruchen kann, weiß ich nicht. Ich weiß aber aus eigener Anschauung Ende der 1960er, dass Paul Déry und Dr. Thomas Gallia (Sonart Mailand) oft genug mit Nagra, Dolby, Ausklapparmmechanismus, einigen Taschen mit diversen KM86 nebst Kabeln drin und einem Kleinmischpult im Bayernland (Zedernsaal Schloss Kirchheim) auftauchten, um Leonhardt, Harnoncourt und die Kuijkens aufzunehmen. Transportabel ist die Nagra dabei nicht mehr, ließ das aber vorher etwas leichter zu als eine M10 oder eine M15 bzw. A67 in den Jahren danach.

Die Nagra ist ein Gerät, das weniger nach heimischer Wiedergabe als nach Eigenproduktion schreit, weshalb sich für sie natürlich auch der Einsatz des hochwertigsten Wandlermaterials,  also bester Mikrofone lohnt; man kopiert ja nicht, sondern produziert. Dann aber wird es so teuer, dass der familiäre Ärger fast programmiert ist, da ein Satz von vier Neumann- oder Schoeps-Kleinmembranmikrofonen (zwei Kugeln, zwei Nieren, idealerweise noch als fünfte Kolonne eine echte, also sündteure, da nicht elektrisch umzuschaltende Acht dabei) vom Privatmann nie ausgenützt werden kann.

Hans-Joachim

P.s.: Jörg Wuttkes Mikrofonierungsaufsatz für die Amateure liegt bei Jürgen.

Offline now_hear_this

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Ich bin ja mal gespannt, wie der Mikrofontest ausgeht. Die Tasche ist schon mal gepackt: raucher01:



Die Tasche ist im Übrigen Crumpler vgl. www.crumpler.de
Gruß
Andreas
« Letzte Änderung: Sonntag, 22.Februar.2009 | 18:52:12 Uhr von now_hear_this »

Offline Udo (DL 8 WP)

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Hallo Andreas,

das sieht aber schwer danach aus, als ob Du schon eine Assistentin zum Schleppen bräuchtest....

Macht sie denn da auch schön brav mit ?

Ich denke Du brauchst noch eine "einigermaßen tragbare" Anordnung für die Mikrofone

Habe übrigens gerade mit meiner "Chefin / Assistentin" telefoniert.

Nächsten Samstag bei Jürgen geht klar.


Gruss,

Udo (DL 8 WP)

Edit: Angesicht des "großen Maschgepäcks" solltest Du vielleicht über eine dieser beiden "kleinen" Lösungen schlafen...

So ein Sony o.ä. Mikrofon in einer Spinne (Handgeräusche minimieren !)  ist schon bestechend "transportabel, wenn auch nicht das letzte Quäntchen an Qualität rüber kommt.

Eine Stereoschiene mit einem Handgriff ist aber auch schon mal ein guter Anfang ...   


Ach ja, und da Hans-Joachim das Thema "Kunstkopf" angesprochen hatte:

Auch damit lassen sich sehr schöne Aufnahmen relativ unauffällig machen, wenn Du Dich in ein Konzert setzt und Dir dieses Mokrofon in Deine eigenen Ohren steckst. Bringt enorm viel Rauminformation dazu aber auch jedes "Hüsteln" und Räuspern vom Publikum. Hat aber was...


 

 


 
« Letzte Änderung: Sonntag, 22.Februar.2009 | 20:58:21 Uhr von Udo (DL 8 WP) »

Offline now_hear_this

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Hallo Udo,
Super, dass es bei Dir klappt. Das wird ja dann ein Riesending und wir müssen unbedingt darüber berichten. Die Mikrofone für den eigenen Kopf (ich würde bei mir nicht unbedingt von "Kunst" sprechen) gibt es im Übrigen immer noch, jedoch nunmehr nicht mehr von Sennheiser, sondern von Soundman und dazu den passenden Windschutz. http://www.thomann.de/de/soundman_windschutz_fuer_okm_mikrofone.htm   raucher01

Was die "Assistentin" anbelangt, so ist das so eine Sache. Sie meint, das alles sei etwas übertrieben, Tse, tse, Frauen halt.  .,111

Gruß
Andreas

Offline Jürgen Heiliger

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Hi Jungs,

dann ist ja wieder alles klar..... und wir machen uns einen schönen Tag.....

Udo, wieder Pizza? (Du kennst dies ja)
Gruß
Jürgen

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Offline beldin

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Das war ja klar!
Die Herren machen sich einen schönen Tach am nächsten Samstag und wir werden mit drei Zeilen und zwei Bildern abgespeist.....    :cray:
..
.
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..
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.

Ich nehme die Pizza Diavolo (schön scharf) mit etwas Knoblauch..... :smile



Liebe Grüße

von beldin .,73

Offline Udo (DL 8 WP)

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Hallo Jürgen,

ich habe da vollstes Vertrauen in Dich und Deine "Versorgungshelfer". Es hat noch nie an irgendetwas gefehlt...  Ihr macht das schon richtig.

 :__y_e_s:

Dann werde ich mal anfangen und meinen "Kram" ausprobieren, damit am Samastag auch alles klappt...

@ Beldin:

 Bericht ist versprochen.

@ Andeas:  Den Kunstkopf kannst Du beim Bluthard auch als selektierte Version bekommen .

Der Windschutz ist interessant, den habe ich noch nicht !


Bis demnächst, Gruss,

Udo (DL 8 WP)


   


Offline jan.s

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Hallo
der Windschutz ist bei nem OpenAir im Sommer sicher total unauffaellig und auch toll zu tragen :_55_:
Gruss
jan


--- suche Saba Telecommander tc 91 ---

andere Hobbies? na klar: mein malawisee-forum

Offline Udo (DL 8 WP)

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Hallo Jan,

ich denke mit einer Nagra oder anderen Geräten in der Größe ist man sowieso nicht gerade "unauffällig". Dann kann man auch noch diesen Windschutz dazu tragen....
Für Open Air "Geheim-Aufnahmen" eignet sich besser ein kleines DAT oder Minidisc - qualitätsmäßig sind die Aufnahmen bei so einem Open Air Konzert dann eh nicht wirklich berauschend...

@ Andreas - Thema Tasche:

Diese Messenger Tasche ist ja ganz nett, hat aber mMn 2 Nachteile: Das Vorderteil der Nagra kann nicht aufgeklappt werden und die NAgra ist nicht an den Tragereimen befestigt. Wenn Du mal einen Blick auf den Bandvorrat werfen willst, musst Du alles ausräumen.
Ich denke Du solltest Dich langfristig mal auf die Suche nach einer original Nagra Tasche machen.   

Gruss,

Udo (DL 8 WP)

   

Offline Jürgen Heiliger

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Hier mal etwas zur Familiengeschichte der Nagra IV...... diese Aufstellung war noch vor wenigen Jahren auf der Homepage von Nagra selber zu finden..... doch nun leider nicht mehr....
Zitat von: © Nagraaudio
NAGRA IV MODELS


Standard Models
NAGRA IV-D This model, without pilot facilities, has 3 speeds, 2 tape types, 2 microphone inputs, 1 line or accessory input, 1 mixer input. It also has switch for Manual/Automatic Level Control, Limiter against tape overload, "F" Device for automatic fading in and out, 4 position LF, Roll-Off Attenuator, Reference Generator, Line Output fully floating for terminating impedance of 800 ohm or
more.

NAGRA IV-L This model is similar to the Nagra IV D, but with the addition of the Neopilot system for synchronous recording in conjunction with a camera. The Nagra IV-L could also be delivered completely wired for the Neopilot system but without the head or pilot recording circuit. These could be added (by plugging in and calibration) at a later date, for those who had no immediate need for the pilot facilities, but could require them later.

NAGRA IV-A Single speed (7.5"/sec.) with one microphone input, and exclusively Automatic Level Control. Level indication replaced by compression indication. Other characteristics as for Nagra IV-B. The Nagra IV A allows recording of professional quality by non-technical personnel.

NAGRA IV B This is a simplified version of the Nagra IV D. Single speed (7.5"/sec.). The following useful but non-essential accessories were suppressed: Automatic Level Control, LF Roll-off Attenuator, Reference Generator, "F" Device, and the Limiter.
Normally fitted with single ended line output but the fully floating line output (as in the Nagra IV D) can be supplied.

NAGRA IV-BL Similar to the Nagra IV B, but with Neopilot system.


Semi-Standard Models
NAGRA IV DE This model is identical to the Nagra IV D, but with one single speed (7.5"/sec.) and without the Limiter and the "F" Device.

NAGRA IV LE This model is identical to the Nagra IV L, but with one single speed (7.5"/sec.) and without the Limiter and the "F" Device.

NAGRA IV AL This model is the Neopilot version of the Nagra IV A.

NAGRA M series: The M series of the Nagra IV was a range of recorders designed for use with the BU mixer (in preparation) or for installing in conjunction with other equipment, such as in studios, recording vans, etc. All facilities that are rendered unnecessary have been suppressed.
These include input preamplifiers, line output amplifier, modulometer, voltmeter, etc. An electromagnetic indicator shows if the power supply voltage is within its correct limits.

NAGRA IV M This model is the version equivalent to the Nagra IV D. In the M series, it is a three speed machine, with the possibility of using both ordinary and low noise tapes. It incorporates the "F" Device and the Limiter. As in all the M series recorders, the only input is for a signal of 560 mV (corresponding to 0 db, 200Max) with an input impedance of 2 k. The output is at the same level, and has a source impedance of 5 k, necessitating a load impedance of 50 k or more. Both input and output are single ended.

NAGRA IV ML This is the Neopilot version of the Nagra IV M.

NAGRA IV ME This model is equivalent to the Nagra IV DE in the M series. It has a single speed (7.5"/sec.) and the "F" Device and the Limiter have been eliminated.

NAGRA IV MEL This model is the Neopilot version of the Nagra IV ME.

The Nagra IV-L, along with all the Neopilot models, could also be equipped with certain accessories by plugging them into their respective sockets inside the box. These are: Frequency Meter. To allow monitoring of the pilot frequency coming from a camera or an internal Pilot Generator (if installed). In addition, this circuit gives the "Alarm" signal if the frequency difference between the pilot signal and nominal exceeds +/- 5. Could be supplied for 50 Hz or 60 Hz.
Synchronizer and Pilot Playback Voltmeter.
Allows playback of a tape with pilot track to be synchronized with a second external or internal pilot signal. Useful for filming on playback, transfer and recording facsimile signals (in conjunction with a Crystal Controlled Pilot Generator), etc. Gives "Alarm" signal if either pilot signal is lacking.
Crystal Controlled Pilot Generator.
Allows synchronous recording without physical connections between camera(s) and Nagra, provided that the former has a speed stable to within +/- 0.01% to +/- 0.001% of the nominal speed, according to the sequence length required.
Start and Camera Identification H.F. Receiver.
Completes the equipment necessary for filming without cables.
Delivered with the equipment for the camera.
Gruß
Jürgen

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