Autor Thema: Acoustical Plattenspieler von 1967  (Gelesen 27396 mal)

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Armin777

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Acoustical Plattenspieler von 1967
« am: Dienstag, 27.Januar.2009 | 17:45:12 Uhr »
Das ist ein ganz seltener Plattenspieler aus den Niederlanden, der 1967 zur Weltspitzenklasse zählte. Ein Riementriebler mit einem riesigen Pabst-Motor, der einfach aufgebaut ist, aber so grundsolide gefertigt, dass da heute noch nichts schwächelt.

Dieser hier ist ein Model 2800, es gab auch noch einen Model 3100 - ich weiß aber nicht, worin die Unterschiede liegen. Meiner ist ausgestattet mit einem SME-3012 und steckt in einer Riesenholzzarge. Carnik bat mich Bilder einzustellen und ich hoffe, er stellt auch welche von seinem Acoustical ein.











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Re: Acoustical Plattenspieler von 1967
« Antwort #1 am: Dienstag, 27.Januar.2009 | 18:04:00 Uhr »
Schönes Teil, gefällt mir spontan besser als so manche Treibradler.  :_good_:

Offline carnik

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Re: Acoustical Plattenspieler von 1967
« Antwort #2 am: Dienstag, 27.Januar.2009 | 18:32:11 Uhr »
Hallo Armin,

jetzt habe ich Dir im falschen Thread, nämlich dem mit der Abschaltung des analogen Rundfunk geschrieben, weil ich Deine Bilder vom 2800er zuerst in der Galerie  und dann aber erst dieses neue Thema von Dir gesehen habe, sorry. Meine Bilder vom 3100 von 1968 sind ebenfalls in der Galerie unter neueste uploads etwas unterhalb von Deinen. Dazu habe ich heute noch eine Beschreibung des 3100 und des SME eingestellt. Ich schaffe es nicht, die Bilder von meinem Dreher hier zu zeigen. Sie sind zu groß, hat mir das Programm gesagt. Bitte sage mir noch, wo Du den Dreher, der optisch exakt meinem gleicht, her hast und ob Du den auch so bekommen hast, wie er aussieht. Ich bin mit meinem nach über 40 Jahren immer noch zufrieden. Wie Du schreibst, ein sehr robustes Teil. Treibriemen und Gummiauflage auf dem Teller sind wie neu und - wie man gelegentlich hört - nicht zerbröselt.

Beste Grüße
Carnik
Beste Grüße
Bernd

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Armin777

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Re: Acoustical Plattenspieler von 1967
« Antwort #3 am: Dienstag, 27.Januar.2009 | 19:46:27 Uhr »
Hallo carnik,

meinen habe ich angekauft von einem ehemaligen Mitarbeiter der nicht mehr existierenden Firma Sinus-Hifi in Berlin, da stand er wohl etliche Jahre im Keller. Interessanterweise wurde Sinus-Hifi erst 1972 gegründet - woher der Plattenspieler stammt, kann ich also nicht genau sagen. Ich habe ihn bereits verkauft, er ist aber noch nicht abgeholt worden. Der Käufer ist ein sehr bekannter Händler, der ihn restaurieren wird und mit einem Ortofon SPU ausstatten, dann taucht er garantiert bei ebay auf - ich schätze mal für über 2000,- Euro und das ist er auch wert.

 :drinks:

P.S. Ich halte übrigens das an Deinem Plattenspieler montierte Shure-System für deutlich unterrepräsentiert an diesem Arm! Das Ortofon ist schon geradezu prädestiniert dafür und klingt fantastisch. Es kostet allerdings über 500,- Euro und läßt sich nicht an Deinem TK-88 betreiben, der hat noch keinen MC-Eingang. Von daher laß das mal so, das ist authentischer 68er-Klang - und das hat schließlich auch schon was!
« Letzte Änderung: Dienstag, 27.Januar.2009 | 19:53:04 Uhr von Armin777 »

Offline beldin

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Re: Acoustical Plattenspieler von 1967
« Antwort #4 am: Dienstag, 27.Januar.2009 | 20:33:37 Uhr »
Moin Moin!

Zur Firma Sinus-Hifi, Berlin hätte ich mal eine Frage Armin!
Gab es dort einen Mitarbeiter mit dem Nachnamen Jesse?
Anfang bis Mitte der 80'er gab es in Lüneburg einen Hifi-Laden eines aus Berlin stammenden Herrn Jesse. Der Laden hieß Sinus....



Und noch etwas zu dem von Dir vorgeschlagenen Ortofon MC-Tonabnehmer:
Natürlich kann Carnik diesen TA an seinem TK-88 Betreiben. Er benötigt allerdings einen passenden Phono-Pre-Pre oder einen passenden Übertrager! Einen Phono MM-Eingang wrid der TK-88 ja wohl haben, oder?
Liebe Grüße

von beldin .,73

Offline beldin

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Re: Acoustical Plattenspieler von 1967
« Antwort #5 am: Dienstag, 27.Januar.2009 | 20:49:08 Uhr »
Zitat von: Armin777 am Gestern um 19:14:20Hallo carnik,

Zitat
In Deiner Signatur schreibst Du, dass Du einen Acoustical Plattenspieler mit SME 3012 hast. Handelt es sich um einen 2800? Einen solchen habe ich nämlich mit SME 3012, jedoch schon  verkauft - steht aber noch hier. Wenn es Dich interessert, kann ich Dir Fotos zusenden.
 
:drinks:


Zitat von: carnik am Gestern um 19:36:33

Zitat
Armin, mein Acoustical ist ein 3100er (ergänze ich noch in der Signatur), habe heute 3 Bilder dazu und auch Bilder vom Rest meiner in der Signatur aufgeführten alten Anlage in die Galerie eingestellt.......Bilder von Deinem verkauften 2800er würden mich und sicherlich auch andere interessieren.


Hallo Armin, habe mir eben die von Dir eingestellten Bilder des Acoustical 2800 angesehen, danke dafür. Das ist das erste Mal, dass ich einen praktisch gleichen Dreher mit SME wie meinen zu Gesicht bekommen habe. Meiner Steht ein par Bilder darunter. Ich glaube fast, die unterscheiden sich nur durch die Modellbezeichnung sowie den Netzschalter unten rechts.

Beste Grüße
Carnik


Beitrag aus Post #9
Re: Abschaltung des analogen Radioempfangs
hier zur besseren Übersicht eingefügt.

beldin, Moderator

Liebe Grüße

von beldin .,73

Offline Jürgen Heiliger

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Re: Acoustical Plattenspieler von 1967
« Antwort #6 am: Dienstag, 27.Januar.2009 | 21:32:49 Uhr »
Informationen zu Acoustical aus dem Archiv Michael Otto findet ihr im Anhang
Gruß
Jürgen

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Re: Acoustical Plattenspieler von 1967
« Antwort #7 am: Dienstag, 27.Januar.2009 | 23:59:06 Uhr »
Moin Armin,

einen Acoustical 3100 hatte ich auch mal ... meiner kam mit dem Lenco-Arm ...

... ich fand allerdings so einige konstruktive Details an dem Spieler sehr bemerkenswert ... Papst Außenläufer und Teller aus Bakelit/ Plastik ... auch, daß der Acoustical in einigen Beneluxstaaten anscheinend im Rundfunk eingesetzt wurde, sollte noch Erwähnung finden ... ebenso, daß es zwei verschieden breite Blechchassis gegeben hat ... einmal für 9" und einmal für 12" ... und so einige 3100er dürften wegen des beim TD-124 weiterverwendbaren Außenläufers auch geschlachtet worden sein...

... klanglich spielt er aber schon auf sehr hohem Niveau, kommt aber mbMn an einen TD-121/124 oder einen der riemengetriebenen Sony, die ja bekanntlich auch im Studioeinsatz waren, nicht heran ... ich fand ihn vergleichbar den ERA-LWs, deren Tellerlager ja von J.C. Verdier konstruiert worden sein soll ...und auch besser als die kleinen Thorens mit Blechchassis ... aber trotzdem sehr interessant ...

... nur selbst mit einem SME3012 ist der Acoustical imho keine EUR 2000 wert. Ein 3100 nackig dürfte so um die EUR 200 gehandelt werden, mit dem Lenco-Arm vielleicht knapp oberhalb von EUR 300, mit dem Acoustical-Arm vielleicht maximal EUR 400 und mit einem SME3012 ist bei aller Liebe spätestens bei EUR 1200 Schluß ... da macht es mehr Sinn den SME einzeln zu verkaufen.  ;0001

Meinen 3100er habe ich dann in der Folge gegen einen MC-Abtaster von Supex eingetauscht ...  :flööt:
« Letzte Änderung: Mittwoch, 28.Januar.2009 | 09:33:28 Uhr von be.audiophil »

Armin777

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Re: Acoustical Plattenspieler von 1967
« Antwort #8 am: Mittwoch, 28.Januar.2009 | 11:13:21 Uhr »
Moin Armin,
... nur selbst mit einem SME3012 ist der Acoustical imho keine EUR 2000 wert. Ein 3100 nackig dürfte so um die EUR 200 gehandelt werden, mit dem Lenco-Arm vielleicht knapp oberhalb von EUR 300, mit dem Acoustical-Arm vielleicht maximal EUR 400 und mit einem SME3012 ist bei aller Liebe spätestens bei EUR 1200 Schluß ... da macht es mehr Sinn den SME einzeln zu verkaufen.  ;0001

Hallo Rolf,

die Acousticals sind so selten, dass ich mich frage, woher Du diese Einschätzung nehmen willst. Auf Wissen kann sie nicht beruhen, da ja kaum welche verkauft werden. Ich habe einen absolut professionellen Restaurator als Abnehmer gefunden, der vor Beginn der Restauration schon einen Einkaufspreis von rund 1.200,- Euro bezahlt hat. Ich möchte de Plattenspieler, so wie er ist, nicht einem anspruchsvollen Endgebraucher geben, da ich stets mit Gewährleistungsansprüchen und/oder Rücknahme rechnen muss - bei einem so großen Plattenspieler ist allein schon der Versand extrem riskant. Der Restaurator hat derzeit für über 100.000 Euro Ware bei ebay eingestellt und wird den möglichen Verkaufspreis deswegen realistischer einschätzen können, ansonsten hätte er sich auch nicht auf einen Ankauf bei mir eingelassen.

Woher Du die klangliche Überlegenheit eines TD-124 nimmst erschließt sich mir auch nicht. Der 124 ist kein Hifi-Plattenspieler, sondern ein robustes Arbeitsgerät für Diskotheken - warum sollte der besser klingen?? Glaube ich kein Wort davon. Nur juristisch anmutende Texte mit fast sinnleerem Inhalt zu verfassen, schafft kein wirkliches Fachwissen, mein Lieber. Es ist wirklich einfach, Dinge zu behaupten, wenn man weiss, dass niemand das Gegenteil beweisen kann - nur wahrer wird die Behauptung dadurch nicht!

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Offline Jürgen Heiliger

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Re: Acoustical Plattenspieler von 1967
« Antwort #9 am: Mittwoch, 28.Januar.2009 | 11:27:25 Uhr »
Hi,

ich frage mich nun wirklich was dieser sehr persönliche Angriff an einen User soll.

Rolf schrieb unmissverständlich dass er den Accoustical 3100 schon besessen habe. Ich denke damit sei es doch einem User (ob Rolf oder ein Anderer sei an dieser Stelle egal) gestattet seine Meinung kund zu tun.
Jedes weitere Post persönlicher Art eines Angriffs werde ich verschieben.

Jürgen
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Jürgen

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Re: Acoustical Plattenspieler von 1967
« Antwort #10 am: Mittwoch, 28.Januar.2009 | 11:30:42 Uhr »
Armin,

ich verstehe Dich übrigens nicht ...

... ich hatte einen 3100er ... eingekauft für knapp unter EUR 100 inkl. Lenco Arm ... und sie werden entgegen Deiner Behauptung ab und an angeboten ... über EUR 400 ist da kein einziger davon weggegangen ... es waren aber alles 9"-Versionen ... vielleicht machst Du Dir auch mal die Mühe und recherchierst dies, was ja nun mal möglich ist.

Die EUR 1200 entsprechen so ungefähr dem Wert eines allein verkauften alten SME 3012 in gutem Zustand ... überholungsbedürftig liegt auch dessen Preis darunter, da die Ersatzteile zwar alle beschaffbar, aber eben nicht ganz billig sind ... die Acoustic Coppler genannte Gummiverklebung des Gegengewichtsauslegers ist i.d.R. immer fällig schlägt allein mit EUR 75 zu Buche, hinzu kommt noch die Überholung des Horizontallagers ... und dort haben fast alle 30xx ein Problem ... sowie evtl. der Austausch der alten Innenverkabelung, die mit den Jahren wirklich nicht besser wird (da spreche ich aus eigener Anschauung/ Erfahrung mit bestimmt 10 SME-Armen, die in den vergangenen bestimmt 15 Jahren durch meine Hände gingen)

Ich besitze schon seit Jahren sowohl einen TD-121 als auch mindestens einen Garrard ... einen TD-124 hatte ich ebenso einmal wie einen SP10 und verschiedene andere Thorens ... ich habe mich aus für mich klanglich nachvollziehbaren Gründen zuerst gegen den TD-124 und SP-10 und letztendlich sogar auch gegen den TD-121 und für den Garrard 401 entschieden ... damit aber auch irgendwann gegen verschiedene andere Thorens und auch gegen den Acoustical, der wirklich schon recht gut spielt, aber eben für meine Ohren nicht an einen TD-121/ 124 oder Garrard 401 herankommt ... hierbei spielt aber auch die verwandte Zarge eine entsprechende Rolle. Dabei ist es dann aber auch egal, für welchen Einsatzzweck Du einen TD-124 einplanst oder eben nicht. Mehr habe ich nämlich nicht geschrieben ...  .,a020
« Letzte Änderung: Mittwoch, 28.Januar.2009 | 11:46:19 Uhr von be.audiophil »

Offline carnik

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Re: Acoustical Plattenspieler von 1967
« Antwort #11 am: Mittwoch, 28.Januar.2009 | 12:14:00 Uhr »
Hallo liebe Leute,

hier möchte ich außerhalb des "Streits", der im Grunde wohl auch nicht so gemeint ist (Armin, so kenne ich Dich gar nicht), doch noch meiner Absicht und auch der Anregung von Armin nachkommen, ein paar Bilder meines 3100ers hier einzustellen. Ich habe sie heute in kleinerer Auflösung gemacht und hoffe, dass es klappt. Ich bin auf jeden Fall mit meinem Dreher immer noch zufrieden und mir ist es auch egal, was davon heute noch wie viel wert ist. Er wird mich noch als schöne Erinnerung aus meinen jungen Jahren genauso weiter begleiten, wie auch meine anderen Komponenten aus dieser Zeit. Dass man ihn sicherlich durch Überholung des SME 3012 oder Ersatz eines neuen Abtastsystems noch klanglich aufpeppen kann, bezweifele ich keineswegs, aber das könnte ich ja nur bei einem Vergleich feststellen. Aber wie gesagt, mir reicht das Klangbild, mir gefällt es.

Beste Grüße
Carnik


 
« Letzte Änderung: Mittwoch, 28.Januar.2009 | 12:23:06 Uhr von carnik »
Beste Grüße
Bernd

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Armin777

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Re: Acoustical Plattenspieler von 1967
« Antwort #12 am: Mittwoch, 28.Januar.2009 | 12:24:41 Uhr »
Hallo Carnik,

der einzige Unterschied, den ich zwischen den Modellen optisch feststellen kann, ist an der Stelle an der beim 2800 der Netzschalter sitzt - dort befinden sich beim 3100 zwei Knöpfe - wofür sind die?

Danke für das Einstellen der Bilder.

 :drinks:

P.S. Klar kennst Du mich nicht "so" - das passiert mir auch nur selten, aber manchmal platzt auch mir der Kragen - insbesondere wenn es provoziert wird. Sorry, ich habe mich ja schon wieder im Griff.

be.audiophil

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Re: Acoustical Plattenspieler von 1967
« Antwort #13 am: Mittwoch, 28.Januar.2009 | 12:26:26 Uhr »
Moin Carnik,

schöner Zustand und wirklich ein schöner Spieler ...

... die SME 3012 haben am Ausleger des Gegengewichtes meistens das Problem, daß das das Hauptrohr und den Ausleger verbindende Gummi eingeklebt ist und sich entweder mit der Zeit die Verklebung löst oder das Gummi brüchig wird ... Anzeichen dafür sind entweder, daß der seitliche Ausleger mit dem Auflagegewichtsreiter sich um die Achse des Auslegers für das Gegengewicht langsam nach unten dreht oder der gesamte Hinterbau (also mit Gegengewicht) langsam nach unten absenkt ...

... ich hatte auch schon 3009er, bei denen sich das am Ende des Auslegers innen auf eine Stange aufgesetzten Gummipfropfens, der das Ende des Gegengewichtsauslegers abstützen soll, komplett in Gummisoße aufgelöst hatte ... da war also nur noch ein bisschen klebrige Masse übrig und das Gummi vorne schon eingerissen ...

... mit einem neuen (sog.) Acoustic Coppler gewinnt der SME dann wieder an Auflösungsvermögen und Kontur im Bassbereich.

P.S:

Mir liegt überhaupt nicht an einem Streit, wüßte auch nicht, wann ich dazu Anlaß gegeben hätte ...
« Letzte Änderung: Mittwoch, 28.Januar.2009 | 12:29:03 Uhr von be.audiophil »

Offline carnik

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Re: Acoustical Plattenspieler von 1967
« Antwort #14 am: Mittwoch, 28.Januar.2009 | 12:59:36 Uhr »
Moin Carnik,

... die SME 3012 haben am Ausleger des Gegengewichtes meistens das Problem, daß das das Hauptrohr und den Ausleger verbindende Gummi eingeklebt ist und sich entweder mit der Zeit die Verklebung löst oder das Gummi brüchig wird ... Anzeichen dafür sind entweder, daß der seitliche Ausleger mit dem Auflagegewichtsreiter sich um die Achse des Auslegers für das Gegengewicht langsam nach unten dreht oder der gesamte Hinterbau (also mit Gegengewicht) langsam nach unten absenkt ...

... ich hatte auch schon 3009er, bei denen sich das am Ende des Auslegers innen auf eine Stange aufgesetzten Gummipfropfens, der das Ende des Gegengewichtsauslegers abstützen soll, komplett in Gummisoße aufgelöst hatte ... da war also nur noch ein bisschen klebrige Masse übrig und das Gummi vorne schon eingerissen ...



Hallo be.audiophil,

habe keine derartigen Probleme bislang festgestellt. Zur Info habe ich als Anhang einmal ein Detail des SME sowie das letzte heute gefertigte Foto des Acoustical angehängt, vielleicht kannst Du ja das Wesentliche am SME erkennen.



... mit einem neuen (sog.) Acoustic Coppler gewinnt der SME dann wieder an Auflösungsvermögen und Kontur im Bassbereich.



Was ist das ?


P.S:

Mir liegt überhaupt nicht an einem Streit, wüßte auch nicht, wann ich dazu Anlaß gegeben hätte ...

Ich habe Dich ja in der Klammer auch nicht erwähnt

Hallo Carnik,

der einzige Unterschied, den ich zwischen den Modellen optisch feststellen kann, ist an der Stelle an der beim 2800 der Netzschalter sitzt - dort befinden sich beim 3100 zwei Knöpfe - wofür sind die?

Danke für das Einstellen der Bilder.

 :drinks:

P.S. Klar kennst Du mich nicht "so" - das passiert mir auch nur selten, aber manchmal platzt auch mir der Kragen - insbesondere wenn es provoziert wird. Sorry, ich habe mich ja schon wieder im Griff.

Hallo Armin, der linke Drehknopf ist für die Feinregulierung der Drehzahl und der rechte der Netzschalter. Schön, dass Du Dich wieder im Griff hast.

Informationen zu Acoustical aus dem Archiv Michael Otto findet ihr im Anhang

Hallo Jürgen, ich würde gerne die Detailbeschreibung aus dem Archiv von Michael Otto auch in mein Album in der Galerie einstellen, weil sie zu den dort eingestellten Bildern des Acoustical passt. Gibt es da urheberrechtliche oder sonstige Bedenken?

Beste Grüße
Carnik
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Bernd

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Offline Jürgen Heiliger

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Re: Acoustical Plattenspieler von 1967
« Antwort #15 am: Mittwoch, 28.Januar.2009 | 13:34:29 Uhr »
Hi Carnik,

bitte frage dazu bei Michael-Otto per PN nach.
Er ist Derjenige, der mir diese Daten auch nur zur Verfügung stellt, in dem er sich die Arbeit macht die jeweiligen Prospekte zu scannen und per OCR-Software auf zu bereiten.
Gruß
Jürgen

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be.audiophil

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Re: Acoustical Plattenspieler von 1967
« Antwort #16 am: Mittwoch, 28.Januar.2009 | 16:59:30 Uhr »
Moin Carnik,

... heute gefertigte Foto des Acoustical angehängt, vielleicht kannst Du ja das Wesentliche am SME erkennen.

... Acoustic Coppler wird der beschriebenen Gummisatz genannt ...

... der linke Drehknopf ist für die Feinregulierung der Drehzahl und der rechte der Netzschalter. Schön, dass Du Dich wieder im Griff hast.

...  .,a015 ... ganz links ist doch der Geschwindigkeitswahlschalter ... auf der rechten Seite der linke war bei meinem die Feinregulierung; im rechten der beiden Knöpfe war dann oben zum Drehen der Netzschalter und unten über Hebel der Armlift ...

Ach so, da´s mir auf der Suche nach einem besseren Foto der beiden Schalter rechts ... ist ja schon etwas länger her mit dem Acoustical ... in die Hände fiel ...

... zu den aktuell erzielbaren Preisen vgl. eBay-Auktion 110333721924 ... die Zarge ist allerdings nix mehr ... und unter www.lptunes.com scheint´s noch Ersatzriemen zu geben ...

... und ich habe nochmal nachgeschlagen ... nach meinen Unterlagen ist der Plattenteller aus Novotex, nicht Bakelit ...

Armin777

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Re: Acoustical Plattenspieler von 1967
« Antwort #17 am: Mittwoch, 28.Januar.2009 | 18:41:15 Uhr »
Der 2800 hat die Geschwindigkeitsregulierung rechts am Umstellhebel für 33 und 45 in Form von zwei kleinen Schiebern, die Permanentmagnete an dem Pabst-Außenläufer hin und her bewegen und dadurch Einfluß auf die Drehzahl nehmen.

Der bei ebay für 100 Euro verkaufte 3100 ist defekt und in der kleinen Zarge mit dem Einfachtonarm, das ist nicht wirklich vergleichbar. :pleasantry:

Ersatzriemen habe ich am Lager, Flachriemen mit 285mm Durchmesser, kostet 6,30 Euro zzgl. 2,50 Versand.

 :drinks:
« Letzte Änderung: Mittwoch, 28.Januar.2009 | 18:46:33 Uhr von Armin777 »

Offline Jürgen Heiliger

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Re: Acoustical Plattenspieler von 1967
« Antwort #18 am: Mittwoch, 28.Januar.2009 | 20:03:59 Uhr »
Hallo Armin,

geht man von einem reellen Preis für einen SME 3012 MK II von etwa 750-800€ aus, so relativiert sich der Preis Deines Accoustical auf etwa 400€. Meiner Meinung nach, für einen Packetpreis zuviel.... mit etwas Glück bekommt man für 400€ schon ein Thorens TD-124 Laufwerk, ebenfalls ohne Zarge. Geanu wie Du Deinen Accoustical auch bekommen hast.
Gruß
Jürgen

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Armin777

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Re: Acoustical Plattenspieler von 1967
« Antwort #19 am: Mittwoch, 28.Januar.2009 | 20:19:30 Uhr »
Hallo Jürgen,

wenn der 2800 komplett restauriert ist, sollte er rund 500,- Euro bringen, dazu der 3012 mit rund 800,- und dann ein neues Ortofon SPU mit rund 500 Euro und dann kommen wir den 2000,- doch schon recht nahe, oder?

 :drinks:

Offline carnik

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Re: Acoustical Plattenspieler von 1967
« Antwort #20 am: Donnerstag, 29.Januar.2009 | 11:48:53 Uhr »
Hallo Jürgen,

wenn der 2800 komplett restauriert ist, sollte er rund 500,- Euro bringen, dazu der 3012 mit rund 800,- und dann ein neues Ortofon SPU mit rund 500 Euro und dann kommen wir den 2000,- doch schon recht nahe, oder?

 :drinks:

Hallo Armin,

geht man von einem reellen Preis für einen SME 3012 MK II von etwa 750-800€ aus, so relativiert sich der Preis Deines Accoustical auf etwa 400€. Meiner Meinung nach, für einen Packetpreis zuviel.... mit etwas Glück bekommt man für 400€ schon ein Thorens TD-124 Laufwerk, ebenfalls ohne Zarge. Geanu wie Du Deinen Accoustical auch bekommen hast.

Hallo Jürgen,

die Rechnung von Armin kann ich schon nachvollziehen, zumal die Zarge mit Nussbaumfurnier (ich vermute, Du meinst damit das komplette Gehäuse) ja darin enthalten ist. Ich habe bei Armin nicht gelesen, dass er den Dreher damals ohne Zarge gekauft hat.

Nun aber an dieser Stelle meine eigentliche Frage: Meine hier eingestellten Bilder erscheinen nur als Anhang mit der Folge, dass sie auch nur sichtbar sind, wenn man angemeldet ist. Gäste des Forums können sie also nicht sehen. Wie kriege ich für evtl. künftige Gelegenheiten die Bilder so in den Text, wie die von Armin (bitte Schritt für Schritt)?

Beste Grüße
Carnik
Beste Grüße
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Offline Jürgen Heiliger

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Re: Acoustical Plattenspieler von 1967
« Antwort #21 am: Donnerstag, 29.Januar.2009 | 12:18:37 Uhr »
Hi Carnik,

nur ganz kurz heute, da ich unterwegs bin und erst Freitag Abend wieder zu Hause bin.
Dafür nutzt Du am besten die angegliederte Galerie. Erklärungen zur Nutzung findest Du hier....
http://new-hifi-classic.de/forum/index.php?topic=478.0
Gruß
Jürgen

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Offline Araso

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Re: Acoustical Plattenspieler von 1967
« Antwort #22 am: Mittwoch, 18.November.2009 | 14:12:47 Uhr »
Moin, moin.

Ich will hier mal zu diesem Thema eine kurze Vorstellung posten, die ich bereits an anderer Stelle veröffentlicht habe.

Ich habe gerade eine Nachfrage von einem lieben Forumskollegen bekommen.
Das erinnerte mich daran, daß hier noch eine fast fertige Gerätevorstellung wartet.
Die zweite Nachfrage bezüglich des Innenlebens möchte ich dann auf diese Weise beantworten.

Da mir schwant, daß wir demnächst wieder eine sehr gut gemachte Recherche zu lesen bekommen, stelle ich ihn einfach mal so vor.

Acoustical (Jobo) Modell 2800.



So sah er aus, als ich ihn bekam.
Er hat 4 Ecken.



Stroboskop und Einschaltknopf.



Geschwindigkeitsumschaltung und Pitchcontrol.



Libelle und Modellbezeichnung. Der Plattenpuck verschwindet automatisch.



Der Tonarm. Hier ein Micro Seiki.
Es gab den Dreher mit unterschiedlichen Tonarmen, darunter auch ein hauseigener und ein Tangential-Tonarm!!!

Zuerst musste alles auseinander. Das Gerät hat eine gründliche Wartung / Reinigung verdient. Dann war da natürlich auch Neugier. Schließlich soll für diesen "Heimdreher in Studioqualität" der (mittlerweile abgenutzte) Begriff High-End erfunden worden sein. (HiFi-Jahrbuch von 196?).



"Alle Teile"



Der "Inhalt" nochmal ohne Gehäuse.



Das Typenschild befindet sich auf dem Plattenteller. Hätte man ja eigentlich woanders vermutet.



Alle zu findenden Herstellernamen auf einen Blick (außer Papst).



Die Kleinteile zu reinigen hat viel Spaß gemacht. Was man auch anfasst, es ist alles solide und gediegen gefertigt. Da freut sich das "mechanische" Herz.



Teile der Geschwindigkeitsumschaltung, Powerknopf, Tonarmstütze (Teil), Plattentellerlager. Rechts daneben die Mutter, die den Plattenteller fixiert und die Teile des automatischen Plattenpucks.



Dies ist der Spiegelkasten aus dickem Blech mit einem hochglanzpoliertem Metallspiegel und 2 Glimmlampen. Man könnte meinen, es handelt sich um ein Teil aus einem Röntgengerät :-)
Daneben ist der Powerschalter mit seiner werksmässigen Isolierung der Lötfahnen zu sehen.



Der Grund ist die "unterirdische" Ablesung der Sollgeschwindigkeit. Der Plattenteller besteht aus Multi-Pertinax (gelesen) und ist bedruckt. Dies Bild habe ich von einer Homepage stibitzt, da ich selbst vergessen habe, es zu knipsen.



Die Aluscheibe und die beiden Arme mit den Magneten bilden die Pitch-Regelung.
Das müsste dann also durch mehr oder weniger bremsende Wirbelströme passieren (Prinzip, wie bei Hausstromzählern).
Eigentlich eine raffinierte Idee, die beim Nachfolger Modell 3100 durch eine elektronische Regelung ersetzt wurde.
Es sollen 12% Pitchbereich sein. Es ist wirklich sehr ungewohnt, eine Pitch mit 2 Hebeln zu bedienen, aber für exotisches bin ich immer zu haben.



Der Motor ist ein 6-Pol Aussenläufer von Papst. Dazu muß man wohl nichts weiter sagen. Er funktioniert so gut, wie sein Ruf ist, aber lautlos :-)



In diesem Fall ist er auf Dezember 1965 datiert. Die Bauzeit dieses Modells soll von 1962 bis 67 gewesen sein, wobei der Nachfolger 3100 von 1964 bis 69 gebaut worden sein soll. Es gibt auch Angaben, daß der 3100 noch 1972 verkauft wurde.

Nun mußte alles wieder zusammengebaut werden.



Der Motor kam als erstes, da er die schwerste Einheit ist. Es wird ja alles an die gleiche "Blech-Chassis-Platte" geschraubt.



Viel ist es ja nicht, so wirkt es sehr übersichtlich.



Aus anderer Perspektive.



Von oben sieht´s dann so aus.



Damit man alles gut sieht, auch hier nochmal aus anderer Sicht. Der Fuß des Tonarms ist auch schon drin.



Den Riemen mußte ich neu fertigen. Der originale war rötlich-durchsichtig und ist wohl von "Philips", jedenfalls zerlief er schon ähnlich :-)
Das interessante ist, daß er schon außen um den Plattenteller läuft. Ein Merkmal, daß bis heute so genannte High End Laufwerke auszeichnet. Die Umstellung der Geschwindigkeit erfolgt, indem man am Knopf die Gabel zu sich zieht und dann nach oben, oder unten schiebt, um sie dann wieder zum Plattenteller gleiten zu lassen. So wird der Riemen vom Stufenpulley abgehoben, umgesetzt und wieder aufgesetzt. Das funktioniert auch im Betrieb, obwohl die Gabel den Riemen ja bremst und der Plattenteller Schwung hat. Allerdings ist der Pertinaxteller nicht sehr schwer und die bremsenden Teile der Gabel aus Messing.
Nach Endmontage ist er dann unter der dezenten silbernen Abdeckung verschwunden.



Nun isser fertig. Das Stroboskop ist äußerst gut ablesbar.......



........und einfach wunderschön. Diese Details erinnern mich an die Geräte der "Kommandobrücke" eines berühmten Gangsters namens Phantomas. Das war es dann auch, warum ich den Plattenspieler mitnehmen musste, obwohl der Transport (ohne ihn zu beschädigen) eine wahre Ochsentour auf meinem Hühnerjäger bedeutete.
Was ich da an Land gezogen hatte, begriff ich erst viel später.
Es war nur sehr wenig im Netz zu finden. Mit jedem Hinweis wuchs die Begeisterung.

Angeblich sind von den Modellen 2800 und 3100 insgesamt 1000 bis 2000 Stück produziert worden. Wieviel genau und wie zwischen den Modellen aufgeteilt, habe ich nicht weiter herausbekommen.

Zitat aus "HiFi Stereophonie" (ca.1968):
Dieser HiFi Studioplattenspieler erfüllt die höchsten Ansprüche jeden Musikliebhabers.

Das kann ich im Moment noch nicht weiter beurteilen. Das ist nämlich der noch fehlende Teil dieser Gerätevorstellung. Ich habe einfach kein adäquates System zur Verfügung, was den Ansprüchen gerecht wird.

Auch gibt es noch ein anderes Fragezeichen. Es gibt vereinzelt Hinweise darauf, daß man den Dreher auch mit einem Micro Seiki Tonarm bekommen konnte.
Meiner scheint für den hauseigenen Tonarm vorbereitet gewesen zu sein. Was aber nicht heißt, das der Micro Seiki nicht im Werk von Hand eingepasst wurde. Es dürften nur die wenigsten damit geordert worden sein.



So sieht meiner aus. Ich konnte ihn bisher nicht identifizieren. Auf den Micro Seiki-Seiten habe ich auch kein Bild gefunden.
Es fragt sich also, ob es der damals verwendete sein kann. Wahrscheinlich wurde ein M 88 oder H 88 (?hab den Hinweis auf die Bezeichnung verdaddelt) verbaut.
Wer weiß mehr über diesen Arm?

Eine Haube war für den Plattenspieler noch nicht vorgesehen. Das hätte mit Arm und Zarge auch nicht gepasst. Beim Nachfolger Modell 3100 hat man dem dann Rechnung getragen und für Auflagemöglichkeit gesorgt.

Viel Spaß, Arnulf.

Anmerkung. Die Frage nach dem Tonarm hat sich bereits geklärt. Es ist ein MA 88. Er ist somit authentisch und entgegen der "optischen Täuschung" auch im richtigen Abstand montiert.
« Letzte Änderung: Mittwoch, 18.November.2009 | 14:16:01 Uhr von Araso »

Offline Jürgen Heiliger

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Re: Acoustical Plattenspieler von 1967
« Antwort #23 am: Mittwoch, 18.November.2009 | 17:10:07 Uhr »
Hallo Arnulf,

dann auch hier die Daten zu dem Tonarm, so wie ich sie eruiert habe....

......von dem Nachfolgerarm MA-77 abgeleitet..... nach diesen hat er folgende Daten....
Montageabstand: 222 mm
Überhang: 15 mm  // daraus ergibt sich eine eff. Länge von 237mm (also knapp 10")
Kröpfung: 21,5°
Daraus ergeben sich folgende Nulldurchgänge: 61,17 / 112,55 mm

Von der Masse her dürfte er zu den, zu damaliger Zeit üblich, schwereren seiner Art gehören. Also wäre angemessen ein DL-103 von Denon oder, wenn zeitgemäß, ein Shure V-15 II.


Gruß
Jürgen

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Offline Araso

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Re: Acoustical Plattenspieler von 1967
« Antwort #24 am: Mittwoch, 18.November.2009 | 20:09:47 Uhr »
Hallo Jürgen.

Ein DL 103 hatte ich gerade unter Beobachtung.
Leider muß ich im Moment sehr geizen. Dafür ist es dann doch zu teuer weggegangen.

Der Hintergedanke war, daß ich für meine beiden in der Anlage befindlichen Dreher, diese Systeme gerne hätte. Dann hätte ich eins gleich mal ausprobieren können. Stimmt das eigentlich, daß sie für ein MC System sehr laut sein sollen? Wegen Mischpult wäre das nämlich sehr wichtig.

Viel Spaß, Arnulf.

Offline carnik

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Re: Acoustical Plattenspieler von 1967
« Antwort #25 am: Mittwoch, 18.November.2009 | 20:29:36 Uhr »
Hallo Arnulf,

ein sehr schöner Werkstattbericht über den 2800er. Da Du ja nun die besten Erfahrungen hast, bin ich Dir für eine Auskunft darüber dankbar, wie Du die Schraube mit den zwei seitlichen Schlitzen, die den Teller auf der Welle fixiert, gelöst hast. Ich habe den 3100er und bin bislang daran gescheitert. Sie lässt sich einfach nicht lösen. Eher versaue ich die Schlitze oder was sonst noch.

Welches Werkzeug hast Du für das Lösen der Schraube verwendet und ist zum Lösen eine Links- oder Rechtsdrehung angesagt?

Beste Grüße
Bernd
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Offline Araso

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Re: Acoustical Plattenspieler von 1967
« Antwort #26 am: Mittwoch, 18.November.2009 | 22:25:52 Uhr »
Hallo Bernd.

Danke, ist ja auch ein schöner Dreher.

Die Mutter hat Rechtsgewinde, habe ich eben nochmal gelöst.
Verwenden tue ich dafür eine normalgroße, gekröpfte Seegerringzange. Gekröpft, weil die Flanken auch geöffnet parallel stehen. Dann halte ich die Mutter mit der geöffneten Zange fest und drehe dafür den Plattenteller. So vermeidet man das Abrutschen gut, da man die Zange nur in Position halten muss. Außerdem hat man mit dem langen Hebel, wenn man am Teller dreht, mehr Kraft und Gefühl.

Wenn die Mutter bei mir sehr festgesessen hätte, hätte ich mir aus Messingblech entsprechender Dicke einen passenden "Schlüssel" ausgesägt. Das schöne Ding darf man wirklich nicht zerkratzen.

Die Chromteile sind sowieso ein echtes Highlight. Nicht billig durch´s Bad geschwommen, sondern in alter Wasserhahn-Qualität galvanisiert.

Viel Erfolg bei deinem, Arnulf.

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Re: Acoustical Plattenspieler von 1967
« Antwort #27 am: Mittwoch, 18.November.2009 | 23:00:22 Uhr »
Hallo Jürgen.

Ein DL 103 hatte ich gerade unter Beobachtung.
.......
 Stimmt das eigentlich, daß sie für ein MC System sehr laut sein sollen? Wegen Mischpult wäre das nämlich sehr wichtig.

Viel Spaß, Arnulf.

besonders Laut ist es auch nicht..... es kommt immer auf den Phonopre an, macht der eine hohe Verstärkung geht auch ein MC an einer MM-Phonostufe.

Andererseits suche mal nach Technics EPC-270/MC-310 ...... oder Philipps GP-922Z / GP-412/422 ..... Coral 777 EX ..... dies wären wirklich Alternativen..... bleiben meist preiswert.....

zum Anderen  Du hast PN
Gruß
Jürgen

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Re: Acoustical Plattenspieler von 1967
« Antwort #28 am: Donnerstag, 19.November.2009 | 00:41:53 Uhr »
Moin,

nö, ein DL-103 spielt nicht besonders laut ...

... und es fährt nur in der Kombination mit Übertrager und Röhrenphono zu seiner wahren Größe auf ... an einer Transenphono spielt es sehr deutlich unter Wert.

Offline Araso

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Re: Acoustical Plattenspieler von 1967
« Antwort #29 am: Donnerstag, 19.November.2009 | 01:13:44 Uhr »
Danke für die Infos.

Letztlich sollen 2 Systeme an meinen Technics Drehern landen, die ich benutze. Mit denen nehme ich mir via Mischpult-Übergängen Musikprogramme auf, die ich dann höre. Deshalb brauche ich was "lautes". Es sollte aber mal was besseres sein, da die aktuellen Systeme nicht mehr befriedigen. Muss natürlich in mein Budget passen.

Grundsätzlich wäre mir ein MM lieber. Man liest viel, aber immer auf andere Ausrichtungen bezogen.
Dazu kommt natürlich, daß ich am Acoustical gerne mal ein gutes System gehört hätte, aber am Ende sollen sie für die Technics sein.

Ich muss vielleicht anmerken, daß ich zwar Liebhaber, aber kein Sammler bin. Ich habe meine Anlage zum Gebrauch, und beschäftige mich darüber hinaus mit Geräten, die mich mal interessieren. Ich sammle also nur Erfahrungen. Danach kann ich das nicht alles behalten. So muß auch der Acoustical wieder gehen. Hier wartet eh noch zuviel. Aber die Beschäftigung damit macht eben viel Spaß.

Viele Grüße, Arnulf.

Offline Jürgen Heiliger

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Re: Acoustical Plattenspieler von 1967
« Antwort #30 am: Donnerstag, 19.November.2009 | 03:12:21 Uhr »
Hallo Arnulf,

wie laut ein Tonabnehmersystem an einem Mischpult ist, liegt hauptsächlich an der Verstärkung des jeweiligen Phonopres/Phonoeingang ....
und da gibt einige Unterschiede. Von 35 bis 51 dB Verstärunksfaktor für MMs und von 55 bis 71 dB bei MCs.

Dagegen sind die Ausgangsspannungen bei den eigentlichen Tonabnehmern nahezu gleich auf.

Bei den Low-Output-MCs bei etwa 0,2 bis 0,5 mV, bei den MID-Output-MCs bei 0,5 bis 0,8 mV und bei den High-Output-MCs bei etwa 4,0 bis 8,0 mV. Leteres gilt so auch für die MMs....
Diese Werte gelten immer für die Auslenkung (Schnelle) von 5m/sec bei 1 kHz.... früher hat man mit 1m/sec gemessen, daher schon mal die großen Unterschiede in den Werten bei den Tonabnehmern.... man muss dann nur den Wert in Zusammenhang setzen, also entsprechend multiplizieren bei der Schnelle von 1m/sec also die Ausgangsspannung mit 5 malnehmen, bei 2,5 m/sec das Ganze mal 2 nehmen.

Welchen Phonopre nutzt Du? ---- denn an dieser Stelle würde ich ansetzen, da der Pegel-Unterschied bei den TAs in den jeweiligen "Klassen" unter 3 dB meist liegt..... Ausnahmen mal ausgeschlossen.


Gruß
Jürgen

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Offline carnik

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Re: Acoustical Plattenspieler von 1967
« Antwort #31 am: Montag, 23.November.2009 | 18:31:41 Uhr »
Hallo Bernd.

Danke, ist ja auch ein schöner Dreher.

Die Mutter hat Rechtsgewinde, habe ich eben nochmal gelöst.
Verwenden tue ich dafür eine normalgroße, gekröpfte Seegerringzange. Gekröpft, weil die Flanken auch geöffnet parallel stehen. Dann halte ich die Mutter mit der geöffneten Zange fest und drehe dafür den Plattenteller. So vermeidet man das Abrutschen gut, da man die Zange nur in Position halten muss. Außerdem hat man mit dem langen Hebel, wenn man am Teller dreht, mehr Kraft und Gefühl.

Wenn die Mutter bei mir sehr festgesessen hätte, hätte ich mir aus Messingblech entsprechender Dicke einen passenden "Schlüssel" ausgesägt. Das schöne Ding darf man wirklich nicht zerkratzen.

Die Chromteile sind sowieso ein echtes Highlight. Nicht billig durch´s Bad geschwommen, sondern in alter Wasserhahn-Qualität galvanisiert.

Viel Erfolg bei deinem, Arnulf.



Danke Arnulf für Deine Hilfe. auf die ich leider erst heute antworten kann. Jetzt weiß ich auch - nach Recherchen im Internet - was eine "gekröpfte Seegerringzange" ist. Ich hatte es zwar schon früher einmal mit einer ungekröpften, die ich habe, versucht, aber Fehlanzeige. Die Mutter sitzt zu fest. Schlau ist natürlich, den Teller zu drehen und die Mutter mit der Zange zu fixieren. Das werde ich also noch versuchen, wenn Du mir noch zur Sicherheit bestätigen würdest, in welcher Richtung der Teller zu drehen ist. Auch wenn ich mich jetzt hier öffentlich zum Affen mache, ist mir das wichtig. Du sagst, die Mutter habe ein Rechtsgewinde, d. h. wenn man sie fixiert und den Teller dreht, ist dieser nach links zu drehen, oder?

Beste Grüße
Bernd
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Offline Araso

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Re: Acoustical Plattenspieler von 1967
« Antwort #32 am: Dienstag, 24.November.2009 | 00:28:18 Uhr »
Moin Bernd.

Also wenn du die Mutter festhältst, musst du den Teller rechtsrum drehen.

Relativ dazu, dreht sich die Mutter dann linksrum, also auf. Das ist bei Rechtsgewinde ja die Löse-Richtung.
Muß bei diesem Text gerade wirklich lachen. Rechts ist also links und spiegelverkehrt wieder rechts.
Nee, zum Affen machst du dich damit nicht. Ich musste das jetzt eben in Gedanken auch 2 mal machen, um nicht durcheinander zu kommen.

Der Fehler ist immer zwischen Plus und Minus; und Minus mal Minus ergibt plus.
Der Teufel liegt im Detail, Arnulf.

Offline Araso

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Re: Acoustical Plattenspieler von 1967
« Antwort #33 am: Freitag, 04.Dezember.2009 | 16:43:33 Uhr »
Moin, moin.

Ich habe nochmal Bilder von dem System und der Nadel gemacht.
Kann das vielleicht jemand identifizieren?





Eine Frage habe ich auch noch. Wenn ich die Headshell anfasse, habe ich einen leichten Brumm. Wenn ich dann den Powerknopf anfasse, ist es weg. Ich habe auch schon eine Verbindung vom Chassis zur Abschirmung des DIN Kabels gelegt. Der Dreher hat ja kein Erdungskabel. Dann ist es fast weg, aber nur fast.
Wenn ich eine andere Headshell mit anderem System einstecke, bleibt alles still. Weiß jemand, woran das liegen mag?

Viele Grüße, Arnulf.

Habe mir erlaubt die Bilder direkt sichtbar zu machen
Jürgen
« Letzte Änderung: Freitag, 04.Dezember.2009 | 18:56:29 Uhr von Jürgen Heiliger »

Offline Jürgen Heiliger

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Re: Acoustical Plattenspieler von 1967
« Antwort #34 am: Freitag, 04.Dezember.2009 | 19:00:05 Uhr »
Hallo Arnulf,

dies müsste ein Stanton 500. 500A oder 500A MK-II sein, wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht.

Würde auch von seiner Nadelnachgiebigkeit her passend sein..... die liegt bei 14-20 Cu.
Gruß
Jürgen

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Offline Araso

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Re: Acoustical Plattenspieler von 1967
« Antwort #35 am: Freitag, 04.Dezember.2009 | 20:19:42 Uhr »
Hallo Jürgen.

Erstmal vielen Dank.
Kann es sein, daß es made in Japan ist? Ich meine, daß ich vor der Montage oben drauf so einen kleinen Aufkleber gesehen habe. Will es jetzt aber dafür nicht demontieren.

Taugt das was? Ich habe es nämlich gerade mal an einen, meiner Technics gesteckt und es klingt dort auch deutlich besser, als das einfache Ortofon Concorde. Ok, viele werden besser klingen, als ein 50,- Euro System.

Viele Grüße, Arnulf.

P.S. Wegen der anderen Ortofone werde ich noch anrufen. Ich tanze zur Zeit auf zuvielen Hochzeiten. Da wollte ich nicht noch mehr Chaos reinbringen.

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Re: Acoustical Plattenspieler von 1967
« Antwort #36 am: Donnerstag, 29.Dezember.2011 | 12:33:01 Uhr »

Hallo Rolf,

die Acousticals sind so selten, dass ich mich frage, woher Du diese Einschätzung nehmen willst. Auf Wissen kann sie nicht beruhen, da ja kaum welche verkauft werden. Ich habe einen absolut professionellen Restaurator als Abnehmer gefunden, der vor Beginn der Restauration schon einen Einkaufspreis von rund 1.200,- Euro bezahlt hat. Ich möchte de Plattenspieler, so wie er ist, nicht einem anspruchsvollen Endgebraucher geben, da ich stets mit Gewährleistungsansprüchen und/oder Rücknahme rechnen muss - bei einem so großen Plattenspieler ist allein schon der Versand extrem riskant. Der Restaurator hat derzeit für über 100.000 Euro Ware bei ebay eingestellt und wird den möglichen Verkaufspreis deswegen realistischer einschätzen können, ansonsten hätte er sich auch nicht auf einen Ankauf bei mir eingelassen.

Woher Du die klangliche Überlegenheit eines TD-124 nimmst erschließt sich mir auch nicht. Der 124 ist kein Hifi-Plattenspieler, sondern ein robustes Arbeitsgerät für Diskotheken - warum sollte der besser klingen?? Glaube ich kein Wort davon. Nur juristisch anmutende Texte mit fast sinnleerem Inhalt zu verfassen, schafft kein wirkliches Fachwissen, mein Lieber. Es ist wirklich einfach, Dinge zu behaupten, wenn man weiss, dass niemand das Gegenteil beweisen kann - nur wahrer wird die Behauptung dadurch nicht!

 :drinks:
[/quote]

Offline Back to Mono

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Re: Acoustical Plattenspieler von 1967
« Antwort #37 am: Donnerstag, 29.Dezember.2011 | 12:34:02 Uhr »
Moin Armin,

einen Acoustical 3100 hatte ich auch mal ... meiner kam mit dem Lenco-Arm ...

... ich fand allerdings so einige konstruktive Details an dem Spieler sehr bemerkenswert ... Papst Außenläufer und Teller aus Bakelit/ Plastik ... auch, daß der Acoustical in einigen Beneluxstaaten anscheinend im Rundfunk eingesetzt wurde, sollte noch Erwähnung finden ... ebenso, daß es zwei verschieden breite Blechchassis gegeben hat ... einmal für 9" und einmal für 12" ... und so einige 3100er dürften wegen des beim TD-124 weiterverwendbaren Außenläufers auch geschlachtet worden sein...

... klanglich spielt er aber schon auf sehr hohem Niveau, kommt aber mbMn an einen TD-121/124 oder einen der riemengetriebenen Sony, die ja bekanntlich auch im Studioeinsatz waren, nicht heran ... ich fand ihn vergleichbar den ERA-LWs, deren Tellerlager ja von J.C. Verdier konstruiert worden sein soll ...und auch besser als die kleinen Thorens mit Blechchassis ... aber trotzdem sehr interessant ...

... nur selbst mit einem SME3012 ist der Acoustical imho keine EUR 2000 wert. Ein 3100 nackig dürfte so um die EUR 200 gehandelt werden, mit dem Lenco-Arm vielleicht knapp oberhalb von EUR 300, mit dem Acoustical-Arm vielleicht maximal EUR 400 und mit einem SME3012 ist bei aller Liebe spätestens bei EUR 1200 Schluß ... da macht es mehr Sinn den SME einzeln zu verkaufen.  ;0001

Meinen 3100er habe ich dann in der Folge gegen einen MC-Abtaster von Supex eingetauscht ...  :flööt:

Offline Jürgen Heiliger

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Re: Acoustical Plattenspieler von 1967
« Antwort #38 am: Dienstag, 10.Januar.2012 | 10:38:58 Uhr »
Hallo Joachim,

ich habe mir erlaubt den Doppelpost zu löschen.
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Re: Acoustical Plattenspieler von 1967
« Antwort #39 am: Dienstag, 10.Januar.2012 | 23:20:56 Uhr »
OK,
ich komme nicht dahinter:
Erster Post: Zitat von Armin,
zweiter Post: Zitat von Rolf.

Und nichts dazugeschrieben ?
Bedeutet ?

Back to Mono, kläre mich auf?

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