Autor Thema: Was macht einen guten Tonarm aus?  (Gelesen 3574 mal)

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Was macht einen guten Tonarm aus?
« am: Freitag, 06.Oktober.2006 | 20:37:47 Uhr »
Hallo zusammen,

nachdem ich jahrelang mit meinem Dual 502 glücklich war, hab ich in letzter Zeit meine Plattenspieler durchgetauscht. Ein Technics SL1300 fiel günstig in meine Hände, bis ich dann jetzt bei einem Sony PS-X50 angelangt bin. Neben der robusten Verarbeitung hatte es mir auch der höhenverstellbare Tonarm des Sonys angetan. Auffallender Weise stelle ich nun fest: Der Plattenspieler reagiert viel empfindlicher auf meine Platten. Beim Sony springt die Nadel schon mal öfter an Stellen, die ich von den anderen Spielern nicht kannte.

Jetzt frage ich mich: Ist ein besserer Tonarm auch empfindlicher, obwohl die Auflagekraft gleich ist?
Was macht die Güte eines guten Tonarms aus?

Für antworten wäre ich Euch dankbar, bis dann,

Thomas!

Offline Jürgen Heiliger

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Re: Was macht einen guten Tonarm aus?
« Antwort #1 am: Freitag, 06.Oktober.2006 | 22:32:35 Uhr »
Hallo Thomas,

Du kannst aber auch Fragen stellen...... ;D ;D

die gar nicht so einfach zu beantworten sind. :angel:

Fangen wir zunächst einmal mit Deinen Problemen an. ;)

Das "Nadelspringen" hat zunächst einmal, wenn der Tonarm in Ordnung ist (technisch einwandfrei), andere Ursachen. Z.B. kein stabiler Untergrund, nicht genug abgekoppelt, Holzboden etc. pp.
Plattenspieler brauchen einen sehr stabilen Untergrund, man kann sagen desto mehr Masse, desto besser. Also am besten auf ein stabiles Wandrack. Ich selber habe meine Player auf einem sandgefüllten Wandboard (90 kg). Und ein jeder Player steht auf einem seperaten "Brett" welches "schwimmend" auf dem Sand liegt. Nur so sind bei mir die Player auch untereinander nicht beeinflussend aufgestellt.
Somit auch von sonstigen Einflüssen "befreit".

Jetzt stellt sich natürlich bei Dir die Frage, woher kommt dieses Springen......

Versuche zunächst einmal die von mir angesprochenen Dinge auszugrenzen. Nimm zum Ausprobieren einmal eine Gehwegplatte als Untergrund für den Plattenspieler und berichte was es bringt. So können wir gemeinsam Schritt für Schritt die gemachten Fehler ausgrenzen.

Nun zu Deinen eigentlichen Fragen......

Zitat
Jetzt frage ich mich: Ist ein besserer Tonarm auch empfindlicher, obwohl die Auflagekraft gleich ist?
Was macht die Güte eines guten Tonarms aus?

zu 1) Nein! Aber er macht gemachte Fehler eher hörbar!

zu 2) DEN besonders guten Tonarm gibt es nicht, oder aber er ist in Regionen, die für Normalsterbliche schon nicht mehr zu bezahlen sind. Was zeichnet ihn aus. Reibung im Tonarmlager fast gleich Null, möglichst geringer Spurfehlerwinkel, mittelgroße effektive Masse, und trozdem Ultrastabil aber trotzdem resonazbedämpfend.
Du meinst Widersprüchlich, nein, nur sehr teuer zu verwirklichen!

Gruß
Jürgen
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Re: Was macht einen guten Tonarm aus?
« Antwort #2 am: Samstag, 07.Oktober.2006 | 00:26:00 Uhr »
Hallo Jürgen,

ja, die einfachen Fragen......

Aber Du kennst das ja von mir, keine Ahnung, aber ich weiss ja, wo die Ahnung sitzt. Es bleibt festzuhalten: Die Aufstellung der Plattenspieler ist nicht optimal, ein bekanntes Problem bei mir. Den Tornarm des Sony habe ich vor ca. 3 Wochen neu justiert bzw kontrolliert. Im Zuge dieser arbeiten ist die Höhe neu eingestellt worden. Seitdem scheint der Absprungwinkel der Nadel optimiert, ein leichter Knackser und das System hüpft....:)

Wie das ganze aufgestellt ist, siehst Du hier:


Den Sony siehst Du an der rechten Box. Bei genügender Zeit am Wochenende experimentiere ich mal mit der Aufstellung.

Gruß, Thomas
« Letzte Änderung: Samstag, 07.Oktober.2006 | 19:17:07 Uhr von 4504 »

Offline Jürgen Heiliger

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Re: Was macht einen guten Tonarm aus?
« Antwort #3 am: Samstag, 07.Oktober.2006 | 00:50:35 Uhr »
Hallo Thomas,

Du kennst das ja, wer nicht fragt, bleibt dumm.... ;)

Also Frag'!

Prüfe mal ob der Arm in den "Lagern" leichtgängig ist. Ich vermute dass vielleicht eins der Tonarminnenkabel auf "Zug" ist. Dazu den Tonarm ausbalanzieren und die Antiskating auf Null. Dann den Tonarm ganz leicht horizontal und vertikal anpusten. Dabei muss er sich bewegen, beim kleinsten Lufthauch. Anschließend so ausbalanzieren so dass der TA etwas hoch steht, dann den Tonarm so anpusten (wieder ganz leicht) dass er sich zur Tellermitte bewegt. Auch dies muss ohne erkennbaren Widerstand geschehen.
Hackelt er irgendwann sichbar musst Du zunächst die Tonarmverkabelung überprüfen. Diese muss sichbar locker ohne einen jeden Zug aus dem Tonarmschaft unten raus kommen. Am besten in einer "Schlaufe".

Schema

Dann stell mal die Tische etwas auf Abstand, 10 mm reichen und probiere mal die Gewegplatte. ;)

Gruß
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Re: Was macht einen guten Tonarm aus?
« Antwort #4 am: Samstag, 07.Oktober.2006 | 20:00:34 Uhr »
Hallo Jürgen,

gut Ding braucht etwas Zeit. Gestern Nacht hab ich den Sony und den Technics mit meiner Testplatte unter die Lupe genommen. Fazit: Fleetwood Mac verhält sich mit "Go your own way" von der Rumours auf dem Technics neutral, der Sony neigt zum springen. Dabei hab ich beide Systeme getauscht und das Ergebnis ist reproduzierbar.

Auffallender Weise sind auch die anderen Kandidaten immer zum Plattenende gehüpft, somit kommen wir zu Deinem 2. Tipp, den ich gerade hier erst gefunden habe. Jetzt mach ich mir Sorgen.......

Das erste Problem: Der Sony stammt aus einem heftigen Raucherhaushalt, dagegen bist Du der reinste Nichtraucher. Das Ding stinkt selbst nach einem halben Jahr und oberflächlicher Reinigung aus allen Kanten und Ritzen heftigst. Wegen fehlender Unterlagen, weder BDA noch SM sind vorhanden, bin ich über eine oberflächliche Reingung noch nicht hinaus gekommen. Dein damaliger Tipp, ich sollte den Matthes mal fragen, war leider nicht fruchtbar, er besitzt glaub ich den PS-X600. Nun sind nikotinklebende Oberflächen und Lager bestimmt nicht das gelbe vom Ei.

Ein gerade durchgeführter Test betstätigt: Der Tonarm des Sony ist relativ zu dem des Technics schwergängiger. Erst ab ca. 0,5 (was für ne Einheit eigentlich?) auf der Antiskatingskala und klopfen auf das Chasis bewegt sich der Tonarm aus seiner Position, die dem Ende an der Platte entspricht. Liegt die Position weiter vorne wird das ganze leichtgängiger. Es wird aber noch schlimmer: ohne Antiskating neigt der Tonarm, je mehr er Richtung Endposition einer LP fährt, zu einer Art einpendeln um diese Position. Das heisst, der Tonarm schwingt aus, bleibt stehen, schwingt zurück und pendelt solange, bis er eine Endposition erreicht hat.

Nun ist guter Rat gefragt, hoffentlich aber nicht teuer.

Vielleicht sollte ich an dieser Stelle auch meine Frage präzisieren: Was macht einen gut eingestellten und guten Tonarm aus?

Grüße, Thomas!
« Letzte Änderung: Samstag, 07.Oktober.2006 | 20:04:14 Uhr von 4504 »

Offline Jürgen Heiliger

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Re: Was macht einen guten Tonarm aus?
« Antwort #5 am: Samstag, 07.Oktober.2006 | 21:33:52 Uhr »
Hallo Thomas,

das deutet alles auf eine zu stramme Tonarmverkabelung und schwergängige Tonarmlager hin. Ich habe mal meine sonstigen Quellen angezapft, mal abwarten was aus diesen "Ecken" kommt.

Gruß
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Re: Was macht einen guten Tonarm aus?
« Antwort #6 am: Samstag, 07.Oktober.2006 | 21:42:40 Uhr »
Jürgen:

Aller, aller besten Dank.

Thomas.

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Re: Was macht einen guten Tonarm aus?
« Antwort #7 am: Sonntag, 08.Oktober.2006 | 13:43:18 Uhr »
Hallo Thomas,

nun kommen wir der sache doch schon näher......

Hier findest Du eine Explosionszeichnung des PUA-9 Tonarms der größtenteils Deinem gleich ist.

http://www.thevintageknob.org/SONY/sonyesprit/PUA9/PUA9.html

Der zur Folge Du die obere Abdeckung bedenkenlos abmachen kannst und dort zunächst einmal alles reinigen. Gleichzeitig bitte dort auch überprüfen ob die Tonarmverkabelung ohne Zug verlegt ist.

Bitte nochmal berichten.

Gruß
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Re: Was macht einen guten Tonarm aus?
« Antwort #8 am: Montag, 09.Oktober.2006 | 13:53:59 Uhr »
Hallo Jürgen,
 
die Familie hat einen mit Beschlag belegt gehabt, so komme ich erst heute zum Antworten. Für micht stellt sich eine einfache Frage: Wie reinigt man solche Teile am besten? Bei der Grundreinigung des Plattenspielers hab ich den gelben Nikotinbelag mit Ethanol beseitigt. Das Zeug ist aber so scharf, das es die Lackoberfläche des Tonarms angegriffen hat. Erwischt hat es nun genau diesen Deckel, den ich zur Inspektion aubnehmen werde.

Wie reinigt man also ein Tonarmlager? Sicherlich vorsichtigt, nicht mit zuviel Flüssigkeit und wahrscheinlich ohne anschließende Ölung.....?

Hast Du eine Idee?

Im laufe des Abends werde ich hoffentlich eine ruhige Stunde finden, dann werd ich berichten.

Grüße, Thomas!


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Re: Was macht einen guten Tonarm aus?
« Antwort #9 am: Montag, 09.Oktober.2006 | 14:47:13 Uhr »
Hallo Thomas,

Tonarmlager reinigt man am besten mit Spindelöl (bekommst Du von Joel), dies löst den Schmodder an und schmiert gleichzeitig die Lager.

Nikotin enfernt man besser mit SE-1, einem Nikotinlöser auf alkalischer Basis. Bekommst Du im Malerfachbedarf in gelöster oder Kristaliner Form. Letztere ziehe ich vor, 20 g auf 1 Ltr. Wasser (Handwarm) müsste reichen den Siff und Geruch wegzubekommen. Anschließend mit klarem Wasser nachreinigen.

PN mir mal deine Rufnummer, mir ist diese nacht eine Festplatte abgeraucht.

Gruß
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Re: Was macht einen guten Tonarm aus?
« Antwort #10 am: Dienstag, 10.Oktober.2006 | 17:37:36 Uhr »
Hallo Jürgen,

es wird langsam besser......

1. Keine Draht ist stramm, aber mir ist noch nicht so ganz klar, wie denn die einzelnen Litzen liegen sollten? Eher alle zusammen, so dass sie eine Art Kabelbaum bilden, oder ruhig auch ein wenig auseinander, da sich dann jeder einzelne Draht verwinden kann. Auf jeden Fall werd ich heute abend noch eine Versuchreihe starten. Wie leichtgängig sollte ein Tonarm aber sein?

Ich versuche das ganze etwas so: Stelle ich das Antiskating auf 0.5 sollte der Arm aus der Mittenposition ausgelenkt werden und zum Rand gleiten. Ist dieser Wert realistisch, zu hoch oder sollte der Arm schon einer wesentlich kleineren Kraft folgen?

2. An das Spitzenlager für die vertikale Bewegung komm ich locker ran, schwieriger gestalltet sich da das erreichen der Radiallagers, also das für die Drehung des Tonarm verantworliche Lager. Leider scheint der kleine PUA-7 keine Schrauben zu haben wie der große Bruder PUA-9. Ich schau mir das ebenfalls heute Abend noch mal an. Mit roher Gewalt will ich da nicht ran, vorallem weiss ich nicht, wie die Antiskatingeinheit des Arms funktioniert, die dort ebennfalls in der Nähe untergracht sein muss. Der PUA-9 realisiert das Antiskating wohl anders. Hast Du dazu ne Idee, Jürgen?

Grüße, Thomas
« Letzte Änderung: Dienstag, 10.Oktober.2006 | 17:39:23 Uhr von 4504 »

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Re: Was macht einen guten Tonarm aus?
« Antwort #11 am: Dienstag, 10.Oktober.2006 | 18:33:59 Uhr »
Hi Thomas,

Achtung die Antiskating ist soweit mir bekannt ist per Feder realisiert. Setz Dich mal mit Forenmitglied Peter in Verbingung, der hat den Arm vom PS-X 70 und der entspricht bis auf das Material dem Deinen.

Eventuell hat er Bilder des zerlegten Sony Arms auch von unten wie er ihn seines Laufwerks beraubt hat.

Gruß
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Re: Was macht einen guten Tonarm aus?
« Antwort #12 am: Dienstag, 10.Oktober.2006 | 21:38:18 Uhr »
Hallo Jürgen,

der Plattenspieler steht wieder an seinem Platz, diesmal sauber, mit überprüfter Verkabelung und grundgereinigt. Der Tonarm ist auf jeden Fall leichtgängiger, aber der Fehler bleibt. Er springt immer noch an der selben Stelle.

Antiskating ist aber ein guter Ansatz, sobald ich die Einstellung auf unter 1.0 zurücknehme, läuft die Platte (und auch die anderen) ohne Probleme. Ich hatte mal gelesen, das man der Skala der Antiskateinstellung eh nicht alzuviel Bedeutung beimessen soll, lieber sollte sie mit einer Messplatte eingestellt werden (die ich nicht hab).

Richtig?

Gruß, Thomas!

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Re: Was macht einen guten Tonarm aus?
« Antwort #13 am: Dienstag, 10.Oktober.2006 | 22:22:09 Uhr »
Hi Thomas,


Zitat von: 4504
der Plattenspieler steht wieder an seinem Platz, diesmal sauber, mit überprüfter Verkabelung und grundgereinigt. Der Tonarm ist auf jeden Fall leichtgängiger, aber der Fehler bleibt. Er springt immer noch an der selben Stelle.


dann ist an dieser Stelle noch immer ein "Widerstand" den es zu überwinden gilt, dass darf nicht sein!

Hast Du eventuell mal Zeit ihn mir vorbei zu bringen, damit ich mal schaue?

Gruß
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Re: Was macht einen guten Tonarm aus?
« Antwort #14 am: Mittwoch, 11.Oktober.2006 | 11:02:16 Uhr »
Hallo Jürgen,

danke für das Angebot. Wann hast Du denn Zeit? Schick mal eine PN.

Auffallender Weise springt die Platte immer an der selben Stelle, vielleicht ist das gute Stück doch empfindlicher als der Rest meiner Dreher. Ich gehe mal davon aus, dass die Platte auf jeden Fall an der Stelle eine Macke hat. Die könnte also gleich mit ins Gepäck.

Ich würde mich über einen Termin freuen, da lerne ich dann wieder ein wenig dazu.

Bis dahin, Gruß,
Thomas

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Re: Was macht einen guten Tonarm aus?
« Antwort #15 am: Donnerstag, 19.Oktober.2006 | 23:48:03 Uhr »
Hallo Jürgen,

erst noch einmal vielen Dank für die Hilfe. Jetzt ein kleiner Nachtrag: Das gute Stück steht wieder auf seinen angestammten Platz. Das Fehlerbild ist nicht mehr existent, aber das war nach Deiner sorgsamen Hilfe auch nicht anders zu erwarten. Nicht desto trotz plagen mich noch ein paar Sorgen: Ein besseres System hätte ich dann bei Gelegenheit doch ganz gerne, dass alte Audio Technica AT10, besonders aber die Nadel, ist nicht mehr das gelbe vom Ei.

Was passt denn so auf den Tonrarm des Sony am besten? Die Preislage sollte nicht allzu hoch sein. Ein System, das ich ins Auge gefasst habe ist das Denon DL103 oder das DL110.

Für weitergehende  Tipps und Ratschläge wäre ich dankbar, bis dann,

Thomas!


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Re: Was macht einen guten Tonarm aus?
« Antwort #16 am: Donnerstag, 19.Oktober.2006 | 23:56:46 Uhr »
Hi Thomas,

was darf das gute Stück denn kosten? Welcher Vorverstärker/Phonopre steht denn zur Verfügung?

Gruß
Jürgen

Nachtrag: der Tonarm hat eine geschätzte effektive Masse von größer 20 g (PS-X 60/70 haben 25 g). Daher würde das DL 103 sehr gut passen. Das DL 110 wäre wegen seiner Cu weniger zu empfehlen.
« Letzte Änderung: Freitag, 20.Oktober.2006 | 00:01:16 Uhr von Jürgen Heiliger »
Gruß
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Re: Was macht einen guten Tonarm aus?
« Antwort #17 am: Freitag, 20.Oktober.2006 | 00:02:44 Uhr »
Hallo Jürgen,

das war aber Fix! Es steht ein Ymaha c-50 zur Verfügung, da hab ich gerade noch hier:
http://mb.abovenet.de/allabouthifi/forum/index.php?topic=288.0
was gefragt.

Kosten: So 100 bis 130 Euro
Gerne auch ein gebrauchtes/retipptes System

Gruß, Thomas!

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Re: Was macht einen guten Tonarm aus?
« Antwort #18 am: Freitag, 20.Oktober.2006 | 00:20:36 Uhr »
Hi Thomas,

gerade zufällig gesehen und dort teilweise schon geantwortet.

Nun aber zu diesem Thema hier.....

Dann würde ich persönlich das DL 103 nehmen, zu diesem Preis unschlagbar. Bei WilliamTakker für 119€ zu bekommen. Wenn das klangbild Dir dann zuwenig Hochtonbereich hat, solltest Du den Eingangswiderstand auf 1 KOhm erhöhen, bei diesem fühlt sich das 103er am wohlsten und dabei wird es auch bei Denon gemessen.

Gruß
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Re: Was macht einen guten Tonarm aus?
« Antwort #19 am: Freitag, 20.Oktober.2006 | 00:26:52 Uhr »
Das Denon hat aber einen Schwachpunkt, die Ausgangsleistung soll gering sein. Hier die Daten des Yamaha C-50:

Phono MC: 100 Mikrovolt, 100 Ohm

Passt das zusammen?
« Letzte Änderung: Freitag, 20.Oktober.2006 | 00:42:44 Uhr von 4504 »

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Re: Was macht einen guten Tonarm aus?
« Antwort #20 am: Freitag, 20.Oktober.2006 | 00:30:40 Uhr »
Hi Thomas,

das Denon ist nicht zu leise am Yamaha.

Das DL 103 hat eine Ausgangsspannung von 0,25 mVolt.

Gruß
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Re: Was macht einen guten Tonarm aus?
« Antwort #21 am: Freitag, 20.Oktober.2006 | 00:32:30 Uhr »
Hallo Jürgen,

gibts Alternativen und welche Vor- oder Nachteile haben diese?

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Re: Was macht einen guten Tonarm aus?
« Antwort #22 am: Freitag, 20.Oktober.2006 | 00:47:09 Uhr »
Hallo Thomas,

Alternativen als neue TAs mit diesem Preisleistungsverhälnis und mit seiner Nadelnachgiebigkeit zum Tonarm passend sind mir nicht bekannt.

Gebraucht würde auch gut ein Ortofon MC/TMC 200/100 Deinem Plattenspieler zu gesicht passen. Ein MC 200 habe ich selber noch hier, könnte ich mit nach Düsseldorf mitbringen, würde auch besser zum Yamaha vom Eingangswiederstand des C-50 passen.



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Re: Was macht einen guten Tonarm aus?
« Antwort #23 am: Freitag, 20.Oktober.2006 | 01:02:13 Uhr »
Hallo Jürgen,

wie ist es qualitativ einzuordnen?
wie alt und wie teuer?

Das schau ich mir dann Morgen an, sonst kann ich jetzt gleich icht mehr schlafen, gerne auch das Angebot per PN.

Gute Nacht...............

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Re: Was macht einen guten Tonarm aus?
« Antwort #24 am: Freitag, 20.Oktober.2006 | 01:12:53 Uhr »
Hi Thomas,

dieses System wurde damals bei Thorens mit dem TD 126 MK III mit Koshin GST-801 Tonarm serienmäßig ausgeliefert. Habe noch einen Test davon und es wurde damals in dieser Kombi sehr gut für sein Geld getestet.

Werde mal suchen und Dir den Test zukommen lassen.

Bringe beides mal mit nach Düsseldorf und übergebe es an Holger Trass, da kannst Du es Dir abholen. Preislich werden wir uns schon einig.  ;) Probier es erst mal aus.

Gruß
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Re: Was macht einen guten Tonarm aus?
« Antwort #25 am: Freitag, 20.Oktober.2006 | 12:52:00 Uhr »
Morgen Jürgen,

das wäre natürlich Ideal. Ein solches System würde ich gerne testen. wo krieg ich sonst so ein Service? Also bringe es bitte mit.

Besten Dank, Thomas!