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Restauration/Reparatur und Selbstbau ||| Messgerätevorstellungen/-technik ---- Abgehandeltes wird nach 30 Tg. verschoben => Gehäuse und Lackiertipps => Thema gestartet von: HisVoice am Dienstag, 25.März.2008 | 23:15:23 Uhr

Titel: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: HisVoice am Dienstag, 25.März.2008 | 23:15:23 Uhr
Hallo Gemeinde

Wer von uns kennt das nicht das Gerät ist mit viel Aufwand und Liebe wieder hergerichtet man steht davor möchte ihn gleich anschließen....... und Musik hören.............. und dann das

(http://img515.imageshack.us/img515/9237/img0430dk9.jpg)

Das sind Sachen wenn ich die einmal gesehen habe ziehen mich diese Mängel magisch an  :_sorry: und je öfters ich es sehe ...............um so mehr ärgere ich mich über den vermeintlichen "Mülleimer".................soviel Arbeit und dann das


(http://img412.imageshack.us/img412/2675/img0431xe9.jpg)

oder das

(http://img221.imageshack.us/img221/8213/img0473fi8.jpg)

es findet kein Ende

(http://img88.imageshack.us/img88/2733/img0438mz5.jpg)

und weiter geht es

(http://img88.imageshack.us/img88/6052/img0460qc6.jpg)

und es wird schlimmer

(http://img409.imageshack.us/img409/4143/img0458fo0.jpg)

und...............
(http://img408.imageshack.us/img408/8810/img0468la4.jpg)


Also frisch ans Werk  :0keule....................nein nicht den VK verprügeln weil er mal wieder Krater und diverse Flexstunden an den Frontplatte  als die üblichen Gebrauchs spuren ansieht  ;0006 ;0006

Sondern............. ......Handschleifblock (http://cgi.ebay.de/SCHLEIFKLOTZ-80X160-MM-HANDSCHLEIFBLOCK-F-SCHLEIFPAPIER_W0QQitemZ120236456335QQihZ002QQcategoryZ83575QQcmdZViewItem#pgTop) gezückt Schleifpapier (trocken) in der Körnungen 80er 200er und 350-450er  an die Seite gelegt!

So frisch ans Werk erst einmal die gröbsten Kratzer mit 80er Papier entfernt dabei geht dann auch das eloxat "flöten" so lange schleifen bis alles eine "Farbe" bekommt ...........Wichtig nur in eine Richtung sonst stimmt nachher das Gesamtbild der Rauhtiefe nicht und dann  die Körnung abstufen bis es einheitlich aussieht und mit dem Rest der Platte übereinstimmt

Mit der Körnung kann man den gebürsteten Effekt abstimmen (je feiner die Rauhtiefe der original Front um so feiner kann man auch mit dem Papier "gehen" .......Schlagwort Körnung)

Wenn man dann stundenlang  :pleasantry: geschliffen hat sollte es dann so aussehen  :smile

(http://img338.imageshack.us/img338/4503/img0449eb2.jpg)

(http://img170.imageshack.us/img170/5554/img0450pb8.jpg)

(http://img245.imageshack.us/img245/7550/img0451qt5.jpg)

(http://img245.imageshack.us/img245/9822/img0452bb9.jpg)

(http://img170.imageshack.us/img170/9861/img0454hw6.jpg)

(http://img146.imageshack.us/img146/4456/img0455qq5.jpg)

(http://img507.imageshack.us/img507/6463/img0456ac9.jpg)

Und nun kann noch mit Autopolitur nach eigenem Gutdünken nachpoliert werden ..................sogar bis es glänzt wie ein Speckschwarte  :grinser:

So Jungs ich hoffe Kratzer in den Frontplatten haben ein wenig den Schrecken verloren

Wichtig natürlich geht das nur an den Kanten der Platen da dort keine Beschriftung oder ähnliches vorhanden ist .....aber dort bekommen unsere Geräte ja die meisten Schrappen ab  :_sorry:

Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: jim-ki am Dienstag, 25.März.2008 | 23:21:47 Uhr
cool, danke maddin :_good_:
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: Stormbringer667 am Dienstag, 25.März.2008 | 23:24:50 Uhr
Jau! Sehr schön!  :_good_:

Hab da auch noch einen Patienten (Pioneer SX-1000 T ), bei dem die Oberkanze ziemlich vergriesgnaddelt ist.  :smile
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: Kappa8.2i am Dienstag, 25.März.2008 | 23:27:25 Uhr
Finds auch cool,hilft nur leider nicht bei den kackbraunen Telefunken die ich grad auffem Tisch habe.
Filzstift richtet da nix aus :wallbash
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: HisVoice am Dienstag, 25.März.2008 | 23:33:16 Uhr
Finds auch cool,hilft nur leider nicht bei den kackbraunen Telefunken die ich grad auffem Tisch habe.
Filzstift richtet da nix aus :wallbash


Auch da habe ich mit einigen Gunmetalern gehadert..............bis ja bis ich mich dazu

Bsp schwarzer L 07 A

(http://img249.imageshack.us/img249/8825/bilder007vd1.jpg)


............durch gerungen habe  raucher01

Und was soll ich sagen............... mir gefällt es macht ihn  sogar noch ein wenig "Edler" wobei das noch aufwendiger war da Hochglanz poliert raucher01
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: Kappa8.2i am Dienstag, 25.März.2008 | 23:38:31 Uhr
Da nicht so gut zu erkennen verstehe ich das so das Du die Kanten dann quasi blank gemacht hast.

Das fände ich gar nicht mal so schlecht,muss man dann nur bei allen dazugehörigen auch durchziehen....selbst wenn sie makellos wären .,a095
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: HisVoice am Dienstag, 25.März.2008 | 23:46:50 Uhr
Da nicht so gut zu erkennen verstehe ich das so das Du die Kanten dann quasi blank gemacht hast.



Zu mindestens ist die umlaufende Kante nicht lackiert das sollte man sehen können !Oder?

Ist es jetzt besser zu sehen ?

(http://img253.imageshack.us/img253/5561/kopievonbilder016mw6.jpg)

 .,a040

Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: Kappa8.2i am Dienstag, 25.März.2008 | 23:53:11 Uhr
Sehr schön .,d040
würd am liebsten wieder in Keller runter...habe genau diesen Schleifklotz und zumindest schonmal von 40,60,80,100,120,usw. bis 240 da,kann man schon anfangen :smile
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: Matthias M am Mittwoch, 26.März.2008 | 00:01:22 Uhr
Moin, moin,

schöner Beitrag. Macht Mut. Danke.

Vielleicht noch eine Ergänzung: Ich erinnere mich an einen Bericht über die Tricks einiger Gebrauchtwagenhändler, Kratzer in Scheiben vorübergehend unsichtbar zu machen: Man schmiere ein Gelee-Zeugs hinein. Honig. Gelantine. Ohne Eigenfärbung. Die sind natürlich nicht abriebfest. Für das Regal reicht's vielleicht.
Es müsste aber auch spezielle durchsichtige Spachtelmassen geben, mit denen man insbesondere tiefe Krater behandeln kann, die sich nicht so ohne weiteres wegschleifen lassen, oder wenn die Kratzer im Bereich von Beschriftungen liegen. Letztendlich geht es um eine Manipulation der Lichtbrechung an den Kanten.

Ist hier ein Glaser unter uns? Hat jemand mit soetwas Erfahrungen?

Tschüß, Matthias
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: HisVoice am Mittwoch, 26.März.2008 | 00:36:11 Uhr
So und nun der Finale Stoß

Wenn man gaaaaaaanz viel Muse hat und ein ehemaliges Gunmetall Gerät nicht mehr sehen kann...........(weil so viel Kratzer daran sind das es nicht mehr schön ist ),


Darf........ ?!? man sich auf sowas "einlassen" (Zeitaufwand  ca 6-8 Std  :_sorry: )

Kenwood F  K A K A 7150  (Formali Known As K A)  raucher01

(http://img413.imageshack.us/img413/4959/verstetc009hf7.jpg)



Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: Kappa8.2i am Mittwoch, 26.März.2008 | 00:38:12 Uhr
Na komm

nich Ballon aufblasen und dann nicht platzen lassen raucher01
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: Compu-Doc am Mittwoch, 26.März.2008 | 00:49:42 Uhr
Zitat
Man schmiere ein Gelee-Zeugs hinein. Honig. Gelantine.

Heiliger Bimm~Bamm,

jetzt wirds aber lustig!  .,a026  Was kommt als nächstes, die Hufe mit Schuhwixxxe schwärzen und der alten Mähre Pfeffer in den A........llerwertesten blasen?

Das und ähnliche Themen haben wir hier doch schon x-mal durchgekaut und sind immer wieder zum gleichen Ergebniss gekommen: Kratzer und Macken in-beschichteten-Alufronten kann man nicht wegpollieren, ohne die Beschichtung zu entfernen/beschädigen, Punkt, aus!

Beispiel: Ich habe einen MARANTZ 22xxB, welcher eine hässliche Macke auf der Alufront hat(te) :pleasantry:. Da ich dieses Modell 2x besitze, habe ich die Front ausgebaut und-in mühevoller Handarbeit-versucht die beschädigte-"unbedruckte"- Stelle mit rotierenden Stahlbürsten (versch.Drahtstärken) zu kaschieren.

Der Erfolg war mässig, bei vatiierendem Lichteinfall hatte die manipulierte Stelle einen anderen "Schattenwurf" und nur mit viel Likööör prost02 war nichts zu erkennen  :grinser:

Diese gebürsteten Platten wieder kratzerfrei zu bekommen ist fast unmöglich, da selbige zuvor gebürstet werden und dann erst "ausgestanzt" werden. Selbst das nachträgliche "neubürsten" ist fast unmöglich, da die Bürste an den-ausgestanzten-Kanten quasi "hängenbleibt" und das Oberflächenbild unsauber und abgehackt wird.

Ich lasse meine Geräte "verkratzt", daß ist der Lauf der Dinge, Hand in Hand gehend mit dem Zahn der Zeit.

Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: Udo am Mittwoch, 26.März.2008 | 00:51:54 Uhr
Eben, wir zerknittern ja auch mit zunehmendem Alter.
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: Friedensreich am Mittwoch, 26.März.2008 | 00:55:27 Uhr
Eben, wir zerknittern ja auch mit zunehmendem Alter.

Und Du hast gerade ne frische Knitterfalte mehr!   .,a020
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: Erich am Mittwoch, 26.März.2008 | 00:55:38 Uhr
Eben, wir zerknittern ja auch mit zunehmendem Alter.

Hmmm... Ohne Worte  .,111 :smile
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: wattkieker am Mittwoch, 26.März.2008 | 01:00:30 Uhr
Sorry schon mal für OT

http://www.angelfire.com/de/drdana/botoxpartys.html (http://www.angelfire.com/de/drdana/botoxpartys.html)

Das will doch nicht wirklich jemand, oder ?

Matthias, ich habe viel mit Spachtelmassen, Epoxiden etc. zu tun gehabt, das einzige "glasklare" sind die sogenannten Gießharze. Du kennst das Zeug, in das man alles mögliche, mehr oder weniger sinnvoll eingießen und als Briefbeschwerer, Andenken etc verwenden kann. Das Anmischen von Kleinstmengen mit dem entsprechenden Härter (2 - 3 %) halte ich für nahezu undurchführbar. Auch bezweifel ich die optische Einheit nach dem Auffüllen der Kratzer.
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: Erich am Mittwoch, 26.März.2008 | 01:00:55 Uhr
Davon abgesehen Robert hat Recht, man kann keine eloxierte Schicht auf der Frontplatte wegpolieren ohne die Eloxalschicht zu beschädigen - die geschliffene ALU wird schwarz, sobald man mit dem Finger oder andere feuchte Gegenstände an das ALU kommt  ;0003
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: HisVoice am Mittwoch, 26.März.2008 | 01:04:05 Uhr
Wenn man es durch Politur oder Wachs schützt dann ist das kein Problem

Aber ich schrieb ja schon ..........noch mit Politur nacharbeiten ..........am besten mit Wachs anteil dann ist die Fläche auch versiegelt

Eloxat bekommt man nicht durch polieren " weg " dafür ist zu wenig schleifmittel in den polituren selbst in schleifpolituren nicht


Eloxat lässt sich nur durch einen sehr hohen mechanischen Aufwand oder abbeizen ( Elektromechanisch  ) entfernen
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: Kappa8.2i am Mittwoch, 26.März.2008 | 01:05:56 Uhr
Wer lesen kann ist klar im Vorteil

Es geht lediglich um die Kanten
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: HisVoice am Mittwoch, 26.März.2008 | 01:07:52 Uhr
 Rischtisch  :_good_:  :give_rose:
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: Compu-Doc am Mittwoch, 26.März.2008 | 01:16:27 Uhr
(http://img409.imageshack.us/img409/4143/img0458fo0.jpg)
klassisches Beispiel für eine aufgeplatzte und luftunterwaderte Schutzschicht. Das Alu verformt sich anders als die Schutzschicht und selbige platzt weg.

Nun die ganze Flanke abschmirgeln und mit-was auch immer-neu versiegeln......... .,a015
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: HisVoice am Mittwoch, 26.März.2008 | 07:59:11 Uhr

klassisches Beispiel für eine aufgeplatzte und luftunterwaderte Schutzschicht. Das Alu verformt sich anders als die Schutzschicht und selbige platzt weg.



Aufgeplatzt ? luftunterwaderte ?  Wie bitte ? ?

Robert das sind eindeutig Kratzer die durch das Eloxat gehen nicht mehr oder weniger !!!!!!!!! Was bitte soll da bitte sich "verformen" ..........das Eloxat wurde mechanisch entfernt und hat das darunter liegende Material freigegeben



Nun die ganze Flanke abschmirgeln und mit-was auch immer-neu versiegeln......... .,a015

Wie ich mehrmals schrieb

Wenn man es durch Politur oder Wachs schützt dann ist das kein Problem
..........noch mit Politur nacharbeiten ..........am besten mit Wachs anteil dann ist die Fläche auch versiegelt


Aber im Grunde ist das eigentlich egal da ja einige wenige mal wieder alles besser wissen oder sogar negieren müssen .......überleg ich wirklich ob ich solche Tips  nicht einfach für mich behalte und diejenigen die mal wieder ( trotz Erklärungen und Lösungsansätzen ) den ein oder anderen Unsinnigen Einwand  ;0003 haben glücklich mit ihren Neuwertigen Gerätschaften werden sollen

Herrschaften schade ich bin es wirklich leid .......... Sorry  !!

Da ist dann am besten immer schön Neu kaufen (NOS) ......oder sich an den nächsten Galvaniseur seines vertrauens zu wenden  der einem dann die Platte neu eloxiert inkl  neuem Print für die Beschriftung der dann sogar den Neupreis eines M "knackt" !

Doch so stelle ich mir das in einem elitären Kreis vor !

Weiterhin viel Spaß !
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: Udo am Mittwoch, 26.März.2008 | 08:07:37 Uhr
Maddin :_tease:

Mit dem falschen Fuß aufgestanden? Sei doch nicht gleich beleidigt.  :drinks:

Die Mehrzahl ist froh um solche Tipps und wie man sieht, funktionieren sie ja auch.
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: Armin777 am Mittwoch, 26.März.2008 | 10:03:18 Uhr
Hallo Martin,

das macht wirklich Mut. Ich habe schon oft überlegt, was man mit solchen Kratzern macht. Ohne diesen Beitrag hätte ich mich niemals getraut mit Schleifpapier und schon gar nicht mit 80er!, an Alufrontplatten heran zu gehen. Aber jetzt werde ich es mal mit einem versuchen, wo es nicht so schlimm ist.
Danke Dir für Deinen wichtigen Beitrag.

Ich wünschte mir, daß die Leute, die einen Beitrag nicht auf ihre eigenen Vorstellungen anwendbar betrachten, dies dann mal einfach so belassen können -
oder wie es Dieter Nuhr kurz und treffend ausdrückt:  einfach mal die Fresse halten!

 :drinks:
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: Kappa8.2i am Mittwoch, 26.März.2008 | 10:44:15 Uhr
Bitte Martin,nicht aufgeben !

Diese Tips und Ratschläge sind unverzichtbar. :_good_:
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: Jürgen Heiliger am Mittwoch, 26.März.2008 | 10:58:48 Uhr
Hallo Jungs,

ich melde mich hier mal als Admin zu Wort, der versucht beide Seiten zu sehen.....

Nicht immer ist es gut bestimmte Wege zu gehen, bzw. jeder User mag das Ergebnis für sich betrachtet anders in seiner Wertigkeit sehen. Das ist richtig und auch gut.
Aber um ein Miteinander zu gewährleisten, bzw. um eine Diskusion fruchtbar werden zu lassen, sollten Negierungen nicht gerade polarsierend verfasst werden. Ansonsten verlieren die an der Diskusion beteiligten ganz schnell die Lust weiterhin ihre, für sie als gut befundenen Tips, hier zu veröffentlichen.
Gerade ein Forum lebt auch von den Tips des "kleinen Mannes", damit dieser sich ein weinig die Geräte aufarbeiten kann ohne einen Batzen € rauswerfen zu müssen.

Ich selber gehe ja auch nicht als Lackierermeister hin, alle Arten von "Wachsen oder Ölen" bei Holz für Mist zu befinden, obwohl und gerade weil ich es als Fachmann besser weiß. Nur mal so zum Nachdenken.
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: Compu-Doc am Mittwoch, 26.März.2008 | 21:32:01 Uhr
Hallo Leute,

das von mir zitierte Bild ist nicht mehr vorhanden, hätte es gerne noch mal erörtert, aber es geht auch ohne.

Natürlich sind Tipps und Tricks von grösster Bedeutung und wenn diese Fläche nicht deformiert ist und das aufliegende Eloxat nicht luftunterwanderte Spannungsrisse aufzeigt, dann habe ich mich geirrt.  :_hi_hi_:
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: Jürgen Heiliger am Mittwoch, 26.März.2008 | 21:50:49 Uhr
Robert,

schau doch bitte nochmal nach, meiner Erkenntniss nach ist hier kein Bild gelöscht worden.
Auch konnte ich bei Keinem Bild etwas von einer aufgeplatzten Eloxalschicht erkennen. Was ich erkennen konnte waren eindeutige Kratzspuren in der Schutzschicht des Eloxals..... (wahrscheinlich Lackierung selbiger)
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: HisVoice am Mittwoch, 26.März.2008 | 23:29:30 Uhr
Nabend Jungs

Von mir ist nichts gelöscht worden , warum auch .............das Bild ( auf das du dich beziehst) sehe ich auch noch in dem Post von dir Robert
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: Compu-Doc am Donnerstag, 27.März.2008 | 01:01:12 Uhr
Hi, bin kurz vor BUBU noch mal da. Ja, daß gepostete Bild war wohl bei mir "kurz weg"!?!

Bei erneuter Betrachtung denke ich jetzt auch anders. Es sind  wohl doch Kratzer in der Schutzschicht.

Werde morgen mal mit Fräulein FIELMANN Blickkontakt aufnehmen. .,73 gut´zz Nächtle.
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: LeCobra am Sonntag, 30.März.2008 | 09:40:39 Uhr
Hi Martin,

Ein toller Thread den du aufgemacht hast, super Tipps  :_good_: :drinks:
Ari hat mir mal gesagt das der Kenwood KA 7150 nach einiger Zeit seinen
Glanz verliert und einige Stellen abdunkeln.

Also gibt es mit der Versiegelung doch Probleme,
oder tritt das nur beim Kenwood auf?
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: HisVoice am Sonntag, 30.März.2008 | 10:31:17 Uhr
Moin Gemeinde

Ich drücke das mal so aus wie ich das oft genug von  unseren Kundendienstgebietsleitern hören musste........

Mangelnde Pflege

Es ist doch vollkommen klar , das eine offenporige Fläche mehr Pflege bedarf als eine lackierte oder durch andere Hilfsmittel geschützte (Eloxat usw)....Dh nach einer "Behandlung" wird das Material mit  einem Wachs  , Öl....... oder ähnlichem vor weiterer Oxidation "geschützt" , und diese "Behandlung" ist natürlich nach einer angemessen Zeit zu wiederholen , die Geräte sind halt leider nur so gut wie ihr Pflegezustand


Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: LeCobra am Sonntag, 30.März.2008 | 16:17:02 Uhr
Da hast du natürlich vollkommen recht  :drinks:
Aber dadurch das man die Eloxalschicht entfernt geht doch auch etwas Härte verloren, oder?
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: Compu-Doc am Sonntag, 30.März.2008 | 16:28:47 Uhr
Schau doch mal hier (http://www.anoditec.de/greifenstein/pages/eloxieren.html) rein, daß vermittelt Basiswissen.  :_good_: Nach vor & zurück surfen, wird man dort noch schlauer; interessante Seite(n)!
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: HisVoice am Sonntag, 30.März.2008 | 16:30:42 Uhr
Was willst du denn mit dem Gerät machen ? Das eine gehärtete Oberfläche  :pleasantry: notwendig wird

Fußball spielen  oder als Schneitbretchen benutzen ? Dann ist das natürlich sinnvoll  :smile
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: Compu-Doc am Sonntag, 30.März.2008 | 16:35:00 Uhr
.....ein frenetisches Ablecken der Frontplatte führt mitunter zu ungleichmässiger Abnutzung der Schutzschicht. :_55_:
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: HisVoice am Sonntag, 30.März.2008 | 16:36:34 Uhr
Das wäre natürlich ein Aspekt................  :pleasantry:
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: LeCobra am Donnerstag, 02.Oktober.2008 | 06:23:58 Uhr
Mein Kenwood hat ein paar kleinere Kratzer an der Oberseite der Front,
sie sehen nicht so schlimm aus wie die von dir (Martin) gezeigten Kratzer auf den Bildern.

Deshalb meine Frage: Kann man diese auch mit mit Stahlwolle entfernen?
Wenn NICHT, müsste ich dann auch mit 80er Schleifpapier anfangen, oder feiner?
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: Armin777 am Donnerstag, 02.Oktober.2008 | 10:09:03 Uhr
Hallo Kim,

ich habe seinerzeit im März mal Martins Kratzer-Entfern-Methode ausprobiert - es funktioniert tatsächlich, hat aber einen groben Nachteil, den man in Kauf nehmen muß - deshalb warne ich hier lieber mal vor!

Der Nachteil liegt darin, daß man die eloxierte Schicht über dem Aluminium in dem geschliffenen Bereich restlos entfernt, wodurch sich zum Einen das Oberflächenbild ändert, zum Anderen der Schutz entfernt wird. Man muß also mit einer veränderten Optik leben und andererseits das blanke Alu gegen Umwelteinflüsse schützen (z.B. durch Autowachs). Mit der veränderten Optik kann ich mich persönlich übrigens nicht so recht anfreunden, weshalb ich die, allerdings erheblich teuere Methode beim Metaller vorziehe. Man sollte das Ganze halt nach dem Wert des Gerätes entscheiden.

Zu Deiner Frage: Du mußt immer mit recht grobem Korn beginnen, damit die Kratzer eingeebnet werden, erst danach mit immer kleinerem Korn blank schleifen. Baue auch eine Sichtkante auf, die zu dem nicht geschliffenen Teil gehört.

 :drinks:
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: Jürgen Heiliger am Donnerstag, 02.Oktober.2008 | 11:53:53 Uhr
Hi Armin,

Alu dauerhaft schützt man mit ALU-Schutzlack.... bekommst Du bei OBI oder im gut sortierten Baumarkt.... :zwinker:
Gibt's auch in Sprüdosen....

Oder mit Zapponlack.
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: LeCobra am Donnerstag, 02.Oktober.2008 | 13:52:14 Uhr
Dann bin ich mir nicht sicher ob es sich lohnt...
Das dadurch der Schutz des Metalls verloren geht hatte ich gar nicht bedacht  .,35
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: Captn Difool am Donnerstag, 02.Oktober.2008 | 16:05:31 Uhr
Hier (http://new-hifi-classic.de/forum/index.php?topic=1253.msg104689#msg104689) habe ich schon was zu geschrieben.
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: LeCobra am Donnerstag, 02.Oktober.2008 | 16:14:08 Uhr
Danke, habe ich gerade gelesen  :drinks:
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: klaus am Freitag, 03.Oktober.2008 | 00:01:20 Uhr
Hallo,

hab nicht die ganzen diesbezüglichen Threads durch und vielleicht hattet ihr das schon...  .,045
Die Nachteile des rausschleifens, (Eloxierung zerstört, Optik nachhaltig verfälscht usw.)
hattet ihr ja auch schon angesprochen.

Darum bin ich (vor einiger Zeit), die Frontplatte eines Sony Phono-Pre (gebürstet und Eloxiert)
mit einem tiefen Kratzer folgendermaßen angegangen;
Den Grad (der war leider heftig spürbar, da der Kratzer wohl durch einen sehr scharfkantigen... entstand)
vorsichtig durch eine Teppichklinge entfernt, die verbleibenden Grad-reste Örtlich sehr begrenzt
durch feinen Schmirgelleinen (Stückchen an ein Hartholzstäbchen geklebt)
um nicht in den gesunden Bereich des Eloxat zu kommen.

Die Schritte:

Die Furche entfettet.
2 Komponenten Harz (Uhu Endfest 300 hat da die geringste Trübung, bleibt erwärmt ausgehärtet am klarsten)
angemischt und den Kratzer aufgefüllt.

Den Überschuß mit einer Kunststoffkante abgestrichen.
Die Frontplatte waagerecht positioniert und in den Backofen bei Anfangs ca. 60 Grad.
Dadurch geht's nicht zu schnell aber durch die Temp. verläuft das Harz wirklich
fast wie Wasser (in Zeitlupe) und füllt den Kratzer eben aus und die Übergangsbereiche verlaufen Glasartig.
Nach ca. 10 Minuten auf 100 (80reichen auch) Grad für weitere 20 Minuten erwärmt.
Anschließend die Front im Ofen auf Raumtemp. (immer noch waagerecht) abkühlen lassen.

Man sieht die Stelle zwar noch, die Vertiefung ist aber klar wie mit Glas (Glasiert) ausgefüllt,
der Kratzer somit auch mit den Fingern nicht mehr zu erspüren was schon ein
viel besseres Ergebnis darstellt.

Ist jetzt nicht die Lösung die eine Fabrikneue Frontplatte schafft, hat aber
das (bei meinen Versuchen) bisher beste Ergebnis erzielt.

Das Harz blieb klar, ist sehr hart geworden und somit mechanisch sehr belastbar.
Es unterliegt auch keinen Reaktionen mit irgendwelchen Reinigern (Alkohol & Co, kein Problem)
die an einer Frontplatte zum Einsatz kommen.
Und es gab keine negativen Folgen für den Umgebungsbereich und den Rest der Front.

So long...

Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: Kappa8.2i am Freitag, 03.Oktober.2008 | 00:04:25 Uhr
Da wären ja mal Fotos vorher/nachher angesagt.
Hört sich interessant an.
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: rappelbums am Freitag, 03.Oktober.2008 | 01:03:54 Uhr
Hallo,
danke für Tip und Anleitung, ist im Hinterkopf gespeichert für sicherlich kommende Anwendung (http://smg.photobucket.com/albums/v319/tankexmortis/Smileys/th_Cant_write_anything_emoticon.gif)
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: beldin am Freitag, 03.Oktober.2008 | 09:14:48 Uhr
Der Vorteil bei der Lösung von Klaus ist, dass durch das Harz eine Schutzschicht über die Beschädigung gelegt wird.

Klaus, bitte stell' mal Nahaufnahmen von dem Ergebnis ein!
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: LeCobra am Freitag, 03.Oktober.2008 | 09:29:58 Uhr
Ja Bitte,

Das klingt sehr interessant und könnte eine gute Lösung sein  :drinks:
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: klaus am Freitag, 03.Oktober.2008 | 12:01:20 Uhr
Es war der Moving-Coil Pre HA-55 von Sony.

Na gut dann kommt jetzt doch der peinliche Teil.
Obwohl ich sonst eigentlich nie etwas weggebe, hatte ich mich in der Zeit als
ich dachte niemals mehr Plattenspieler zu gebrauchen (um 1999/2000) vom Örtlichen
Hifi Händler überreden lassen ihm das Ding für 10 DM zu verkaufen.

So und jetzt dürft ihr mich (mit Recht) Teeren und federn...   :wallbash .,c045


PS.
Muß aber noch anmerken daß das Harz nicht einfach zu Händeln ist.
Man darf bei der Vorarbeit, gerade bei den eingegebenen Mengen am Kratzer nicht
die enorme Kriechwirkung des Harzes, die bei der ersten Erwärmung eintritt, unterschätzen.
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: Captn Difool am Freitag, 03.Oktober.2008 | 14:01:46 Uhr
Hallo Klaus,

guter Tip. :daumenhoch: (trotz javascript gehen bei mir keine Smilies)

Wie es so will, habe ich kürzlich einen HA-55 erstanden, der hat aus Vorbesitz eine angedetschte Ecke (wohl auch von einem Sturz). Diese läßt sich aber nicht reparieren, ist anderseits aber auch nicht schlimm, da es kaum auffällt. Woanders erwähnte ich auch, das ich mich genauso ärgere, damals meinen ersten TD126 mit SME 3009R weggegeben zu haben.
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: LeCobra am Dienstag, 16.Dezember.2008 | 11:33:36 Uhr
Noch mal zum Thema:
Die Alufront mit Zaponlack zu versiegeln hört sich ja erstmal gut an.
Nur soll dieser nicht so alterungsbeständig sein...stimmt das?

Wie muss man ihn auftragen? Über die Untergrundbeschaffenheit habe
ich mich schon informiert. Bei gravierten Fronten wäre das doch ein toller
Tipp für's Restaurieren. Oder gibt es bessere Alternativen?
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: Compu-Doc am Dienstag, 16.Dezember.2008 | 12:34:54 Uhr
Für den sprühdosenbenutzenden Hoppiesprayer :

Das Lackiergut obergründlich mit Silikonentferner reinigen!!!

Haftende, oder anklebende Staubpartikel "wegpinseln" !

Umgebungstemperatur (22-24°C) nicht unterschreiten!!!

Mit der zu lackierenden Fläche horizontal überkopfhängend, in 2-3 Sprüh/Lackierdurchgängen gleichmässig  den Lack auftragen.
Zwischen den einzelnen Durchgängen nicht zu lange warten (Abtrockenzeiten beachten!)

Die besten Ergebnisse erziehlst Du, wenn Du eine Neonröhrenlampe als Beleuchtungsmittel seitlich unter der zu lackierenden Fläche positionierst, da siehst Du-fast-jeden Lackierfehler/Lacküberschuss => Lackmangel.

Gut aushärten/durchtrocknen lassen (3-4 Tage bei Raumtemperatur)

......matsch lakk & viel Spatz.........möge diese Übung gelingen !  :_good_:
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: LeCobra am Dienstag, 16.Dezember.2008 | 12:44:42 Uhr
Sprühdose ist eigentlich gar nicht so mein Fall  :smile
Wenn dann also aus der normale Dose.
Hast du hierfür auch Tipps Robert?  :give_rose:
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: Compu-Doc am Dienstag, 16.Dezember.2008 | 12:57:21 Uhr
Nein, sorry !

Es geht bestimmt (natürlich) auch mit einem feinen Pinsel, aber da habe ich keine Erfahrungswerte.
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: LeCobra am Dienstag, 16.Dezember.2008 | 13:05:43 Uhr
Nein, sorry !

Es geht bestimmt (natürlich) auch mit einem feinen Pinsel, aber da habe ich keine Erfahrungswerte.

Kein Problem, erstmal Danke für die Tipps  :drinks:
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: Jürgen Heiliger am Dienstag, 16.Dezember.2008 | 15:26:34 Uhr
Noch mal zum Thema:
Die Alufront mit Zaponlack zu versiegeln hört sich ja erstmal gut an.
Nur soll dieser nicht so alterungsbeständig sein...stimmt das?

Wie muss man ihn auftragen? Über die Untergrundbeschaffenheit habe
ich mich schon informiert. Bei gravierten Fronten wäre das doch ein toller
Tipp für's Restaurieren. Oder gibt es bessere Alternativen?

Morgen Kimi,

ja es gibt noch bessre Alternativen für Alu ...... der extra dafür hergestellte Aluminium-Schutzlack.
Was für beide, also Zappon und Alu-Schutzlack, gilt..... die Altersbeständigkeit ohne direkte UVbestrahlung ist als sehr gut zu bezeichnen. Die selbstgemachte Erfahrung zeigt mir Gegenstände die schon vor 20 Jahren mit Zappon-Lack behandelt wurden und in der Oberfläche einwandfrei sind.

Da beide meist als Hochglanzvariante verbreitet werden rate ich beim Laien nicht mit Pinsel zu lackieren. Nehmt lieber die Sprühdose.
Aber bittschön nicht über Kopf, wie es Robert vorschlägt, denn dann bilden sich zu "nasse" Aufträge (wenn also zu viel in einem Arbeitsgang aufgetragen wurde) gerne als Tropfen aus und dies sieht nachher einfach nur hässlich aus.
Zu behandelndes Werkstück lieber in die Waage legen und dann mehrmals den jeweiligen Lack dünn annebelnd ansprühen. Erst beim letzten Auftrag einmal satt auftragen, so dass sich einen spiegelartige Oberfläche während des Auftrages ergibt. Den Auftrag selber bitte im Kreuzverfahren, also um 90° versetzt, ausführen. Dies ergibt ein gleichmäßigeres Austragsbild und vermeidet sichtbare "Lackierbahnen", die sich durch unterschiedlich starken Auftrag ergeben.

Der Pofi kann zur Lackierung auch in der Topfgreifen. Dazu nimmt der dann seinen sogenannten Plakatschreiber als Pinsel, dies sind Flachkinsel mit Rossmarderhaaren. Übrigens Gute sind sauteuer.
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: LeCobra am Dienstag, 16.Dezember.2008 | 15:50:29 Uhr
Danke Jürgen  :-handshake:
Dann werde ich mich mal über den Aluminium Schutzlack informieren!  :drinks:
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: Compu-Doc am Dienstag, 16.Dezember.2008 | 20:03:43 Uhr
=> Jürgen & All : Das sog. Überkopflackieren hat den grossen Vorteil,daß sich keine Staubpartikel auf dem Objekt niederlassen können.

Sollte der/ein Lackierer eine Lackierbox nutzen, ist Deine Lackiervariante selbstverständlich vorzuziehen.
P.S. Bei ungünstigen Lackierbedingungen wie "staubige Luft" ist die "upside down"-Methode sinnvoller.

Ich peröhnlich  habe auch schon mit der Staubsauger-Methode kleine Gegenstände/Flächen lackiert; seitlich neben dem Lackierobjekt die Saugerdüse positioniert und bei geriger Saugleistung quasi Staubpartikel über dem "Objekt" abgesaugt.
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: Captn Difool am Dienstag, 16.Dezember.2008 | 23:16:57 Uhr
Das ist immer problematisch, auch ein Sogstrom kann von woanders Staubpartikel mitreißen und verwirbeln. Bei meinem Thorenschassis habe ich meine staubarme Garage benutzt. Gleich nach dem Lackierduchgang habe ich vorsichtig, ohne viel Luft zu verwirbeln die Haube drüber gesetzt. Paktisch keine lästigen Staubeinschlüsse, der Lack ist hervorragend verlaufen (Sprühdose).

Vorher immer eine Probesprühung auf einem Nebenobjekt machen, von mir aus einem Stück Zeitung, um zu sehen, ob die Sprühfunktion stimmt und der Farbauftrag deckt. Beim Sprühen neben dem Objekt beginnen und auch aufhören, da beim betätigen der Anfangsdruck geringer ist ebenso beim loslassen. Dann "rotzen" einige Tropfen, die das Spritzbild stören können. Wie Jürgen schon richtig erwähnte, beim Spritzen das A und O: Kreuzgang! Dabei die Dose immer mit ruhiger Hand gleichmäßig gerade führen, wie ein Bahnschwimmer gleichmäßig seine Bahnen geradeaus schwimmt. Nur hier nach jeder "Wende" eine nebenliegende Bahn nehmen. Die "Wende" aber ebenfalls außerhalb vom Objekt vornehmen, da sonst der Sprühstrahl zu lange auf einer Stelle steht (Tropfnasengefahr). Dann, wenn alle "Bahnen" durch, nach 90° das gleiche noch einmal. Bei dreidimensionalen Objekten empfiehlt sich das Vorgehen von allen vier Seiten her. So gibt es keine "Spritzschatten", wo später der Farbauftrag zu dünn ist und sich ein "Apfelsinenhauteffekt" bildet. Generell immer lieber mehrmals dünn als einmal zu dick auftragen, nie zu langsam werden oder stehen bleiben, da bilden sich die "Tropfnasen" schneller, als man schnauben kann. Aber auch nicht zu schnell rüberhuscheln. Notfalls auf einer leeren Zeitung üben. Keine Experimente am Objekt machen, sonst fängt man wieder von vorn an (inkl. Lack entfernen).

Von "unten" über Kopf halte ich auch problematisch, der der Lack nicht verlaufen kann. Besser wäre dann eine "Grillkurbel" wo das Objekt langsam gedreht werden kann, das verhindert das Ansammeln von Lack an bestimmten Stellen.
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: Kappa8.2i am Dienstag, 16.Dezember.2008 | 23:37:51 Uhr
Über Kopf halte ich auch für problematisch.Ohne ausreichende Schutzmassnahmen wird der verwirbelte Farbnebel vom Objekt abprallend deinem Gesicht zugeführt.

Mittlerweile gibt es recht gute Sprühlösungen für ambitionierte Laien.Sollte doch in jedem Baumarkt zu haben sein.
(http://www.abload.de/thumb/dsc03699vdp.jpg) (http://www.abload.de/image.php?img=dsc03699vdp.jpg)(http://www.abload.de/thumb/dsc03698x6k.jpg) (http://www.abload.de/image.php?img=dsc03698x6k.jpg)
Kosten etwa 1,95

Und nicht vergessen nach beenden der Arbeit die Dose umzudrehen und den Kopf/Ansaugröhrchen leerzusprühen.
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: LeCobra am Dienstag, 16.Dezember.2008 | 23:40:42 Uhr
Super Jungs, das sind mal Tipps die man echt gebrauchen kann!
Es scheint so als ab die Sprühdose wirklich die bessere Wahl ist.

 :-handshake: :drinks:

Mal zum Produkt Zaponlack aus der Spraydose,
wäre der hier der richtige?
http://cgi.ebay.de/Zaponlack-farblos-Clou-Silberzapon-2-x-300-ml-Spraydose_W0QQitemZ160304862407QQihZ006QQcategoryZ25852QQssPageNameZWDVWQQrdZ1QQcmdZViewItem (http://cgi.ebay.de/Zaponlack-farblos-Clou-Silberzapon-2-x-300-ml-Spraydose_W0QQitemZ160304862407QQihZ006QQcategoryZ25852QQssPageNameZWDVWQQrdZ1QQcmdZViewItem)
In der Bucht gibt es den Lack eher in Dosen. Ich könnte natürlich auch zum Baumarkt gehen,
das erspart Wartezeit und Versandkosten.
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: Compu-Doc am Mittwoch, 17.Dezember.2008 | 09:30:19 Uhr
Moin (HUÌFI)Sprayer,

gebrauchte Sprühdosen-in der Bucht-zu kaufen ist generell ein Vabanque-Spiel => "überlagert"!  :_thumbdown_:

Im gut sortierten Malerfachgeschäft,oder im Baumarkt (mit Garantie) ist sicherer.  :drinks:
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: Kappa8.2i am Mittwoch, 17.Dezember.2008 | 10:06:30 Uhr
Kimi,grundsätzlich ist das was dein Link zeigt richtig.

Würde trotzdem vorher fragen wie alt die Dosen sind und mich nicht mit Antworten wie "neu und unbenutzt" zufrieden geben.
Sehr oft sind die Dosen noch voll gefüllt aber können keinen Druck mehr aufbauen.

Allgemein noch der Hinweis weil fast alle immer zu ungeduldig sind.....mindestens die angegebenen 3 Minuten intensiv schütteln.
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: LeCobra am Mittwoch, 17.Dezember.2008 | 10:18:55 Uhr
Mein Link sollte nur als Beispiel dienen.
Wenn ich mir diesen Lack holen sollte dann geh ich lieber zum Baumarkt  :-handshake:
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: Jürgen Heiliger am Mittwoch, 17.Dezember.2008 | 10:54:35 Uhr
Allgemein noch der Hinweis weil fast alle immer zu ungeduldig sind.....mindestens die angegebenen 3 Minuten intensiv schütteln.

Noch ne Ergänzung....
Und vor der Benutzung auf mindestens Zimmertemperatur bringen..... 25°C wären ideal.... dabei die Erwärmung des zu lackierenden Werkstückes nicht außer acht lassen.

 .,111 Faustregel: Lack und Werkstück sollten die gleiche Temperatur besitzen! .,111

Abweichungen von dieser Regel bitte nur dem Fachmann überlassen..... denn nur der hat die Erfahrung, um direkt beim Lackieren sich auf veränderte Verhältnisse umzustellen. :zwinker:
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: Kappa8.2i am Mittwoch, 17.Dezember.2008 | 11:08:39 Uhr
Noch ne Ergänzung....
Und vor der Benutzung auf mindestens Zimmertemperatur bringen..... 25°C wären ideal.... dabei die Erwärmung des zu lackierenden Werkstückes nicht außer acht lassen.

 .,111 Faustregel: Lack und Werkstück sollten die gleiche Temperatur besitzen! .,111

Abweichungen von dieser Regel bitte nur dem Fachmann überlassen..... denn nur der hat die Erfahrung, um direkt beim Lackieren sich auf veränderte Verhältnisse umzustellen. :zwinker:

 :__y_e_s: :__y_e_s: :__y_e_s:
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: Jürgen Heiliger am Mittwoch, 17.Dezember.2008 | 16:13:35 Uhr
=> Jürgen & All : Das sog. Überkopflackieren hat den grossen Vorteil,daß sich keine Staubpartikel auf dem Objekt niederlassen können.

Robert,

da Zapponlack zu den Nitrolacken gehört sehe ich persönlich diese Gefahr anders als Du.
So ist Zapponlack richtig verarbeitet nach etwa 10 min. grifffest ist und schon nach 1-2 Minuten sogenannt Staubtrocken. Hinzugegebene Trockenbeschleiniger/zusätzliche Härter, wie Eburit Rot, erleichtern sie Sache noch mehr....
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: Compu-Doc am Mittwoch, 17.Dezember.2008 | 16:42:29 Uhr
Jürgen,
ich bin halt von der alten Schule; savety zu erscht  :grinser:

Für jeden Staubsauhund, den ich schon einlackiert habe 1,- €uro, könnten wir fein essen gehen.

Wichtig ist halt, daß die Umgebung möglicht "luftberuhigt" und rel. staubfrei ist.

Grössere Sachen bringe ich eh zu meinem Lackspecht in die Box.
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: Jürgen Heiliger am Mittwoch, 17.Dezember.2008 | 16:58:24 Uhr
Robert,

z.B. ein Kelleraum, des Tagszuvor ausgesaugt, und am Arbeitstag den Boden gut feucht gewischt, hat fast Reinraumbedingungen..... :zwinker:
Besser jedenfalls wie Überkopflackierungen.... :drinks:
Titel: Re: Kratzer in Frontplatte wie sie ihren schrecken verlieren
Beitrag von: Compu-Doc am Mittwoch, 17.Dezember.2008 | 20:44:42 Uhr
So sei es, Grosser Meister,der unter Druck stehenden Dosen. :_hi_hi_:..................... .,a095