Autor Thema: Selbstgebaute Verstärker auf Chip-Basis (Tripath & Gainclone)  (Gelesen 52721 mal)

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Offline entenschreck

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Selbstgebaute Verstärker auf Chip-Basis (Tripath & Gainclone)
« am: Montag, 12.Juli.2010 | 23:21:22 Uhr »
Spatzi, bist ja nur neidich.....  :flööt:

Ok ok... könntest recht haben (Verdammt! Ertappt...)  :wallbash

Eigentlich schon komisch...
Neben den Klassikern habe ich mich den Tripaths als zweite Leidenschaft hin gegeben  .,35
Da versucht man mit NOS einen möglichst realistischen und analogen
Klang zu erzeugen und wandelt es dann wieder in einem Digitalverstärker.
Röhren sind mir irgendwie Suspekt (Blockheizkraftwerk?) und mit zu vielen Problemen behaftet.
Transistoren verschlingen mir auch zu viel Energie und machen mir mit ihren Heizleistungen ebenfalls Angst.
Und auf einmal hat man von so nem ollen Schlitzauge einen kleinen Chip in der Hand, der sich in Zigarettenschachtel-großen
Gehäusen verbauen lässt und auch noch audiophil in einer schmeichelnden Art und Weise abbildet, die man nur von Genanntem kennt.
Hoffe hier nicht auf viel Gegenliebe zu stoßen, aber ich finde die Zwerge Klasse... in dem gezeigten Verstärker ackern immerhin 2x 90 Watt sinus (4 Ohm).
Gepaart mit den richtigen Röhrenbuffern lassen sich ziemlich verblüffende Ergebnissse erzielen, wo mein alter (heiß geliebter) 2265er nicht mehr mit kann.
So nun kennt ihr auch die zweite Leidenschaft des kleinen Hitzkopfes...  .,43
Gruß

Oliver

endstanden ist diese Diskusion HIER und damit es besser zu gestalten geht nach hier abgetrennt
Jürgen
« Letzte Änderung: Dienstag, 13.Juli.2010 | 22:12:23 Uhr von Jürgen Heiliger »
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Offline Studerchen99

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Selbstgebaute Verstärker auf Chip-Basis (Tripath & Gainclone)
« Antwort #1 am: Dienstag, 13.Juli.2010 | 15:14:11 Uhr »
...
Und auf einmal hat man von so nem ollen Schlitzauge einen kleinen Chip in der Hand, der sich in Zigarettenschachtel-großen
Gehäusen verbauen lässt und auch noch audiophil in einer schmeichelnden Art und Weise abbildet, die man nur von Genanntem kennt.
...

Hallo Oliver,

das hört sich ja glatt nach einem Chip-AMP an. Welchen haste den verbaut ?

Ich hatte mal den LM3886 verbaut, klang wirklich Gut. Bemerkenswert bei so wenigen Bauteilen !
Gainclone nannte sich das ganze.

Grüße,
Frank

P.S.: Wo bekommt man eigentlich so schöne Gehäuse her ?
« Letzte Änderung: Dienstag, 13.Juli.2010 | 16:14:48 Uhr von Studerchen99 »
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Offline entenschreck

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Selbstgebaute Verstärker auf Chip-Basis (Tripath & Gainclone)
« Antwort #2 am: Dienstag, 13.Juli.2010 | 19:54:02 Uhr »
Hallo Oliver,

das hört sich ja glatt nach einem Chip-AMP an. Welchen haste den verbaut ?

Ich hatte mal den LM3886 verbaut, klang wirklich Gut. Bemerkenswert bei so wenigen Bauteilen !
Gainclone nannte sich das ganze.

Grüße,
Frank

P.S.: Wo bekommt man eigentlich so schöne Gehäuse her ?

Einen Gainclone hatte ich auch schon, fand ich persönlich aber nicht soooo berauschend.
Wobei es sich um einen ClassAB und nicht um einen Digitalverstärker handelt.

Die gezeigten sind ja nur die großen Amps von mir...  :flööt:
Anbei mal ein paar Pics der Zwerge (mit immerhin 2x 23 echten Watt und knappen 90% Wirkungsgrad)

Ich verwende Tripath Chips mit der Bezeichnung TA2024 (2x 15W), TA2020 (2x 23W) und TA2022 (2x 90W).
Man kommt tatsächlich mit sehr wenig Bauteilen aus und den Klang würde ich als audiophil betiteln, sofern der Amp gut gemacht ist.
Trotz der digitalen Verstärkung haben die Tripaths eine sehr weiche Note, warum sie oftmals im Zusammenhang mit Röhren erwähnt werden.
Was übrigens absoluter Quatsch ist... (nur mal so am Rande). Bei Tripath spricht man sehr oft von T-Amps oder ClassT, da sie sich klanglich
doch sehr von den "gewöhnlichen" Class-D Verstärkern unterscheiden. Die Tripathentwickler haben es geschafft, die "digitale Härte" raus zu kriegen.
In Punkto Wirkungsgrad, Detailtreue und Dynamik bieten daher diese Chips eine sehr interessante Alternative. Und mit Röhrenbuffer auch noch eine tolle Bühne...

Zu den Gehäusen:
Suchen, suchen und nochmals Suchen... hier mal eine Färte:

http://www.audiophonics.fr/ (hoffe das ist hier erlaubt??)

Sodele... kleiner Exkurs in meine Verstärkerleidenschaft. Glaube wenn ich noch mehr baue, haut mich meine Frau!  .,c045
Deswegen wechseln wir lieber wieder das Thema, bevor es zu OT wird (weiß ja nicht wie eng das hier gesehen wird?)  :smile
Mein zweiter CD 85 müsste diese Woche noch eintreffen, dann kann ich das Thema wieder aufgreifen...
Gruß

Oliver

 
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Offline Jürgen Heiliger

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Selbstgebaute Verstärker auf Chip-Basis (Tripath & Gainclone)
« Antwort #3 am: Dienstag, 13.Juli.2010 | 20:27:46 Uhr »
Hi Jungs,

was haltet Ihr davon wenn ich diese Diskusion um die Amps mal hier rauslöse und in einem neuen Thread verbastel..... so findet sich die Diskusion besser.
Verboten ist dies nicht ..... auch nicht die Links in ein anderes Forum.....
Gruß
Jürgen

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Selbstgebaute Verstärker auf Chip-Basis (Tripath & Gainclone)
« Antwort #4 am: Dienstag, 13.Juli.2010 | 21:04:52 Uhr »
Hi Jungs,

was haltet Ihr davon wenn ich diese Diskusion um die Amps mal hier rauslöse und in einem neuen Thread verbastel..... so findet sich die Diskusion besser.
Verboten ist dies nicht ..... auch nicht die Links in ein anderes Forum.....

Ich wüsste nicht einmal, wohin du das verschieben willst??  .,a015
Bei nem Tripath kann man schlecht von Klassikern reden... wen's interessiert kann mich ja anschreiben.

Der Link ist übrigens zu nem Händler, nicht zu nem Forum... in manchen Foren ist das nicht erwünscht.
Gruß

Oliver
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Offline Studerchen99

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Selbstgebaute Verstärker auf Chip-Basis (Tripath & Gainclone)
« Antwort #5 am: Dienstag, 13.Juli.2010 | 21:06:27 Uhr »
Hallo,

@ Oliver
Den LM3886 zu hören war zwar Gut, aber wie du schon sagst, der klingt ziemlich Hart.
Kalt, schnell und Trocken. Und ziemlich zurückhaltend.

Allerdings erstklassiges Selbstbau-Projekt, wobei man die eigentlichen Platinen ja schon Komplett Fertig (Bestückt und verlötet) bestellen kann.
Das A und O ist dann die weitere Verkabelung bzw. die Auswahl des Gehäuses.
Aber das haste ja 1a gelöst, sieht Gut aus !  :_good_:

Ich hatte später die 3-Chip-pro-Kanal Variante des LM3886 und muss sagen die Leistung war schon beeindruckend.
Jedoch kahm dann ein 2x40 Watt Röhrenverstärker der hier alles gegen die Wand spielte und zu guter letzt werkelt nun ein wunderschöner Akai AM 95. raucher01
Bedarf an neuen Verstärkern ist bei mir also erstmal nicht vorhanden, doch die Neugier bleibt wie so ein Tripath klingt, besonders mit Röhren Vorstufe.


@ Jürgen
nö nö nö, ist eigentlich nicht nötig.


So, Off-Topic ENDE.

Grüße,
Frank
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Offline Jürgen Heiliger

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« Antwort #6 am: Dienstag, 13.Juli.2010 | 21:07:23 Uhr »
Jungs, wir haben doch auch ne Selbstbau Ecke. :Zwinker:
Gruß
Jürgen

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« Antwort #7 am: Dienstag, 13.Juli.2010 | 21:22:02 Uhr »
Hmmmm  .,a015... wäre evtl. ne Lösung  :_good_:
Hoffe du kriegst das hier säuberlich wieder heraus seziert...

Es gibt zwar fertige Platinen, die aber meist miserabelst bestückt sind und diverser Änderungen bedürfen.
Mein erster Prototyp ist gerade in Mache... ich werde versuchen, das Non Plus Ultra aus dem Chip zu kitzeln.
Schaltpläne habe ich schon gemacht, momentan warte ich noch auf eine geeignete Leiterplatte, dann kann's los gehen.
Habe hier zwar schon einige Boliden stehen, die zu 60% mit selektierten hochwertigen Bauteilen ausgestattet sind,
leider sind aber bei vorgefertigten Platinenlayout nicht alle Wünsche realisierbar... deswegen nun der erste "Wunschverstärker".

Anbei mal ein paar Bilder eines modifizierten TA2020 auf Fertigplatine mit selektierten Bauteilen, Beipässen und Röhrenvorverstärker...
Auf so einer Platine sind leider die Ausbaumöglichkeiten vom Platz her beschränkt und teileweise durch SMDs verbaut.
Gruß

Oliver
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Offline Jürgen Heiliger

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« Antwort #8 am: Dienstag, 13.Juli.2010 | 21:27:37 Uhr »
Jungs, mach ich Euch nachher.... kein Thema, sind nur paar Mouseklicks...

Überlegt Euch nur mal ne neue Überschrift.
Gruß
Jürgen

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Offline entenschreck

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Selbstgebaute Verstärker auf Chip-Basis (Tripath & Gainclone)
« Antwort #9 am: Dienstag, 13.Juli.2010 | 21:53:05 Uhr »
Wie wäre es mit: T-Amp (Tripath) Selbstbauverstärker ?
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Offline Studerchen99

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Selbstgebaute Verstärker auf Chip-Basis (Tripath & Gainclone)
« Antwort #10 am: Dienstag, 13.Juli.2010 | 22:05:44 Uhr »
Wie wäre es mit: T-Amp (Tripath) Selbstbauverstärker ?

Oder aber "Selbstgebaute Verstärker auf Chip-Basis (Tripath & Gainclone)"

Dann würde ich mich mit einklinken und Info´s (und alles weitere) zum Gainclone schreiben, welcher ja hier im Forum (soweit ich das gelesen habe)
noch nicht behandelt wurde. Beides sind Interessante Projekte, besonders weil es wunderbar Einfach nachzubauen ist.
Fotos würden dann natürlich auch Folgen.

Vielleicht könnte man die Beiträge hier etwas umschreiben damit es besser in den neuen Beitrag passt.
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Offline carawu

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Re: Selbstgebaute Verstärker auf Chip-Basis (Tripath & Gainclone)
« Antwort #11 am: Dienstag, 13.Juli.2010 | 22:25:12 Uhr »
Also,

sog. Gainclone sind klassische Class AB-Verstärker auf Chipbasis. Empfehlenswert sind m.E. LM1875/LM3875 und ggf. wenn man die Leistung braucht auch noch der LM3886.

Wirkungsgrad bis >90%. Dies gilt auch für Schaltverstärker auf Tripath-Basis. Da wird nicht digital verstärkt.

Was besser in die eigene Kette passt, ist eine ganz andere Geschichte.

LG Carsten
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Es gibt Menschen und Foren, die man einfach meiden sollte, bis sie in sich selbst zusammenfallen, verpuffen und keiner sie vermisst.

Offline Studerchen99

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Re: Selbstgebaute Verstärker auf Chip-Basis (Tripath & Gainclone)
« Antwort #12 am: Mittwoch, 14.Juli.2010 | 08:28:27 Uhr »
Hallo,

der Name Gainclone wurde vom Original abgeleitet. Der "Urvater" ist ein Gerät der Firma 47 Laboratory. Das Model 4706 Gaincard wurde mit diesem neuartigen
Chip ausgestattet. Daher der Name Gaincard / Gainclone.

Außerdem wurde von einigen anderen Herstellern dieser Chip in Hochwertige Verstärker verbaut, wie z.B. Jeff Rowland.

Da das Schaltungsprinzip und der Aufbau sehr einfach und mit wenigen weiteren Bauteilen zu realisieren ist, tauchten unzählige nachbauten im Netz auf.

Einige andere sahen darin eine Möglichkeit Geld zu verdienen und entwickelten Platinen die entweder als Bausatz oder schon Fertig bestückt und verlötet
bestellt werden können.

Die ganz sparsamen Löten die Bauteile direkt an den Chip.



Hier erstmal ein paar Links:

http://www.national.com/mpf/LM/LM3886.html#Overview - Die Seite des Chipherstellers
http://www.shine7.com/audio/jeff.htm - Jeff Rowland LM3886 power amplifier
http://www.shine7.com/audio/bpa300.htm - Nachbau mit 3 Chip´s pro Kanal
http://diyaudioprojects.com/Chip/LM3886_CA/LM3886_CA.htm - Die "Schaltpläne" mit einem Nachbau
http://dogbreath.de/Chipamps/GainCardCopy/GainCardCopy.html - Bauteile direkt an den Chip gelötet

Grüße,
Frank
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Offline entenschreck

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Re: Selbstgebaute Verstärker auf Chip-Basis (Tripath & Gainclone)
« Antwort #13 am: Sonntag, 18.Juli.2010 | 23:58:39 Uhr »
Hier mal eine kleine Orientierungshilfe aus meinen Tripatherfahrungen.
Die folgenden Beschreibungen stammen aus meinem subjektiven Hörempfinden
und gelten lediglich als grober Leitfaden, welches abhängig von Aufbau und der
verwendten Verstärkerbauteile ist (verwendete Puffer, Spulen etc.).

TA2024 (2x15W) der Detailverliebte:
Der kleinste und schwächste Chip in der Familie ist gleichzeitig auch der Feinsinnigste.
Schön arbeitet er einzelne Details aus der Musik, bietet aber wenig Fundament und Bass.
Durch einen Röhrenbuffer kann die Bühne und das Bassfundament entsprechend verbessert werden.
Die Bühne wirkt ansonsten ein wenig blass und wenig opulent, genial bei instrumentalen Stücken (Jazz etc.)
Weniger geeignet für große Orchester oder Pop- und Rockmusik, da fehlt ihm einfach das Fundament.
Empfehlung für kleine BB und Hörner (88dB+) ideal für High-End Kopfhörer (z.B. K1000)

TA2020 (2x20W) der Gefühlvolle:
Nicht ganz so detailverliebt wie sein kleiner Bruder, dennoch feinsinnig und gefühlvoll.
Sehr warme, opulente Abbildung mit schöner, weit gestaffelter Bühne und knackigem Bass.
Aus meiner Sicht der audiophilste Tripath, der sehr schmeichelnd und gefühlvoll abbildet.
Dieser Chip fühlt sich in allen Lagen und Musikarten wohl und ermöglicht stundenlanges hören
ohne Ermüdung oder nervigen Attacken. Durch einen Röhrenbuffer wird es ziemlich schwer,
den Chip von einem Röhrenvollverstärker klanglich zu unterscheiden. Dabei geht er dank des
guten Wirkungsgrades genauso kraftvoll und noch dynamischer zur Sache, wie eine echte Röhre.
Empfehlung für Mehrwegsysteme mit gutem Wirkungsgrad (88dB+), Breitbänderkonzepte und Hörner.

TA2021 (2x25W) der kuschelweiche Biber:
Ist mir persönlich ein Tick zu flauschig und wenig detailverliebt.
Erscheint meines Erachtens ein wenig zu weich gebügelt... nennen wir ihn mal Nuschelchip...   ;0001
Für echtes Röhrenfeeling fehlt hier einfach die präzise Abbildung. Deswegen gehe ich auch nicht weiters darauf ein.
Schließlich gibt es ja noch den Kraftprotz....

TA2022 (2x90W) der Dynamische:
Geht sehr knackig zu Werke, bildet sehr präzise und detailverliebt ab.
Man merkt anhand der Leistungsdaten, wo er aufspielt kracht es im Gebälk!
Die Dynamik dieses Chip ist aber nicht nur aufgrund der Leistung die Beste, sie spornt selbst
träge Lautsprecher zu Höchstleistungen an. Dies befähigt den Chip, mit jeder Box unabhängig vom
Wirkungsgrad ein tolles Spiel zu treiben, gibt ihm aber eine gewisse Kühle und Analytik in der Abbildung.
Bei empfindlichen Lautsprechern kann dies also schnell zu Attacken führen, die nicht unbedingt nervig,
aber etwas kühl und lieblos klingen. Ein Paukenschlag in einem Orchester vertreibt dann sogar meine Katze!  :__y_e_s:
Die Bühne bildet er sauber und präzise, aber wenig tief gestaffelt ab. Ein Röhrenbuffer (Electro Harmonix oder JJ)
hilft da wahre Wunder! Zum einem wird die Bühne wesentlich opulenter und tiefer gestaffelt, zum anderen
tut ihm ein wenig Dynamikverlust ganz gut und die Ganze Sache klingt etwas weicher und runder.
So gepaart hat er absoluten audiophilen Anspruch... tolle Bühne, präzise Abbildung und realistische Darstellung.
Neben dem TA2020 sorgt dieser Chip für den meisten Gänsehautfaktor  :_good_:


Übrigens steht meine erste Eigenentwicklung (mit TA2020) kurz vor ihrer Fertigstellung (warte noch auf Bauteile)
Sollte das Projekt nicht in Rauch aufgehen, werde ich darüber berichten und die Pläne veröffentlichen.
Soweit ich aus diversen Foren ersehen kann, hat noch niemand einen Tripathamp selbst aufgebaut.
Ziel ist es durch den Einsatz hochwertiger und klangneutraler Bausteine den wahren Tripathklang dem Chip zu entlocken.
Schöne Grüße

Oliver

Nachwort zu meiner Perserkatze: Sie ist genauso Musikverrückt wie ich. Wenn man sie sucht, muss man nur Musik andrehen...  .,35


« Letzte Änderung: Montag, 19.Juli.2010 | 00:08:04 Uhr von entenschreck »
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Re: Selbstgebaute Verstärker auf Chip-Basis (Tripath & Gainclone)
« Antwort #14 am: Samstag, 07.August.2010 | 14:16:45 Uhr »
Hallo Oliver,
Deine klangliche Charakterisierung des TA2020 kann ich voll bestätigen.
Hatte mir letztes Jahr ein Fertiggerät für ca. 40 Euro von ArjenHelder in China besorgt und bin top zufrieden.
Auch eine danach bestellte Fertigplatine funktioniert einwandfrei und wird den Verstärkerteil in einem Rotel 935BX MKII ersetzen.
Grüsse
Günter

Offline entenschreck

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Re: Selbstgebaute Verstärker auf Chip-Basis (Tripath & Gainclone)
« Antwort #15 am: Sonntag, 22.August.2010 | 01:06:22 Uhr »
Hallo Günter,

schön das dir Helder gefällt... aber aus der Platine kann man so viel mehr machen!
Tolle Platine, tolles Layout aber mäßige Bauteile. Ich habe schon zig Helder Platinen modifiziert,
immer mit demselben Ergebnis: Mahr Dynamik, sensiblere Auflösung und mehr Bassfundament!
Wenn du Lust hast kann ich dir ein paar Tipps für Modifikationen geben...
Gruß

Oliver
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Offline entenschreck

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Re: Selbstgebaute Verstärker auf Chip-Basis (Tripath & Gainclone)
« Antwort #16 am: Sonntag, 22.August.2010 | 18:21:08 Uhr »
Mein Selbstbau ist nun fertig gebruzzelt...
Der erste Trockenlauf an Spannung war positiv   :_yahoo_:
Ich habe ein sauberes Ausgangspotential und die Spannungen im System passen.
Das lässt hoffen, denn die Arbeit war enorm...
Hier ein paar Pics:




Hey warum kann ich eigentlich keine Beiträge im nachhinein bearbeiten?  :_thumbdown_:
So musste ich nun ne neue Antwort erstellen...
Gruß

Oliver
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Offline jan.s

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Re: Selbstgebaute Verstärker auf Chip-Basis (Tripath & Gainclone)
« Antwort #17 am: Sonntag, 22.August.2010 | 18:29:43 Uhr »
Hallo Oliver,
das mit der neuen Antwort hat schon seine Richtigkeit :)
1. Kostet sone Antwort nichts extra  raucher01
2. Werden Leute wie ich, die den Thread aboniert haben, per Mail benachrichtigt wenn neue Beiträge angehängt werden.

Ich bin auf jeden Fall mal gespannt auf einen Hörbericht :_good_:
Gruss
jan


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Offline entenschreck

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Re: Selbstgebaute Verstärker auf Chip-Basis (Tripath & Gainclone)
« Antwort #18 am: Montag, 23.August.2010 | 23:30:37 Uhr »
Mit deiner Argumentation mit den abonierten Beiträgen macht das durchaus Sinn   :__y_e_s:

Allerdings weiß ich noch nicht ganz, wie ich ihn einsetzen soll?
Zum einen bin ich mir noch über das Gehäuse unschlüssig, zum anderen ob
ich ihn als reine Endstufe mit Vorverstärker oder mit Poti einsetzen soll?  .,a015
Klangneutraler wäre die Potiversion, reizen würde mich aber die Kombi mit BB PGA2311.
Das hängt damit zusammen, dass ich am Marantz CD85 keine fernbedienbare Lautstärkeeinheit habe.
(großer Vorteil vom 6000er... da musste ich nicht jedes mal wieder von meinem Sessel aufstehen).
Vielleicht schuster ich als erstes mal für die Trockenläufe eine Kombi ohne Gehäuse mit Poti (Versuchsaufbau).
Gruß

Oliver
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Offline jan.s

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Re: Selbstgebaute Verstärker auf Chip-Basis (Tripath & Gainclone)
« Antwort #19 am: Montag, 23.August.2010 | 23:33:35 Uhr »
Hallo Oliver
bin auf nen Bericht gespannt  :__y_e_s:
Gruss
jan


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Re: Selbstgebaute Verstärker auf Chip-Basis (Tripath & Gainclone)
« Antwort #20 am: Dienstag, 07.September.2010 | 18:47:47 Uhr »
Hier mal vorerst etwas anderes... (mein Selbstbau will leider noch nicht so wie ich)  .,35

Habe mir noch ne fernbedienbare Vorstufe für die Tripaths gebastelt.
Wie bereits erwähnt bin ich zu faul jedes Mal zum Poti zu laufen, wenn ich die Lautstärke einstellen möchte.
Also habe ich nach etwas klangneutralem für genau diesen Zweck gesucht.
Heraus kam eine Vorstufe mit BB PGA2311, wie sie in ebay angeboten wird.
Natürlich (wie soll's auch anders sein) wurde auch hier wieder modifiziert... (Nichicon, Panasonic etc.)
Und wie es der Teufel will, kaum habe ich meine fertig und bin zufrieden, bringt der Chinese meines Vetrauens
eine neue, deutlich verbesserte Version zu Vorschein! Ich glaube, das Schlitzohr macht das extra...  :wallbash
(Falls also jemand nach so etwas sucht... mein Zweiter ist bereits im Anmarsch und der Gezeigte steht zum Verkauf, bitte PN).
Der Baustein ist meine Empfehlung, wenn jemand einen Baustein sucht, der sich kaum auf den Klang auswirkt, sondern einfach nur regelt.
Gruß

Oliver
 
« Letzte Änderung: Dienstag, 07.September.2010 | 18:57:20 Uhr von entenschreck »
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Re: Selbstgebaute Verstärker auf Chip-Basis (Tripath & Gainclone)
« Antwort #21 am: Dienstag, 07.September.2010 | 20:34:27 Uhr »
Hallo Oliver,
2 Sachen sind wirklich schade:
1. bin ich grade zu klamm um irgendwas im Hifi-bereich zu kaufen.
2. wohne ich nicht mehr in Unterankenreute, sondern in Emden und dadurch wird Probehören deiner Teile praktisch unmöglich.

Weitermachen :_good_:
Gruss
jan


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Re: Selbstgebaute Verstärker auf Chip-Basis (Tripath & Gainclone)
« Antwort #22 am: Mittwoch, 08.September.2010 | 07:04:45 Uhr »
Unterankenreute...  :_rofl_:

Und wie macht sich so ein Oberschwabe im hohen Norden?
Wenn du mal wieder auf Besuch bist, kannst ja mal bei uns in Mochenwangen vorbei schauen  :-handshake:
Gruß

Oliver
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Re: Selbstgebaute Verstärker auf Chip-Basis (Tripath & Gainclone)
« Antwort #23 am: Mittwoch, 08.September.2010 | 11:06:11 Uhr »
Hallo
ich bin ja in Bremen geboren und habe deshalb auch keine Probleme hier im Norden. ;D
Immerhin verstehe ich die meisten Schwaben.
In Mochenwangen war ich auch oft. (Habe damals Neumöbellieferungen für den MAM-Möbelladen gemacht)

Und nun mal zurück zum Thema  .,111
Gruss
jan


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Re: Selbstgebaute Verstärker auf Chip-Basis (Tripath & Gainclone)
« Antwort #24 am: Samstag, 15.Januar.2011 | 10:00:32 Uhr »
Hallo Jungs,

mal wieder etwas zum Thema...

Ich habe mir neulich mal die neuen TK2050 Monoblöcke von Helder geleistet.
Nachdem nun in unzähligen Foren weltweit so ein kleiner TK2050 Hype zu sprüen ist,
wollte ich natürlich dem Chip mal auf die Pelle rücken, ob er tatsächlich hält was so allgemein versprochen wird.
Der Aufbau wurde mit integriertem Vorverstärker PGA2311 und drei Eingängen gewählt, quasi als fernbedienbarer Vollverstärker.

Zugegeben der Versuchsaufbau war etwas komisch anzusehen, aber was zu hören war, spottete jeglicher Beschreibung.
Dieses Monster löst tatsächlich so gut auf wie ein TA2024 und an Power mangelt es gewiss nicht. Bühne, Dynamik, Auflösung und Bass vom Feinsten!
Die Mischung mit dem PGA scheint wie geschaffen... ich muss weder einen Vorwiderstand einbauen noch ist der Pegel zu wenig.
Meine Ohren fangen bei -10dB das klingeln an, 0dB ist mörderisch laut. Einsteigen tut er bei -46dB, was einer angenehmen Besäuselung entspricht.
Mit einer schönen Front wird er das, was ich als perfekt definieren würde. Die Anordnung und Wahl der Materialien sorgten dafür, das schon beim
Testlauf nicht der leiseste Brummton oder ähnliches zu vernehmen war... totenstille, selbst wenn die Endstufen ohne Signal hoch gefahren werden.  :_yahoo_:
Alles in allem bin ich überglücklich, dass ich mich so entschieden habe und der Verstärker nun nach dem zweiten Versuch läuft...

Den ersten Versuch musste ich abrechen, da eine Stufe nicht funktionierte... also nochmal abgeschraubt und alle Lötstellen nochmals durch kontaktiert.
Die miese Qualität des Boards von Helder ist eigentlich der einzige Wehrmutstropfen. Die entscheideneden Stellen habe ich getuned und nochmal
extra starke Masseschleifen gezogen. Was Helder da geplottet hat, geht mal gar nicht... stümperhafte Arbeit auf schlechtem Material (und eigentlich viel zu teuer!).  :0keule
Aber der Klang macht doch alle Arbeit und Ärger wieder wett... ich bin echt angetan von den TK2050 Stufen...
Aber seht selbst...

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Re: Selbstgebaute Verstärker auf Chip-Basis (Tripath & Gainclone)
« Antwort #25 am: Samstag, 15.Januar.2011 | 11:53:24 Uhr »
Hallo
sehr schöner Bericht  :_good_:
Da juckt es mir wirklich in den Fingern.

Grade die Fernbedienbarkeit reizt mich enorm. Das ist der grösste Nachteil der alten Receiver. Kaum will man mal ein anderes Gerät verwenden oder die Quelle wechseln, muss man sich aus dem Sessel quälen.  .,111 Dabei bin ich doch so gerne träge  :grinser:
Gruss
jan


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Re: Selbstgebaute Verstärker auf Chip-Basis (Tripath & Gainclone)
« Antwort #26 am: Samstag, 15.Januar.2011 | 20:55:58 Uhr »
Hallo Oliver,
im Grunde ist es bei mir schon beschlossene Sache: Ich will auch son Teil. Natürlich möchte ich das auch selber bauen. (Evtl. ein paar mehr Eingänge, damit ich damit nen ganzen Stapel Quellen befeuern kann. Aber nur optional)
Was wäre denn da die richtige Wahl?

Als Wandler kommen da mein Ripol-Sub (mit der SAM-2 eingeschleift zwischen Vor-  und Endstufe) und meine Picolino-Breitband-Hörnchen zum Einsatz. Kannst du mir Schaltpläne oder Layouts zukommen lassen?
Gruss
jan


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Re: Selbstgebaute Verstärker auf Chip-Basis (Tripath & Gainclone)
« Antwort #27 am: Samstag, 15.Januar.2011 | 21:32:14 Uhr »
Was fürn Teil??

Meinst du nun den Vorverstärker oder den kompletten Amp?
Als Vorverstärker kann ich dir nen heißen und einigermaßen günstigen Tipp zum selbst bauen abgegeben:

www.picplayer.de

Stefan hat einen genialen und programmierbaren PreAmp ins Leben gerufen, basierend auf dem PGA2311

Falls du mit den TK2050 von Helder liebäugelst, hier die Schaltpläne zu seinem Amp...

http://www.data.helderhifi.com/TK2050_info_file%20.pdf

Kauft man die Sachen bei Helder und baut denselben Amp, wie ich nun gebaut habe, muss man mit ca. 500€ Materialkosten rechnen!

Für die Picolino reicht aber völlig ein TA2020 auf ner ordentlichen Platine... zum durchschleifen sowieso.
Ich befeuer damit ab und an meine CerAl 4.2 auch durchgeschleift durch ein Detonation DT80 an einem Alcone 8S.
Ich habe noch welche von den anerkannt besten TA2020 Platinen die man momentan bekommen kann: MEINE!  :flööt:
Sowohl Helder als auch einen HLLY oder Trends-Amps spielt diese Platine locker in Grund und Boden... mehrfach bestätigt.
Vorteil... die kannst du mit einem einfachen 12V (50VA reicht) Ringkerntrafo, wie sie bei Lichtleisten verwendet werden, befeuern.
Ein Powerboard mit Gleichrichter kann man auch als freie Verdrahtung gestalten und benötigt nicht einmal ein Platine.
Bei dem Pre-Amp Board von Stefan ist bereits eine Netzteillösung mit dabei... also alles kein Hexenwerk.
Gesamtkosten dürften sich hier inkl. Preamp ohne Gehäuse auf ca. 200 € belaufen, klingen tut's aber vierstellig, das glaub mal  :__y_e_s:
Gruß

Oliver
« Letzte Änderung: Samstag, 15.Januar.2011 | 21:35:57 Uhr von entenschreck »
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Re: Selbstgebaute Verstärker auf Chip-Basis (Tripath & Gainclone)
« Antwort #28 am: Samstag, 15.Januar.2011 | 22:17:44 Uhr »
Hallo Oliver,

ich habe jetzt nicht alles verstanden, weil der Thread wohl irgendwie aufgeteilt wurde und ich somit die Übersicht komplett verloren habe. Das einzige was ich hier als Tenor heraus gefunden habe, ist dass Du wohl versucht hast Deinen CD-Player zu "tunen". Das macht man nach meinem Verständnis nur dann, wenn man weiß, dass sich 1. diese Arbeit und die Kosten auch wirklich lohnen, 2. dass man weiß, dass dies auch mit dem eigenen Player überhaupt machbar ist.

Das Ganze macht aber faktisch auch erst dann wirklich einen Sinn, wenn man am Ende nicht nur einen aufgearbeiteten CD-Player hat, sondern auch eine "Restanlage" die dann auch in der Lage ist, diese Verbesserungen auch hörbar zu machen.

Was ich bei der ganzen Sache hier noch nicht heraus gefunden habe ist die Frage: Was hast Du denn für eine Anlage, die eben die oben beschriebenen Aktionen auch mit positivem Ergebnis zu Tage fördert? Ich meine damit, dass es ja auch nur dann einen Sinn macht, wenn die folgende Anlage das auch umsetzen kann, was Du in den Player an Aktionen mit und ohne Erfolg investiert hast.

Natürlich finde ich es persönlich immer klasse, wenn jemand mit möglichst einfachen Mitteln möglichst viel aus seine Geräten raus holt. Im Bereich der digitalen Elektronik kann ich leider auch nicht mitreden, aber ziehe meinen Hut vor denen, die das können und in so einem Fall auch umsetzen. Mein Hauptaugenmerk liegt auf der guten alten analogen Elektronik, da aber überwiegend auf der Leistungselektronik, will sagen: Endstufen und der Aufbau.

Klausi
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Re: Selbstgebaute Verstärker auf Chip-Basis (Tripath & Gainclone)
« Antwort #29 am: Samstag, 15.Januar.2011 | 23:07:25 Uhr »
Hallo Klausi,

die Tunerei macht meiner Ansicht nach Sinn, wenn man Original mit getuneter Version vergleichen kann.
Denn ob die Arbeit lohnt kann man zum einen nicht eindeutig vorher sagen, zum zweiten ist die Frage, ob die Maßnahme auch dem Ohr beliebt.
Meine CD-Player habe ich mittlerweile im Griff... auch den garstigen Marantz werde ich wieder auf Vordermann bringen.
Um zu wissen, ob es mit dem eigenen Player geht, habe ich mich auf eine sehr auserwählte Anzahl von Playern konzentriert.
Und zwar genau genommen die Verbindung Philips CDM Laufwerk und TDA1541 (S1) in Verbindung zu einem SAA7220.
Die Mechanismen zur Verbesserung sind immer diesselben, der Effekt auch. Interessant ist es über Stecksockel verschiedene Möglichkeiten zu testen.
Der Austausch aller Elkos lohnt meiner Ansicht bei so alten Geräten immer. Zum einen wegen der Alterung der Bauteile, zum anderen sind moderne Elkos
mittlerweile linearer und bieten einen geringeren ESR... in diesem Bereich hat sich seit 20 Jahren vom Material her viel getan.

Bei der Restanlage gebe ich dir insofern recht, dass man Verstärker und Lautsprecher schon so wählen sollte, dass sie kleinste Nuancen wieder spiegeln können.
Im Gegenteil zu dir nutze ich aber kein Manns-hohen Lautsprecherwände, sondern hochauflösende, recht analytische D'Apolito im Nahfeld (Hörabstand ca. 2- 2,5m)
Genau da kommen dann auch die Tripath Chips zu tragen... in Punkto Dynamik und Auflösung bilden sie eine eigenständige Klasse, die sich schwerlich vergleichen lässt.
Anbei mal ein Bild meiner aktuellen, kleinen aber feinen und bescheidenen Anlage... (bzw. ein Teil davon... genau genommen ca. 1/3, der Rest der Geräte steht im Regal)
Gruß

Oliver
« Letzte Änderung: Samstag, 15.Januar.2011 | 23:10:23 Uhr von entenschreck »
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Re: Selbstgebaute Verstärker auf Chip-Basis (Tripath & Gainclone)
« Antwort #30 am: Sonntag, 16.Januar.2011 | 00:04:45 Uhr »
Hallo Oliver,
scheinbar haben wir die gleichen Vorlieben was die Lautsprecher angeht. :)
D'appolito ist nach den Breitbändern auch mein Favourite, wobei bei deinen Boxen natürlich deutlich mehr Pegel möglich ist. Da haben meine Leisesprecher wirklich Grenzen  :__y_e_s:

Ich dachte an eine Vorstufe und eine kleine Endstufe, evtl. sogar alles in ein Gehäuse verbaut.
Deine Platinen sind schon bestückt oder kann man die noch auf die Schnelle kopieren?

Eigene Platinen kann ich zur Zeit noch praktisch für lau erstellen (leider nicht mehr lange). Bauteile muss ich natürlich kaufen, wie alle anderen auch. Freie Verdratung ist so eine Sache. Wenn es von den Leitungsquerschnitten geboten ist, mache ich sowas, aber sonst lieber als gedruckte Schaltung. Ne ordentliche Gleichrichtung sollte ich aber durchaus hinbekommen. Evtl. habe ich noch ein paar Trafos im Keller.
Werde mich mal durch deine Links wühlen. melde mich sicher noch mit weiteren Fragen  :drinks:
Gruss
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Re: Selbstgebaute Verstärker auf Chip-Basis (Tripath & Gainclone)
« Antwort #31 am: Sonntag, 16.Januar.2011 | 09:21:54 Uhr »
Moin,

meine Platinen kann ich auch unbestückt besorgen... dauert aber momentan ca. 6 Wochen wegen den chinesichen Feiertagen.
Gedruckte Schaltungspläne habe ich hier (also nur den Schaltplan, kein Platinenlayout), kannst du dir aber auch im Netz zusammen suchen.
Die Grundschaltung eines TA2020- Amp ist kein Geheimnis... ist sie doch auf dem technischen Datenblatt des Chips schon vorgegeben.
Ein paar schöne Beispiele findest auch hier:

http://ta2020.huuryuu.com/index_e.html

http://www.geocities.jp/ja4cam/englishdigitalamp.html

http://www1.hinocatv.ne.jp/hskw/tripath-ta2020.html

Das wäre nun mal eine ganze Menge Holz, womit du deinen Amp sicherlich ohne Probleme erstellen kannst...
Gruß

Oliver

P.S.: Wenn du tatsächlich in Erwägung ziehst, eine Platine zu layouten, dann lass es mich wissen!
Hätte da noch die eine oder andere Anregung bzw. Tipps, wie man richtige Highendplatinen machen könnte.
Würde dann sicherlich auch welche abnehmen...

« Letzte Änderung: Sonntag, 16.Januar.2011 | 10:53:00 Uhr von entenschreck »
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Re: Selbstgebaute Verstärker auf Chip-Basis (Tripath & Gainclone)
« Antwort #32 am: Sonntag, 16.Januar.2011 | 12:09:38 Uhr »
Hallo
ein Layout für den Verstärker zu erstellen, sollte ja nicht so das Problem sein. Ich bastel ja recht gerne mit Eagle rum und werde das mal in Angriff nehmen. Ich melde mich, wenn ich einen ersten Entwurf fertig habe.
Der Vorverstärker unter picplayer.de sieht sehr interessant aus. 8 Quellen sollten ja fürs erste mal reichen :)

Eigentlich habe ich keine Zeit für sowas, aber es juckt mich in den Fingern raucher01
Gruss
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Re: Selbstgebaute Verstärker auf Chip-Basis (Tripath & Gainclone)
« Antwort #33 am: Sonntag, 16.Januar.2011 | 19:41:04 Uhr »
Hallo
es wäre ja auch zu schön gewesen  :_tease: Eagle hat nur den 2022 in der Library. Der hat natürlich einen komplett andere Pinbelegung. Ich darf also erst mal ne eigene Library basteln.
Zum austesten habe ich heute mal ein kleines Vorverstärkermodul geordert. Mal sehen wie mir das gefällt :)
Damit kann ich dann auch die Endstufe testen wenn sie fertig ist und muss das nicht über einen meiner Receiver machen
Gruss
jan


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Re: Selbstgebaute Verstärker auf Chip-Basis (Tripath & Gainclone)
« Antwort #34 am: Donnerstag, 20.Januar.2011 | 22:21:54 Uhr »
Hallo
ich habe grade ein Netzteil für den Vorverstärker entworfen. Das hat mir so viel Spass gemacht, dass ich beschlossen habe, den Vorverstärker und auch die Endstufe(n) selber zu bauen.
Da das Ganze nicht ultra-mini werden muss, war ich auch beim Netzteil grosszügig mit dem Platz.

@Oliver
es ist zwar noch nicht ganz sicher, dass es "nur" ein TA2020 wird, aber ich bin gespannt auf deine Anregungen
Gruss
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Re: Selbstgebaute Verstärker auf Chip-Basis (Tripath & Gainclone)
« Antwort #35 am: Samstag, 22.Januar.2011 | 12:40:48 Uhr »
Hallo
beim Stöbern nach Endstufen bin ich auf das symasym-Projekt von Holger Barske gestossen. Klingt nach den Beschreibungen ja auch gut. Hat da jemand nen Vergleich zum Gainclone oder TK2050?

Also eins ist auf jeden Fall mal klar: Billig wird das am Ende nicht. Bin auch noch auf der Suche nach einem oder mehreren Gehäusen und allein dafür wird man ja kräftig zur Kasse gebeten
Gruss
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Re: Selbstgebaute Verstärker auf Chip-Basis (Tripath & Gainclone)
« Antwort #36 am: Samstag, 22.Januar.2011 | 22:20:52 Uhr »
Hallo
es geht langsam weiter und zwar in Richtung Symasym-Endstufen
Auch für die Endstufen ist das Layout des Netzteils fertig.
Ich habe das Layout grade "Onkel Dagobert" getauft  :grinser: Es hat ein wenig Ähnlichkeit mit ihm
« Letzte Änderung: Sonntag, 23.Januar.2011 | 00:25:48 Uhr von jan.s »
Gruss
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Re: Selbstgebaute Verstärker auf Chip-Basis (Tripath & Gainclone)
« Antwort #37 am: Montag, 24.Januar.2011 | 22:06:01 Uhr »
Hallo Jan,

Vergleichsmöglichkeiten habe/hatte ich zu keiner der hier angesprochenen Selbsbauten, ich kenne nur einige die sehr zufrieden mit den Symasym-Endstufen hören.
Gruß
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Re: Selbstgebaute Verstärker auf Chip-Basis (Tripath & Gainclone)
« Antwort #38 am: Montag, 24.Januar.2011 | 22:13:09 Uhr »
Habe leider auch keine Vegleichsmöglichkeit...
Wir können ja mal ein Hörtreffen einrichten um die kleinen "Biester" zu vergleichen  :drinks:

Sach ma Jan... da scheint ein Schlafender geweckt worden zu sein!  :flööt:

Meinen Respekt für die Eagle Zeichnungen... ich stehe mit dem Progi auf Kriegsfuss! Mag dann eher die einfache Variante wie Sprint Layout.
Aber so wankelmütig wie du gerade bist, musst du aufpassen, dass du am Schluß nicht noch eine Mikrowelle oder ne Waschmaschine baust.  ;0008
Es ist gerade ein wenig schwierig deinen Posts und Sprüngen zu folgen...
Gruß

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Re: Selbstgebaute Verstärker auf Chip-Basis (Tripath & Gainclone)
« Antwort #39 am: Dienstag, 25.Januar.2011 | 01:07:41 Uhr »
Hallo Oliver,
ja das kann ich verstehen. "Ein schlafender geweckt"  :grinser: könnte man so sagen. Darum ja auch erstmal diese Orientierungslosigkeit.
Heute wurden die Filme für die Symasym-Endstufen gedruckt. Werden morgen oder am Mittwoch wohl geätzt. Die meisten Teile kommen von Reichelt und werden auch morgen (also nach dem Aufstehen  :smile ) geliefert. Trafos und die fehlenden Teile werde ich bei RS-online bestellen, aber da kommt evtl. noch was anderes dazu und deshalb warte ich da noch bis Mittwoch.
Als Vorverstärker gibts fürs Erste mal einen Bausatz aus der Bucht. Längerfristig wird es da aber auch was eigenes geben. Leider war Stefan von picplayer.de nicht bereit mir die Eagle-Quellen zu überlassen und ich muss das Rad deshalb nochmal erfinden. ;0006
Ebenfalls bestellt ist ein fertiger TA2020 (für den finde ich auch noch nen Platz bei mir  :grinser: )

Es kann durchaus sein, dass ich bei den Arbeiten noch unterbrochen werde. Evtl. muss ich noch ein Spezialnetzteil entwickeln und davon ne Kleinserie produzieren. Das macht zwar nur bedingt Spass, aber es finanziert nebenbei den anderen Kram.

Eagle ist grausam. Wenn nicht regelmässig damit arbeitet, treibt einen das Programm zur Verzweiflung. Ich habe zum Glück ein paar Leute an der Hand, die mir immer wieder Tips geben. Einer von denen baut grade einen fernbedienbaren Quellenumschalter mit Display. Er verwendet aber keinen Pic sondern nen anderen Baustein. Ich muss ihn mal nach Details fragen.

Eigentlich ist das Teil von picplayer in etwa das was ich suche. Aber wenn ich seine Platinen kaufen muss, kann ich mir das Ding besser gleich komplett kaufen. Ich würde ja gerne den Pic bei ihm kaufen und die Platinen selber Layouten oder wenigstens überarbeiten. (Beim Symasym habe ich auch ein paar Details geändert) Aber er scheint wohl ANgst zu haben, dass ihm jemand Konkurrenz macht. ;ich? Naja, mal sehen wie ich da verfahren werde. Erstmal bau ich die Endstufen und dann gehts weiter
Gruss
jan


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