Autor Thema: DENON POA-4400A  (Gelesen 40 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline Calvero1960

  • HiFi-Enthusiast
  • HiFi-Jüngling
  • **
  • Beiträge: 40
  • Geschlecht: Männlich
DENON POA-4400A
« am: Sonntag, 16.Juli.2017 | 12:44:35 Uhr »
Hallo an alle Mitleser und hilfsbereiten Forumsteilnehmer hier!

Habe mir in der Bucht ein angeblich technisch einwandfreies Paar Denon POA-4400A „eingetreten“.
Wie ihr richtig vermutet, blieb es beim „angeblich“ …     ;0006

Hier nun eine Beschreibung der Defekte, deren es derer zwei - beide am von mir so bezeichneten Monoblock „A“ - gibt:

1. Während der Lautsprecherausgang A beim entsprechenden Zuschalten stumm bleibt und auch die dazugehörige LED nicht aufleuchtet, ist am Lautsprecherausgang B, bei gleichzeitigem Aufleuchten der dazugehörigen LED, das verstärkte Signal zu hören.

2. Leider ist dieses derart verstärkte Signal mit einer deutlich zu vernehmenden Brummkomponente begleitet.

Mir ist klar, dass ein Recapping wohl unausweichlich bleiben wird, um Fehler 2 zu beseitigen [Idealerweise dann aber gleich bei beiden Monoblöcken durchführen lassen]. Ob damit Fehler 2 beseitigt werden kann? Oder muss der Gleichrichter ebenfalls ersetzt werden?

Hinsichtlich Fehler 1 vermute ich, dass dieser im Bereich „LED- und Relaistreiber“ zu suchen sein wird (wenn ich das Schaltbild des Service-Manuals, welches ich von der sehr hilfreichen Webseite „hifi engine“ bezogen habe, richtig gelesen habe).
Sehen das die geschätzten Experten hier genau so?    .,a015
Mit welchen Kosten muss ich da beiläufig rechnen, wenn dies von einer Service-Werkstätte erledigt wird? Den für Österreich erforderlichen Zuschlag muss ich dann sicherlich noch hinzurechnen (mir ist bewusst, dass ich das in einem deutschen Forum erfrage).

Vielen Dank an alle, die mir mit Rat zu Hilfe eilen!

Liebe Grüße
Andi (aus Wien)

P.S.
Alle, die sich fragen, was ich mit den Denons vorhabe, denen will ich die Antwort nicht vorenthalten.Die sollen einen selbst entwickelten und noch zu bauenden Subwoofer für mein ebenfalls in Entwicklung und Bau befindlichen Cinema-System - im besten Sinn des Wortes - betreiben
Dieses besteht derzeit aus einem Denon DBT-3313UD und einem Denon AVR-3313. An letzterem sollen sowohl die Surround-Lautsprecher wie auch an den beiden Subwoofer-Pre Out's die beiden Denon Monoblöcke angeschlossen werden. Leider war ich mit der Suche nach einer gleichwertigen Stereo-Endstufe nicht erfolgreich.    :_sorry:
"Das Leben will nichts als gelebt sein. Es fragt nicht nach einem Sinn oder Zweck. Genau so, wie eine Rose nur blühen möchte und nichts sein als eine Rose. Und ein Fels sich damit bescheidet, ein Fels zu sein." (Limelight - Rampenlicht, 1952)
http://de.wikipedia.org/wiki/Rampenlicht_(Film)

Offline dcmaster

  • HiFi-Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 927
  • Geschlecht: Männlich
  • Klassiker haben nur eine Konkurrenz: Klassiker
    • DIE Infinity Klassiker Seite in deutsch
Re: DENON POA-4400A
« Antwort #1 am: Sonntag, 16.Juli.2017 | 13:14:12 Uhr »
Hallo Andi,

zu 1. Das hört sich nach Kontaktproblemen mit dem "Schalter A" oder dem zugeordneten Relais für die Gruppe A an. Hier würde ich sowohl den Schalter selbst, als auch das Relais mal genauer unter die Lupe nehmen. Evt. sind es aber auch die Leitungen zu und vom Schalter A.

zu 2. Dafür kann es mehrere Gründe geben. Das muss nicht zwangsweise zu Fehlern im Netzteil mit den Elkos und / oder dem Gleichrichter führen. Das Brummen kann ja auch von einer Brummschleife her rühren. Ziehe mal die Signalleitung an der Endstufe ab und überlasse diese sich selbst, als ganz ohne Signal von aussen. Wenn es dabei nicht mehr brummt, hast Du mit Sicherheit in Deiner Kette, die komplett verbunden ist einen Empfänger, der sowohl mit der Antenne / Schüssel, als auch mit der Anlage per Signalkabel verbunden ist. Wenn dann auch nur ein einziges Gerät mit der Erde (Schukostecker) verbunden ist, hast Du eine Brummschleife und das hört mann deutlich.

Abhilfe schafft ein so genanntes Mantelstromfilter in der Antennenleitung und das Brummen ist Geschichte. Wenn es dann immer noch brummt, sind die Elkos und Gleichrichter in der jeweiligen Endstufe dran. Ein "Recapping" ist eher die letzte Wahl, da die Elkos nicht immer der Grund für das Brummen sind. Mach mal die Deckel auf und schaue nach optischen "Auffälligkeiten" im Inneren der Kiste. Ist irgendwas verkokelt, riecht es etwas nach "verbrannt"? Dann wirdsa komplexer und der Weg zur Fachwerkstatt ist die nächste Aktion.

Wenn Du aber erst mal die oben genannten Aktionen selbst durchführen kannst, sehe ich da keine oder nur sehr geringe Kosten auf Dich zu kommen. Zeige mal ein Paar Bilder vom Innenleben. Das könnte uns evt. auch weiter helfen, Dir zu helfen.

Klausi
Wer Musik mag, sollte sie nicht nur hören sondern besser noch genießen - und ich genieße sie sehr.

Die aufrichtigste Form der Anerkennung ist - Neid