Autor Thema: sehr kleine Oszilloskope  (Gelesen 2241 mal)

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Offline wellenkino

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sehr kleine Oszilloskope
« am: Montag, 11.August.2014 | 18:22:24 Uhr »
Hier stell ich euch sehr kleine Oszilloskope vor, die 200 Serie von Tektronix.
Diese Geräte haben neben dem Netz auch Akkubetrieb  :__y_e_s:

Tek212: Stereogerät, 2 Kanäle a 500kHz
Tek213: Ein Kanal + sehr genaues Multimeter
Tek221: Ein Kanal, 5MHz

lG Martin



Offline wellenkino

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Re: sehr kleine Oszilloskope
« Antwort #1 am: Montag, 11.August.2014 | 18:31:25 Uhr »
der Tek 323  (SONY-Tektronix, Tokyo, jp)

323 ist ein echter Classic Tek, er hat noch das Metall-Druckgußgehäuse unter der Blechschale.
Dieser kleine wurde bereits 1967 gebaut. Er hat eine Bandbreite von 5MHz und internen Akkupack + Netzteil.
Es gibt 67 Halbleiter die zusammen mit der geheizten Bildröhre nur 1,6W verbrauchen, damit gehört der kleine auch heute noch zu den sparsamsten Oszilloskopen überhaupt. Die max. Empfindlichkeit von 1mV/div reicht auch für Mikrofone und Tonabnehmer.
Das Gerät hat alle Transistoren gesockelt und ist sehr hochwertig aufgebaut. Der Neupreis war mit 995 us$ unangenehm hoch, 323 war ein kleiner Mess-Luxus.  Die heutigen Buchtpreise für einen 323 (meist defekt und ausgelaufene Akkus) ist fast immer dreistellig. Er ist bei den Teksammlern sehr begehrt; aufgrund des hohen Preises den er hatte ist er recht selten.



lG Martin

Offline wellenkino

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Re: sehr kleine Oszilloskope
« Antwort #2 am: Montag, 11.August.2014 | 18:37:55 Uhr »
Tek 305 DMM

etwas größer aber immernoch sehr handlich ist der Sony-Tek 305DMM.

Er ist ein zweikanaliges Einstrahl mit einer Bandbreite von mind. 5MHz, zusätzlich verfügt er über ein galvanisch getrenntes erdfreies Multimeter mit autorange und LED Ziffern. Er hat neben seinem Netzteil auch einen kräftigen Akkusatz an Bord, kann somit völlig unabhängig arbeiten.
305DMM war ebenfalls unangenehm teuer.





lG Martin

« Letzte Änderung: Montag, 11.August.2014 | 18:40:04 Uhr von wellenkino »

Offline m_ETUS_alem

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Re: sehr kleine Oszilloskope
« Antwort #3 am: Dienstag, 12.August.2014 | 07:30:14 Uhr »
Lecker.....Damit triffst Du genau meinen Geschmack
Funktionieren alle (µ)TEK´s ?

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Re: sehr kleine Oszilloskope
« Antwort #4 am: Dienstag, 12.August.2014 | 10:35:12 Uhr »
.....unangenehm teuer, welch Wortschöpfung.  :;;102

Gestern bei einer HIFI-Dachboden....begehung ist mein HAMEG wieder mal aufgetaucht.

Der sinnvolle Umgang mit Osziloskopen bereitet mir ähnliche Schwierigkeiten wie der Sprung durch ein Nadelöhr.  :grinser:
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Offline wellenkino

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Re: sehr kleine Oszilloskope
« Antwort #5 am: Dienstag, 12.August.2014 | 16:05:32 Uhr »
Der sinnvolle Umgang mit Osziloskopen bereitet mir ähnliche Schwierigkeiten wie der Sprung durch ein Nadelöhr.  :grinser:

Das mag daran liegen daß Maratzradios auf ihrem Oszilloskop keine vernünftige Amplitude darstellen können.
Ich hab schon mehrmals darüber nachgedacht mal eine bebilderte Umbauanleitung dafür zu verfassen  :__y_e_s:

Zu den µTek: ja die sind alle putzmunter, dem 212 fehlt allerdings noch ein Akkusatz.

lG Martin

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Re: sehr kleine Oszilloskope
« Antwort #6 am: Donnerstag, 29.Oktober.2015 | 09:10:41 Uhr »
es gibt was neues altes  :drinks:

Bei mir geht ein Tek 214 in die Restauration.
Der entspricht dem oben beschriebenen Tek 212, hat aber eine Speicherbildröhre.
Deswegen nennt er sich Storage Oscilloscope.

214 hatten mal einen Katalogpreis von 5.200,- DM , das haut jedem Faß den Boden aus. Entsprechend selten sind sie.
Jetzt fehlt nurnoch der Tek 211 (ein Kanal, 500kHz), dann sind die fünf kleinen beisammen.

lG Martin

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Re: sehr kleine Oszilloskope
« Antwort #7 am: Mittwoch, 30.März.2016 | 20:16:57 Uhr »
ich muß es doch mal eintragen:

der kleine 214 wurde erfolgreich restauriert, mit frischen Akkus versehen und in Betrieb genommen.
Somit gibts jetzt auch ein Update vom µTek Familienfoto  prost02

der 214 ist der dritte v.l.


lG Martin