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Danke, ich werde mich nach Geeignetem umsehen - Beiträge zu diesem Thema "Nadelmikroskopie" gab es ja schon mancherorts.
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An so hoch-wissenschaftliches Gerät dachte ich gar nicht. Ich habe mir vor Jahren ein Batt.-betriebenes Fadenmikroskop (wird auch als Taschenmikroskop geführt) gekauft. Die Preise liegen i.d.R. für einfache Geräte unter 25,-. Wichtig ist, dass der Objektträgerfuß abnehmbar sein muss, sonst bekommt man nicht das gesamte System unter gelegt und muss dann die Nadel ausbauen, was lästig ist, wenn man nur mal eben den Zustand der Nadel begutachten möchte. Bei meinem Mikr. funktioniert das tadellos und man kann die Nadel gut sehen - und den Dreck auch. Sobald die Nadel keine gleichmässige Kontur mehr hat, kann man von einflussnehmender Verschmutzung ausgehen - diese würde man mit blossem Auge nie und nimmer erkennen.

Gruß
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Plattenspieler / Re: YAMAHA P-700 (DD) rumpelt seit kurzem - Lager und -wartungsmöglichkeiten?
« Letzter Beitrag von hobbytec am Donnerstag, 20.Juli.2017 | 12:37:23 Uhr »
Ja, die Compliance (dynamische 8 vs 11 x 10-6cm/Dyne) und die Systemmasse von AT-30E und MC 9 und die Tonarmmasse (P-700 BA: effektiv o. System 11g)....

Da die Systemmassen in der ve mal in der database, mal in der library und mal im calculator i. Vgl. zum Audio Technica Catalogue 1982/83 unterschiedlich angegeben werden (wohl doch 5 g) ist eine rein physische Einordnung nicht ganz leicht. Orientierend für beide System eher nicht optimal > 10 Hz obwohl das MC 9 ja für diesen Player geradezu empfohlen wurde.

Ich habe das erst einmal ex iuvantibus (aus dem Bauch heraus) und nach dem Gehör entschieden und fand das MC 9 an diesem Tonarm/Spieler richtig gut, das AT-30E doch etwas mittenbetont legato, also nicht so feinauflösend wie das MC 9 - aber, insbesondere für Jazz, nicht schlecht.

Habe früher mit sehr guten Licht- und Elektronenmikroskopen arbeiten dürfen - für eine Nadelbetrachtung alle paar Jahre schaffe ich mir so eine optische Hilfe wohl nicht mehr an. Lupe und Reinigung gehen natürlich immer.
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Plattenspieler / Re: YAMAHA P-700 (DD) rumpelt seit kurzem - Lager und -wartungsmöglichkeiten?
« Letzter Beitrag von PeZett am Donnerstag, 20.Juli.2017 | 06:57:36 Uhr »
Natürlich kann so ein System mal einen mechanischen Knacks bekommen (Nadelträger verbogen, Nadel verschlissen oder gebrochen etc.) und sogar elektr. Defekte sind möglich (dann ist aber eher ein Kanal oder beide tot) aber ich würde mir mal die Mühe machen, das System unter die Lupe (besser: Nadelmikroskop oder ein kleines Taschenmikroskop) zu nehmen. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Nadel völlig verdreckt ist. Manchmal ist man verwundert, was nach einer sachgerechten Reinigung noch so alles geht mit einem gebrauchten System. Bei der Reigung ist darauf zu achten, dass man eine Reinigungsflüssigkeit verwendet, die nicht die (möglicherweise) geklebte Nadel ablöst.

Gruß

PS: nicht nur die Masse des Systems ist ein zu beachtender Parameter. Man sollte auch auf die Nadelnachgiebigkeit (= Compliance) achten.
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Plattenspieler / Re: YAMAHA P-700 (DD) rumpelt seit kurzem - Lager und -wartungsmöglichkeiten?
« Letzter Beitrag von hobbytec am Mittwoch, 19.Juli.2017 | 01:06:38 Uhr »
Sorry, dass ich mir schon wieder selbst antworte, aber die Lösung dieses "Rumpelns" lag wohl am System, dem schönen Yahaha MC9!  :cray: Warum dieses System, was mir an diesem Spieler immer sehr gut gefallen hat und wohl noch nicht sonderlich an der Nadel abgenutzt war, plötzlich anfing diese Störgeräusche zu produzieren weiß ich nicht.  ;0006 

Der Fehler offenbarte sich nach probeweise Austausch gegen ein AT 30 E, bei dem ich gerade noch nachgeschaut habe ob es überhaupt zum Arm des P-700 passt (die Yamaha BA empfiehlt Systeme zwischen 2,5 und 9g Masse - würde ja gerade noch passen) - und Justage und Auflagekraft müssen auch noch ordentlich eingestellt werden...

Auf jeden Fall noch einmal danke für eure guten Tipps!
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Plattenspieler / Re: YAMAHA P-700 (DD) rumpelt seit kurzem - Lager und -wartungsmöglichkeiten?
« Letzter Beitrag von hobbytec am Dienstag, 18.Juli.2017 | 19:32:56 Uhr »
Hallo Dirk,

dieser wohl nicht zu anspruchsvolle aber sehr zuverlässig und konstant treibende Motor scheint bis auf eine Schliere feines Öl am vertikalen Längslager keinerlei Schmiermittel zwischen KS-Druckaufnahmelager und Metallachse zu tolerieren; er lässt sich bei Verbleib des geringsten Schmiermittelrestes im KS-Lagertopf nicht mehr freilaufend rückmontieren. Erst wenn alle SChmiermittelreste aus der Lagerhülse hin zum Druckaufnahmelager und dieses selbst peinlich wieder gesäubert sind "flutscht" die Achse mit dem Permanentmagnet wieder in die richtige Endlage.
Sehr wichtig ist aber eine penible Kontrolle einer im Drehmoment per Hand widerstandsfreien und exakt zentralen Einstellung des Motors, dessen Achsritzel auch nur dann exakt mit dem Kranz der Steuerscheibe exakt greift.

Für mich bisher wichtiges Ergebnis: M.M.n. liegt es an dem richtig gut aussehenden Lager nicht - weder Schmutz noch Abrieb sind hier zu erkennen. Be- oder Entlastung des Lagers ändern nichts, mit dem Stethoskop konnte ich es nicht hören.

Bleiben also die von dir und PeZett genannten anderen Ursachen von TA, Armlager, elektrische Fehler... mal sehen.
Anbei noch Bilder.

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Plattenspieler / Re: YAMAHA P-700 (DD) rumpelt seit kurzem - Lager und -wartungsmöglichkeiten?
« Letzter Beitrag von hobbytec am Montag, 17.Juli.2017 | 09:18:38 Uhr »
Hallo Dirk,

wo du Ruhe signalisierst hast du recht! Mir fehlte diese Erfahrung eben noch... Nach einer Nacht und einem halben Tag ist nur noch ein etwa 5 mm breiter Spaltraum übrig und ich konnte den Motor zur weiteren Kompression schon einmal anmontieren; muss ihn aber wieder lösen, da sich dir Achse noch überhaupt nicht drehen lässt. Da muss ich aufpassen, dass das Antriebsritzel in den Steuerradzahnkranz richtig eingegriffen hat  .,111
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Plattenspieler / Re: YAMAHA P-700 (DD) rumpelt seit kurzem - Lager und -wartungsmöglichkeiten?
« Letzter Beitrag von dirk777 am Montag, 17.Juli.2017 | 09:01:50 Uhr »
Guten Morgen,

das erledigt sich nach einer Weile von alleine. Steck den Teller auf zur Beschwerung und drehe diesen sporadisch. Weiterse Gewicht auf dem leichten Alu-Teller kann nicht schaden. Nicht ungeduldig werden. Viel Erfolg!

LG

Dirk
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Plattenspieler / Re: YAMAHA P-700 (DD) rumpelt seit kurzem - Lager und -wartungsmöglichkeiten?
« Letzter Beitrag von hobbytec am Sonntag, 16.Juli.2017 | 14:31:30 Uhr »
So, nun ist der Metallboden nach dem Lösen der 4 Gummifuß- und weiterer 2 Blechschrauben (hinten die kleine Massekabelverbindungsschraube nicht übersehen!) entfernt. Nach Enternen des Bodens am besten gleich die Massekabelschraube, die auch eine Ader zum Motor sendet, gleich mit den 4 Motorschrauben entfernen und dann lässt sich schon durch vorsichtiges aber auch entgegen der Magnetkraft kräftiges Ziehen die Achse samt aufgeflanschtem Ritzel und dem größeren Ringmagneten herausziehen. Das Ritrzel sitzt bombenfest. Die weiße KS-Kuppel unten ist das untere Lager, das dann gereinigt und wieder mit etwas Schmierstoff versorgt wird.
Mir erscheinen Lager und Achse soweit i.O., vielleicht bin ich aber da zu gutmeinend?

Jetzt verbleibendes Problem: Achse mit Magneten will auch bei extrem leichtgängigem Drehen nicht mehr einsinken, da sie saugend im unteren Längslager sitzt und die im Lager komrimierte Restluft nicht entweichen kann... Tipps? Wie lange (Stunden, Tage) kann man warten bis die Restluft nachgibt und durch den Schmierstofffilm hindurchdiffundiert? Mäßiger Druck nutzt nichts....

BIlder unter: http://downloadarchiv.cepha.de/BILD/YAMAHA%20P-700%20Rev02/
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Mein Gerät hat einen Defekt - wer weiß Rat? / Re: DENON POA-4400A
« Letzter Beitrag von dcmaster am Sonntag, 16.Juli.2017 | 13:14:12 Uhr »
Hallo Andi,

zu 1. Das hört sich nach Kontaktproblemen mit dem "Schalter A" oder dem zugeordneten Relais für die Gruppe A an. Hier würde ich sowohl den Schalter selbst, als auch das Relais mal genauer unter die Lupe nehmen. Evt. sind es aber auch die Leitungen zu und vom Schalter A.

zu 2. Dafür kann es mehrere Gründe geben. Das muss nicht zwangsweise zu Fehlern im Netzteil mit den Elkos und / oder dem Gleichrichter führen. Das Brummen kann ja auch von einer Brummschleife her rühren. Ziehe mal die Signalleitung an der Endstufe ab und überlasse diese sich selbst, als ganz ohne Signal von aussen. Wenn es dabei nicht mehr brummt, hast Du mit Sicherheit in Deiner Kette, die komplett verbunden ist einen Empfänger, der sowohl mit der Antenne / Schüssel, als auch mit der Anlage per Signalkabel verbunden ist. Wenn dann auch nur ein einziges Gerät mit der Erde (Schukostecker) verbunden ist, hast Du eine Brummschleife und das hört mann deutlich.

Abhilfe schafft ein so genanntes Mantelstromfilter in der Antennenleitung und das Brummen ist Geschichte. Wenn es dann immer noch brummt, sind die Elkos und Gleichrichter in der jeweiligen Endstufe dran. Ein "Recapping" ist eher die letzte Wahl, da die Elkos nicht immer der Grund für das Brummen sind. Mach mal die Deckel auf und schaue nach optischen "Auffälligkeiten" im Inneren der Kiste. Ist irgendwas verkokelt, riecht es etwas nach "verbrannt"? Dann wirdsa komplexer und der Weg zur Fachwerkstatt ist die nächste Aktion.

Wenn Du aber erst mal die oben genannten Aktionen selbst durchführen kannst, sehe ich da keine oder nur sehr geringe Kosten auf Dich zu kommen. Zeige mal ein Paar Bilder vom Innenleben. Das könnte uns evt. auch weiter helfen, Dir zu helfen.

Klausi
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