Autor Thema: Nakamichi T-100  (Gelesen 33745 mal)

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Offline wellenkino

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Re: Nakamichi T-100
« Antwort #40 am: Sonntag, 29.Juni.2014 | 13:11:07 Uhr »
da das Problem von Franks Gerät nochnicht gelöst wurde hier ,


hallo Frank,
du hast mit großer Sicherheit mindestens einen Elko mit Isolationsfehler im Gerät, daher kommt dieses Rumgezicke und die unstabilen Zustände.
Hier muß ein Oszi ran, beginn in der Versorgung und geh dann von vorn nach hinten weiter. Alle verdächtigen einfach austauschen, wenn du den Lümmel hast läuft die Kiste wieder.

lG Martin

Offline lukas

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Re: Nakamichi T-100
« Antwort #41 am: Sonntag, 29.Juni.2014 | 14:13:23 Uhr »
Vielen Dank, ist bei mir eingetroffen.

Viele Grüße
Lukas

Offline frank1391

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Re: Nakamichi T-100
« Antwort #42 am: Freitag, 18.Juli.2014 | 07:10:18 Uhr »
Hallo alle zusammen, hallo Martin !

Nach Monaten fast 100%iger, zwangsweiser Abwesenheit (Krankheit, kein Knast!!!) werde ich mich in Bälde mit dem unvollendetem T-100 und weiteren angehäuften Problemen melden.

Gruß
Frank
« Letzte Änderung: Freitag, 18.Juli.2014 | 07:29:49 Uhr von frank1391 »

Offline hifikauz

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Re: Nakamichi T-100
« Antwort #43 am: Freitag, 18.Juli.2014 | 16:21:47 Uhr »
Hallo Frank,

schön, dass es Dir wieder  besser geht!
Viele Grüße,

Käuzchen

Offline frank1391

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Re: Nakamichi T-100
« Antwort #44 am: Sonntag, 20.Juli.2014 | 10:23:22 Uhr »
Vielen Dank für die netten Grüße, es geht mir wieder besser, Käuzchen (M).
_______________________________________________________________

"du hast mit großer Sicherheit mindestens einen Elko mit Isolationsfehler im Gerät"

Das kann ich zu 99,9% ausschließen, da die allermeisten, schätzungsweise 70 an der Zahl, im Gerät gegen neue ersetzt wurden. Die restlichen sind überprüft, siehe meine früheren Beiträge mit Bildern. Den Neustart (Messen) werde ich im Laufe der Woche, auch mit Oszi nochmals wiederholen.

Grüße
Frank

Offline Bassknecht

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Re: Nakamichi T-100
« Antwort #45 am: Donnerstag, 11.September.2014 | 20:25:55 Uhr »
Hallo liebe T-100 Gemeinde,
seit heute bin ich auch Eigentümer eines T-100,
leider muss es ausgetauscht werden, da man nach dem Einschalten
im unteren Bargraphen permanent Pegelspitzen angezeigt bekommt
(bei Level)... nun bekomme ich bald ein Austauschgerät, was hoffentlich
erst einmal zu 100% funktioniert...

Nun zu meinen Fragen/Bitte um Tips von den Erfahrenen/Erleuchteten:

1. was macht Sinn, auf die Schnelle zu checken ob das Gerät sauber läuft

2. macht ein (Vorab)Tausch von Elkos bei dem Gerät Sinn, wenn ja welche,
ich würde ggf. es von einer befreundeten Werkstatt durchführen lassen...

3. gibt es einen Schaltplan/Servicemanual/etc.  - wenn Ja, Bitte einen/mehrere Links dazu...

Darüber würde ich mich sehr freuen, das Gerät soll zum Einmessen meines Studer A721 Tapedecks
und meiner Bandmaschine Studer A807 eingesetzt werden...
ich hoffe es gibt kein Problem bei den symmetrischen Ein- und Ausgängen der Maschinen beim Messen

Vielen lieben Dank an die Leute hier... bisher war ich immer nur "Mitleser" :)

Gruß Bassknecht




 

Offline gyrator

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Re: Nakamichi T-100
« Antwort #46 am: Samstag, 11.April.2015 | 08:37:48 Uhr »
Das Nkamichi von Frank,

war nun auch bei mir zur Gast, da es immer noch nicht mit Zuverlässigkeit funktionierte. In der Vergangenheit wurden nahezu alle Elektrolytkondensatoren erneuert, keine Tantal's und das ein und andere Halbleiterbauteil, primär am Anzeigemodul erneuert.

All dies hat jedoch nicht zur vollumfänglichen Funktion geführt. Daher habe ich nun das Gerät systematisch überprüft und jede Signalstation vom Display auskommend auf einwandfrei Funktion überprüft. Schlußendlich bin ich an den beiden Knebelschaltern hängen geblieben. Solch Knebelschalter finden sich auch in einer Sony TC765. Diese hatte hier keinen zuverlässigen Schaltkontakt mehr hergestellt, das diese altersbedingt und durch das Einbringen von falschem Kontaktspray korrodiert waren. Nach der Zerlegung der Schalter und deren Reinigung lauft die T-100 wieder.

Gruß

Thomas

Offline frank1391

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Re: Nakamichi T-100
« Antwort #47 am: Montag, 13.April.2015 | 09:00:08 Uhr »
Hallo Bassknecht,

versuch doch zuerst einmal die Fehlerbehebung wie hier anfänglich beschrieben. Es scheint das gleiche zu sein.

Gruß
« Letzte Änderung: Montag, 13.April.2015 | 09:06:30 Uhr von frank1391 »

Offline frank1391

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Re: Nakamichi T-100
« Antwort #48 am: Montag, 13.April.2015 | 09:07:41 Uhr »
Hallo lieber Thomas,

zuallererst herzlichen Dank für Deine Bemühungen und die Geduld, die Du mir als demjenigen, der viele Fragen stellt, entgegengebracht hast. Und als wäre es nicht bereits genug an donnerstäglicher (in Deinem Urlaub) Zeitinvestition gewesen, setzt Du Dich auch noch nach meiner Heimfahrt hin und werkelst weiter.

Nicht zu vergessen auch mein Dank an Deine liebe Frau für die freundliche und unterhaltsame Bewirtung.

Jetzt warte ich ab, bis Deine durch den Beruf knapp bemessene Zeit die Abholung zuläßt. Ich hatte Dir einen Rahmen von 4 Jahren (der gleiche Zeitraum, der das Gerät defekt war)  zugestanden.  :__y_e_s: Insofern keine Hetze von meiner Seite.

An die Schalter habe ich damals nur am Rande gedacht, einen von beiden ausgebaut und mit Kontakt 60 (jetzt weiß ich: falsch) eingesprüht. An das Zerlegen und intensivere Reinigung hatte ich mich nicht gemacht.

Ich habe mal versucht das Vergangene unter Zurhilfenahme meiner "Reparaturberichte", die Du vorliegen hast, zu resümieren:

Die ersten 3 Jahre nach dem Erwerb funktionierte das Gerät einwandfrei.
Der von den Nakaleuten beschriebene Fehler "T-100's develope an issue where the display surges in brightness" hatte das Gerät wohl anfänglich, da die Störungen am Display sehr stark und wie beschrieben waren, im verlinkten youtube Beitrag zu sehen. Dieser Fehler wurde dann behoben.

Gleichzeitig (durch den Hauptfehler überdeckt bzw mit ähnelnden Displayeffekten) ist dann wohl einer oder beide Schalter teilausgefallen, möglicherweise dadurch verursacht, daß ich bis dato fleißiger Raucher war (Was sich nunmehr seit einem Jahr geändert hat).
 
Wie man auf meinen alten Bildern siehst, hatte ich das Switch board in der Mangel und zumindest einen der Schalter ausgebaut. Wäre ich konsequent weiter vorgegangen, hätte ich Dich, lieber Thomas, wohl nicht bemühen müssen, aber dann leider auch nicht persönlich kennengelernt. Also war es so besser. So bin ich immer wieder ums Display gekreist.

Jedenfalls von mir aus vielen, vielen Dank für Deine qualifizierte und tatkräftige Hilfe. Wir telefonieren.

Gruß
Frank
« Letzte Änderung: Montag, 13.April.2015 | 09:26:44 Uhr von frank1391 »

Offline highlander09

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Re: Nakamichi T-100
« Antwort #49 am: Montag, 13.April.2015 | 16:10:40 Uhr »
... das Einbringen von falschem Kontaktspray...

Hallo gyrator,

welchen Kontaktspray o.ä. wüedest du für solche Fälle denn empfehlen, bzw. welche Mittel nimmst du zum reinigen und konservieren? Oder sollte man grundsätzlich die Finger von solchen Chemikalien lassen?

lg
highlander09

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Re: Nakamichi T-100
« Antwort #50 am: Dienstag, 14.April.2015 | 06:11:44 Uhr »
Guten Morgen.

ich lese den Tread schon seit langem sehr aufmerksam durch.
Vor einiger Zeit hatte mich auch einer deshalb angerufen und ich gab ihm den Tip, die Schalter zu prüfen ggf zu überholen.

Immer wieder betone ich, die nicht richtig funktionierenden Kontaktgeber in Hifi / AUdiogeräten zu zerlegen und zu überholen statt mit "Wundermitteln" zu behandeln. Gerade bei älteren Messinstrumenten bei denen oft der Messignalweg darüber geschleift wird
sind faulheitunterstützende Funktionssprays total sinnbefreit.

Frank1391
Zitat
...An die Schalter habe ich damals nur am Rande gedacht, einen von beiden ausgebaut und mit Kontakt 60 (jetzt weiß ich: falsch) ....

Sry Frank, liesst Du eigentlich auch andere Beiträge in diesem und ander Foren, wo es um Kontaktschwierigkeiten geht ?
Wie lange eierst Du an dem Gerät nun rum, ohne das es voll funktioniert ?

Thomas hat als einziger es richtig gemacht und das Ding ausgebaut zerlegt und überholt ......  wenigstens einer der es begriffen hat... :_good_:

@highlander09
Zitat
..Hallo gyrator,
welchen Kontaktspray o.ä. wüedest du für solche Fälle denn empfehlen, bzw. welche Mittel nimmst du zum reinigen und konservieren?
Hast Du den Beitrag von Thomas überhaupt verstanden  :wallbash

Zitat
...Oder sollte man grundsätzlich die Finger von solchen Chemikalien lassen?..

Inzwischen hat das wohl jeder in allen Foren begriffen....oder ?

Nur stinkfaule, beratungsresistente Buchtversenker sprühen noch mit vermeindlichen Wundermitteln.....wie oft muß man denn das erwähnen ???
Genau diese Leute verteidigen diese Wunderheilung ja vehement, da sie sich damit in alten Threads sich damit schon hervorgetan haben und nun nach "Laufzeit" eines nach dem anderen gesammelten Gerät den Geist aufgibt.....zugeben kann man das nicht...man ist ja erwachsen    .,c045
 
Für was sind denn schon beantwortete Forenbeiträge, nicht nur in diesem Forum, in dieser Hinsicht noch sinnvoll, wenn genau die die es lesen und verstehen sollten nicht lesen ?  ;0006


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Offline frank1391

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Re: Nakamichi T-100
« Antwort #51 am: Dienstag, 14.April.2015 | 07:48:03 Uhr »
Dominik

wenn Du aufmerksam gelesen hättest, hättest Du mitgekriegt, daß das Gerät nunmehr wieder eine lange Zeit völlig unbeachtet war. In der Zeit wurde nicht geeiert, wie Du es nennst.

Ich habe übrigens nie behauptet, nicht eiern zu müssen, da mir die entsprechende Ausbildung fehlt. Dennoch werde ich weiter eiern, es sind meine Geräte.

Übrigens wurde nicht gesagt, daß der Schalter durch das Spray ausgefallen ist, da war offensichtlich mein Rauchen der Verursacher. Hatte ich ja auch so geschrieben.

Daß aber in anderen Foren von anderen Fachleuten Kontakt 60 empfohlen wird, hast Du wohl nicht gelesen. Ich verwende es allerdings seit geraumer Zeit nicht mehr.

Thomas hat es sicher nicht begriffen, weil Du es schreibst oder geschrieben hast, er hat es gelernt.

Welche Laus Dir da über die Leber gelaufen ist, weiß ich nicht. Wenn Du aber schlechte Laune hast, solltest Du nicht schreiben. Ich erwarte vernünftigen Umgang mit mir.

Dies ist übrigens mein letzter Beitrag dazu.



Gruß
Frank
« Letzte Änderung: Dienstag, 14.April.2015 | 07:52:04 Uhr von frank1391 »

Offline m_ETUS_alem

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Re: Nakamichi T-100
« Antwort #52 am: Dienstag, 14.April.2015 | 09:24:32 Uhr »
Du hast Recht,
Rat von Fachfremden sind sicherlich besser als von Fachleuten ?!

Mensch seit doch froh, das Infos AUS der Werkstatt kommen und nicht nur halbweisheiten vom Küchentisch ?

Fachforen leben von Fachleuten die die Infos geben.
Es gibt genug Foren wo falschinfos über Jahre hinweg von Laien weitergeschleppt werden und irgendwann als unumstößliche Wahrheit
zählt.

Es gibt genug "Nachbaruniversen" in denen zwar Fachleute zur Aqise schreiben aber von diesen nie echte Infos kommen, warum auch,
erstens kann man mit dem richtigen Wissen Geld verdienen und zweitens muß man sich dann nicht mit Leuten balgen, die die langehegten Fehlinfos als Wahrheit wehement verteidigen.  :_thumbdown_:

Zitat
"Übrigens wurde nicht gesagt, daß der Schalter durch das Spray ausgefallen ist, da war offensichtlich mein Rauchen der Verursacher."
Ein gepflegter Schalter verrottet nicht mit Rauch...den kannst Du bequalmen bis er ein Teerklumpen ist, und läuft dann immernoch....nur so nebenbei. Und wo habe ich geschrieben, das das Spray der Verursacher ist ?
Wie Du aus vielen Beiträgen erlesen könntest, wenn Du wolltest, hättest Du gewusst, das diese Sprays nur dem Verkäufer dessen, ein Vorteil bringen....das Geld was sie dem Ahnungslosen Tropf aus der Tasche ziehen!

"eiern"...JA
wenn man in zig Reparaturposts über Jahre nicht zum Ziel kommt, obwohl man die Infos als aufmerksamer Leser aus anderen Threads hätte entnehmen können, ist das in meinen Augen "geeier"
Ein Messgerät muß so schnell und präziese als möglich laufen sonst ist es sinnfrei.
Auch sind Messgeräte nicht zum daran experimentieren da sondern zum messen / anzeigen was gemessen wurde.
"fehlende Ausbildung" ist keine Entschuldigung, wenn die Infos so offen in den Foren zu lesen sind.
Jeder kann sich weiterbilden, man muß die geg. Infos nur annehmen, haben wir hier alleine schon viele Jungs gehabt, die
mit fehlender Ausbildung ein enormes echtes Fachwissen haben, das beeindruckt mich eher  :flööt:

Zitat
Dies ist übrigens mein letzter Beitrag dazu.

Warum ?
Ja, ich schreibe oft hart, bin auch Techniker und kein Verkäufer.
Du fühlst Dich beleidigt ?
Dann hast Du meinen Post nicht verstanden??

Grüße
Dominik

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Offline frank1391

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Re: Nakamichi T-100
« Antwort #53 am: Dienstag, 14.April.2015 | 12:46:53 Uhr »
Dominik, Du hast eine PN.

Frank

Offline Jürgen Heiliger

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Re: Nakamichi T-100
« Antwort #54 am: Dienstag, 14.April.2015 | 13:40:47 Uhr »
Hallo Dominik, Frank,

wie ihr wisst mag ich einen Tonfall, der fast auf "Spitz / Knopf" geführt wird, so nicht.

Dies muss nicht sein.

Dominik auch wenn Du in der Sache Recht hast, was den Umgang pflegebedürftiger Potis / Schalter betrifft, so hätte man dieses auch weniger harsch ausdrücken können.
Und wenn man mal genau hinschaut wann dieser Thread gestartet wurde, wird man erkennen dass Du, Dominik, zu jener Zeit noch nicht so viel auf die Problematik des Sprühens mit Wundermitteln sehr eingegangen warst.

Und noch eins, bei uns Amateuren gibt es schonmal besondere Gründe, die es nötig machen eine Sache mal ein Jahr liegen zu lassen, bevor man nicht weiter machen kann. Aber ich denke nicht dass man als Amateur verpflichtet ist, dann sich hier zu rechtfertigen über die Gründe.

Bitte bekommt beide per PN die Kurve, weil ihr werdet Beide gebraucht um anderen helfen zu können.
Gruß
Jürgen

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Offline highlander09

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Re: Nakamichi T-100
« Antwort #55 am: Donnerstag, 16.April.2015 | 09:03:22 Uhr »
Ich kann Jürgen nur beipflichten.

Ich habe in ordentlicher Form eine Frage gestellt und kann wohl erwarten, dass, wenn jemand darauf antworten will, er dies in ebenso ordentlicher und nicht potentiell beleidigender Form tut.

Wer das nicht kann, sollte seine Umgangsformen gegenüber seinen Mitmenschen überdenken.

Oder forumsangepasst ausgedrückt: Der Ton macht die Musik!

Gruß
highlander09

Offline frank1391

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Re: Nakamichi T-100
« Antwort #56 am: Donnerstag, 16.April.2015 | 10:34:17 Uhr »
Hallo
Thomas hat sehr sehr viel zu tun. Du hast ihn namentlich befragt und ich bin sicher er wird Dir in den nächsten Tagen qualifiziert und der Sache dienlich anworten. Er hat Bilder dazu.

Vorab mal zwei Bilder aus meiner damaligen und heute noch nicht abgeschlossenen Eierphase. (Der Begriff beschreibt es ganz gut)

Aug / Sept 2013 sind diese letzten Bilder entstanden. Dies ist auch der Zeitpunkt meines letzten Handelns. Die Funktion der Schalter hatte ich damals gemessen. Unregelmäßigkeiten der Messergebnisse zeigten sich am Schalter "Input Level" nicht an Schalter "Meter Range". Also habe ich damals ersteren ausgelötet und mit Kontakt 60 "geflutet". In Ermangelug andere Chemikalien (zb. das vom gleichen Hersteller empfohlene anschließend zu verwendende Mittel) habe ich Isoprpopylalkohol eingesetzt um zu spülen, zuletzt geföhnt.

Gruß
Frank
« Letzte Änderung: Donnerstag, 16.April.2015 | 10:57:00 Uhr von frank1391 »

Offline highlander09

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Re: Nakamichi T-100
« Antwort #57 am: Donnerstag, 16.April.2015 | 12:33:47 Uhr »
Hallo Frank!

Der Ausdruck meiner Verstimmung bezog sich auch ausdrücklich nicht auf Thomas!

Aber wenn ich als Zitat: 'stinkfauler, beratungsresistenter Buchtversenker' tituliert werde, geht mir das schon gegen den Strich.

Aber lassen wir das, ändert eh nichts!

Viel mehr interessiert mich die Frage, ob dein Gerät nach den ganzen Kondensator-Tauschaktionen neu abgeglichen wurde, was meiner Meinung nach ja eigentlich erforderlich wäre. Wenn ja, wo hast du es machen lassen, denn lt. SM sind da eine ganze Reihe Referezzsignalquellen nötig, die nicht jeder unbedingt auf der Werkbank stehen hat.

lg
highlander09

Offline frank1391

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Re: Nakamichi T-100
« Antwort #58 am: Donnerstag, 16.April.2015 | 13:01:48 Uhr »
Hallo Highlander

Nein, ich weiß, Du meintest keinesfalls Thomas.

Noch ist das Gerät bei ihm, ich werde es, wenn er wieder Zeit hat, abholen und dann wohl zuerst einmal mit anderen Geräten vergleichen. Thomas hatte mir bereits per PN mitgeteilt, daß die Frequenzen absolut im Soll sind. Ob es noch zur Kalibrierung muß und wenn dann zu wem, wird noch geklärt.

Es gibt sicher vernünftige und ansprechbare Händler und Fachleute dafür, andere muß man von vornherein ausschlie0en.

Ich habe das SM gerade mal schnell überflogen und folgende Geräte sind dort zur Einstellung gelistet:

Frequenzzähler, Oszilloskop, Röhrenvoltmeter, DC Voltmeter, Frequenzgenerator

All diese Geräte und die die ich möglicherweise überlesen habe müssen ja wenn vorhanden viel genauer sein als das einzustellende T-100. 

Ich habe hier im Städle ein Kalibrierlabor einer namhaften Firma, mal schauen was sich machen läßt.


Gruß
Frank
« Letzte Änderung: Donnerstag, 16.April.2015 | 13:30:12 Uhr von frank1391 »

Offline highlander09

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Re: Nakamichi T-100
« Antwort #59 am: Freitag, 17.April.2015 | 10:02:25 Uhr »
Hallo Frank,

freut mich jedenfalls erstmal, dass das Teil wieder funktioniert.

Wahrscheinlich steht mir über kurz oder lang auch mal ein Kondensator-Tausch bevor (incl. der berüchtigten OC).

Ich hab mich bis jetzt davor gedrückt, weil mein Gerät messtechnisch bis auf das dir schon mal geschilderte Wegdriften der Speed-Calibrierung auf der Anzeige eigentlich funktioniert und ich Bedenken wegen der Neu-Kalibrierung hatte.

Aber wenn ich mir die geforderten Frequenzen und deren erlaubte Abweichungen so ansehe, liegt mein Gerät doch etwas daneben (die 400 Hz-Frequenz hatte ich schon mal nachgeglichen und die Speed-Frequenz ist stabil bei 3001 Hz).

Hältst du mich bitte auf dem laufenden, wenn sich bei dir was wegen einer Kalibrierungsmöglichkeit ergibt?

LG
Reimar

Offline frank1391

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Re: Nakamichi T-100
« Antwort #60 am: Freitag, 17.April.2015 | 14:33:50 Uhr »
Hallo Reimar,

klar, ich halte Dich auf dem Laufenden.

Wenn Du im Westen unserer schönen Republik wohnen würdest, könnte eine Fehlereingrenzung durch wechselseitiges Einsetzen der Steckkarten erfolgen.

Kannst Du vielleicht einen kleinen Film der fehlerhaften Anzeige bei youtube zeigen?

Passiert das Wegdriften auch nach längerer Aufwärmphase? War das schon immer so?  3001 ist doch sehr  genau. Sind Deine Meßmöglichkeiten genau genug?

Berüchtigte OC ???? = orange capacitors ????

.........waren bei mir keine drin, alle blau aber viele mit dicken Bäuchen. So viele, daß ich fast alle Elkos  tauschte und zwar ohne jeden einzelnen zu prüfen. Bekanntermaßen war die Displayanzeige anschließend weiterhin fehlerhaft.  Das Gerät ist dann zu einem Bekannten gekommen, der den IC 702 (4558) und C 704 ersetzte. Den Rest der Geschichte kennst Du, weil bereits geschildert

Ich schaue mal mit Dir in den Plan vielleicht findet ich blindes Huhn auch mal was um im Bereich der Fasanenartigen zu bleiben.

Vorweg: Wenn ich meine früheren Beziehungen zur Kalibrierung überhaupt reaktivieren kann, werden dort keine Fehler behoben / repariert; es wird dort "nur" kalibriert. Bei offizieller Inauftraggabe möglicherweise nicht.

Gruß
Frank
« Letzte Änderung: Freitag, 17.April.2015 | 14:54:01 Uhr von frank1391 »

Offline frank1391

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Re: Nakamichi T-100
« Antwort #61 am: Montag, 20.April.2015 | 11:03:44 Uhr »
So, das Gerät ist wieder bei mir und ist jetzt 2 Tage gelaufen. Leichte Displayflackern am ersten Tag hat sich auf fast 0 reduziert, nachdem ich das Gerät vollständig zusammengebaut habe. Es ist hochempfindlich alle Schrauben müssen vorhanden und angezogen sein, sonst fängt es sich was ein. In den nächsten (?) Tagen werde ich mich mal ans Vergleichen mit einem neu eingemessenem W&G machen.

Nochmals heftigen Dank an Thomas in den Kölner Norden. Die unendliche Geschichte T-100 kann vorläufig durch seine Hilfe abgeschlossen werden.

Gruß
Frank
« Letzte Änderung: Montag, 20.April.2015 | 11:24:11 Uhr von frank1391 »

Offline highlander09

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Re: Nakamichi T-100
« Antwort #62 am: Montag, 20.April.2015 | 11:50:05 Uhr »
Hallo Frank,

leider wohne ich ca. 600km von Köln entfernt, mit dem wechselseitigen Austausch von Baugruppen wird's also eher nichts.

Einen Film drehen bringt nichts, da das Wegdriften der Anzeige ja ein kontinuierlicher Prozeß ist, der sich über knapp 1 Stunde hinzieht. Ich werde aber sobald ich kann mal ein Vorher-Nachher-Foto einstellen (z.Zt. ist alles zusammengeräumt wegen Handwerkern).

Die Frequenz kann ich derzeit auf drei verschiedene Arten messen (Laptop, Oszi, MM). Alle mit gleichem (stabilem) Ergebnis. Es scheint also irgendeine (wärmeabhängige?) Bauteilalterung (Display, Netzteil, ...) zu sein. Insofern nicht dramatisch, aber ärgerlich.

Ja, mit OC meinte ich Orange Caps. Bei mir sitzen allein auf der Distortion-Platine 16 Stück! Und warum sollen die ausgerechnet hier o.k. sein, wenn schon empfohlen wird, die in sämtlichen Naks prophylaktisch zu tauschen? Wenn die bei dir blau sind, gibt es vielleicht eine unterschiedliche Bestückung der "Current" und "Previous"-Variante? Hat jemand eine Ahnung, bei welcher S/N der Cut war?

BTW: "Nur" eine Kalibrierung würde mir vollauf reichen, aber bis ich (wir) dafür keine Lösung habe(n), scheue ich mich, irgendwas zu verdrehen/wechseln, wenn ich nicht muss und das Teil damit vielleicht unbrauchbar zu machen.

liebe Grüße
Reimar

Offline frank1391

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Re: Nakamichi T-100
« Antwort #63 am: Montag, 20.April.2015 | 14:52:19 Uhr »
"Current" und "previous" bezieht sich nur auf eine Karte, auf die "Absolute Rectifier PCB". Ich habe die current version. Alle anderen Karten sind, glaube ich, in allen Geräten gleich und die Elkos in meinem waren auf allen Karten und Modulen blau, nirgends OCs.

Du hast gelesen, daß ich sie alle erneuert habe. Eine Teil der ca. 60 Stck (nie gezählt) drohte zu "explodieren". Ich habe mir nicht die Mühe gemacht nachzumessen.

Man kann einige einfache Tests am Gerät machen, es sieht nicht so als müßte es neu calibriert werden, weil Elkos getauscht wurden. Bestehende geringe Abweichungen waren auch vorher vorhanden, wobei ich nur "normale" Messgeräte habe.

Gruß
Frank

Offline highlander09

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Re: Nakamichi T-100
« Antwort #64 am: Dienstag, 09.Juni.2015 | 13:04:52 Uhr »
Hallo Frank,

nachdem die Handwerker schon eine Weile wieder weg sind, meine Werkstatt wieder eingerichtet und ich schon zweimal an einer Antwort gescheitert bin, weil die Anhänge zu groß und dann der ganze Text weg waren, heute ein neuer Versuch.

Ich hatte ja versprochen, Bilder nachzuliefern.

Das erste Bild zeigt den T-100 unmittelbar nach dem Einschalten, Schalterstellung 'speed-cal' und Einstellregler voll nach rechts gedreht.

Dann driftet die Anzeige so im Verlaufe einer Stunde unter die Null-Marke und bleibt schließlich bei ca. -1 stehen für den Rest des Betriebes. Die Frequenz dagegen bleibt stabil bei 3001 Hz. Ich vermute also, es ist eher ein Netzteil- oder Anzeigeproblem (Bauteilalterung und/oder Wärmeproblem).

Hast Du (oder jemand anderes) eine Idee, was die Ursache sein könnte (z.B. Kondensator)? Ich will eigentlich nicht blind alle Bauteile wechseln.

LG
Reimar

PS: übrigens sind bei Dir ebenso die bewußten bösen "Orange Caps" verbaut, zu sehen auf Bild 1 und 3.
« Letzte Änderung: Dienstag, 09.Juni.2015 | 13:12:20 Uhr von highlander09 »

Offline Ersatzwellenkino

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Re: Nakamichi T-100
« Antwort #65 am: Mittwoch, 10.Juni.2015 | 07:14:36 Uhr »
riecht gewaltig nach einem Temperaturdrift.

Nachweisführung = Kältespray

lG Martin

Offline frank1391

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Re: Nakamichi T-100
« Antwort #66 am: Mittwoch, 10.Juni.2015 | 09:12:36 Uhr »
Hallo Reimar, hallo Martin,

Martin, das mit dem Temperaturdrift ist eine Überprüfung wert, Problem macht der Aufbau des Gerätes. Es steht alles eng beieinander oder ist versteckt in Modulen. Im Betrieb kommt man nicht an alles gezielt mit Kältespray ran.

Reimar, wenn ich Dich richtig verstehe, stellst Du das Gerät mit "cal" auf Mittelstellung. Nach einiger Zeit driftet es nach links bis -1% und Du kannst es dann auch nicht erneut auf Mitte hochstellen? Das Display funktioniert in anderen Funktionen aber noch und schlägt bis nach ganz rechts aus? Setzt das Gerät mal als Wattmeter ein.

Am T-100 läßt sich vieles selbst einstellen, wenn man die wenigen dazu nötigen Messgeräte hat. Auf Seite 13 des SM (Punkt 9) wird genau erklärt, wie man die Speedeinstellung vornimmt., daß würde ich zuerst einmal machen. Dabei mußt Du aufpassen, da gleiche Bauteilebezeichnungen im SM mehr als einmal vorkommen können.

Du hast natürlich recht, da hatte ich was verwechselt mit dem "orange caps". Ich dachte, es wären orange Elkos gemeint (gabs und gibt es auch), die man dann bei meinem T-100 irgendwann einmal gegen blaue getauscht hat. Falsch gedacht! Es zeigt aber auch, daß meine orange caps nicht kaputt waren/sind, sie sind ja noch verbaut.
Allerdings kaputt waren -nachgemessen- einige blaue Elkos, sodaß ich mich entschlossen hatte alle zu tauschen.

Wie Du nachlesen kannst, hat mir Thomas später geholfen. Das ging einfach, weil er in erreichbarer Nähe wohnt. Ich hatte also einen alles entscheidenden "Platzvorteil".
Danke Thomas .,70 !

Die Elkos solltest Du alle prüfen und wenn Du ein paar wenige als defekt erkennst alle tauschen. Vergiß die nicht, die auf den Platinen hinter den Reglern sind. Da gehören, soweit ich das sehe, Bauteile zur Schaltung rund um den IC 301 auf dem Oscillator board (Fig. 6.6.1) dazu. Ich vermute dort die Fehlerursache. Wenn es nicht ein Fehler auf dem Display board ist, da treten Fehler  - weltweit erkannt - am häufigsten auf.

Gruß
Frank


« Letzte Änderung: Mittwoch, 10.Juni.2015 | 09:18:10 Uhr von frank1391 »

Offline highlander09

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Re: Nakamichi T-100
« Antwort #67 am: Mittwoch, 10.Juni.2015 | 10:54:42 Uhr »
Hallo Frank, Hallo Martin,

ich geb‘s bald auf, eben hatte ich den Antworttext fast fertig, schwups, war er wieder weg, also nochmal:

vielen Dank erstmal für Eure Antworten.

Die Vermutung mit der Temperaturdrift geistert mir ja - wie gesagt - auch schon ‘ne ganze Weile im Kopf rum.

Für die Fotos hatte ich den „cal“-Regler jeweils auf Rechtsanschlag gedreht und so belassen, d.h., wenn ich die Anzeige zu Anfang auf „0“ einregle, geht die Drift weiter in den negativen Bereich und lässt sich auch bei Rechtsanschlag max. wieder bis „-1“ hochregeln.

Wenn meine Meinung richtig ist, sollte der Regler bei intaktem Gerät bei Einstellung auf „0“ ja etwa in Mittelstellung sein. Da wäre es interessant zu wissen, wo der Endausschlag der Anzeige wäre, wenn der Regler voll aufgedreht ist: +2?, +3?

Wenn Ihr das an Euren Geräten mal ausprobieren könntet…

Im Übrigen funktioniert die Anzeige in allen anderen Schalterstellungen an meinem Gerät einwandfrei, so dass ich den Fehler eher weniger auf der Anzeigenplatine vermute.

Aber Du hast recht Frank, ich werde wohl um einen systematischen Elkotausch nicht herumkommen. Ob ich dabei auch gleich die verschrieenen OC’s mit tausche, muss ich mir angesichts fehlender und evtl. doch notwendiger Kalibrierungsmöglichkeiten noch überlegen.

LG
Reimar

Offline frank1391

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Re: Nakamichi T-100
« Antwort #68 am: Mittwoch, 10.Juni.2015 | 11:32:04 Uhr »
Hallo Reimar,

mit Rechts- oder Linksanschlag meinst Du die Stelle, an der das Poti "überspringt"; einen Endanschlag, über den man nicht drehen kann, haben die (Wendel)potis nicht. 

Ich kann bis ca +2,0 nach rechts regeln, bis ca -1,1  nach links, dann klickt es.

(Reine Vermutung: eigentlich sollte die Regelbarkeit zu beiden Seiten gleich sein, ich muß wohl einstellen gemäß SM. Oder eine andere Überlegung: Ob die niedrigste Einstellmöglichkeit bei meinem Gerät mit der höchsten Nachregelbarkeit an Deinem was Signifikantes zu bedeuten hat ?)

Tatsächlich muß bei der Messung die Anzeige anfänglich genau auf Null in der Mitte gestellt werden, sie darf nicht driften. Es gibt Anwender des T-100, die behaupten elektrische Fehler dadurch zu vermeiden, daß sie das Gerät seit Jahren nicht ausgeschaltet haben.

"Systematischer Elkotausch" bedeutet was?

Gruß
Frank

Noch ein Tip,
an der Forensoftware liegt es nicht, daß Dein Beitrag ab und an gelöscht ist. Schreib den Beitrag doch vorab in einer Textverarbeitung und kopier sie rein.

« Letzte Änderung: Mittwoch, 10.Juni.2015 | 11:43:41 Uhr von frank1391 »

Offline Ersatzwellenkino

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Re: Nakamichi T-100
« Antwort #69 am: Donnerstag, 11.Juni.2015 | 07:17:05 Uhr »
guten Morgen alle.

Ich hab so ein Gerät übrigends nicht.
Da das mit dem Kältespray wohl nix wird, wie wärs hiermit:

Digitalvoltmeter an die Versorgung setzen und abwarten ob die Spannung anfängt zu wandern.
Den Fehler erstmal einkreisen..

lG Martin

Offline highlander09

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Re: Nakamichi T-100
« Antwort #70 am: Donnerstag, 11.Juni.2015 | 09:45:49 Uhr »
Hallo in die Runde,

den Tip mit dem extern schreiben und dann reinkopieren habe ich doch gleich erstmal beherzigt…

Ich meinte natürlich die Stelle(n), wo das Poti überspringt, war etwas missverständlich ausgedrückt.

Wenn an Deinem Gerät, Frank, die Regelung bis +2 reicht, hat meines schon mal ein gehöriges Defizit, denn da geht es, wie auf dem Bild zu sehen, nur bis +0,3.

Ich habe mir gestern auch mal die Mühe gemacht und eine Liste aller Elkos erstellt (insgesamt 51). Da sind recht viele (knapp die Hälfte) dabei mit 100µ/10V. Beim Durchsuchen des Netzes bin ich auf einen Beitrag gestoßen, der diese Elkos als sehr defektgefährdet beschreibt wegen der angeblich zu geringen Spannungsauslegung. Die werde ich also auf alle Fälle austauschen. Und wenn ich einmal dabei bin, kann ich wohl die andere Hälfte auch gleich mit tauschen, so teuer sind die Dinger ja nicht.

Dabei ist mir eine Überlegung bzgl. Kalibrierung gekommen: eigentlich war/ist das Gerät ja kalibriert (zumindest, solange der Vorbesitzer vor Jahren nicht dran gedreht hat), d.h., wenn es durch Bauteilalterung o.ä. jetzt nicht mehr den Vorgaben entspricht, müsste es nach dem Ersatz der Elkos als relativ unkritische Bauteile ja eigentlich wieder den Spezifikationen entsprechen, oder?

Gruß
Reimar

Offline Ersatzwellenkino

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Re: Nakamichi T-100
« Antwort #71 am: Donnerstag, 11.Juni.2015 | 10:45:27 Uhr »
hallo Reimar,

wenn dem so wäre hätten Kalibrierbuden wenig zu tun..
Auch Halbleiter und Widerstände unterliegen der Alterung.
Insbesondere sehr hochohmige Widerstände fallen immerwieder auf daß sie noch hochohmiger werden im Laufe der Jahre.
Transistoren können sich auch verändern.

Kurzum: die Antwort findest du erst beim Test mit glaubwürdigen Signalquellen, also einfach mal nachmessen.

lg Martin

Offline frank1391

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Re: Nakamichi T-100
« Antwort #72 am: Donnerstag, 18.Juni.2015 | 07:34:15 Uhr »
Etwas spät, ich weiß!

Reimar, Martin hat recht. Ich schlage vor abzuwarten, bis Du die Kondensatoren getauscht hast. Wenn Du nichts falsch machst, kannst Du damit nichts verschlimmbessern. Vergiß die Kondensatoren in der Spannungsversorgung nicht. An die sorgfältige Reinigung der Schalter denken!

Gruß
Frank
« Letzte Änderung: Mittwoch, 24.Juni.2015 | 19:19:49 Uhr von frank1391 »

Offline highlander09

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Re: Nakamichi T-100
« Antwort #73 am: Mittwoch, 24.Juni.2015 | 13:54:56 Uhr »
So, Kondensatoren sind bestellt.
Bei dem Sch....önen Wetter komme ich vielleicht eher dazu als gedacht.
Nach Vorab-Augencheck habe ich die zwei 4,7µ/160V auf der Displayplatine im Verdacht. Die sehen makroskopisch etwas aufgetrieben aus.
Schau'n wir mal!

lg
Reimar

Offline frank1391

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Re: Nakamichi T-100
« Antwort #74 am: Mittwoch, 24.Juni.2015 | 19:24:42 Uhr »
Reimar, die beiden Platinen sind mE nur für die ordnungsgemäße Funktion der Anzeige zuständig. Der Fehler des Wegdrifens vermute ich  eher auf der oscillator PCB.

Alles was Bäuche hat, solltest Du dennoch tauschen.


Gruß
Frank

Offline highlander09

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Re: Nakamichi T-100
« Antwort #75 am: Mittwoch, 22.Juli.2015 | 12:47:17 Uhr »
Hallo Frank,

nachdem schon wieder eine Weile ins Land gegangen ist, will ich mal vom Stand der Dinge berichten.

Da ja die zwei Elkos auf der Anzeigeplatine makroskopisch defekt aussahen, hat sich das nach dem Tausch zwar nicht messtechnisch bestätigt, aber die waren wohl kurz vor dem Auslaufen. Daraufhin habe ich komplett alle Elkos gewechselt und möglichst durch solche mit einer geringeren Toleranz (10%) und höherer Spannungsfestigkeit ersetzt. Ging bis auf einige Ausnahmen wegen der dann zu großen Baugröße (bes. auf der Displayplatine) auch problemlos, so dass jetzt an den meisten Stellen welche mit 35V oder höher sitzen.

Zwischenzeitlich hatte ich mir auch noch ein hochgenaues DMM zugelegt, so dass sich mich dann nach einer „Einbrennzeit“ der Kondensatoren von ca. einer Woche mal an eine Überprüfung / Neuabgleich gewagt habe. Dabei habe ich feststellen müssen, dass das T-100 bei manchen Werten doch ganz schön daneben lag. Auffällig war, dass, nachdem ich die „Grundeinstellungen“ lt. Tabelle 5.1 korrigiert hatte, die weiteren Punkte zunehmend den Vorgaben entsprachen. Vielleicht hatte da auch der Vorbesitzer mal Hand an die Abgleichpotis der Leveleinstellung gelegt.

Auch ist mir in diesem Zusammenhang ein offensichtlicher Fehler im SM aufgefallen, wo bei Punkt 7 und 8 die Schalterstellungen (Level und Noise A) verwechselt sind.

Unbearbeitet musste ich mangels Vorhandensein die Punkte lassen, in denen ein Wow-Flutter-Generator als Signalquelle gefordert wird. Da diese Regler aber noch mit Sicherungslack versehen waren, hoffe ich, dass die Einstellungen noch halbwegs den Spezifikationen entsprechen.

Resultat des Ganzen ist jedenfalls, dass bis jetzt alles kanalgleich stabil läuft, die Spannungen den Vorgaben entsprechen und nur noch eine minimale Drift der Anzeige in der Speedeinstellung auftritt.

Ich hoffe, das bleibt so und werde ggf. weiter berichten.

Gruß
Reimar

Offline lukas

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Re: Nakamichi T-100
« Antwort #76 am: Mittwoch, 22.Juli.2015 | 19:59:51 Uhr »
Unbearbeitet musste ich mangels Vorhandensein die Punkte lassen, in denen ein Wow-Flutter-Generator als Signalquelle gefordert wird. Da diese Regler aber noch mit Sicherungslack versehen waren, hoffe ich, dass die Einstellungen noch halbwegs den Spezifikationen entsprechen.

Gruß
Reimar

Hallo Reimar,
 irgendwo hab ich es in dem Zusammenhang schon mal geschrieben: Man kann sich hier mit einem digitalen Signalgenarator auf Softwarebasis behelfen: http://www.dsp4swls.de/sigen/signalgen.html
Wenn ich mich recht erinnere, ist zum Abgleich ein 3 kHz Ton gefordert, der mit 4 Hz und +/- 3% moduliert wird. Der kleine Haken an diesem Software Signalgenerator ist, dass man zwar die 3kHz und die 4 Hz direkt eingeben kann, nicht aber die 3%. Man muss daher zuerst in einer Messung (zB mit Audiotester o. ä.) möglichst genau den tatsächlichen Frequenzhub bestimmen, den man dann für die Verwendung als Referenz heranzieht. Ist ein bißchen eine Spielerei, bis man das heraus hat. Funktioniert dann aber einwandfrei.

Viele Grüße
Lukas

Offline kuni

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Re: Nakamichi T-100
« Antwort #77 am: Donnerstag, 23.Juli.2015 | 19:46:44 Uhr »
Hi zusammen,

mehr aus dem Interesse an dem o.g. Signalgenerator-Tool habe ich mich gerade auch mal der Sache angenommen.

Im T-100 SM S.13 Pkt.10 steht:
Center Frequency: 3kHz
Wow Frequency: 4Hz
Wow/Flutter: 1%

Diese 1% beziehen sich auf die Amplitude der Modulation und lassen sich am SW Tool nicht in Prozent einstellen, sondern nur über die Amplitude (Level).

Ich habe daher mal das Tool "geeicht", d.h. so eingestellt, daß mein W&F Meter 1% anzeigt.

Zu folgenden Einstellungen bin ich so gekommen:
C1 (Kanal1): 3kHz, level FS 1,00000
M1 (Modulation1): 4Hz, level 0,070, Modulation = FM

Übrigens, wenn kein W&F Meter vorhanden ist, kann man auch diese SW Lösung verwenden:
http://new-hifi-classic.de/forum/index.php?topic=7328.0

Hat bei mir in o.g. Abgleich ebenfalls 1% angezeigt.
Gruß, Kuni
..............................
http://kuni.bplaced.net/
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Offline highlander09

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Re: Nakamichi T-100
« Antwort #78 am: Dienstag, 28.Juli.2015 | 07:35:41 Uhr »
Hallo Jungs,

vielen Dank für Eure Tips.

Habe mir das von lukas empfohlene Programm gleich runtergeladen und werde es bei Gelegenheit mal ausprobieren und dann berichten.

Ansonsten scheint das Gerät wieder stabil zu laufen. Bin richtig stolz auf mich!

Grüße
Reimar

Offline DeAl66

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Re: Nakamichi T-100
« Antwort #79 am: Mittwoch, 22.November.2017 | 12:41:07 Uhr »
Hallo zusammen,

Ich besitze ein T-100 und muss es kalibrieren.
Kann mir bitte jemand sagen, wie ich den Service Manual kann downloaden? Das SM von meinem T-100 ist schwer zu lesen und eine bessere Kopie wäre hilfreich.
Vielen Dank!
Alain