Autor Thema: Studer B-67 ---- kleiner Netzteiltausch Erfahrungen am Rande  (Gelesen 11680 mal)

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Offline Jürgen Heiliger

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Studer B-67 ---- kleiner Netzteiltausch Erfahrungen am Rande
« am: Samstag, 16.Februar.2008 | 23:01:04 Uhr »
Hi Jungs,

das Gute vorweg, sie läuft..... aber mal der Reihe nach......


Es war einmal eine Firmenauflösung in München...... Kistlerhofstr. ...... wieder ein Stück Geschichte deutscher Ingenieurskunst wurde zu Grabe getragen und die Geier waren schon vor Ort gewesen...... so meinte man..... Nichts sei mehr zu bekommen, hieß es.

Wirklich nichts mehr.....?

Nein einen Raum hatte man bei der Abwicklungsversteigerung nicht öffnen können...... und so war es der Zufall wie so oft im Leben der einem in die Hände spielt......
Hans-Joachim meldete sich über einen Freund und berichtete von dem damals noch fernen Tag, der Raum solle nun geöffnet werden und man wolle berichten was sich darin befinde.....

Und so fuhren Tom und meine Wenigkeit zum genannten Termin nach München und holten eine Fuhre feinsten Eisenschrotts in die heimischen Gefilde...

Hier einmal ein Bild der damaligen Hängerladung....

Ein Eldorado für jeden Bandmaschinenfreund ;-)
Der letzter Rest aus der Emtec-Verwertung vor dem großen Baggereinsatz :-(
------ und rund 1200 km Später.

.....Um die zweite von links dreht sich diese Geschichte

Nun stand sie aber hier schon seit fast zwei Jahren, immer noch mit dem selben Fehler......
Ihr haute es in der Secundär- +12V Spannung ihre 3,15A Träge Sicherung immerwährend fort...... Und so ging ich im letzten halben Jahr einmal auf die Suche, sie ihres Fehler zu berauben......

Dani fand dann auch ziemlich schnell ein komplettes Netzteil welches als funktionierend in der Bucht angeboten wurde. Also die Angel ausgeworfen und das Teil an Land gezogen...... 3,5 kg hatte der "Fisch".....

Nachdem hier aber in der Zwischenzeit noch so einiges zu regeln war, machten wir uns den heute endlich daran das Teilchen zu wechseln.....

Dani meinte, in 1 Std. ist der drops gelutscht.......  .,d040 ..... nun haben wir 6,5 Std später und ich kann mich endlich daran machen den Bericht zu schreiben......

doch seht selber....


Da stand sie noch in Ihrem Gehäuse, ihren Schrauben noch nicht beraubt.....
hier waren dann die beiden Klappenschrauben geöffnet..... ......

Hier nun ihren Rollwagens beraubt...... in der Mitte thront der Übeltäter .... Sicherung F5

nun ging es daran die Befestigungsschrauben zu lösen..... aber oh Graus der Kabelbaum wurde hinter Schirmungsblechen hergeführt, an denen noch andere Platinen zur Stromverteilung saßen......
Hände waren nicht genug da, die Beleuchtung könnte auch besser sein.....






Nun hatten wi rdie Platine los, aber oh Graus das Blech war von Vorne verschraubt...... also musste auch die Front demontiert werden......
Sprich die Tonkopfträgerplatte, die Verblendung der Tastatur..... die Abdeckplatte......

Was sahen wir da, die 67er war dahinter sauber, wie gerade aus dem Laden.......


Nun also die vier Schrauben des Schirmbleches losgeschraubt und endlich hatten wir das Netzteil in Händen..... Nun da neue einbauen wollten wir.....
Im Umgekehrten Wege? --- Nein dazu war das Teil zu schwer, um es die ganze Zeit zu halten, bis die Kabelbäume wieder vertäut waren.....
Daher also das Netzteil zuerst an seinen drei Schrauben befestigt und den Kabelbaum verbracht...... der Hände waren nicht genug..... uns fehlten wirklich die schmalen Händer der damals in Willis Hütte schraubenden Frauen.....


aber irgendwann hatten wir dies auch geschafft...... Sie war wieder zusammen...... .,a115

zuerst mal ein alte 18er Band auf die 67er geschnallt, Trippleband na klar, geht ja schneller hinüber wenn sie's nicht richtig will..... ;0008

Und was soll ich sagen, die löpt.....

also dann was Gutes drauf, ich wollte ja nun endlich wissen was sie kann.....




Und was soll ich sagen, ich bin richtig stolz auf dieses Teil, was nun bei mir im Büro aufspielen darf...... :__y_e_s:


« Letzte Änderung: Montag, 31.Mai.2010 | 17:29:53 Uhr von Jürgen Heiliger »
Gruß
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Offline Erich

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Re: Studer B-67 ---- kleiner Netzteiltausch Erfahrungen am Rande
« Antwort #1 am: Samstag, 16.Februar.2008 | 23:09:35 Uhr »
Ihr seid ja alle richtige Elektriker - na, herzlichen Glückwunsch.
Hauptsache die Maschine läuft wieder  :_good_:
Beginne den Tag mit einem Lächeln und behalte es den ganzen Tag bei

Lächeln ist die netteste Art den Leuten die Zähne zu zeigen

Offline Stapelkönig

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Re: Studer B-67 ---- kleiner Netzteiltausch Erfahrungen am Rande
« Antwort #2 am: Samstag, 16.Februar.2008 | 23:31:26 Uhr »
Ach, so sieht Dani aus  :flööt: glaub, das Hemd hab ich auch ...
f :_good_: das war ja ein absolut genialier Fischzug, schon die Organisation sprengt jeden Rahmen ;)
Hätt´ich ein Büro, und da so viel Platz  :_55_:
Gruß, Tommy

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Offline Jayk.

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Re: Studer B-67 ---- kleiner Netzteiltausch Erfahrungen am Rande
« Antwort #3 am: Sonntag, 17.Februar.2008 | 12:41:55 Uhr »
Moin Jürgen,

Zitat
Dani fand dann auch ziemlich schnell ein komplettes Netzteil welches als funktionierend in der Bucht angeboten wurde.


... und was machste jetzt mit dem ausgebauten Netzteil?  .,a015

Gruss

Jonny
Zitat von Wilhelm Busch [1832-1908]: > Musik wird oft nicht schön empfunden, Weil sie stets mit Geräusch verbunden. ...Dideldum! <

Offline Jürgen Heiliger

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Re: Studer B-67 ---- kleiner Netzteiltausch Erfahrungen am Rande
« Antwort #4 am: Sonntag, 17.Februar.2008 | 12:48:05 Uhr »
Morgen Tommy, Erich,

wer sich einmal die Hängerladung genauer ansieht, wird noch so manche Schönheit entdeckt haben, um die es sich lohnte bemüht zu sein.....
hier einmal in Bildform die Auflösung...... und die Maschinen einzeln vorgestellt.....
von Links nach Rechts......


Tascam 42-2; Halbprofimaschine in Halbspur-Stereo, 19/38 cm/s; besonderheit Chinch- und XLR Ein-/Ausgänge jeweils umschaltbar

dann die oben beschriebene Studer......


(© Tom S.) Tascam MS 16; 1" - 16 - Spur, feste 38 cm/sec ----- Rechts nur mal der Kopfträger


MCI --- JH-110B-2; Halbspur Stereo, 19/38/76 cm/s Variospeed ±30%, Entzerrung NAB/CCIR umschaltbar, 36cm/Wickelteller möglich


(© Tom S.) M15A; Halbspur Stereo, 38/76 cm/s, sogenannte Masterversion mit M-Karten (höhere Selektion)
die M15 vom Hänger ist die rechte Maschine....


(© Tom S.) Telefunken M 10 Röhre; Halbspur-Sereo, 19/38 cm/s


(© Nikola) Studer A-810; Halbspur Stereo, 19/38/76 cm/s,



« Letzte Änderung: Montag, 31.Mai.2010 | 17:31:58 Uhr von Jürgen Heiliger »
Gruß
Jürgen

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Re: Studer B-67 ---- kleiner Netzteiltausch Erfahrungen am Rande
« Antwort #5 am: Sonntag, 17.Februar.2008 | 12:53:58 Uhr »
Moin Jürgen,
 

... und was machste jetzt mit dem ausgebauten Netzteil?  .,a015

Gruss

Jonny

Moin Jonny,

wollten wir reparieren...... Fehlerbeschreibung folgt von Hans-Joachim in seiner unnachahmlichen Art und gewohnter Weise  .....

Zitat
Liebwerter Jürgen,

aus euren Reaktionen von gestern glaube ich schließen zu dürfen, dass die Ecken, die ich dem Problem eurer B67 zugewiesen hatte, euch nicht recht klar waren, daher noch einmal ein Anlauf zur Beschreibung:

Grundlagen:
Das Gerät enthält Leistungselektronik nur auf der Ebene der Laufwerkssteuerung.

Eine Sicherung von 3,15 A, träge muss man erstmal durchballern, was bei euch ja mehrfach vorfiel und eigentlich bezüglich des Gros der B67-Elektronik bereits diesseits der Geruchsgrenze liegen sollte.

Ein Kleintransistor der eine solche Belastung mehrfach durchsteht, sollte nach diversen Versuchen seinerseits durchschlagen.

Die Spannungsregler (es handelt sich um einen der beiden stabilisierten +12-V-Pfade) besitzen Foldback-Charakteristiken, begrenzen also den Ausgangsstrom. Nachdem aber zwei Spannungsregler da sind, einer für die rohen 12V der Laufwerks-, der andere für die feinen 12V der Audioelektronik, bleibt 'fast nur' der Stabilisatorbereich des großen 7812 CK übrig, der gegen 4 A kann.

Betroffen ist die anhängende Schaltung.
Ich schloss aus obigem, dass der Schaden im 7812CK-Bereich liegt, da bei einem Schaden in der Umgebung des Stabilizers schwerlich der 'notwendige' Strom (3,15 A) aufzubringen wäre. Wenn der so etwas anrichten würde, liegen Rauchzeichen 'fast' auf der Hand.

Aus dem Vorgenannten schließe ich weiter, dass die unmittelbare Umgebung des 7812CK die Ursache birgt, was ja wohl auch inzwischen durch den Erfolg des Netzteiltausches bewiesen wurde.

Dasselbe Problem hatte ich vor vielen, vielen Jahren auch schon einmal.

Der Weg zur Abhilfe:
Mit den Tantals C6 und C7 bringt noch nicht einmal ein Highendie auf Dauer und ohne weitere Rauchzeichen 3,15 träge (als Malermeisters wissen wir, was Trägheit bedeutet, od'r?) zum Abschmelzen. Und die schaffen bekanntlich vieles; selbst das, was nicht möglich ist. Wunschtraum meines Lebens.

Dann aber kommen Gleichrichter, Siebkondensator (C1), vielleicht C5, aber nicht zuletzt und vor allem D1 ins Blickfeld. D1 soll gegenläufig gerichtete Spannungsspitzen beim Einschaltvorgang von der Regelelektronik fernhalten und liegt mit ihrem Minuspol an Plus und ihrem Pluspol an Minus.
Nachdem ich seinerzeit die Kondensatoren C1 und C5 in den Fokus genommen hatte, was sich als falsch erwies, war die Diode dran. Und genau die verhielt sich nur noch wie ein Draht. Nach deren Tausch -bitte richtig herum, also schaltungsgemäß einsetzen- lief die B67 wieder. Die zweite Möglichkeit, ein bleibender Defekt des Spannungsreglers 7812CK, brauchte daher gar nicht mehr untersucht zu werden. Die letzte wäre der Gleichrichter gewesen, war aber nun als Problemfaktor auch hinfällig.

Bei der B67, die dir verbaut erschien, muss man immer berücksichtigen, dass alles geschraubt ist und dem Schraubenden beim Zusammenschrauben oder einem Reparateur in späteren Jahren die verwendeten kleinen, brünierten Federringe wohl gelegentlich in die Kiste fielen. Bei mir zumindest erklärte ein solcher angenommener(!) Vorgang eigenartige Erscheinungen bei der Bandzugregelung ab Werk, in deren Elektronik sich solch ein Ding verkrochen hatte und zeitweise für die unbeabsichtigte Verbindung zweier IC-Beinchen sorgte. So etwas kann immer auch im Netzteilbereich möglich sein, sollte angesichts des absehbaren 30. Geburtstags deiner Maschine (bist du eigentlich schon so alt....?, hüstel) schon mehrfach zu Problemen geführt haben, was jene Problemform heute nicht mehr unbedingt wahrscheinlicher macht und bei euch ja auch nicht vorlag/vorliegt.

Dass die B67 sowohl die Zählimpulse als auch das Vorwärts-Rückwärtssignal neben Masse und allen notwendigen Betriebsspannungen an den 50-pol-Verbinder legt, macht den Bau einer universellen Fernbedienung, die es von Studer im engeren Sinne -also mit Bandzählwerk- nie gab, ziemlich leicht. Leider gibt es das zugehörige schöne Mostek-Zähler-IC nicht mehr, weshalb man für den Zähler andere, aber genauso mögliche Lösungen anstreben muss. Mit ihm war sogar der Aufbau eines adäquaten Autolocators möglich. Ich hatte damit mal vor 1984 angefangen, kam aber nicht recht zu Potte. Und dann wurden die Tage digital; eine 'hochgradig brauchbare' Fernbedienung für meine B67 aber gibt es noch heute....

Man hört sich, od'r?
 
Mit freundlichen Grüßen


Hans-Joachim

Nach einer ersten Durchsicht hat es den für die +12V Spannung zuständigen Elko durchgeschlagen und der hat seine Leerlaufdiode mitgenommen.....

« Letzte Änderung: Sonntag, 17.Februar.2008 | 13:01:43 Uhr von Jürgen Heiliger »
Gruß
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Offline Jürgen Heiliger

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Re: Studer B-67 ---- kleiner Netzteiltausch Erfahrungen am Rande
« Antwort #6 am: Sonntag, 17.Februar.2008 | 13:20:03 Uhr »
So,

nachdem die B-67 so einige Bänder auf dem Kopf hatte, fallen mir so einige Dinge auf.....

Erstmal läuft die B-67 tadellos, bis auf ihr Brummen, welches sehr laut vernehmbar war......
Das Brummen, wir vermuteten zunächst einmal es käme von dem von uns verwandten Adapter ...... (diese haben wir nicht gewechselt)
Dagegen spricht aber nachdem die B-67 nun einige Stunden am Strom hängt, dass das Brummen wesentlich weniger wurde....


Was mir aber Gedanken bereitet ist der Rechte Wickelmotor, der macht, so meine Meinung vernehmliche Geräusche..... Gibt es da was zu beachten, bzw. ist da etwas bekannt?
Gruß
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Offline Steffen Hecking

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Re: Studer B-67 ---- kleiner Netzteiltausch Erfahrungen am Rande
« Antwort #7 am: Sonntag, 17.Februar.2008 | 14:39:08 Uhr »
Hallo Jürgen,

wenn ich den Platz noch hätte, würde ich Dich um ein Angebot der Tascam 42-2 bitten. Ich muß auch gestehen, Jürgen das mich an den Studer Geräten nicht mehr so mein Herzblut hängt außer meiner A-700 natürlich. :_sorry:

Gruß
Steffen
Heut ist nicht aller Tage, ich komme wieder keine frage ;-))

Offline Jürgen Heiliger

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Re: Studer B-67 ---- kleiner Netzteiltausch Erfahrungen am Rande
« Antwort #8 am: Sonntag, 17.Februar.2008 | 20:38:32 Uhr »
Hallo Stefan,

leider könnte ich Dir ein solches Angebot nicht unterbreiten, auch wenn ich wollte.....

Die letzte mir verbliebene Maschine aus diesem Konvolut ist die B-67...... die Tascam hat schon länger Matthes.

in der nächsten Woche werden Dani und ich dann an die Sinterlager der Umlenkrollen begeben.... Hans-Joachim meinte denn zu den Motorgeräuchen, dass diese von den Lagern kommen und nicht von den Motoren selber.
Gruß
Jürgen

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Offline Jürgen Heiliger

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Re: Studer B-67 ---- kleiner Netzteiltausch Erfahrungen am Rande
« Antwort #9 am: Mittwoch, 02.Juli.2008 | 15:09:38 Uhr »
Lange Zeit war es ja nun ruhig um meine B-67, und an und für sich wollten wir diese zum Forentreffen im Mai auch einmessen, doch Hans-Joachin fand dann in der Maschine einige Besonderheiten, die er den Agfa/Emtec - Leuten aus der Kistlerhofstr. in München zurechnete, und denen er gerne weiter auf den Grund gehen wollte.

So nahm er denn den kompletten Kartensatz und den Kopfträger mit nach Hause um sie dort bei seiner B-67 näher untersuchen zu können.....

Was nun dort jetzt im einzelnen geändert im Gegensatz zu einer normal bestückten B-67 der ersten Serie, dazu wird sich bestimmt Hans-Joachim noch äußern.....

Nun aber bevor ich es wieder vergesse, was war das noch für ein Messgerät welches Du. Hans-Joachim mit in Rheinbach hattest..... vielleicht dazu ein paar Zeilen hier in dieser Rubrik......

http://new-hifi-classic.de/forum/index.php?board=26.0


Gruß
Jürgen

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Offline PhonoMax

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Re: Studer B-67 ---- kleiner Netzteiltausch Erfahrungen am Rande
« Antwort #10 am: Donnerstag, 03.Juli.2008 | 05:23:46 Uhr »
Nächtlichen Morgen in die Runde,

der Sachverhalt mit den bis zum Erbrechen modifizierten Bandgeräten bei einem renommierten Bandhersteller ist relativ zwanglos erklärt, wenn man sich vor Augen führt, was man bei AGFA (Jürgens relativ frühe B67 reicht dick in deren Zeit, ja in diejenige von Friedrich Krones -3.5.1915 bis 9.5.1986- zurück!) mit Bandgeräten wollte. Man untersuchte das gefertigte (in München primär professionelle) Magnetband auf Geräten, die gewisse Marktbedeutung hatten. Sollte dabei ein Band nur mit zweifelhafter Löschdämpfung zu betreiben gewesen und/oder mit dem Folienträger nicht fertig geworden und derlei erst in der 'lebendigen Praxis' (außerhalb der  Kistlerhofstraße) aufgefallen sein, lässt sich lebhaft vorstellen, was das für Folgen für einen mühselig und teuer entwickelten Bandtyp gehabt hätte. Friedrich Engel hat in seinen Schriften mehrfach auf Probleme in der Fertigung professioneller Bänder bei BASF und AGFA aufmerksam gemacht, die nicht nur teilweise denkbar kuriose Ursachen hatten, sondern auch zu unerfreulichen Canossa-Gängen für die jeweilig betroffenen Hersteller wurden.
Das vermied man als Hersteller nach Möglichkeit, zumal 'in jenen Tagen' die znetraleuropäische Musik- und Wortproduktion noch weitab vom Nudelfunk betrieben und entsprechend ernst genommen wurde. Das kam erst noch.

Zum Netzteiltheater der B67 hat Jürgen ja oben schon allerlei reportiert und zudem meine Mutmaßungen (ich hatte 'das' ja auch schon...) zitiert, weshalb ich dazu eigentlich nur soviel sagen brauche, dass man sehen muss, was tatsächlich los ist. Viel kann es indes nicht sein, weil ja eine 'weiter vorn' liegende Sicherung geflogen kommt. Da ist also irgend ein Gleichrichter oder eine Schutzdiode (die war's bei mir) defekt. Nach einem Austausch ist das Netzteil wieder da.
Ein Netzteil einer B67 ohne Zwang preiszugeben, wäre nicht tolerabel.

Nachdem die Maschine aber noch andere Merkwürdigkeiten aufwies, bot sich ein Besuch im Hause H. an, der Sache einmal nachzugehen. Da ich jedoch mit der Bahn anreiste, verbot sich letzten Endes das Mitbringen vertrauter Messgeräte, wovon ich nur bezüglich einiger Messkabel und eines kleinen, gut zigarettenschachtelgroßen, recht preisgünstigen und dennoch hochwertigen Sinus-Rechteck-Generators abwich.

Weil zum besagten Termin aber auch andere Interessenten anreisten, mein Ruf mir noch dazu vorauseilte (hüstel), war mit klassischen Erfolgen des Typs "veni-vidi-vici" im allgemeinen Tohuwabohu solcher Begängnisse nicht zu rechnen. Im abendlichen Suff aber wurde dann aber auch ein sehr schönes selektives HP-Millivoltmeter von Thomas aus Aachen ausgepackt, mit dem man dem besagten Tongeneratörchen sehr nett auf den Zahn fühlen konnte. Das vertrug das Ding nämlich glänzend: Der K3 dieses Billiggerätes lag deutlich unter 0,01 % und allem Anschein nach auch so niedrig, dass selektiv  messend an die Messgrenze des HP-Messgerätes herangefahren und letztlich offenbar primär das Rauschen des Generatorausgangsverstärkers erfasst wurde....

Zurück zur B67: Beim Anhören zeigte sich, dass die Maschine eigentlich nicht brummte, sondern lediglich das übliche Störgeräusch eines analogen Magnetofons abgab, das eben im Tieftonbereich prinzipbedingt durch die Entzerrung zur Linearisierung des Frequenzganges (das Induktionsgesetz ist nun mal stark nicht-linear) hochgezogen wird. Dies war hier noch dadurch verschlimmert, dass die Empfindlichkeit der Wiedergabeverstärker offensichtlich in der Elektronik so nachhaltig verändert worden war, dass dies nicht mehr mit den in der Konstruktion Studers vorgesehen Mitteln korrigiert werden konnte. Das zu finden, vertagte ich vor Ort, zumal auch eine halbwegs ordentliche Einmessung schlicht undurchführbar war. Beim Aufsprechverstärker war also ähnliches zu beklagen, so dass bei mir der Wunsch wuchs, die Verstärkerkarten (mehr Audio ist in der B67 nicht) einfach mitzunehmen, um sie auf meiner absolut originalen B67 (seit Anbeginn -März 1981- bei mir) unter die Lupe zu nehmen.

Zuhause wurden dann recht schnell die Veränderungen der Münchener Agfanauten an den Verstärkerkarten offenbar, wobei die Modifikationen des  Wiedergabeteiles für die Symptomatik ("Brummen", besser: zu starke Nebengeräusche) bedeutungslos waren: Bei mir verhielten sich die (Wiedergabe-)Karten nämlich tadellos. Dabei wurden mir aber meine Rheinbacher Versäumnisse siedend heiß klar: Ich hätte sehr viel besser daran getan, zusätzlich auch noch Hf-Oszillator und Kopfträger, vor allem aber zwei steckbare Anpassspannungsteilerplatinchen mitzunehmen, die auf der Basisplatine der B67 untergebracht sind und Jürgens Tonqualitätsprobleme primär ausgelöst haben mussten.
Wenn ich hier nun 'überall' Ordnung stiftete, musste das Ding in Anbetracht der hohen Fertigungsgenauigkeit bei Studer eigentlich bereits auf meiner Maschine sehr ordentlich einzumessen sein. Ich verhalf Jürgen daher zu einem längst fälligen Besuch auf dem Rheinbacher Postamt und sah mich am Tage darauf im Besitz des Heiligerschen Kopfträgers, des Hf-Oszillators und der beiden Spannungsteilerplatinchen.

Der Kopfträger wies zwei Löschköpfe -den üblichen beim Bandeinlauf, einen zweiten, anstelle von Bandschere und Umlenkbolzen, rechts nach der Tonwelle auf. Diese 'Anlage' war wohl wegen elektrischer Probleme schon zur agfanesken Zeit wieder außer Betrieb gesetzt worden, weil man mit diesem Experiment sichtlich allerlei Widerstände der Aufnahmeplatinen hatte in Rauch und Mief aufgehen lassen. Besagter Umlenkbolzen war entfernt, der Kopfträger an dieser Stelle auch umgebohrt worden, weshalb der zweite Löschkopf zur Bandführung vor Ort zu bleiben hatte. Die diversen Änderungen sonst mussten aber getilgt und die beschädigten Bauteile ersetzt werden. So hatte man in einem Kanal Wendelpots etwas grausam eingeflickt, was mich schlicht optisch störte, weil dazu auch die Steckkartenfrontbleche verbohrt worden waren. Im Rahmen der Gegebenheiten wurde dies rückgängig gemacht, weshalb sich beide Aufnahmeverstärker beim Blick in den Elektronikkorb nun wieder so präsentieren, wie sich das für eine B67 gehört. Die defekte 50-Hz-Sperre vor dem Wiedergabekopf war zu reparieren, gangbar zu machen und tut nun wieder ihren Dienst.

Eine erste Rohprüfung der wiedererstandenen Elektronik in meinem B67-Laufwerk zeigte nun, dass ein Kanal im Pegel etwa 11 dB hinter dem anderen zurückblieb. Die Ursache war schnell dingfest gemacht, da das zweite der verbauten ICs (TDA 1034 = NE5534) nicht verstärkte, sondern etwa 1:1 durchließ. An mehr kam ich aber nicht heran, weshalb ich beschloss, mir nach 27 Jahren mit der B67 nun doch noch zwei "Verlängerungsprints" selbst anzufertigen. Nachdem die Maschine Kartensteckfassungen nach DIN 41612 verwendet, war dies mit Flachbandkabel und ausgedehnteren Lötarbeiten auch vergleichsweise sehr billig zu realisieren.
Hinsichtlich des Pegelverlustes entschied ich mich zunächst für ein defektes IC, was sich aber als nicht ursächlich herausstellte. Stattdessen war es ein die Wechselspannungsverstärkung bestimmender Tantalkondensator 47µ/3V, der bei anliegender Gleichspannung seine Kapazität verlor, spannungslos aber ganz normal reagierte...
Da winkte wohl der Willi aus dem Jenseits, zumal ich ihm anderweitig auf die Spur gekommen war: Nicht nur hinsichtlich einiger undokumentierter Veränderungen im Schaltungskonzept (nebst Druckfehlern in der Schaltungssammlung, oho!), sondern auch in einem klassischen Bestückungsfehler ab Werk (und trotz Regensdorfer Kontrollstempels auf der Platine): In der Aufsprechentzerrung für 9,5 cm/s fehlte vom Lebensbeginn einer Karte an ein Widerstand (R76, 220 k), der nicht nur für eine fehlerhafte Aufsprechentzerrung (bei 9,5) sorgte, sondern auch eine korrekte Aufsprechpegeleinstellung bei 9,5 unmöglich machte. Das wurde also offensichtlich nie geprüft, weder bei Studers Geräteendabnahme in Regensdorf vor Verkauf (bzw. Weitergabe an den Vertreiber EMT, Kippenheim) noch bei AGFAs Übernahme wohl etwa 1979, denn die besagte Platine entstammt den ältesten Elektronikserien der B67MKI.

Inzwischen habe ich die Elektroniken auf 911 und versuchsweise auch zeitweise auf 528 eingemessen, im betrieblichen Verhalten untersucht und sehr gute Ergebnisse erzielt. Einer artgemäßen Verwendung dieser Ahnherrin nahezu der gesamten letzten Studer-Bandgerätegeneration steht daher in Jürgens Büro nichts mehr im Wege.
Hoffen wir es 'mal...

Hans-Joachim

Offline Jürgen Heiliger

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Re: Studer B-67 ---- kleiner Netzteiltausch Erfahrungen am Rande
« Antwort #11 am: Donnerstag, 03.Juli.2008 | 07:25:41 Uhr »
Morgen Hans-Joachim,

zuerst mal ein Danke nach München für den nächtlichen Text......

Doch noch ein, zwei Fragen des interessierten Laien verbleiben noch......

Wie habe ich mir solche Messungen der Löschdämfung vorzustellen?
Laienhaft gefragt, ist dies so etwas wie mit den EE-Bändern, die sich auf den normalen Maschinen auch nicht richtig löschen lassen?
Sind diese EE-Bänder also die songenannten "Magnetisch harten Bänder"? ---- Du erwähntest so etwas mal, wenn ich dies richtig im Kopf habe, am Telefon.....

Gruß
Jürgen

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Re: Studer B-67 ---- kleiner Netzteiltausch Erfahrungen am Rande
« Antwort #12 am: Montag, 07.Juli.2008 | 08:00:08 Uhr »
Lieber Jürgen,

auch wenn Erich Obergfell (Mr. Studer-Deutschland und Service-Urgestein ebendort) die B67 als professionelles Gerät nicht recht ernst nimmt, ist die B67 im Anspruch an sich selbst von ihren Konstrukteuren natürlich als professionelles Gerät konzipiert worden. Damit begibt man sich als Hersteller aber in ein durch diverse Normen und "Pflichtenhefte" von fach-kund-igen Kunden(!) vermintes Terrain. Der Anbieter muss nämlich damit rechnen, dass da jemand ziel- und zweckbestimmt kontrolliert.

"Löschdämpfung" heißt in diesem Zusmamenhang, dass die Maschine in der Lage sein muss, eine Erstaufzeichnung um einen genau definierten Mindestbetrag auszuradieren. Ein 'Besser' ist anzustreben, weniger wäre ein Ausschlusskriterium. Dies betrifft die Bauarten des Löschkopfes, des Hf-Oszillators und nicht zuletzt die des Bandes.

Das sieht einfach aus, kann aber kompliziert werden, umso mehr, als man seit geraumer Zeit ziemlich tricky Schaltungen verwendet, um mit möglichst wenig Aufwand bei der Löschoszillator-/Kopfeinheit auszukommt und auskommen kann, weil man die Verluaste im Löschkopf schon seit Jahrzehnten sehr gering zu halten in der Lage ist. Das heißt, es geht wenig Löschenergie in Gestalt von Abwärme für die Löschung ungenutzt drauf. Die RRG löschte weiland noch mit richtig 'Dampf', die Löschköpfe waren entlang der Hf (damals zunächst wie Vormagnetisierung ca. 80 kHz) schlecht umzumagnetisieren, weshalb die Dinger sehr warm, ja kochend heiß wurden. Zur Winterszeit konnte man daher den Kopfträger als Warmhalteplatte nutzen, wenn nicht, war der Löschkopf nach 5 Minuten durch(gebrannt). Man fand dann Auswege, die meines Wissens bis zur M10 beibehalten wurden (Löschung mit halber Freqenz, also 40 kHz).

Im Falle deiner Maschine betraf dies Problemfeld primär das Band und die aktuelle gefertigten Bandchargen, die man eben einer wohl teilautomatischen Prüfung dahingehend unterziehen wollte, ob die geforderten Werte eingehalten wurden. Friedrich Engel erzählt immer wieder eine Geschichte aus der Hf-Bandgerätefrühzeit (noch im Kriege), als ein bestimmter Bandtyp nach Bespielung plötzlich nach mehreren Tagen Lagerzeit nicht mehr zu löschen war... Wäre so etwas in der 'Neuzeit' aufgetreten, hätte der Ärger für den betreffenden Hersteller erhebliche Größenordnungen angenommen. Also vermied man derlei im möglichst frühen Vorfeld und kontrollierte die Fertigung (also die aktuell laufenden Rezepturen) fortlaufend unter praxisnahen Bedingungen.

Zur Frage der magnetischen Härte: Dies ist die Kraft, die das Magnetband einer Magnetisierung entgegensetzt; sie wird als Koerzitivität bezeichnet. Bei niedrigen Frequenzen ist dies ziemlich unproblematisch, bei höheren Freuqnezen wird sie wichtig für die Stabilität der Aufzeichnung, gerade bei geringen Geschwindigkeiten also bzw. und kurzen Wellenlängen mit vielen Phasenwechseln pro Zeiteinheit. Es betrifft dies damit nicht nur den Cassetten-, sondern auch den Video- und den magnetisch arbeitenden Digitalrecorder. Sie alle benutzen absolut gesehen sehr hoch koerzitives Magnetband, das dann zusätzlich auf seine speziellen Zwecke zugerichtet wird. Im Nachbarforum wurde neulich nach Ampex 467 gefragt, das (u.a.) für die digitale Offenspulenaufnahme (Nagra D und Dash) verwendet werden sollte und daher für den analogen Audiofrequenzbereich nicht geeignet ist. Die Koerzitivität dieses Bandes liegt beim Doppelten dessen, was für ein "hochkoerzitives" Audioband als sinnvoll zu erachten ist.

Du kennst zudem die Affären um die EE- und auch Ferrochrom-1/4"-Bänder, die von den Geräten spezielle Auslegungen der Hf-Oszillatoren (etc.) verlangten; normale Geräte kamen damit nicht zurecht, weil die notwendige Lösch- bzw. Hf-Leistung nicht aufgebracht werden konnte. Dies wurde nicht mehr relevant, weil EE-Bänder eigentlich nicht mehr notwendig waren, weil derjeneige, der an die Grenze der analogen Speichertechnik heranzufahren beabsichtigte, mit 38 cm/s wesentlich besser bedient war als mit derselben Qualität einer EE-Aufzeichnung bei 19 cm/s.


Die Löäschdämpfungsmessung -das habe ich eben gerade aus obigem Text wieder herausgenommen gehabt, sehe jetzt aber, dass di ja genau danach fragst(...):
Man nimmt ein definiertes Signal mit Vollpegel auf ein gegebenes Band auf, löscht diese Aufzeichnung mit den geräteinternen Einrichtungen und misst dann mit einem selektiven Voltmeter (Typ Thomas, du erinnerst dich?) den Restpegel dieses Signales. Den setzt man in Beziehung zum ursprünglich vorhandenen Vollpegel und erhält damit die  Löschdämpfung, die bei der B67 (38 cm/s) 75 dB übersteigen muss.



Übrigens fiel mir erst gestern, erstmalig nach 27 Jahren auf, dass mein bis heute absolut originaler B67-Kopfträger des Bandhöhenführungsbolzens am Bandauslauf hinter der Andruckrolle (Nr. 4 in der Zeichnung) vollkommen entbehrt. Inwieweit das beabsichtigt ist oder nur mangelhafter Endkontrolle zu jenen Zeiten entsprang (wie dein in einem Kanal fehlender 9,5-Entzerrungswiderstand) mögen die Studer-Götter wissen.

Hans-Joachim
« Letzte Änderung: Montag, 07.Juli.2008 | 08:06:29 Uhr von PhonoMax »

Offline Jürgen Heiliger

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Re: Studer B-67 ---- kleiner Netzteiltausch Erfahrungen am Rande
« Antwort #13 am: Montag, 07.Juli.2008 | 09:58:36 Uhr »
Morgen Hans-Joachim,

Danke für Deine Erklärungen..... :_good_:

Und ich freue mich auf unser nächstes Zusammentreffen. :give_rose:
Gruß
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Offline P.Nieratschker

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Re: Studer B-67 ---- kleiner Netzteiltausch Erfahrungen am Rande
« Antwort #14 am: Sonntag, 14.Dezember.2008 | 08:29:31 Uhr »
Da fühlt man sich ja beinahe schon wie zuhause! Kaum vergehen drei Jahre, schon sieht man sie wieder, die Buildn der 'Aktion Kammerl III'.

Ich weiß jetzt nicht, ob es opportun ist, diesen Netzteilthread zu kapern und ihn zu einem allgemeinen B-67 thread umzumünzen, denn mir liegt etwas auf dem Magen, was möglicherweise zu einer forenübergreifenden Dauerbaustelle ausarten könnte, wenn die Findegeschwindigkeit sich weiterhin von der Meßgeschwindigkeit umgekehrt proportional, also reziprok, entfernt.

Die Magenschmerzen begannen beim Lesen dieses threads in Roses Nachbarforum. (ich bin da nur stiller Gastleser)

Wenn die Gepflogenheiten es hier zulassen, würde ich den Südländer gerne hier in die Classic-Abteilung einladen, denn der PhonoMax ist ja sowieso weltmännisch unterwegs in allen Angelegenheiten, die zur Bewahrung des Erbes Willi Studers beitragen.

Oder 'n eigener thread?
Oder endlich 'n funktionierendes - WIKI: nein, das ist überholt - StuderBlog?
Habt ihr mitbekommen, daß die 'studerlist' am Kollabieren ist? Wie einiges andere auch über'm großen Teich?

Freundliche Studer&ReVox Grüße zum dritten Advent

Pit

Offline Jürgen Heiliger

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Re: Studer B-67 ---- kleiner Netzteiltausch Erfahrungen am Rande
« Antwort #15 am: Sonntag, 14.Dezember.2008 | 10:26:33 Uhr »
Guten Morgen Pit,

gut dass Du mich erinnerst, meinte doch in der Zwischenzeit die B-67 aus dem "kammerl III" nochmals zu mucken.....
Sprich sie führt nur dann Ihre Laufwerksbefehle aus, wenn die Tasten gedrückt gehalten werden.
Hans Joachim schrieb mir dazu schon, dass dies wahrscheinlich an der "Endabschaltung" (Fototransistor oder -Diode) liegen würde, nur kam ich bisher noch nicht dazu an dieser Stelle einmal genauer nach zu sehen.
Lieber Hans-Joachim, werde ich also noch nachholen und dann berichten....


Ansonsten von meiner Seite spricht nichts dagegen, diesen Thread zum allgemeinen B-67 Thread um zu gestallten. Also nur Zu Pit.

Gruß
Jürgen

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