Autor Thema: Restauration einer Technics RS1500  (Gelesen 33129 mal)

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AndreasTV

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Re: Restauration einer Technics RS1500
« Antwort #40 am: Donnerstag, 24.September.2009 | 04:57:21 Uhr »
Guten Morgen zusammen  :_hi_hi_:.
Schöne Arbeit bisher  :_good_: - aber Das mit dem FG finde ich sehr eigenartig ... .,a015.
Leider habe ich das SM nicht ...
Bin auf jeden Fall gespannt qo Es letztendlich dran hapert.

MfG

Andreas

PS: Die Bandführung bei den Technics - TBs ist zwar etwas "futuristisch", dennoch ist vielleicht noch irgendwo Was hakelig daran denn sie sollte keinerlei Probleme bereiten (Technics war zu der Zeit durchaus innovativ was das Gerätedesign betraf).

Offline Jürgen Heiliger

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Re: Restauration einer Technics RS1500
« Antwort #41 am: Donnerstag, 24.September.2009 | 18:07:58 Uhr »
Hi Andreas, Thorsten,

Nach Rücksprache mit Hans-Joachim ist der Fehler in der Equalisation-Circut-Umschaltung zu suchen, diese wird in der RS-1500 elektronisch gemacht.

Zitat von: © Hans-Joachim
Für jede Bandgeschwindigkeit besitzt der Aufnahme-EQ-Umschalter S6 auf "Main Amp. Section" (S. 79 im  PDF) eine eigene Ebene mit drei Schaltkontakten, für jede EQ-Stufe einen. Abhängig von der gewählten Bandgeschwindigkeit (38, 19, 9,5) wird an den Schleifer der der jeweiligen Bandgeschwindigkeit entsprechenden Ebene über den Stecker "S"
(S. 79, Zeichnungsrand, Bildmitte ganz oben) eine Gleichspannung gelegt, deren Herkunft ich bisher nicht herausfinden konnte. Das muss aber irgendwo im Netzteil/Geschwindigkeitsumschaltung sein. Ich weiß daher nicht, wie hoch diese Gleichspannung ist; ich nehme aus meiner Erfahrung an, dass diese etwa 5 V betragen wird.
Sie muss zur Funktion des Equalizing aber vorliegen, weshalb sie an Stecker "S" bei 38,1 cm/s auf Stift "1", bei 19 auf "2", bei 9,5 auf "3"
anstehen muss.

Wenn die Gleichspannung da ist, muss man kontrollieren, ob der der jeweiligen Geschwindigkeit und Aufnahmeentzerrung entsprechende NPN-Transistor (TR115-123) aktiviert wird. Bei positiver Gleichspannung an der Transistorbasis muss der Emitter dieses Transistors von einem unbestimmten Spannungsniveau ("irgendetwas", denn der Emitter hängt bei nicht aktiviertem Transistor gleichspannungsmäßig in der Luft) definitiv auf Masse gehen. Das muss kontrolliert werden.

Wenn die Frequenzgangverbiegungen des Gerätes bei beiden Kanälen sehr unterschiedlich ausfallen, ist auch an Schäden in den Aufnahmeverstärkern zu denken. Da kommen vornehmlich zwei, drei Kondensatoren in Frage (C129, 132, 133, 134; sie sind natürlich in beiden Kanälen vorhanden).

Vorgehen, Thorsten, würde ich folgender Maßen .......

zuerst einmal das Equalisation-Circut-Board ausstecken und die Kontakte reinigen (Glasfaserstift!) und in einem prüfen ob an den Pins .....
Zitat von: © Hans-Joachim
Entweder sind die 5 V an 1,2,3 von "S" auf dem Audioprint nicht da -es sind definitiv 5 V, die über den Motorsteuerungsprint (Seiten 71 und 72 unten rechts, Steckfassung "L") vom Netzteilprint kommen- oder du hast einen generellen Schaden in den beiden (!) Aufsprechverstärkern in Gestalt eines defekten Elektrolytkondensators.
Richtige Mangelidentität ist aber nur durch die fehlenden 5 V zu erreichen.
Dass zwei Kondensatoren exakt identisch defekt sind, wird dagegen eher selten sein. insofern solltest du dich zunächst einmal um diese Umschaltspannung für das Equalizing kümmern.

die +5 Volt anliegen (gegen Masse gemessen)

=> Andreas,

willst Du das SM haben?
Gruß
Jürgen

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AndreasTV

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Re: Restauration einer Technics RS1500
« Antwort #42 am: Donnerstag, 24.September.2009 | 19:07:24 Uhr »
...
=> Andreas,

willst Du das SM haben?

 :give_rose: ... aber gerne doch - hab´s im Netz nicht frei verfügbar gefunden - oder war / bin schlicht zu dumm  :_sorry:.
Danke dafür  :_good_:.
Ja - der Hans - Joachim  :__y_e_s: - eine wirkliche "Perle der Forenwelt"  :_good_:  .,a095.

MfG

Andreas

AndreasTV

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Re: Restauration einer Technics RS1500
« Antwort #43 am: Donnerstag, 24.September.2009 | 21:05:32 Uhr »
Danke, Jürgen  :_good_: - werde aber erst morgen drüber schauen; vor Allem - wie am  ;0009 schon angesprochen - wo die Spannung herkommt ...  :drinks:.

MfG

Andreas

Offline RunT

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Re: Restauration einer Technics RS1500
« Antwort #44 am: Donnerstag, 24.September.2009 | 21:19:44 Uhr »
Moin,

ich bin zu blöd auf die Schnelle in Excel ein logaritmisches Diagram zu erzeugen, daher hier erstmal als Tabelle:

Hz|
vorher (Wiedergabe)
 mit Bezugsband
19H /320 nWb/m
-20 dB
|
eingemessen
auf Maxell XL-I
19cm/s -- -20 dB
|
eingemessen
auf SM-468 
38 cm/s -- -20 dB
| Links / Rechts|Links / Rechts|Links / Rechts
31,5|-7 / -6|
40|-5,5 / -5|
63|-4,5 / -4|
125|-2 / -2|
250|+0,4 / +0,5|
500|+1,1 / +1,3|
1000|+1 / +1,5|
2000|+1,2 / +2,4|
4000|+0,9 / +2|
6300|+0,2 / +1,3|
8000|-1,5 / +0,7|
10000|-1 / +0,4|
12500|-2,3 / +0,8|
14000|-2,7 / -1|
16000|-3,5 / -1,7|
18000|-4,5 / -2|

cu


Habe mir erlaubt das Ganze in Tabellenform zu bringen und Ergänzungen dazu gesetzt
Jürgen
« Letzte Änderung: Donnerstag, 24.September.2009 | 23:19:40 Uhr von Jürgen Heiliger »
Thorsten

Offline RunT

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Re: Restauration einer Technics RS1500
« Antwort #45 am: Donnerstag, 24.September.2009 | 21:32:14 Uhr »
...
Zu Bild 1= Das Messequipment: Ganz wichtig die Fliegenklatsche

... der wichtigste Teil des Messequipments habe ich aus dem Bild entfernt: rechts neben dem _Messschrank_ steht eigentlich noch ein Bügelbrett mit Bügeleisen...

vielen Dank für die _blinde_ Fehlersuche. Wenn ich in den nächsten Tagen Zeit habe, werde ich der Sache mal mit Oszi auf den Grund gehen.

cu
Thorsten

Offline Pepika

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Re: Restauration einer Technics RS1500
« Antwort #46 am: Sonntag, 17.Dezember.2017 | 23:29:33 Uhr »
Hallo an alle, bin neu hier und mit großen begeisterung lese ich fast alle Beiträge um Bandmaschinen. Ich habe die Rs 1700 vom gutem Freund mehr geschenkt als Bezahlt erworben. Paar problemchen habe zu bewältigen und hoffe im Forum auf Hilfe. Bremsen sind alle, nach schnell umspulen hängt das Band an der Umlenkung nach unten, Zählwerk macht laute Geräusche......Mit Band einmessung lasse ich mir Zeit, Bremsen und Zähler wurde ich gerne machen (Oelen!). Zählwerk ausbauen- wie? Habe schon seitliche Abdeckung weggeschraubt, die elektronikeinheit mit 3 schrauben auch. Zählwerk von hinten beäugelt aber weiß nicht welche schrauben.....Bremsen, ja, was für Leder ist geeignet? Danke,

Offline Jürgen Heiliger

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Re: Restauration einer Technics RS1500
« Antwort #47 am: Montag, 25.Dezember.2017 | 23:08:22 Uhr »
Hi (an der Stelle wäre ein Vorname nett),

Als Bremsen würde ich entweder wie ich schon weiter oben schrieb entweder Spaltleder oder  Möbel Filzgleiter nehmen. Verklebt wird das Ganze mit einem Kontaktkleber.

Zählwerk,
Da gehört keinerlei Öl dran ..... entweder hauchdünn Baseline oder ein Molikote Fett.
Öle könne Kunststoffe versprühen lassen.

Hast du ein SM von der RS-1700?
Gruß
Jürgen

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Offline Pepika

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Re: Restauration einer Technics RS1700
« Antwort #48 am: Sonntag, 07.Januar.2018 | 18:36:22 Uhr »
Hallo Jürgen,
sehr nett das du geantwortet hast, und, mein Name ist Peter, bin Kroate!
Ich wünsche nachträglich ales gute im Neuem Jahr!!!
An die Bremsen bin Rangekommen, die sind nicht so ramponiert wie hier im Forum auf Bildern. (Ich schätze das diese Gerät wenig gelaufen ist, was mir der Kumpel auch gesagt hat). Ich habe etwas nachjustiert ohne Gewichte und vorrichtungen (winzig nach oben verstellt, den reibungskontakt vergrösert) und bin zufrieden mit dem ergebnis, rutscht nicht nach, Band hängt auch nicht mehr so lose an der umlenkung unten. Vorerst OK. Jegliche Kritiken und mahnungen werde ich Akzeptieren und bin dankbar!
Zählwerk: da habe im NET 2 original Riemen gekauft (die eingebauten sind durchgerutscht, Zählwerk hat nie gestimmt, die Riemen im vergleich waren länger als die neuen...), Capstein gelöst, Riemen rein, zählwerk lauft aber macht Ohrenbetaubenden Lärm. Nach tropfen Balistol war etwas besser, aber, die Rädchen sind ausgeleiert.....kriege ich nicht mehr hin, neues Zählwerk gibt auch nicht mehr.....und jetzt meine Frage: wohin mit dem Fett, auf die Welle, zwischen die Zahnräder?
Der Output Level Poti knistert und ein wenig wackelt beim drehen (nicht immer und an verschiedenen stellen). Komplette Einheit mit Platine im unterbau habe ausgebaut wo man auf die Potis gut Rann-kommen kann. Ein Elektroniker in meinem Ehem. Betrieb (bin Rentner) sagte-schwieriges Thema-versuchen Poti zu öffnen und reinigen, ev. nachbiegen. Optimal währe, ersetzen wenn ich ersatz finde. Habe kein Laden gefunden mit solchen Potis, hast du Idee?
Ansonsten bin zufrieden mit dem Gerät. Habe vom Kumpel auch seine bespielte Bänder bekommen wo ich beim Abspielen relativ viel abrieb habe, häufig die Köpfe reinigen muss und werde wohl neue Bänder kaufen und bespielen.
Kopf Justierung? Ohne messgeräte wohl nicht, oder? Entmagnetisiert habe ich. Meine meinung nach etwas zu viel Bass. Anordnung der Köpfe finde ich nicht im Bedienungsanleitung, paar Bläter fehlen.
Ist diese Anordnung OK:
Rechts Oben=Playback Betrieb      Rechts Unten=Aufnahme/Löschen
Links Oben=Reverse Bertieb         Links Unten=Aufnahme/Löschen

Bin dankbar für deine Meinung und verbleibe mit freundlichen Grüßen, Peter

     

Offline Jürgen Heiliger

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Re: Restauration einer Technics RS1500
« Antwort #49 am: Sonntag, 07.Januar.2018 | 20:23:25 Uhr »
Hallo Peter,

Balistol ist keinerlei Öl im Sinne von Schmierwirkung.... dies zum Ersten.
Nimm Vaseline zur Schmierung des Zählwerks..... am besten mittels eines Wattestäbchen auf die Welle und die Zahnrädchen dünn auftragen.

Originalersatz der Rec- und Output Regler wirst du nicht mehr bekommen. Wenn Du die internen Potis zur Einmessung meinst da kannst Du die Potis von Piher nehmen in den Werten wie Du sie in der Maschine vorfindest.
Aber Achtung ohne ein Bezugsband (z.B. Agfa 19 H) und entsprechendes Messequipment (2-Kanal Osziloskop, NF-Milli-Voltmeter, Sinusgenerator) gelingt dies nicht. Ebenso von einer Kopfeinstellung absehen ohne diese Sachen.
Vielleicht wohnt ja ein erfahrener Forenkollege in der Nähe und ist behilflich..... von daher ist es ratsam zu wissen wo Du ungefähr wohnst.

Gruß
Jürgen

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Offline Pepika

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Re: Restauration einer Technics RS1700
« Antwort #50 am: Sonntag, 07.Januar.2018 | 22:37:24 Uhr »
Hallo Jürgen,

OK, mit Vaseline werde ich noch probieren.
Poti, nicht die internen sind gemeint, sondern Außen, der für die Lautstärke, Linkes/Rechtes Kanal habe gemeint, diese knistert-rauscht, wenn ich denn pegel dann minimal verändere ist gut. 
Mit Einmessung kenne mich gar nicht aus, Meßgeräte habe ich auch nicht, da dürfen nur erfahrene ran! Bezugsband werde ich, wenn so weit, besorgen. Ich habe diese Forum entdeckt und gelesen wie die Erfahrungen ausgetauscht werden, hoffe das ich selber etwas machen kann. Ich Wohne in Pforzheim, weiß noch nicht ob ein oder andere Forenkollege in der Nähe ist.....Ich glaube das es kaum eine Werkstadt gibt die sich mit Analogen Oldis auskennt.
Warte ich mal ab ob sich noch jemand meldet, hoffe das Thema Tonbandgeräte von Technics noch nicht eingeschlafen ist. Und Dir Jürgen, vielen dank! Aus welche Ecke bist Du, habe noch nicht rausgefunden/gelesen?
     

Offline Jürgen Heiliger

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Re: Restauration einer Technics RS1500
« Antwort #51 am: Montag, 08.Januar.2018 | 13:49:03 Uhr »
Hallo Peter,

ich stamme aus Rheinbach, ca. 20 km von Bonn direkt an der A-61, und lebe noch immer hier. Genaueres findest Du in meiner Profilübersicht.... siehe dort meine Google-Maps-Karte.

Wenn dir die Strecke nicht zu weit ist..... entsprechende Messgeräte und Bezugsbänder sind vorhanden.
Original Bezugsbänder wirst du nur noch gebraucht erhalten können, das was es neu zu bekommen ist, ist/sind meist sogenannte Messbänder. Original Bezugsbänder waren mindest um den Faktor 10 besser/genauer.
Aus eigener Erfahrung kann ich nur die Messbänder des Forenmitglieds Peter Ruhrberg empfehlen, der zum einen die Erfahrung und im Besitz entsprechenden Bandmaterials ist was es zur Herstellung genauer Messbänder braucht.

Gruß
Jürgen

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Offline Pepika

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Re: Restauration einer Technics RS1700
« Antwort #52 am: Mittwoch, 10.Januar.2018 | 00:00:03 Uhr »
Hallo Jürgen,
in etwa weiß ich wo Rheinbach ist, bin oft vorbeigefahren, habe auch in Dein Profil geschaut. Ist das nur Hoby oder auch Beruf?
Über Bezugsbänder habe gelesen, selbst die Bezeichnung ist umstritten. Eigentlich sind das Frequenzen und Signale..... und Recht teuer ist die Geschichte. Das wird noch kommen, sehe noch kein Bedarf, muß erstmals im klaren sein das der rest Funct und das sich lohnen wird. Neben her, die Tonbänder (habe 7 stück vom Kumpel bekommen) klingen noch gut (nach meinem Gehör!), stelle aber relativ viel Bandabrieb fest. Wie oft sollen die Köpfe gereinigt werden, nach ??? Stunden? Ich meine das die Bänder nicht mehr sind, werde mir neue kaufen. Aber welche, große Angebot ist nicht mehr da? Bei Thomann?
Gestern habe den Poti Ausgebaut-Ausgelötet-Poti Geöfnet-Gereinigt und wieder Retour-Operation ist gelungen und Funct!!! Es war klebrig mit abrib...... 
Einmessung, was für Aufwand-Zeit und Umfang-was Konkret? Kostenfaktor? Redet man im Forum darüber auch?
Das war für Heute, Gruß
PS.
Hochwasser? Wie ist die Lage um Dich rum?

Offline Jürgen Heiliger

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Re: Restauration einer Technics RS1500
« Antwort #53 am: Donnerstag, 11.Januar.2018 | 07:20:11 Uhr »
Morgen Peter,

Ob Du bei Thomann, darklap, Berthold (Tonstudiobedarf) etc. bestellst hängt einfach vom Tagespreis ab. Für deine Maschine empfiehlt sich LPR-35 oder LPR-90 als Bandmaterial. SM-468,911,900 sind dicker und führen bei ¼-Spur Maschinen zu erhöhtem Dropout Verhalten.

Zum Zeitaufwand kann man nicht viel sagen vorab, da ich ja nicht weiß wie viel verstellt ist...... zwischen 1 Std. und derer 4 ist alles möglich.
Zum Finanziellen.... ich sage immer bezahlt wird was dem "Kunden" das ganze wert ist.

Mit Hochwasser hab ich hier so gut wie gar nichts zu tun, der Rhein ist 18 km weit weg und 100 Höhenmeter tiefer.
Gruß
Jürgen

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Offline Pepika

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Re: Restauration einer Technics RS1500
« Antwort #54 am: Sonntag, 14.Januar.2018 | 18:09:42 Uhr »
Hallo Jürgen,
danke für die Infos, habe schon 2 LPR 35 gekauft, werde noch 2 LPR 90 kaufen (unterschied???). Aufnehmen werde ich noch nicht, nach neu Justierung sind die Aufnahmen neben der Spur!
Werde noch alle Kondensatoren tauschen auf der Platine wo die Potis sind, diese Verzehrung-Knistern-Rauschen im Rechten Kanal ist nicht weg, bzw. es ist so: im Play Betrieb stelle ich die Lautstärke ein-beide Kanäle sind gleich gut zu hören. Nach eine weile ist im Rechtem Kanal Verzehrung zu hören, dann drehe ich den Poti schnell hin und her 2-3 mal, wie ein Knall ist zu hören, und dann ist wieder alles gut für eine weile! Was sagt dir das? Bevor ich den Poti zerlegt und gereinigt habe war das gleiche.
Ich werde deine Hilfe in Anschpruch nehmen, das Finanzielle regeln wir auch. Wenn ich ca 700 KM Fahre, dann ist mir das ganze etwas wert!!! Bin Morgen beim Kumpel, werde ihm Berichten was bis jetzt entdeckt habe und Fragen ob er was zu beichten hat was die Justierung betrifft!

Jürgen, sei Gegrüßt

Offline Pepika

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Re: Restauration einer Technics RS1700
« Antwort #55 am: Sonntag, 04.Februar.2018 | 12:55:52 Uhr »
Hallo Jürgen,
nach eine weile bin wieder sendefähig, Grippe hat mich lange im griff gehabt.
Jetzt mochte ich die Elkos tauschen, weiß aber nicht ob an allen Platinen oder nur an der wo die Potis sitzen? Wenn was bringt, tu ich alle! Im Internet finde leider nicht alle mit Orig. Werten ob Spanung oder Kapazität, was tun??? Hast Du eine gute Adresse wo ich besorgen kann? Habe bei Reichelt nachgefragt, noch warte ich ab. Hier die Liste was ich brauche:
6,3V    330µF      = 5 Stück   16V    10µF       = 38 Stück   25V    3.3µF        = 3 Stück   50V    0,1µF        = 4 Stück
10V    33µF         = 5 Stück   16V    33µF       = 14 Stück   25V    10µF       = 10 Stück   50V    1µF           = 6 Stück
10V    100µF       = 5 Stück   16V    220µF       = 3 Stück   25V    100µF       = 8 Stück
Ein Exot ist auch dabei, 50V-0,1µF, der ist mit Rotem Schrifft Markiert am Gehäuse!
Bin dankbar für eine Antwort, freundliche Grüße,
Peter 
   

Offline Jürgen Heiliger

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Re: Restauration einer Technics RS1500
« Antwort #56 am: Sonntag, 04.Februar.2018 | 20:35:10 Uhr »
Hi Peter,

Hauptsache die Kapazität stimmt (± 10% gegenüber dem verbauten Original).....
Die Spannungsfestigkeit darf höher sein, nur nicht niedriger als das Original......

z.B.: Alles bei RS-Online.de
5* == 330 µF | anstatt 6,3V nimmst Du 10V 
5* + 14* == 33µF | anstatt 10V oder 16V nimmst Du komplett -- 16V
3* == 3,3 µF | anstatt 25V nimmst Du 50V
6* == 1µF | 50V
38* == 10µF | 16V
10* == 10 µF | 25V
5* == 100µF | 10V
8* == 100µF | 25V
3* == 220µF | 16V
2* == 470µF | 25V
1* == 0,1µF | 50V  da kannst Du auch einen Tantal mit 100 nF | 50V einsetzen..... RS-Online hat den zwar auch als Elko, aber 50 Stück Mindestabnahme


PS Werte beigefügt

Hinter den Spannungsfestigkeiten liegen Links.....
« Letzte Änderung: Montag, 05.Februar.2018 | 11:58:37 Uhr von Jürgen Heiliger »
Gruß
Jürgen

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Re: Restauration einer Technics RS1700
« Antwort #57 am: Donnerstag, 08.Februar.2018 | 13:48:52 Uhr »
Hi Jürgen,
nun, die Elkos sind wie Bestellt gekommen und geweckselt. Fehler frei, so weit ich hören kann. Aber, am Linken Kanal wie schon beschrieben, immer wieder geht der Ton in ein knistern-knacken als wenn die Lautsprechermembrane was hätte (Acustimase III Bose Qube mit Subwoofer). Nach dem ich Lautstärke Poti ganz-auf und ganz-zu drehe, stimmt wieder eine weile. Ich fürchte das der Poti was hat. So was kriege ich nirgends zu kaufen. Was meinst Du? Falls keine Antwort, melde mich per Telefon.
Gruß, Peter