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Receiver-Verstärker-Tuner / Re: Luxman L-11 Restauration und Austausch Koppelkondensatoren
« Letzter Beitrag von Lothar H. am Mittwoch, 15.November.2017 | 18:37:29 Uhr »
dito!!!


Tüsss
Lothar
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Receiver-Verstärker-Tuner / Re: Luxman L-11 Restauration und Austausch Koppelkondensatoren
« Letzter Beitrag von UBV am Mittwoch, 15.November.2017 | 11:28:14 Uhr »
Hallo,

danke für den tollen Bericht und noch viele Jahre Spaß an dem Gerät!
 :drinks:

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Receiver-Verstärker-Tuner / Luxman L-11 Restauration und Austausch Koppelkondensatoren
« Letzter Beitrag von BorisK am Sonntag, 12.November.2017 | 14:17:01 Uhr »
Liebe Forumsmitglieder, liebe Gäste des Forums,

ich möchte euch ein wenig von meiner Restauration des Luxman L-11 erzählen.

Vielleicht zunächst in wenigen Sätzen eine kleine Beschreibung des Vollverstärkers. Er ist Teil der Luxman „Laboratory Standard Series“ aus den späten 70er – Anfang 80er Jahren. Die Serie besticht nach meiner Meinung durch eine sehr aufgeräumte, auf ein Minimum reduzierte, Optik, einen sehr hochwertigen Gehäuseaufbau, ausgereifte Technik und eine sehr feine Musikwiedergabe.
Wer die Beiträge hier im Forum etwas verfolgt, wird gemerkt haben, dass ich mich bereits anderen Modellen der Serie in der Restauration angenommen habe (wie z.B dem Vollverstärker Luxman L-10 oder auch den Mono-Endstufen B-12).
Schaltungstechnisch ist man bei dem L-11 etwas andere Wege als bei den übrigen verstärkenden Komponenten der Serie gegangen. Beispielsweise sucht man etwa die DML-Module, eigens von Luxman entwickelte, diskret aufgebaute IC-Module einer Feldeffekt-Transistor-Differenzverstärkerschaltung, vergebens. Gleichsam geblieben ist jedoch die „Klangwaage“, der „Linear Equalizer“, der eine Kompensation eines Schneide-Frequenzgangs einer Schallplatte oder eines bespielten Tonbandes ermöglicht.










Optisch unterscheidet er sich von den anderen verstärkenden Komponenten der Serie durch seine im Vergleich etwa doppelte Bauhöhe und einen jeweils die vier Drehregler umfassenden schwarzen Skalen-Kranz.



Der Luxman befand sich in einem sehr gepflegten Zustand, bis auf eine zwischenzeitlich gegen eine LED ausgetauschte Betriebsanzeige ist alles noch in Originalzustand gewesen. Durch die zwecks Belüftung „offene“ Bauweise mit einem Gehäuse aus gelochten Blech kam es natürlich zu Staubablagerungen.



Im Detail ist dies gut zu erkennen.













Zu Beginn einer Restauration entferne ich bereits jegliche Drehknöpfe, Schalterkappen und die Frontplatte und reinige diese mit Wasser und etwas Seife. Erforderliche Lackausbesserungen am Gehäuse tätige ich auch zu diesem frühen Zeitpunkt, so hat der Lack bis zum Wiederzusammenbau des Gerätes ausreichend Zeit zu trocknen.


Das Frontpaneel und die Rückseite lassen sich bei dem L-11 nach geringfügigen lösen weniger Schrauben jeweils nach außen klappen. Für mein Vorhaben reichte dies, wo wir auch die Platinen ausbauen, nicht ganz aus, um wirklich weitreichenden Zugriff zu haben musste ich alle seitlichen und unterhalb des Bodenblechs angeordneten Verschraubungen der beiden vor- und rückseitigen Paneele entfernen.



Von vorne gesehen erkennt man zunächst die Unterseite der Platine auf der die Eingangswahl, der Bereich der Vorverstärkung und die Klangkompensation untergebracht sind. Etwas zurückgesetzt hier im Bild sieht man auf dem Kühlblech-Block rechtsseitig die Platine, die für die Aufbereitung der Versorgungsspannungen zuständig ist, links daneben die Platine, welche die Treiberstufen für die Endstufe und die Endstufe selbst beherbergt. Sie ist „mono“ ausgelegt, bedient also nur einen Stereo-Kanal, auf der Rückseite des Kühlblech-Blocks befindet sich der Gegenpart für den entsprechend anderen Kanal.
Rechts im Bildanschnitt erkennt man den großen Ringkerntransformator, der sicher wesentlich zum Gewicht des Luxman von 18,5Kg beiträgt. Gleich davor befinden sich die Siebkapazitäten für die Versorgungsspannungen der Endstufen.



Da im Gerät keine hartnäckige Verschmutzung zu finden waren, reichte der Einsatz von Staubsauger und verschieden Arten von Pinseln zur Reinigung vollkommen aus. Die obere Abbildung zeigt dies, alles schaut schon ganz sauber aus.
Gut zu erkennen sind ein Teil der Elektrolyt-Kondensatoren, die ich dann bei diesem Gerät mit seinem Alter von mindesten 35 Jahren gerne austausche. Lediglich die beiden großen Siebkapazitäten mit ihren 2x 15.000 μF werden nicht ausgetauscht. Solch große Kapazitäten gelten, wenn man vielen anderen Meinungen trauen darf, als weit weniger alterungsanfällig. Auch sind sie hier an einer Stelle angeordnet, die keine erhöhte Umgebungstemperatur, bekannt für eine Beschleunigung der Alterungsprozesse, aufweisen dürfte.
Auf der Abbildung sieht man auch die vier Aussparungen der Platine, wodurch die Leistungstransistoren ihre Beine strecken. Diese Lötstellen gilt es vorsichtig zu lösen. Besonders acht geben sollte man auch auf die Beine der mit einer Schraube auf den Kühlkörper fixierte Diode STV-2H. Sie dient der temperaturabhängigen Ruhestromreglung der Endstufentransistoren und ist heute nur sehr schwer wiederzubeschaffen.



Danach könne wir die Platine nach Lösen der entsprechenden Schrauben vorsichtig vom Kühlkörper abnehmen. Ebenso klappen wir, nach lösen derer Schrauben, die Platine für die Spannungsversorgung nach vorne. So können wir die Lötpunkte beider Platinen gut erreichen.





Hier sieht man die nun etwas verloren wirkenden Endstufentransistoren des Luxman.







Die originalen Elektrolyt-Kondensatoren stammen von dem japanischen Hersteller Nippon-Chemi-Con.
Für den Austausch der Elektrolyt-Kondensatoren habe ich mich für Kondensatoren des ebenso japanischen Herstellers Nichicon entschieden. Vorwiegend verwendete ich von Nichicon denn Typ „FW“, wo die Werte bei diesem Typ nicht beziehbar waren auch den Typ „KZ“, den Typ „ES“ für die Bipolar-Kondensatoren, beide werden für Audioanwendungen empfohlen. Ich bin bisher mit Kondensatoren dieses Herstellers ausgesprochen zufrieden gewesen.

Oben sieht man einmal wieder schön, wie die Zeit vergeht und die Technik sich weiterentwickelt.... beide Kondensatoren haben die selben Werte.



Vor dem eigentlichen Austausch der Kondensatoren drucke ich mir ggf. ein Foto von der Platine aus, auf dem ich bei jedem Kondensator die Polung eintrage, um diese nachher, nach dem Einbau, wiederholt zu kontrollieren.
In manchen Service-Manuals sind auch direkt Schema-Zeichnungen des Platinen-Layout abgebildet, dann kann man sich das Foto und das Anlegen der Markierung der Polung von Hand sparen.

Soweit ich durch meine Recherche erfahren konnte, gibt es in der Bestückung der Platine verschiedene Varianten des Luxman L-11. Man erkennt bei dieser, dass verschieden auf der Platine vorgesehene Bauteile nicht bestückt sind. Dies wurde von mir auch so beibehalten.



So zeigen sich beide Platinen nach dem Austausch er Kondensatoren, wie kurz zuvor schon gesagt, sollte man bei der erneuten Befestigung der Diode auf dem Kühlkörper sehr vorsichtig sein, selbes gilt für das Verlöten der Transistorbeine mit den Kontaktstegen der Platine.

Selbes Prozedere führte ich auch für den anderen Kanal, von vorne gesehen, rückseitig des Kühlkörper-Blocks angeordnet, durch. Dort befindet sich auch die Platine mit den Schutzschaltungen, auch hier wurden die Kondensatoren ausgetauscht.





Kommen wir zu dem Austausch der Kondensatoren auf der bereits beschriebenen auf der Lötseite grünen, eingangsseitigen Platine. Hier gab es eine kleine wirklich nette Überraschung.



Die Zugänglichkeit gestaltete sich hier im Vergleich zu den anderen Platinen schon recht schwer. Viele Kabelverbindungen behindern das Schwenken der Platine nach oben, so dass man an die Bauteile ohne Lösen der vielen Kabelverbindungen nur etwas umständlich herankommt.



Bei genauerer Betrachtung vielen die Markierungen um die insgesamt vier englisch-grünen Elektrolyt-Koppelkondensatoren zwischen den jeweiligen Verstärkungsstufen auf. Elektrolyt-Kondensatoren als Koppelkondensatoren sind aufgrund ihrer elektrischen Charakteristiken nicht die beste Wahl. Die erforderlichen Kapazitätswerte in dieser Schaltung lassen jedoch den Einsatz von Folienkondensatoren, die für diesen Verwendungszweck der Signalkopplung viel besser geeignet sind, in einer noch für diesen Einbauort handhabbarer Größe zu.

Und genau daran hat man seitens Luxman gedacht, wie man in den folgenden Bildern sieht:





Man erkennt neben den Lötpunkten für die Elektrolyt-Kondensatoren auch Lötpunkte für die Verwendung von den von Natur aus bei gleichen Werten größeren Folienkondensatoren (im Bild grün markiert). Und das für jede der zwei zu koppelnden Stufen.

So war der Wechsel von Elektrolyt zu Folienkondensatoren äußerst einfach.
Ich entschied mich für Polypropylen-Folienkondensatoren (MKP) von Panasonic, wählte hier die Reihe der ECWF.
Sie waren bei den geforderten Kapazitätswerten in ihrer Größe gut an dem entsprechenden Orten einbaubar. Vor dem Einbau wurden sie noch einmal gemessen. Häufig bestelle ich eine etwas größere als notwendige Stückzahl und messe sie aus, so kann man dann für beide Kanäle möglichst identische Werte verbauen. Es ist vielleicht technisch nicht unbedingt notwendig, ich verfahre so aber einfach gerne.
Selbiges mache ich übrigens generell auch bei den Elekrolyt-Kondensatoren. Im Vergleich zu den Folienkondensatoren sind die Elkos in der Regel auch relativ günstig, so dass hier eine paarweise Sortierung, auch bei höherem Grad der Verwendung in einer Komponente, nicht ganz so weh tut.









Hier sieht man die Folien-Kondensatoren im eingebauten Zustand. Da ich die original Verkabelung nicht verändern wollte, sitzt einer der Kondensatoren, wie zu erkennen, über der Bauwoll-Ummantelung einer Kabelverbindung.



Da man die rückseitigen Beine der Kondensatoren nicht von vorne einsehen kann sollte man nach dem Einbau noch einmal mit einem Spiegel den korrekten Sitz gerade auch der Beine des Kondensators überprüfen. Die Bedrahtungen der Kondensatoren dürfen natürlich keine anderen Bauteile – deren Bedrahtung - berühren.

Nachdem man noch einmal die Polung aller ausgetauschten Kondensatoren überprüft hat, überprüft man sie noch einmal. Und vielleicht sogar noch einmal. Man sollte hier wirklich ganz sichergehen. Auch sollte man nachschauen, ob noch alle Kabel an ihrem Platz sind, sich keine Kabelverbindung beim Drehen und Wenden der Platinen gelöst hat.





Es gibt eine mehrere Relais im Luxman L-11. Neben den Lautsprecher-Relais auch zusätzliche, die wiederum weitere Schutzfunktionen übernehmen. Da neben diesen nach meiner ersten Einschätzung durch vorangegangenes Probehören auch die Lautsprecher-Relais noch intakt waren, wurden in deisem Luxman keine Relais ausgetauscht.

Dennoch möchte ich sie hier abbilden, mag sein, dass andere bei sich an einen Austausch denken – als kleine Hilfestellung zum verwendeten Typ, vorm öffnen des Gerätes, sozusagen:
(Die Bilder der Relais wurden vor dem Austausch der Kondensatoren gemacht, daher ist dort noch ein originaler Kondensator abgebildet)





Oben die Lautsprecher-Relais.





Die Relais der Schutzschaltungen.







Bei einer erstem Einjustierung der Sollwerte (Offset – Bias) nach Vorgaben des Service-Manuals stellte sich heraus, dass es wirklich schwierig bis unmöglich war, mit den für den Offset der ersten Stufe eingebauten Potis die, mit vielleicht auch von mir etwas enger ausgelegten Toleranzvorgaben, Werte verlässlich einzustellen.



Auch wenn ich grundsätzlich für eine Beibehaltung der eingebauten Potis bin, habe ich hier dann doch nach Ersatz gesucht. Angefangen bei der Überlegung zum einfachen Austausch gegen ein neues Poti habe ich mich dann für den Austausch hin zu einem Spindel-Trimmer entschieden. Mit ihm ist eine sehr viel praktikablere und exakte Einstellung an dieser Stelle dann möglich geworden. Die anderen Potis waren gut und ausreichend genau einzustellen, sie wurden daher nicht ausgetauscht.





Es sei noch angemerkt, dass es für die Einstellung des Ruhestroms der Endstufen-Transistoren keinen Testpunkt zum abgreifen gibt, ich habe ihn über die Emitter-Widerstände ermittelt und so eingestellt.
Das geht ja auch, auch wenn ich größten Respekt vor den Kontakten der Emitter-Widerstände habe.

Der von meinem Vorbesitzer veranlasste Austausch der Betriebsanzeige zu einer LED, wenn wohl auch zu einer mit „warmweißen“ Licht, gefiel mir gar nicht. Auch das Experimentieren mit vor der LED angeordneten eigenhändig eingefärbten halbtransparenten Folien brachte keine Besserung. So wurde dies von mir wieder zurückgebaut und die Beleuchtung übernimmt nun wieder ein Glühbirnchen.  Auch wenn eine Glühbirne eine deutlich geringere Lebenserwartung als eine LED hat, nur eine Glühbirne stellte mich in ihrer Lichtfarbe hier ganz zufrieden.

Hat man dies alles getan, kann man mit dem Zusammenbau beginnen.
Ja, und eigentlich hat man es dann schon geschafft.


Zum Abschluss noch einen von mir farbig angelegten Übersichtsplan mit Eintragung der in diesem kleinen Beitrag beschriebenen Bauteile:







Nun zwei Bilder vom fertigen Luxman L-11






Ja, das war soweit mein kleiner Beitrag zum Luxman L-11.
Ich hoffe, das Lesen hat Spaß gemacht.

Viele Grüße

 :_hi_hi_:

BorisK
















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Coral / Re: Coral
« Letzter Beitrag von glebd am Donnerstag, 09.November.2017 | 22:44:06 Uhr »
Ich habe etwas nachgeforscht und die Membrane ist eindeutig gleich in beiden Chassis. Beryllium-Beschichtung gab es nicht. Die Membrane ist aus einer komplexen Legierung gefertigt, die dem Duraluminium ähnlich ist. https://translate.google.ru/translate?hl=ru&sl=ja&tl=de&u=http%3A%2F%2Faudio-heritage.jp%2FCORAL%2Funit%2Fm-100.html Hier gibt es mehr Information.

Bezüglich der Senke kann es sein, dass sie hornabhängig ist? https://translate.google.ru/translate?hl=ru&sl=ja&tl=de&u=http%3A%2F%2Faudio-heritage.jp%2FCORAL%2Funit%2Fah-502.html ich habe so einen Horn mit dem Schnitt 400 Hz. Wie gesagt ich werde meine Chassis selbst nochmal durchmessen, ich glaube bei mir sieht die Kurve anders aus.

Frequenzweichenkapitel habe ich nur angefangen zu lesen.
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Coral / Re: Coral
« Letzter Beitrag von Calvero1960 am Donnerstag, 09.November.2017 | 13:48:46 Uhr »
Wir können übrigens annehmen, dass Coral M-100 die gleiche Membrane hat. Der Unterschied zwischen M-100 und M-104 liegt nur im Magnet. Und ich sehe da einen Impedanzsprung bei 1.5 kHz ist das kritisch?

Diese Annahme erscheint mir nicht ganz zutreffend:
Die Angaben des Herstellers, wie sie im besagten Buch zitiert werden, lauten
M 100: Aluminium mit Beryllium-Beschichtung
M 104: Aluminium

Ja, die Magnete der beiden Chassis sind definitiv unterschiedlich!
Beim M 100 ist er um etwa 33% schwerer und daher auch antriebsstärker dimensioniert.

Und was den Impedanzsprung bei 1500 Hz anlangt:
der selbst wäre weniger kritisch zu bewerten denn jener bei etwa 375 Hz, welcher für die Wirkungsweise der Frequenzweiche - speziell im Hochpass-Zweig - Anpassungen erforderlich macht!
Ich verweise hier auf den Abschnitt "Frequenzweichen" (Kapitel 8 ), speziell ab Seite 403ff im besagten Buch.
Die Senke bei etwa 800 Hz ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die Folge eines Helmholtz-Resonators, wie er u. a. auch bei Bassreflexboxen Verwendung findet. Ob beabsichtigt oder unfreiwillig entstanden, vermag ich nicht mit letzter Gewissheit zu sagen; dem Frequenzgang-Verlauf zufolge bin ich aber geneigt zu sagen: es war so beabsichtigt!

Anmerkung an alle Mitlesenden hier:
Ich bitte um Nachsicht, dass ich hier sehr spezifisch Bezug auf Sachverhalte nehmen muss, die dem Nichtkenner des besagten Buches verschlossen bleiben.    .,d040

Liebe Grüße
Andi
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Coral / Re: Coral
« Letzter Beitrag von glebd am Dienstag, 07.November.2017 | 08:36:29 Uhr »
Hallo, Andi!

Vielen, vielen Dank! Das von dir empfohlene Buch ist super interessant. Wir können übrigens annehmen, dass Coral M-100 die gleiche Membrane hat. Der Unterschied zwischen M-100 und M-104 liegt nur im Magnet. Und ich sehe da einen Impedanzsprung bei 1.5 kHz ist das kritisch?
 
In meinem M-104 ist die Membrane höhst wahrscheinlich original von Coral. Nur wie gesagt auf dem Lautsprecher selbst steht die Markierung 8 ohm und auf der Membran 16 ohm. Gemessen - ca 14 ohm. Der japanische Vorbesitzer hat einen 4.7 mF Kondensator linear zum Lautsprecher verbaut, um der Frequenzverschiebung entgegenzuwirken.

Bald kommt noch ein Verstärker Luxman MA-88, dann werde ich den Kondensator rausnehmen und den Frequenzgang nochmal messen.

Liebe Grüße
Gleb
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Plattenspieler / Re: Sony PS-4750
« Letzter Beitrag von Hörich am Sonntag, 05.November.2017 | 13:24:04 Uhr »
Freundlich, aber fruchtlos, Andi. Das sind Nachbauten, oder andere Sonys. Trotzdem Danke für den Tipp.
Ich habe dieweil mal über Wega P4410 gesucht, aber der hat ein leichteres SH-135. Das genannte Streifenhörnchen heißt SH 150, glaube ich. Habe auch noch zwei SH-300 mit Wega-Label hier rumliegen, geht auch, aber ich bin bockig und möchte erst mal wissen, wie meins heißt.
Ich find einfach nix...
Grüße nach Wien
Frank
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Plattenspieler / Re: Sony PS-4750
« Letzter Beitrag von Calvero1960 am Sonntag, 05.November.2017 | 12:56:22 Uhr »
Hallo Frank!

Habe Deine Suchanfrage direkt in ebay.at eingegeben, und erhielt dann folgendes Resultat:
https://www.ebay.at/sch/i.html?_sacat=0&_sop=15&_nkw=sony+ps+4750&_frs=1

Vielleicht musst Du das auf ebay.de anpassen, wird aber wohl ähnliche/vergleichbares Resultat rauskommen.

VIEL GLÜCK noch bei der Suche!

Liebe Grüße
Andi aus Wien
9
Plattenspieler / Re: Sony PS-4750
« Letzter Beitrag von Hörich am Sonntag, 05.November.2017 | 12:32:00 Uhr »
Hallo Zusammen,
kennt jemand die Bezeichnung für dieses originale Headshell? Ich hätte gern ein zweites dazu und finde nichts, nicht mal ein Bild dazu, außer auf Bildern des kompletten Drehers. Streifenhörnchen gibt's zuhauf, rein schwarze aus der Zeit auch, aber dieses hier: Fehlanzeige.

Ich freue mich über jeden Tipp!
Dank vorab
Frank

p.s
Hätte ich ein neues Thema aufmachen sollen? Ich finds ganz praktisch hier unter diesem Titel und werde nach 8 Jahren wohl keinen Unmut erzeugen, wenn ich "den Titel kapere"
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Coral / Re: Coral
« Letzter Beitrag von Calvero1960 am Mittwoch, 01.November.2017 | 21:25:52 Uhr »
Hallo!

Mir liegt hier die Messung des Frequenzganges eines Coral M104, gemessen mit dem 600 Hz MDF-Horns vor:
der besagt, dass das Chassis zwischen etwa 640 Hz und 8,9 KHz innerhalb von 3 dB maximale Abweichung aufweist - sozusagen plus/minus 1,5 dB.
Leider ist aber keine Impedanzkurve dazu abgedruckt. Quelle dieser Angabe ist "Das Lautsprecher Jahrbuch 86/87" von Michael Gaedtke
Als Acrobat-pdf sogar noch erhältlich:
http://www.gaedtke.name/buecher
Darin ist auch zu lesen, dass das Chassis original sowohl in der 8- wie auch der 16-Ohm Variante produziert wurde (Seite 184).

Folgende Messwerte rate ich Dir zu ermitteln, wenn geht:
Gleichstromwiderstand
Induktivität - entweder bei 1 kHz, besser aber bei 10 kHz

Und solltest Du die unmodifizierte Originalweiche vorliegen haben, dann würde ich alle Bauteile mit einem einigermaßen genau messenden LCR-Messgerät vermessen. Während die Werte der Induktivitäten im Mitteltonbereichs mit dem Faktor zwei multiplizert werden müssen, müssen die Kapazitäten halbiert werden (zumindest in einer ersten Näherung). Diese einfache Kalkulation berücksichtigt NICHT die durch eine abweichende Induktivität sowie des ebenfalls abweichenden Gleichstromwiderstands verursachte Impedanz des Lautsprecherchassis, also dem M104 selbst. Um hier Gewissheit zu bekommen, MUSS der Gleichstromwiderstand sowie die Induktivität des 16 Ohm-Treibers bekannt sein. Beim 8 Ohm-Treiber dürfte der Gleichstromwiderstand bei 5,8 Ohm zu liegen kommen (Quelle: wie oben).

Ich hoffe, zumindest ein wenig geholfen zu haben.

Liebe Grüße
Andi
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