Autor Thema: Tuning-Tips aus der Stereo ---- Pro und Contra  (Gelesen 60184 mal)

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be.audiophil

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Re: Tuning-Tips aus der Stereo ---- Pro und Contra
« Antwort #80 am: Freitag, 09.Januar.2009 | 14:08:41 Uhr »
Moin André,

Deine Sammlung ist aber bescheiden, meine sogar nicht mal halb so groß. Ich habe schon Regale bei Leuten gesehen, da dachte ich im Keller eines Plattenladens zu stehen....  :grinser:

... diese Sammlungen kenne ich auch ... ich hatte auch schon ca. doppelt so viele Scheiben ... und dann besann ich mich sozusagen auf die Qualität ...

... also z.B. bei DG nur noch die wirklich alten TULIPs, bei DECCA nur noch die UK SXL, bei RCA nur noch die USA Living Stereos, bei Verve nur noch die echten alten USA-Pressungen, bei Atlantic, Columbia, Impulse, CTI und Co. ebenfalls ... etc. ... der ganze Rest durfte dann einfach gehen ...

... und wenn ich heute neu dazukaufe, dann nur noch so nah wie möglich an der Erstpressung oder eben die echte Erstauflage ... da ist dann schon das Auffinden der Scheibe der Begierde mitunter eine Kunst ... es verhindert aber wirkungsvoll, daß man wahllos auf Flohmärkten dazukauft und hinterher daheim feststellt, daß man diese Einspielung bereits 5 Mal im Regal stehen hat und sich nur das Cover geändert hat ...  :flööt:

Und neue Scheiben oder Reissues kaufe ich i.d.R. nicht ... es sei denn, daß ich diese wirklich unbedingt haben müßte, da das alte Original nicht nur sehr selten sondern auch finanziell zu mächtig gerät ... so eine "altehrwürdige" UK ED1 SXL-2197 schlägt halt nun mal gut und gerne mit Preisen deutlich oberhalb EUR 450 zu Buche, das Reissue kostet dagegen nur EUR 26 ... oder eine echte alte Coltrane Lush Life ... das Original mehrere 100 EUR, das Reissue vielleicht EUR 20 ...


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Re: Tuning-Tips aus der Stereo ---- Pro und Contra
« Antwort #81 am: Freitag, 09.Januar.2009 | 15:23:39 Uhr »
........Teilzitat von Andre gelöscht.....

Ansonsten werden danach die Plattenangebote abgeräumt...

....es gibt noch viel zu hören  :_55_:
[/quote]

ja. genau. Und zwar mit verschiedenem Amping: Transe, Digi, Röhre... i.v. Kombiantionen und den vorher genannten Speakerbeispielen....auf

DDler, String, Tapeantrieb u.a. Drehern :grinser:

Meine Scheibensammlung ähnlich umfangreich wie Rolfs - aber zuim Teil mit dem Manko der 70er Jahre Fummelparties versehen: Colarum - geschwängert und nass gefahren sind gut 50 %. :cray: Man war jung und wusste nicht, dass man die noch ernsthaft 50 Jahre brauchte :_55_:

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Re: Tuning-Tips aus der Stereo ---- Pro und Contra
« Antwort #82 am: Montag, 12.Januar.2009 | 22:28:19 Uhr »

Bei den Unterlagen geht es bei mir erstmal darum die Boxen vom (Holz)Fussboden zu entkoppeln damit es beim Nachbarn nicht so dröhnt. Wie ist das eigentlich mit von der Decke hängenden Boxen? Das wurde noch nicht angesprochen.

Bereinigt

AUFSTELLUNG UND RAUMTUNING

22
Anlage durch gutes Rack und entsprechende Entkopplung von Geräten und Lautsprechern von Resonanzen befreien. Achtung: Nicht jedes Rack klingt gleich gut. Metallböden verhindern Streufelder und Einstrahlungen.

23
Glas als Standfläche sollte man grundsätzlich vermeiden, Es macht den Klang in der Regel kälter und härter.

24
Falls der Dielen- oder Parkettboden zu sehr schwingt, eine stabile Wandhalterung ausserhalb des Lautsprecherdreiecks montieren.

25
Heißer Tip zur Boxenaufstellung: Einen der Lautsprecher an den Hörplatz stellen und dann durch Herumwandern im Raum den besten Klangpunkt ermitteln. Das ist dann der richtige Ort für die Box.

26
In rechteckigen Räumen gehören Boxen vor die lange Wand: weniger Seitenreflexionen - bessere Abbildung.

27
In etwas halligen, hellhörigen Wohn-/Hörräumen erweisen sich dickere Läufer zwischen den Boxen als akustisch vorteilhaft. Ebenso ist die Wand hinter dem Hörplatz abzudämpfen, was sich durch dicke Tapeten,Wandteppiche, Gardinen oder andere Mittel recht günstig bewerkstelligen läßt

28
In einem grossen Raum die Boxen nicht direkt in die Ecke stellen sondern nach hinten Platz lassen.

29
Geräte (vor allem CD-Spieler/-Laufwerke und Plattenspieler) waagerecht aufstellen.

30
Ob man tatsächlich an der Spitze des Hördreiecks sitzt, läßt sich mit einer Schnur von der Nasenspitze zu jeder Box feststellen.


Wie ist das denn nun mit den Boxen an der Decke? ist das zu empfehlen? Sie sind jedenfalls entkoppelt und es ist platzsparend.
@cptChaos: wenn bei mir der ICE vorbeifährt schwingt alles, Richterskala 2.5, da hilft kein Lager oder Dämmung. 

Offline Captn Difool

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Re: Tuning-Tips aus der Stereo ---- Pro und Contra
« Antwort #83 am: Dienstag, 13.Januar.2009 | 08:49:15 Uhr »
Nein, sie sind an der Decke angekoppelt und können da schön Resonanzen abgeben. Das sehe ich eher als Notlösung. Da sie meist von oben strahlen, ist auch kaum eine brauchbare Raummabbildung möglich. Deckenmontage ist eher geeignet für "Hintergrundberieselung" in Gewerberäumen oder Beschallung in Votragssäälen.

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Re: Tuning-Tips aus der Stereo ---- Pro und Contra
« Antwort #84 am: Dienstag, 13.Januar.2009 | 11:39:45 Uhr »
@Andre. Jo. Ohne Tuningmassnahmen darf man das so 1:1 annehmen-wobei es Hörkemenaten sind, deren Beschaffenheit so chaotisch ist, dass man bei einer guten Decke über diesen Notbehelf nachdenken darf. :__y_e_s: Auch kann man auf diese Weise manchen Hausgeist :girl_devil: beschwichtigen.

@Albert. Die Sache mit dem Zuuuuug. Ohweia. Da wird die Schallplatte zum Abenteuer. :mega_shock:

Die ganze Tunerei und wenn es dann exezessiv wird wie bei mir, dann muss man doch mal in sich gehen und Fragen stellen warum das so ist :grinser: und sollte schonungslos mit sich sein:
1. Mangels Brain reichte es nicht zum Genius und komponieren grosser Werke
2. Mangels Barschaft bei den Eltern reichte es nicht zur Ausbildung am klassichen Gehölz
3. Mangels sozialer Kompetenz erkannten die Lehrer schon früh in der Grundschule, dass eine Teilnahme an der Schulband nicht in Frage kommt. (Man kloppt seinem Tischnachbarn die wirklich ernst gemeinte Blockflöte nicht auf die Birne :shok:)

In der zweiten Lebenshälfte kommt man dann zur tiefen Einsicht, irgendwas verpasst zu haben. So reichte es nicht zur Olympiateilnahme und man wurde auch nicht zum Bundeskanzler gewählt. raucher01 Erst recht nicht zur Kanzlerin :_hi_hi_: also sucht man sich ein Betätigungsfeld, auf dem man schnell "was leisten" kann und wird HiFi-Tuner.

selbstkritisch :__y_e_s:


Punkt 22 muss ich aktiv werden:
eine der nächsten Massnahmen: Das gute Rack gegen ein besseres, selbstgewirktes austauschen... :_55_:
Punkt 23 Scheibe Schwarzblech als Schirm. Na gut. Aber nur, wenn es gebraucht wird
Punkt 24
Selbsterklärend. Macht Sinn. Resonanzvermeidung auf das Abpieliequipment.
Punkt 25
Raummoden. Ja. Gibt´s jede Menge im Internet nachzulesen. Hilft einem bloss nix. So müssen dann tatsächlich die Ohren befragt werden. An dieser Stelle kann DSP auch VIEL leisten.
Punkt 26
Ist mir zu allgemein gefasst. Grundsätzlich kann man das wohl sagen...aber das Stereodreieck ist zig Mal wichtiger
Punkt 27+28 (siehe 25+26)
Punkt 29
unbedingt beachten...sollte einem der gesunde Menschenverstand auch schon...
Punkt 30
tut mir leid. Ein Fädchen an die Nase hänge ich mir nicht :grinser:

Jürgen

« Letzte Änderung: Dienstag, 13.Januar.2009 | 12:04:35 Uhr von captainchaoshund »

Offline Albert_215

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Re: Tuning-Tips aus der Stereo ---- Pro und Contra
« Antwort #85 am: Samstag, 17.Januar.2009 | 17:25:33 Uhr »


Punkt 22 muss ich aktiv werden:
eine der nächsten Massnahmen: Das gute Rack gegen ein besseres, selbstgewirktes austauschen... :_55_:
Punkt 23 Scheibe Schwarzblech als Schirm. Na gut. Aber nur, wenn es gebraucht wird
Punkt 24
Selbsterklärend. Macht Sinn. Resonanzvermeidung auf das Abpieliequipment.
Punkt 25
Raummoden. Ja. Gibt´s jede Menge im Internet nachzulesen. Hilft einem bloss nix. So müssen dann tatsächlich die Ohren befragt werden. An dieser Stelle kann DSP auch VIEL leisten.
Punkt 26
Ist mir zu allgemein gefasst. Grundsätzlich kann man das wohl sagen...aber das Stereodreieck ist zig Mal wichtiger
Punkt 27+28 (siehe 25+26)
Punkt 29
unbedingt beachten...sollte einem der gesunde Menschenverstand auch schon...
Punkt 30
tut mir leid. Ein Fädchen an die Nase hänge ich mir nicht :grinser:


Jürgen


22: Ja irgenwann muss halt ein Regal her :__y_e_s:
23: Gibts auch in Silber...oder Drahtgeflecht...abschirmende Folie
25: DSP = Digital Signal Processor? Mir persönlich gefällt das ständige Nachregeln nicht, gehörrichtige Anpassung ist für mich ein leidiges Thema.
Am einfachsten wäre doch eine mit der Lautstärke sich abschächende Loudness, und ich stelle den Start- und Endwert selbst ein. Warum hat das noch niemand gebaut, das ist doch im Digital Zeitalter kein Problem?
Herumwandern und Boxen an die lange Wand weglassen?
27: Ihr habt bestimmt schon gemerkt ich mags kuschelig wenn alles schön gedämmt und gedämpft ist
28: nach hinten Platz lassen...hmmm...kann je nach Bauform wichtig sein, aber man kauft sich die Boxen ja dem Wohnraum angepasst, im kleinen Raum
kleine Regalboxen, wenn man grössere bessere kauft liefert der Hersteller hoffentlich einen Aufstellhinweis mit.
30:ok kann man weglassen, wir hatten ja schonmal Boxen genau ausrichten.

@be.audiophil: wenn ich die an die Decke hänge nehm ich natürlich Schnur, Ketten, oder sonst ein reissfestes Band/Gurt, fest an die Decke hängen ist...ja für die Hintergrundberieselung.

be.audiophil

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Re: Tuning-Tips aus der Stereo ---- Pro und Contra
« Antwort #86 am: Sonntag, 18.Januar.2009 | 09:22:11 Uhr »
Am einfachsten wäre doch eine mit der Lautstärke sich abschächende Loudness, und ich stelle den Start- und Endwert selbst ein. Warum hat das noch niemand gebaut, das ist doch im Digital Zeitalter kein Problem?

... das war auch schon vor vierzig Jahren kein Problem ... oder sollte ich sogar sagen Usus/ sozusagen Standard ...

... dafür braucht man nur ein Poti mit Mittelabgriff sowie einen Widerstand und einen Kondensator ... nur dachte die Industrie, es sei klüger, dem Kunden einen Knopf zu geben ... Yamaha dachte da weiter und gab dem Kunden einen Regler ... parametrische Loudness oder so ähnlich nannten die das ...

... und wenn man bei den Billigheimern einen Knopf bekommt, dann ist das bei den High-End-Geräten halt einfach verpönt ... so predigten es dann Anfang der Achtziger nach der Bereinigung im Blätterwald die technisch unversierten Schreiberlinge der Werbegazetten ... in der Folge war Loudness dann verpönt und entfällt in den höherwertigen Geräteklassen komplett ...

... da nun aber die Potis mit Mittelabgriff nicht mehr nachgefragt wurden, wurde deren Produktion einfach eingestellt ...

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Re: Tuning-Tips aus der Stereo ---- Pro und Contra
« Antwort #87 am: Sonntag, 18.Januar.2009 | 11:56:14 Uhr »
Eindeutige Mecker :grinser:

Yam: schimpft sich: Variable Loudness. Mir richten sich gerade alle Bodyhäärchen auf. UUUUAAAAHHH :smile

Neudeutsch: nogo

der AX 1070 flog bei mir raus...weil eigentlich nur die Endstufe nutzbar war. Die Vorstufe geschädigt durch diesen Regler.
die C 40 flog raus.
die C 50 flog raus.

Ich weiss, Yam baut das sogar bei der grossen, 1000er Vorstufe ein.

So sehr ich immer auf Yamaha stand, das Reglerchen hat mir den Spass verdorben.

Mit dem Ding hab NIE was Ordentliches zu stande gekriegt.

Wollen wir jetzt die Vokabel "linear" bemühen. Nee - mach ich nicht :grinser:


Gibt in meinem weitesten Freundeskreis einen Tontechniker, der sagt eigentlich: Nur eine Höre mit Raumanpassung nervt auf Dauer nicht. Raumanregung durch Störresonanzen sind Shit. Hat er Recht. Von dem hab ich mich mal mit auf diese Schiene nehmen lassen...und er wollte ein Potigrab zum Equalizen bauen. Kam dann mein Veto wegen "zu viel Arbeit + Kosten". Gibts doch digi alles schon schön billig.

Wurde also ein DSP von Behringer angeschafft. Das Ding heisst: DSP 8024 Zum Messen ist das Ding toll. Hören an der PA - ja - aber im Hörzimmer: Nee.

Details: Das "Autoequi-Programm" bei dem Ding kann man auch in die Tonne treten. Aber gemessene Parameter sind ohne Weiteres mit etwas Aufwand von Hand einstellbar. Ich ging noch einen Schritt weiter, hab paar richtig gute Equis, die ich wechselnd an verschiedenen Hören einsetze..... und übernehme die gemessenen Parameter aufs analoge Band. Das hinkt zwar immer etwas, weil der digitale Schritt IMMER steiler regeln kann als der analoge. Aber man bekommt die richtige Richtung hin.

Dann brauch man sich nur noch auf einen "max-Pegel" einlassen. Konzertlautstärke :grinser: - und vermeiden, dass man lauter hört. Dann wird im Raume wenig angeregt und nervt auch nix. :__y_e_s:

Grüsse Jürgen

Offline Captn Difool

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Re: Tuning-Tips aus der Stereo ---- Pro und Contra
« Antwort #88 am: Sonntag, 18.Januar.2009 | 16:46:34 Uhr »
Mein CX-70 hat variable Loudness und die finde ich richtig gut, zum Berieseln.  Unser Yam-Reciever hat das auch. Auf Null höre ich keine negative Beeinflussung.

Don Tobi

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Re: Tuning-Tips aus der Stereo ---- Pro und Contra
« Antwort #89 am: Sonntag, 18.Januar.2009 | 16:49:26 Uhr »
Mein CX-70 hat variable Loudness und die finde ich richtig gut, zum Berieseln.  Unser Yam-Reciever hat das auch. Auf Null höre ich keine negative Beeinflussung.

Geht mit ähnlich mit diversen Yamahas. Ist die Loudness auf 0 gibt es keinen Einfluss. Benutzen tu ich sie fast nie. Aber ich höre auch leider keine immensen Unterschiede zwischen Verstärkern. Ab einem gewissen LEvel tut sich da nix mehr.

be.audiophil

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Re: Tuning-Tips aus der Stereo ---- Pro und Contra
« Antwort #90 am: Sonntag, 18.Januar.2009 | 17:03:49 Uhr »
Moin Jürgen,

Du alter Meckeronkel ...  :_yahoo_:

Yam: schimpft sich: Variable Loudness. Mir richten sich gerade alle Bodyhäärchen auf. UUUUAAAAHHH :smile

Neudeutsch: nogo ...

Ich weiss, Yam baut das sogar bei der grossen, 1000er Vorstufe ein.

So sehr ich immer auf Yamaha stand, das Reglerchen hat mir den Spass verdorben.

Mit dem Ding hab NIE was Ordentliches zu stande gekriegt.

...  .,a015 ... ich möchte jetzt nicht über Sinn und Unsinn von lienaren Verstärkern vs. Loudness streiten ... aber ...  .,a015 ... gerade die Lösung von Yamaha ist eigentlich noch die Sinnvollste, wenn der Lautstärkesteller keine eingebaute parametrische Loudness macht ...

... aber der Regler bedeutet aber auch, daß man für jede Stellung des Lautstärkestellers eine andere Loudnesseinstellung benötigt ... und je lauter, desto weniger ... irgendwann gehört der Regler dann auch auf Null ...

... das ist halt nicht so komfortabel wie ein Drucktaster oder eben die alte Lösung der parametrischen Loudness ...

... da ich aber auch eher zu den Linearhörern gehöre, brauche ich Loudness nicht wirklich ...

Wollen wir jetzt die Vokabel "linear" bemühen. Nee - mach ich nicht :grinser:

@ All

Zitat
Ab einem gewissen LEvel tut sich da nix mehr.

... na ja ... das bestreite ich mal vorsorglich ....

... denn auch in der Vintageklasse habe ich sehr deutliche Unterschiede zwischen Verstärkern wahrgenommen ...

 ... und jede Schaltung und jeder Endstufentransistor oder jede Röhrentype verhält sich technisch unterschiedlich ... auch lassen sich diese Unterschiede sehr wohl messen ... und diese Unterschiede sind auch klanglich hörbar ...

... ebenso wie andere Kondensatoren, Widerstände, Transen, Röhren in der gleichen Schaltung. Oder wenn eine Röhre oder ein Transistor in einem anderen Arbeitspunkt betrieben wird, klingt das Ergebnis durchaus unterschiedlich ... und bei Transistoren ist der "Gutkling-Arbeitspunkt" deutlich enger zu bewerten als bei Röhren, bei denen man viele Arbeitspunkte mit gutem klanglichen Ergebnis wählen kann ... :;aha

... die Behauptung, daß ab x EUR Einsatz alles gleich klänge ist also eher Blödsinn.  :_thumbdown_:
« Letzte Änderung: Sonntag, 18.Januar.2009 | 17:06:16 Uhr von be.audiophil »

Don Tobi

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Re: Tuning-Tips aus der Stereo ---- Pro und Contra
« Antwort #91 am: Sonntag, 18.Januar.2009 | 18:24:15 Uhr »
Moin Jürgen,


... denn auch in der Vintageklasse habe ich sehr deutliche Unterschiede zwischen Verstärkern wahrgenommen ...

 ... und jede Schaltung und jeder Endstufentransistor oder jede Röhrentype verhält sich technisch unterschiedlich ... auch lassen sich diese Unterschiede sehr wohl messen ... und diese Unterschiede sind auch klanglich hörbar ...

... ebenso wie andere Kondensatoren, Widerstände, Transen, Röhren in der gleichen Schaltung. Oder wenn eine Röhre oder ein Transistor in einem anderen Arbeitspunkt betrieben wird, klingt das Ergebnis durchaus unterschiedlich ... und bei Transistoren ist der "Gutkling-Arbeitspunkt" deutlich enger zu bewerten als bei Röhren, bei denen man viele Arbeitspunkte mit gutem klanglichen Ergebnis wählen kann ... :;aha



Hallo Rolf,

mir ist die Gabe leider nicht gegeben, verschiedene Widerstände oder Kondensatoren herauszuhören. Andere mögen über die Gabe und entsprechenden Sachverstand verfügen.

Zitat
... die Behauptung, daß ab x EUR Einsatz alles gleich klänge ist also eher Blödsinn.  :_thumbdown_:

Dies habe ich nicht behauptet....ich sprach von "Level". Aber diese sprachliche Feinheit mag Dir entgangen sein. Zudem verstehe ich nicht, warum Du gleich mit abwertenden Begriffen wie "Blödsinn" kommen muss.
Warst Du nicht jemand, der sich im Kultur-Thread für ein gewisses auch sprachliches Niveau und respektvollen Umgang ausgesprochen hat. Ich finde solche Vokabeln dann nicht angebracht und es gibt andere Möglichkeiten sich auszudrücken, auch wenn man unterschiedlicher Ansicht ist.

Offline Captn Difool

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Re: Tuning-Tips aus der Stereo ---- Pro und Contra
« Antwort #92 am: Sonntag, 18.Januar.2009 | 18:40:44 Uhr »
Beim CX-70 ist das pfiffig gemacht, nämlich als paralleler Lautstärkering, der sehr feinfühlig nur Mitten absenkt, damit ergibt sich eine lautstärkeabhängige Chrakteristik. "Passive Loudness" nannten sie das glaube ich. Von solchen "Loudnesstasten" halte ich auch eher weniger.

be.audiophil

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Re: Tuning-Tips aus der Stereo ---- Pro und Contra
« Antwort #93 am: Sonntag, 18.Januar.2009 | 18:51:56 Uhr »
Moin André,

könnte sein, daß die Einstellung, welche über den von Dir genannten Ring möglich ist, sich sogar näher am Ideal der für das menschliche Ohr nachvollziehbaren log. Pegelstellung orientiert, wenn richtig gedreht ...  :flööt:

... ein ideales Poti bestünde nämlich nicht nur aus verschiedenen Widerstandswerten bei unterschiedlichen Potistellungen sondern auch aus Kapazitäten ... also eigentlich eher eine induktive Schaltung ...

... wahrscheinlich klingen Trafopegelsteller deshalb auch besser ...  :flööt:

Offline Captn Difool

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Re: Tuning-Tips aus der Stereo ---- Pro und Contra
« Antwort #94 am: Montag, 19.Januar.2009 | 07:57:42 Uhr »
Für meine Bedürfnisse reicht das. Subjektiv bleibt das Klangbild auch bei stärker abgesenkter Lautstärke in etwa gleich. So läßt sich selbst bei spätnächtlicher Flüsterlautstärke noch das klangliche Potential der Aufnahmen ausmachen.

Trafopegelsteller haben Induktivitäten - und was machen die? Höhen absenken. Ist bei Loudness eigentlich das Gegenteil vom gewünschten Effekt. Wie erwähnt handelt es sich beim Yamaha um einen auf den Mittenbreich ausgelegten Pegelsteller. Mehr brauchts meiner Meinung nach auch nicht. Da hier nur die Mitten (etwas breitbandiger) abgesenkt werden, gibt es auch keine der befürchteten aufgeblähten Bässe und ähnliches.

So, nun schweifen wir aber schon wieder ziemlich ab.

be.audiophil

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Re: Tuning-Tips aus der Stereo ---- Pro und Contra
« Antwort #95 am: Montag, 19.Januar.2009 | 09:22:18 Uhr »
Moin André,

Trafopegelsteller haben Induktivitäten - und was machen die? Höhen absenken.

...  .,a015 ... nicht wirklich ... oder besser gesagt verhält sich ein TVC im Rechteckverhalten, und nur hier sieht man den Abfall an den Frequenzenden, nicht wirklich anders als ein Poti, denn auch hier hast Du eine sozusagen systemimmanente Bass- und Höhenabsenkung; beim TVC allerdings etwas geringer, als bei einem Poti ... auch bei den wirklich guten und teuren. Ich habe das mal vor einiger Zeit am Beispiel von Potis von Noble, Alps und einem TVC mit Sinusgenerator, Rechteckgenerator und Oszi bewaffnet nachvollzogen ...

Den auch klanglich auszumachenden Unterschied sieht man im Rechteckverhalten im Bereich der Mitten ... Poti gerade Linie, beim TVC leicht bauchig ... also ähnlich der von Dir beschriebenen Charakteristik des Mittenstellers beim Yamaha ... betrachtet man einen Sinus über Poti und TVC kann man dagegen keinen echten Unterschied ausmachen.

Übrigens sind die Themen Klangregelung, Loudness und Pegelstellung ein sehr spannendes Thema ... die früher übliche parametrische Loudness über einen Poti mit Mittelanzapfung und "Filter" über R-C-Glied hat nämlich einen Nachteil ... der Kondensator "verschiebt" die absolute Phase ... ein Klangregelnetzwerk u.U. ebenfalls.  :flööt:
« Letzte Änderung: Montag, 19.Januar.2009 | 09:24:19 Uhr von be.audiophil »

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Re: Tuning-Tips aus der Stereo ---- Pro und Contra
« Antwort #96 am: Montag, 19.Januar.2009 | 09:29:17 Uhr »
Der beste Klangregler ist keiner...hatten wir hier aber schon mal in einem anderen Thread als Thema.

be.audiophil

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Re: Tuning-Tips aus der Stereo ---- Pro und Contra
« Antwort #97 am: Montag, 19.Januar.2009 | 10:11:20 Uhr »
Moin,

19
HF-Einstreuungen sind durch Ferritummantelungen sämtlicher Kabel zu unterdrücken.

zu teuer, bringt nix, gestrichen

... doch, Ferritringe bringen eigentlich schon etwas und sind mit Kosten von etwas über EUR 2 je Ring auch nicht wirklich teuer ... aber  .,a015 ... wenn ein NF-Kabel HF-Einstreuungen "zuläßt", dann taugt das Kabelmaterial einfach nix ... also sollte man in einem solchen Falle das betreffende Kabel zum Fachhändler zurücktragen und reklamieren, da einfach und gelinde gesagt Schrott oder falsch konfektioniert.

20
Etwa alle drei Jahre die kupferhaltigen Kabel der Lautsprecher um ein paar Zentimeter kürzen, damit das vom Sauerstoff angegriffene Kabelstück aus dem

Signalweg verschwindet. Dasselbe gilt für kupferhaltige NF-Verbinder.

Kontakte verwenden die nicht Oxydationsanfällig sind, das Kabel ganz lassen.

... ja ja ...  .,a015 ... die lieben High-Ender ... LS-Kabel alle drei Jahre kürzen und mit der elektrisch zweifelhaften Verbindung von eingeklemmten losen Kabelenden leben ... was für ein Schmarrn ... da verwendet man ganz einfach Hohlbananas und gut ist ... die sind übrigens deutlich besser als das ganze WBT Nexgen und Co. Geraffel ...

22
Phonostufen, Vorverstärker, CD-Player sollte man über Akku-Netzteile mit Strom versorgen. Im Gegensatz zu Netzfiltern sind die Auswirkungen unabhängig vom Standort immer nachvollziehbar

Am besten noch eine USV dazu :-) nee das wird gestrichen.

...  .,a015 ... da wären wir mal wieder beim Thema Siebkette ... wenn ein Gerät über eine Akkustromversorgung klanglich profitiert, dann war das ursprünglich mit ausgelieferte Netzteil einfach Murks oder es ist im selben Gehäuse, wie die eigentliche Schaltung untergebracht und die Akkuversorgung nun in einem externen Gehäuse ... das gehört also wirklich gestrichen. würde dort alledings stehen, daß externe Netzteile internen eindeutig vorzuziehen seien, dann wäre das ein echter und haltbarer Tipp ...  :flööt:

23
Unbedingt Laufrichtung von Kabeln beachten (siehe Beschriftung, sonst ausprobieren).

ok man will ja keine Phasendreher an den Lautsprechern.

... das was Du meinst ist Verpolen über die Kabel an den LS-Terminals ... und ja, dannn hättest Du die Phase um 180 Grad gedreht ...

Der Schreiberling will Dir aber gerade erzählen, daß sich innerhalb eines Leiters die Elektronen anders bewegen, wenn Du die Elektronen von der anderen Seite durch den Leiter schickst ...

... ich sag´s mal so ... die auf manchem Kabelmaterial aufgedrucken Pfeile sind nur dazu da, daß auch der Stift im ersten Lehrjahr gleich weiß, wie rum er das Kabel auf die Rolle wickeln soll  ;0008

Es gibt nur einen einzigen technischen Grund, der aus einem beliebigen Kabel ein sog. laufrichtungsgebundenes Kabel macht ... nämlich, wenn der Schirm nur einseitig aufgelegt ist ... aber auch dies hat mbMn klanglich keinen echten Einfluß, solange man nicht mit großen Einstreuungen zu kämpfen hat.

24
Umwickeln Sie einen Ferritring mit dem Masse-Verbindungskabel des Plattenspielers und schließen Sie es wieder an die Erdungsklemme an - Sie werden staunen!

Noch nie versucht glaub nicht das da was dran ist.

... ist auch Mumpitz ...

25
Lautsprecherkabel möglichst mit Kabelschuhen oder direkt anschließen, Bananas vermeiden, sie verschlechtern in der Regel durch zu geringen Kontaktdruck den Klang.

Direkt anschliessen am besten, ok. Ich verlöte meist die Enden damit es sich nicht wieder aufzwirbelt.

... dieser Tipp beißt sich zuerst einmal mit Tipp 20 ... oben spricht der Gazettenmann von Kabel alle drei Jahre kürzen, um die oxidierten Enden zu beseitigen und hier von Kabelschuhen ... der soll sich mal entscheiden, was er wirklich will ... aber das ist wahrscheinlich die generelle Krux dieser kruden Liste ...  :flööt:

Thema Kontaktdruck vs Scherwirkung durch Druck vs Kontaktfläche ... also ... werden Kabelenden verlötet so reduziert sich die resultierende Kontaktfläche ebenso als wenn man Kabelschuhe oder Bananas nutzen würde ... bei der Befestigung von Kabelschuhen hat man zweimal eine Klemmung mit Scherwirkung ... das jeweils eingeklemmte Stück wird bildlich gesprochen immer versuchen sich "herauszudrücken/ herauszuscheren" ... bei der Klemmung von Kabelenden unabhängig davon, ob die Kabelenden nun verlötet sind oder nicht, ebenfalls ... und das ist nix gut, da die "Verbindung" ständig arbeitet ...

... Bananas stecken auf der einen Seite fest in den Buchsen ... je höher die Spannkraft der Flanken der Bananas, desto fester und kontaktsicherer ist diese Verbindung ... sie ist aber bereits bei preiswerten Bananas mbMn besser als bei der Klemmung von losen oder verlöteten Kabelenden ...

... und wenn man dann noch die Kabelenden mit den Bananas verlöten kann, dann ist der Übergang, da über den gesamten Querschnitt erfolgt, von den Kabeln zu den Bananas deutlich besser, als mit jeder Klemmung/ verschraubung ... deshalb kann ich nur zu den sog. Hohlbananas raten ... das ist mbMn die beste und kontaktsicherste Verbindung, die man bekommen kann.

Der von der Stereo  gegebene Tipp ist also eher Blödsinn.


26
Besteht die Verstärkerelektronik aus mehreren Komponenten, so sollte die Signalverkabelung aus Gründen der Homogenität zwingend aus einem Kabeltyp bestehen.

Auch wie oben ein gutes Cinch Kabel mit Goldkontakten nehmen, DIN ist nicht mehr gebräuchlich, XLR machen die Profis, gibts noch was anderes?

... in diesem Tipp geht es nicht um die Anschlußtopologie sondern um das Kabelmaterial ... und auch dies ist eigentlich Blödsinn ... oder anders herum gesprochen soll dieser Tipp Dich dazu verleiten, ein für den Anschluß eines Tonabnehmers an die Vorstufe als besser ausgewähltes teures Kabel auch gleich für die Verbindung der Phonostufe zur Linestufe zu nutzen ... mal versucht also über diesen Tipp einen zusätzlichen Kabelverkauf zu generieren ...  :flööt:

Aber auch dies hatten wir bereits weiter oben einmal angesprochen ... würden Ein- und Ausgänge an HiFi-Geräten dem Studiostandard genügen, so wäre das Kabelthema keines mehr, da nicht mehr klanglich relevant ... so aber wird man über verschiedene elektrische Parameter des verwendeten Kabels eine "Anpassung" der Ein- und Ausgangsparameter erreichen und kann Geräte zueinander paaren ...

... im Studiobereich ist es total egal, welches Kabelmaterial und welche Kabellänge eingesetzt wird ... selbst die Stecker sind nur vernickelt und nicht vergoldet oder rhodiniert ... und es klingt trotzdem ...

... nur mal als Beispiel ... bei einem Livemitschnitt ist es nichts besonderes, wenn zwischen dem Mikro einer Sängerin und dem Aufnahmegerät mehrere Kilometer Kabel liegen ... mach das mal mit der Verbindungsleistung zwischen Deinem Silberlingsverwerter und dem Verstärkerli ... Du wirst erstaunt sein, was da bei HiFi-Geräten alles auf der Kabellänge verloren geht und bei Studiogeräten aufgrund der niederohmigen Ein- und Ausgänge (600 Ohm) kein Problem darstellt...  ;0001
« Letzte Änderung: Montag, 19.Januar.2009 | 10:14:22 Uhr von be.audiophil »

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Fragen über Fragen---- Pro und Contra
« Antwort #98 am: Montag, 19.Januar.2009 | 13:35:39 Uhr »
Externe Netzteile. Jo. Hatte ich bereits die meisten Teile meines Equipments so bestückt, sind durch Zukauf wieder paar <interne> dazugeraten. Da gibts noch was zu leisten.

Trennung vom Netz:
Ein artverwandtes Thema sind vielleicht Trenntrafos des HiFi-Handels. Würde dieses Thema hier gern kurz mit einflechten. Gehört hab ich sowas schon von Mudra. Das war ziemlich beeindruckend.Mir natürlich zu teuer. Rumprobiert hab ich mal mit Trenntrafos aus dem Sektor "pleitegegangene Reparaturbetriebe"  Nun fragte ich mich nicht ganz zu Unrecht: Handel ist mir durch den Trafobrumm der Reparaturabteilung nicht gleich wieder Nachteile ein, sodass ich mir die ganze Chause sparen kann? Kann Rolf dazu sich etwas aus dem Fenster lehnen?

Deinen Ratschlag mit den Bananas kann ich nur unterschreichen. Einen € pro vergoldeten Banana aus dem guten Fachhandel sollte jeder Interessierte bereit sein zu opfern. Vernünftig gelötet - (ohne, dass die ganze Leitung der Oxydation zum Frass vorgeworfen wird :grinser:) - geht da nach meiner Erfahrung nix drüber. (Für Neutrik - Verbindungen war ich immer zu geizig. Sollten aber ebenbürtig sein)

Bei den Pfeilchen vergassen wir die werksseitig modulare Molekylvorwärmung zu bedenken raucher01 welche ein Frevel, das kann einem schon mal schlaflose Nächte bereiten. Da wird mir ja der linksdrehende Joghurt sauer :pleasantry:


Schirmung...Pfeile...Das kann ein Grund bei Streuungseinflüssen sein, die Strippen entsprechender Richtung zu stecken. Aha.

Leiter an und für sich:
Gemeint hat der Author vielleicht ein "kleineres" Nebenschauplätzchen, bei dem ich auch mal Fragezeichen hatte. Das betraf die Neuverlitzung eines Tonarmes und welches Voodooteil ich mir da koofe. Am Ende will man ja nicht alles 3x machen. So hat dann das Geplausche mit Besserhörern aus der Phonoabteilung in etwa folgenden Sachverhalt zu Tage gebracht: Gleich leitende Materialien eine Kette von der Spule im TA-über die Tonarmlitze bis hin zum Pre sorgen für eine harmonische Lösung. Ich hielt nicht in Anbetracht der preiswerten Kupferlösung gern an diesen Ratschlag und vermisse nix in der Phonowiedergabe. Kaufte Meterware, die aus den Beständen von "Pleitehersteller ELAC" stammte und hab sie paarweise verdrillt. War das nun alles so richtig?

Alternativ hätte man sich auch für 50cm von 77 € trennen können: - natürlich v.d.H.
MCS-150 M Tonarm-Innenkabel 4x50cm
Hochflexibles Innenkabel für Tonarme, je 2X50cm rot / schwarz. 7 lackisolierte Silberdrähte je Kabel. Isolation schmilzt beim Löten. Einmalige räumliche Auflösung und Tiefenstaffelung! Andere Längen auf Anfrage

Was ist denn nun von solchen Werbebotschaften zu halten?

Ich hab auch schon von einem Kleinsthersteller "Tuninglitzen" für Tonarme gekauft. Den Namen verrate ich nicht, aber er hat in einem anderem Forum einen guten Namen...stellt in D auf Messen aus...und diese Litzen hatten schon Eigenwiderstand noch vor dem Einbau :__y_e_s: Wat soll daran nun jut sein? Kostete mit guten Steckern dran und Schirmung auf den letzten 60cm in 1m Ausführung einen glatten Hunderter.
 ;0008

Andere Litzen- teflonbeschichtete Silberleitung...Boxeninnenverkabelung bei Wirkungsgradspeakern... hatte ich mal mit den wörtlichen "Voodoo-Kabeln" - also dem Hersteller Voodoo - zu tun. Hab ich eingelötet. War deutlich zu hören: Klarer, härter. War mir fast zu hart. Gabs dann zum Auflegen am Kondensator einen Glimmer. Angelötet. Klang wieder "wärmer". Die Klarheit blieb. Was war daran nun Voodoo und was physikalisch erklärbar? Ist so ein Silberglimmer nicht wiederrum ein Widerstand?

In diesem Zusammenhange noch mal ein kleiner Trip wieder in Richtung "Yam Vorstufe"...
Eigentlich hab ich "Klarheit/Offenheit" in der Wiedergabe immer mit möglich geringen Widerständen im Signalweg (hier nochmal einen Seitenschwenk auf Poti :grinser:) bei meiner Bauerei/Tunerei erreicht. So kann man vielleicht doch denken, dass die Feststellung: kein Poti/Widerstand im Signalweg der Beste ist. Leider: Da muss man aber schon eine ideale Hörkemenate haben, will man auf Konzertpegel Mukke hören.-..oder sich im Pegel zusammenreissen.

Grüsse Jürgen

edit: TippEx+Phonokabelzusatz
« Letzte Änderung: Montag, 19.Januar.2009 | 15:02:46 Uhr von captainchaoshund »

be.audiophil

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Re: Fragen über Fragen---- Pro und Contra
« Antwort #99 am: Montag, 19.Januar.2009 | 16:53:47 Uhr »
Moin Jürgen,

Trennung vom Netz:
Ein artverwandtes Thema sind vielleicht Trenntrafos des HiFi-Handels. Würde dieses Thema hier gern kurz mit einflechten. Gehört hab ich sowas schon von Mudra. Das war ziemlich beeindruckend.Mir natürlich zu teuer. Rumprobiert hab ich mal mit Trenntrafos aus dem Sektor "pleitegegangene Reparaturbetriebe"  Nun fragte ich mich nicht ganz zu Unrecht: Handel ist mir durch den Trafobrumm der Reparaturabteilung nicht gleich wieder Nachteile ein, sodass ich mir die ganze Chause sparen kann? Kann Rolf dazu sich etwas aus dem Fenster lehnen?

Trenntrafos ...  .,a015 ... wenn der Trafo gut gewickelt ist, dann brummt eigentlich auch nix. Ok, die Dinger der Reparaturbetriebe sind natürlich eher Arbeitspferde ... da kommt es eher auf Leistung denn Ruhe im Karton an ...  :flööt:

... aber prinzipiell bedeutet der mechanische Brumm erstmal nur eine Anregung des Gehäuses ... also wäre es kritisch, wenn dieser Trafo im gleichen Gehäuse wie die Verstärkerschaltung beheimatet wäre ... ist er aber doch meistens nicht .. und wenn man ihn dann auf Gummi montiert, dann hört man außerhalb eines Gehäuses nichts davon.

Auf der anderen Seite sollte man dem Brummen eines Trafos trotzdem mal näher auf die Spur gehen ... brummt er z.B. in Abhängigkeit vom Stromflußwinkel, dann wird er zumindest gehörigen Dreck in das Stromnetz zurück spucken und damit andere Geräte beeinflussen.

Brummt er nur aufgrund der Gleichstromanteile im Wechselspannungsnetz, dann ist es ein rein mechanisches Wicklungs- und damit eigentlich ein Quallitätsproblem ... dem kann man einerseits mittels Gummlagerung und andererseits mit einem vorgeschalteten Netzfilter begegnen ... hier gibt es schöne große Filter für Motorapplikationen in der Industrie ... z.B. von Siemens ... aber das sind echte Trümmer.

Bei Brummproblemen, die vom Stromflusswinkel verursacht werden, befindet sich das eigentlich Problem eher im angeschlossenen Gerät bzw. dessen Netzteil oder in der Menge der angeschlossenen Geräte und deren Netzteile ... heißt also weiter und gezielt nach dem Problemverursacher suchen und ggf. die Siebketten der angeschlossenen Geräte redesignen ...  :flööt:


Deinen Ratschlag mit den Bananas kann ich nur unterschreichen. Einen € pro vergoldeten Banana aus dem guten Fachhandel sollte jeder Interessierte bereit sein zu opfern. Vernünftig gelötet - (ohne, dass die ganze Leitung der Oxydation zum Frass vorgeworfen wird :grinser:) - geht da nach meiner Erfahrung nix drüber. (Für Neutrik - Verbindungen war ich immer zu geizig. Sollten aber ebenbürtig sein)

... ehrlich gesagt, macht beim LS-Kabel mehr als die ganz normalen Hohlbananas echt keinen Sinn ... da lohnt es sich auf keinen Fall auch nur einen Millimeter rechts oder links daneben nach einem anderen Hersteller zu suchen ... denn bereits die bei Conrad angebotenen Hohlbananas sind vollkommen ausreichend ... die Vergoldung der bei Bürklin angebotenen evtl. einen ganz kleinen Tick hochwertiger (aber auch nur beim Goldanteil) ... und den Unterschied wird man nicht heraushören ... wir reden da bei anderen Herstellern vielleicht von 1 - 5% Änderung in der Materialbeschaffenheit und dann in der Folge um eine klangliche Auswirkung von 0,1 bis 2 % ... das ist zwar Kleinvieh, macht hier aber keinen "Mist" der sich wirklich aufzuaddieren lohnt. :flööt:

Bei den Pfeilchen vergassen wir die werksseitig modulare Molekylvorwärmung zu bedenken raucher01 welche ein Frevel, das kann einem schon mal schlaflose Nächte bereiten. Da wird mir ja der linksdrehende Joghurt sauer :pleasantry:

 ;0008 ;0008 .. .you made my day  :_good_:


Schirmung...Pfeile...Das kann ein Grund bei Streuungseinflüssen sein, die Strippen entsprechender Richtung zu stecken. Aha.

Kaufte Meterware, die aus den Beständen von "Pleitehersteller ELAC" stammte und hab sie paarweise verdrillt. War das nun alles so richtig?

... yepp ... schon ...  .,a015 ... aber bei sehr niederohmigen MC-Systemen würde ich z.B. keine Durchverkabelung bis zur Vorstufe herstellen, sondern die originalen Steckverbindungen im Tonarmfuß und ggf. am SME-Bajonett beibehalten ...  :flööt:

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Was ist denn nun von solchen Werbebotschaften zu halten?

... ausprobieren oder sein lassen ...  ;0008

Nein, im Ernst ... das klangliche Ergebnis steht und fällt mit dem verwendeten TA und der verwendeten Phonostufe ... das Kabel dazwischen kann natürlich den beschriebenen Effekt haben, wird diesen aber nur in ganz bestimmten Kombinationen auch wirklich hervorrufen ...

... ein gutes Kupferkabel reicht vollkommen aus ... und wenn´s wirklich was exotisches sein muß, dann greife ich zu meinen Restbeständen an ISODA ... aber ob das wirklich besser ist? Ich weiß es nicht und würde das auch nicht beschwören wollen.  :flööt:

Ich hab auch schon von einem Kleinsthersteller "Tuninglitzen" für Tonarme gekauft ...und diese Litzen hatten schon Eigenwiderstand noch vor dem Einbau ...

... jedes Kabel hat einen Widerstand ... wenn dieser auf 20 cm bereits signifikant meßbar ist, dann auch gut ... hängt aber vom verwendeten Abtaster ab ... also niederohmige MCs reagieren auf sowas natürlich kritischer als MMchen ...


...  teflonbeschichtete Silberleitung...Boxeninnenverkabelung bei Wirkungsgradspeakern... hatte ich mal mit den wörtlichen "Voodoo-Kabeln" - also dem Hersteller Voodoo - zu tun. Hab ich eingelötet. War deutlich zu hören: Klarer, härter. War mir fast zu hart. Gabs dann zum Auflegen am Kondensator einen Glimmer. Angelötet. Klang wieder "wärmer". Die Klarheit blieb. Was war daran nun Voodoo und was physikalisch erklärbar? Ist so ein Silberglimmer nicht wiederrum ein Widerstand?

... jein ... der Mica-Kondensator ist allein betrachtet erstmal eine Kapazität ... in der Weiche mit einer Spule oder einem Widerstand wird daraus ein Filter ... aber evtl. auch eine kleine Impedanz, die direkt auf das angeschlossene Chassis wirkt. Und beim Brücken von großen Elkos mittels kleiner Folien oder Micas kann daraus auch ein kleiner Schwingkreis werden ...  :flööt:

edit: TippEx

Ich nenn´ Dich dann ab sofort auch mal Blondinchen  :_rofl_:

Offline Erloschen 05

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Re: Tuning-Tips aus der Stereo ---- Pro und Contra
« Antwort #100 am: Montag, 19.Januar.2009 | 17:36:21 Uhr »
Den Glimmer hab ich bei diesen Silbervoodooverstrippung Nähe Koppelkondensator angelötet. Hatte man mir dazu geraten. Keine Ahnung was sich da nun elektrotechnisch tat. Aber funzte :__y_e_s:

Mit der Anschaffung von "Extras" ...wenn man mal eine schwache Minute hat... und sich für 100 Schleifen irgendwelche Litzen kauft oder ne Tellermatte (wird ja auch immer wieder gern genommen :grinser:)... dann denkt man natürlich wieviel Knete man in Schallplatten/Drehern/Amps und ob es auf "die Knete dann noch ankommt". Ganz gezielt kann ich das für meinen Scheibendreher verbuchen. Der hat trotz Selbstfertigung heftig Vierstelliges verschlungen. TA+Phonopre in erträglicher Form darf man voraussetzen. Mal ehrlich. Kommts da dann noch auf 200 Piepen für ne Tellermatte an? Als Autos noch mein Hobby waren bekam der Benz auch seine Alus, beim Motorradfahren war das die 4in1.

Ist doch wie bei allen anderen Dingen auch: Darfs ein bisschen mehr sein :flööt:

Man will doch nur ein bisschen Spass haben. Noch schöner ist es natürlich, wenn die Geldversenkerei nicht nach hinten los geht. :shok: Und wirklich interessant wird die Sparerei ja auch erst bei den grösseren Beträgen.

Gibt ja auch Jungs, die fragen dann - ob man wirklich die Originalnadel für 39,oo nehmen muss oder ob die Pfeifer für 27,50 Tacken das nicht auch tut.

Auch wenn ich nicht achtlos Kohle wegwerfe, aus dem letztgenannten Lager bin ich auch nicht.

So unterschiedlich Temperamente sind - so unterschiedlich die Bereitschaft Knete rauszutun.

Am allermeisten Spass machen aber doch die Sachen, die "was bringen" und nix oder nur wenig Geld kosten.

In diesem Zusammenhang noch mal auf die Trenntrafos aus dem Reparaturhandwerk. Ich hab 2 Stück: Ein richtig ganz ollen Grundig...1,6 A der funzt toll und da brummt nix.... und (bitte aus dem Osten keine bösen Flüche) einen RFT, 2,5 A.....der brummt etwas mehr. Ob das nun an der Quali liegt?

Ich werd mal die "zweite Ganitur" damit betreiben...  den RFT fürs Amping und den Grundig für die Frontends. Mal gucken was dabei rauswächst. Vielleicht waren die bisher mit den Trenntrafos gemeinsam betriebenen AMP´s bisschen stromgierig :flööt: und die Trenntrafos an der Leistungsgrenze.

Appropos tippex...nee Rolf,...ich bin keine Uschi


 :drinks:



« Letzte Änderung: Montag, 19.Januar.2009 | 18:00:31 Uhr von captainchaoshund »


Offline Albert_215

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Re: Tuning-Tips aus der Stereo ---- Pro und Contra
« Antwort #102 am: Donnerstag, 22.Januar.2009 | 14:01:06 Uhr »
Die Yamaha kannte ich noch nicht, mal was anderes statt Tiefen- und Höhenanhebung Mittenabsenkung. Trägt auch zum Überleben der Boxen bei  :__y_e_s:
So hier mal die nächsten Punkte, Raumakustik muss ich dann noch sortieren.


PFLEGE

60
Staub und Nikotin bilden eine klebrige Mischung, die jeder Mechanik schadet- Staubschutzhüllen erhöhen die Lebenserwartung.

Ja wenn man es längere Zeit nicht benutzt ist Abdecken / Verhüllen kein Fehler

61
Reinigen Sie HiFi-Komponenten mit einem weichen Küchentuch und ein wenig Fensterreiniger. Sogar Nikotinrückstände lassen sich damit einfach entfernen.

Gibt auch Unterschiede, manche sind recht ätzend, z.B Sidolin spürt man gleich achmerzhaft wenn man eine kleine Wunde hat

62
Kratzer auf CDs lassen sich mit einem weichen Lappen und einfacher Zahnpasta auspolieren.

Buaahh Zahnpasta wie primitiv es bringt nicht viel, besser richtige Politur kaufen im Baumarkt

63
Tonbänder und Cassetten in regelmäßigen Abständen umspulen. Das verringert Durchkopiereffekte.

ja

64
Tieftöner mit dünnen Blechkörben ein Mal pro Jahr umdrehen, da sie sich leicht verziehen, wodurch die Schwingspule zu kratzen" beginnt

Echt gibts so dünne Blechstützen? Zeugt nicht gerade von Qualität.

65
Regelmäßige Kontaktsäuberung an allen Buchsen, Steckern und Verbindern der Anlage bringt mehr Transparenz und seidige Höhenwiedergabe.

Bei Goldbeschichtung eigentlich nicht nötig es oxidiert nicht, man kratzt nur die Beschichtung ab. Bei normalen Kontakten kann man das machen

66
Eine sehr preiswerte Alternative zu den Wunderelixieren" für die Kontaktpflege stellt Balistol-Öl aus dem Waffen- oder Eisenwarenhandel dar. 100 Milliliter kosten nur etwa fünfMark und reichen eine halbe Ewigkeit.

Viele stehen drauf, ich nehm säurefreies Öl um die Kontakte vor Oxidation zu schützen

67
Bei Plattenspielern mit SME-Anschluß sollten die Kontakte zwischen Tonarm und Tonkopf häufiger gesäubert werden- Dasselbe gilt auch für die Kontaktstifte von Röhren, Die Reinigung geht am besten mit einem Glas(faser)radierer - der ist für rund fünf Mark in den meisten Schreibwaren- oder Fotogeschäften erhältlich,

Vorsicht keine beschichteten Kontakte mit dem Glasfaserstift reinigen

68
Im Ultraschallbad gereinigte Schallplatten sind bezüglich der erreichten Homogenität und Feinzeichnung nicht mehr wiederzuerkennen.

Im Prinzip ja aber wie schützt man das Label? Hatte das Problem auch mit einer Schallplattenwaschmaschine trotz verschraubbarem Labelschutz

69
Neu gekaufte CDs mit Weingeist (Apotheke) von Resten der Produktions-Trennmittel remigen. Macht sich deutlich bemerkbar!

Weingeist was ist das für Zeug hört sich nach Alkoholderivat an oder?

Offline jan.s

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Re: Tuning-Tips aus der Stereo ---- Pro und Contra
« Antwort #103 am: Donnerstag, 22.Januar.2009 | 15:43:13 Uhr »
Hallo Albert
...

61
Reinigen Sie HiFi-Komponenten mit einem weichen Küchentuch und ein wenig Fensterreiniger. Sogar Nikotinrückstände lassen sich damit einfach entfernen.

Gibt auch Unterschiede, manche sind recht ätzend, z.B Sidolin spürt man gleich achmerzhaft wenn man eine kleine Wunde hat

62
Kratzer auf CDs lassen sich mit einem weichen Lappen und einfacher Zahnpasta auspolieren.

Buaahh Zahnpasta wie primitiv es bringt nicht viel, besser richtige Politur kaufen im Baumarkt

...


66
Eine sehr preiswerte Alternative zu den Wunderelixieren" für die Kontaktpflege stellt Balistol-Öl aus dem Waffen- oder Eisenwarenhandel dar. 100 Milliliter kosten nur etwa fünfMark und reichen eine halbe Ewigkeit.

Viele stehen drauf, ich nehm säurefreies Öl um die Kontakte vor Oxidation zu schützen
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69
Neu gekaufte CDs mit Weingeist (Apotheke) von Resten der Produktions-Trennmittel remigen. Macht sich deutlich bemerkbar!

Weingeist was ist das für Zeug hört sich nach Alkoholderivat an oder?
[/color]
zu 61
nur weil etwas in Wunden schmerzhaft ist, muss es noch lange keine Oberflaechen angreifen.

zu 62
geht je nach Zahnpasta wirklich gut. Gelpasta funktioniert aber garnicht

zu 66
Ballistol ist meines Wissens saeure- und harzfrei

zu 69
Als Weingeist wird reiner, nicht vergaellter Alkohol (Ethanol) bezeichnet.
Spiritus sollte es hier aber auch tun und der kostet nur einen Bruchteil
Gruss
jan


--- suche Saba Telecommander tc 91 ---

andere Hobbies? na klar: mein malawisee-forum

Offline Captn Difool

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Re: Tuning-Tips aus der Stereo ---- Pro und Contra
« Antwort #104 am: Donnerstag, 22.Januar.2009 | 19:38:16 Uhr »
zu 64
Das müssen dann aber schon Billigheimer für 1€ von der Resterampe sein, sonst unnötig.

be.audiophil

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Re: Tuning-Tips aus der Stereo ---- Pro und Contra
« Antwort #105 am: Donnerstag, 22.Januar.2009 | 22:27:16 Uhr »
Moin André,

zu 64
Das müssen dann aber schon Billigheimer für 1€ von der Resterampe sein, sonst unnötig.

... Du glaubst gar nicht, was für Billigheimer in den LS-Klassen bis ca. EUR 1000/ Stck. verbaut werden ...  :flööt: ... man muß ja auch immer bedenken, daß bei diesem VK nur knapp EUR 200 für das Gesamtmaterial incl. Gehäuse bleiben ... da sind dann einfach nur ganz wenige EUR für die Treiber drin ... ;0001



61
Reinigen Sie HiFi-Komponenten mit einem weichen Küchentuch und ein wenig Fensterreiniger. Sogar Nikotinrückstände lassen sich damit einfach entfernen.

Gibt auch Unterschiede, manche sind recht ätzend, z.B Sidolin spürt man gleich schmerzhaft wenn man eine kleine Wunde hat

... ähm ... Sidolin enthält Alkohol ... mehr nicht.




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Kratzer auf CDs lassen sich mit einem weichen Lappen und einfacher Zahnpasta auspolieren.

Buaahh Zahnpasta wie primitiv es bringt nicht viel, besser richtige Politur kaufen im Baumarkt

... auch das ist falsch ... normal altertümliche Zahnpasta enthält Schleifmittel ... nicht nur ähnlich einer guten Politur, sondern zumeist auch mehr als heute in den Autopoliermitteln enthalten ist.



65
Regelmäßige Kontaktsäuberung an allen Buchsen, Steckern und Verbindern der Anlage bringt mehr Transparenz und seidige Höhenwiedergabe.

Bei Goldbeschichtung eigentlich nicht nötig es oxidiert nicht, man kratzt nur die Beschichtung ab. Bei normalen Kontakten kann man das machen

... halt ... zuerst einmal bringen saubere Kontaktflächen einen besseren elektrischen Übergang ... also ist der Übergangswiderstand evtl. geringer ... je höher der Übergangswiderstand desto eher könnte der Hochtonbereich betroffen sein ... aber dies gilt unabhängig von dem verwendeten Kontaktmaterial und auch unabhängig von sauberen oder weniger sauberen Kontaktflächen, da jede Steckverbindung auch immer einen Übergangswiderstand hinzufügt ... böse Zungen behaupten eher, daß man nur deshalb eine Verbesserung zu hören glaubt, weil jemand, der diesen Tipp beherzigt dann das erste Mal in seinem Leben die Cinchstecker sauber und "kraftschlüssig" auf die Buchsen steckt bzw. achtet ...  ;0001

Aber prinzipiell wird jedes Metall mit den Jahren anlaufen ... und bei Cinchsteckern kommt noch hinzu, daß diese ja nicht aus Reingold gefertigt werden, sondern aus Messing, dann vernickelt und anschließend irgendwie vergoldet ... manchmal mit 975er Gold und manchmal mit Industrie- oder türkischem Gold ... achte mal auf die Farbe ... :flööt:



66
Eine sehr preiswerte Alternative zu den Wunderelixieren" für die Kontaktpflege stellt Balistol-Öl aus dem Waffen- oder Eisenwarenhandel dar. 100 Milliliter kosten nur etwa fünfMark und reichen eine halbe Ewigkeit.

Viele stehen drauf, ich nehm säurefreies Öl um die Kontakte vor Oxidation zu schützen

Balistol ist, wie Jan ja bereits schrieb säure- und harzfrei ...  :flööt:



67
Bei Plattenspielern mit SME-Anschluß sollten die Kontakte zwischen Tonarm und Tonkopf häufiger gesäubert werden- Dasselbe gilt auch für die Kontaktstifte von Röhren, Die Reinigung geht am besten mit einem Glas(faser)radierer - der ist für rund fünf Mark in den meisten Schreibwaren- oder Fotogeschäften erhältlich,

Vorsicht keine beschichteten Kontakte mit dem Glasfaserstift reinigen

... was meinst Du in diesem Zusammenhang eigentlich mit beschichtet?

Wenn Du jede Form von Beschichtungen meinst, dann entgegne ich mal vorsorglich, daß alle Cinchstecker auch beschichtet sind ... wie oben geschrieben werden die hochwertigeren aus Messing gefertigt und danach vernickelt und vergoldet ... die billigen bestehen aus einer Art Federstahl und sind nur vernickelt ... also immer beschichtet ...

... aber hier geht es ja ausdrücklich um die SME-Bajonette ... und wenn Du Dir diese genau ansiehst, dann wirst Du feststellen, daß man diese nicht mit einem Lappen reinigen kann ... und wenn wir ehrlich sind, dann geht das auch mit einem Q-Tip nicht wirklich gut ... da ist dann ein Glasfaserstift schon eine echte und zufriedenstellende Alternative ...

... und die Kontaktstifte bei Röhren sind übrigens alle - oder sollte ich besser sagen von allen ernst zu nehmenden Röhren - unbeschichtet; diese reinigt man also auch und schon gute 70 Jahre vor den Gazetten mit einem Glasfaserstift.



68
Im Ultraschallbad gereinigte Schallplatten sind bezüglich der erreichten Homogenität und Feinzeichnung nicht mehr wiederzuerkennen.

Im Prinzip ja aber wie schützt man das Label? Hatte das Problem auch mit einer Schallplattenwaschmaschine trotz verschraubbarem Labelschutz

... tja, ein Teufelskreis ...  :flööt: ... Ultraschallreinigung von Vinyl hat allein technsich betrachtet deutlich mehr Nachteile als Vorteile ... einer der Probleme ist, wie von Dir angesprochen, das Label.

Wenn Du bei einem Flächen- oder Punktsauger ebenfalls ein Problem mit demLabel hattest, dann hast Du zu viel Rinigungsflüssigkeit genutzt.



69
Neu gekaufte CDs mit Weingeist (Apotheke) von Resten der Produktions-Trennmittel remigen. Macht sich deutlich bemerkbar!

Weingeist was ist das für Zeug hört sich nach Alkoholderivat an oder?

Der Tipp ist nicht nur Blödsinn, sondern kann auch dazu führen, daß man die angeblich so robusten Silberlinge runiniert ... die CD besteht doch wohl aus zwei Acrylatscheiben mit der Silberschicht dazwischen ... der Alkohol kann zwischen die beiden Acrylatscheiben gelangen oder deren Kante vorne anlösen. In der Folge und sobald der Alkohol verdunstet ist, dringt dort Luft ein und reagiert mit der Silberschicht ... die CD ist dann schneller ruiniert, als man denkt ...

... und gleichzeitig wäre ein merklicher Effekt durch diese Reinigung nur eine Bestätigung von Leseproblemen des verwendeten Laufwerkes.  ;0001

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Re: Tuning-Tips aus der Stereo ---- Pro und Contra
« Antwort #106 am: Donnerstag, 22.Januar.2009 | 23:46:49 Uhr »
Hallo,


Zu 64)@be.audiophil

und glaubst gar nicht was ein echter OEM für 200€ bauen kann.

Gruß

Peter
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Re: Tuning-Tips aus der Stereo ---- Pro und Contra
« Antwort #107 am: Freitag, 23.Januar.2009 | 10:14:29 Uhr »
Moin Peter,

und glaubst gar nicht was ein echter OEM für 200€ bauen kann.

... da ich für eine andere "Baustelle" aktuell mit einem Spezl gemeinsam einen Bausatz zusammenstelle und mit verschiedenen Großhändlern und Herstellern verhandle, kann ich Dir sozusagen sehr genau sagen, ab welchen Stückzahlen sich da im Preis der Bauteile etwas signifikant tut ...  :flööt:

... Kondensatoren und Widerstände werden auch erst bei Palettenabnahme entsprechend günstig; davor reduziert sich der Preis im Vergleich zum Einzelhandel nur um maximal 30% - zumindest, wenn die Bauteile noch annähernd hochwertig sein sollen.

... bei Trafos und Spulen/ Drosseln wird es z.B. erst ab ca. 50 Stck. preislich interessant, will man aber im Rahmen von EUR 200 Gesamtkosten für einen Komplett-LS ein gutes Angebot, so wird man von den mindestens 3 Spulen für die Frequenzweiche ab 1000 Stck. je Type aufwärts beziehen müssen, damit der Preis einer qualitativ guten Einzelspule auf unter EUR 5 kommt.

Verhandelt man mit einem Schreinereibetrieb, so wird man sehr schnell feststellen, daß selbst mit automatischem CNC-Zuschnitt über Stückzahlen am Preis nachher nicht mehr sonderlich viel zu machen ist ... das liegt an den schon relativ hohen Kosten für MDF/ Holz und für Maschinenstunden/ Aufwand ... insofern kannst Du bei einem gesetzten Aufwand von EUR 200 davon ausgehen, daß bis EUR 150 auf das Gehäuse inkl. Furnier und Lack entfallen; es verbleiben dann nur noch gut EUR 50 für die Treiber und die Weiche ...

... allein die Weiche schlägt bei unter 1000 Einheiten dann immer noch mit ca. EUR 15 je Box zu Buche und somit verbleiben gerade einmal EUR 35 für die Treiber ...

... natürlich wirst Du bei einer Abnahme von mindestens 1000 Stck. auch ein Basschassis zu EUR 25 bekommen ... aber das ist dann halt auch die maximale Qualität, die in einer EUR 1000 Box verbaut sein wird. Der Einzelverkaufspreis eines derartigen Chassis unter dem eigentlichen Markennamen liegt natürlich auch höher ... aber wenn man diesen durchkalkuliert, dann liegt dieses Chassis dann mit Herstellerlogo und Vertriebskosten bei max. knapp über EUR 100 ... bei Herstellungskosten, die i.d.R. bei knapp unter EUR 20/ Basschassis liegen werden.  ;0001

Gußchassis ... kosten in der Herstellung des Korpus bereits mindestens das Doppelte von einem Blechchassis ... man bedenke, daß man hierfür erst und wiederholt die Formen fertigen muß.

P.S:

Und der nächste Punkt ist, daß man dann immer noch das Problem hat, auf eine verkaufte Stückzahl von 1000 LS zu kommen. Ich glaube, daß sich bei den Stückzahlen viele Leute einfach ganz falsche Vorstellungen machen ... nur als Beispiel ... von der in der Klang & Ton vorgestellten CT-230, bei der die Kosten für Weiche und Treiber bei knapp unter EUR 50 je Box liegen, wurden trotz der massiven Bewerbung nach Auskunft des deutschen Vertriebes auch nur knapp unter 200 Einheiten verkauft ...

... von einer Box mit einem Stückpreis von EUR 1000 würde ich mal maximal 100 Einheiten als jährliche Verkaufsrate ansetzen ... und selbst das ist evtl. noch zu hoch gegriffen ...

... in der Klasse bis EUR 500 werden in unserer Republik mbMn je Type vielleicht knapp über 200 Paar pro Jahr verkauft - und das ist wahrscheinlich auch schon zu hoch angesetzt, da sich der Markt mehrheitlich nur noch in den "Blödmarkten" mit deren Komplettangeboten im Surroundbereich für EUR 350 all in abspielt. Die Leute kaufen dann lieber für über EUR 200 eine iPod-Dockingstation dazu ... denn das ist ja angeblich schon was vernünftiges ... 2-Kanal-Stereo ist nur noch ein reines Nischenprodukt, mit sehr kleinen Absatzzahlen ... deshalb verschiebt sich ja auch von Jahr zu Jahr die Kalkulation immer mehr zu ungunsten des Käufers ...  ;0001
« Letzte Änderung: Freitag, 23.Januar.2009 | 10:26:47 Uhr von be.audiophil »

Offline nonogoodness

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Re: Tuning-Tips aus der Stereo ---- Pro und Contra
« Antwort #108 am: Freitag, 23.Januar.2009 | 13:38:46 Uhr »
Hallo,

ich glaube du hast mich nicht verstanden, Großhandelspreise sind schall und rauch. Ich bin seit 15 Jahren in Vertrieb, war das auch für ein Japanisches Unternehmen. Da haben wir Dinge verkauft
zu der Zeit noch zu 120 DM, ein Topkunde oder Großhändler hat einen Preis von 60 -70 DM bekommen. Das war schon super. unser EK war 12,50 DM. Die HK in Japan waren 50 Pfennige.
Und das ist kein Witz.
Ich rede hier auch von Elektronik und Zubehör, nur das wir uns nicht falsch verstehen.
Ausserdem stellt nicht jede Boxenschmiede eigene Tweeter und so her da gibt es auch nicht soviele Hersteller die dann ebenfalls wieder entsprechende Stückzahlen haben.

Gruß

Peter
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Re: Tuning-Tips aus der Stereo ---- Pro und Contra
« Antwort #109 am: Freitag, 23.Januar.2009 | 13:57:18 Uhr »
Vielleicht zur Ergänzung.

Wenn du einen Großhandelspreis hast der die hälfte vom Ladenpreis ist.
Dann hat an diesem Preis der Großhändler verdient denn das ist ja sein Vk, die Vertriebsgesellschaft in Deutschland , die Europäische Vertriebsgesellschaft, Die Muttergesellschaft (Sales Organisation) im Heimatland und vorher noch die Fabrik. In der Fabrik kommen zu den MATERIALKOSTEN  die üblichen Gemeinkosten, wie Personal usw dazu plus ihr Gewinn. Deshalb kann ein OEM für 200 Euro Material Einkauf Dinge herstellen die sich die meisten Leute im Traum nicht vorstellen könne. Prinzipiell erscheinen dann die Endpreise zwar sehr hoch, aber Entwicklung, Vertrieb, Service usw muss halt auch bezahlt werden und letztendlich muss eine Firma ja auch noch was verdienen um investieren zu können.


Ich wollte damit aber eigentlich nur der Aussage 200€ Material ist billiges Gelumpe widersprechen.
Mehr wollte ich damit eigentlich nicht sagen.

Wir sollten das hier auch nicht in Grundsatzdiskussionen ausarten lassen, du kannst mir glauben oder nicht, aber ich befasse mich nun halt mal täglich mit dieser Materie und führe auch fast täglich Preisverhandlungen in der deutschen Großindustrie, Großhändler sind da meist nur kleinere Kunden.


lg

peter
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Offline Captn Difool

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Re: Tuning-Tips aus der Stereo ---- Pro und Contra
« Antwort #110 am: Freitag, 23.Januar.2009 | 14:45:19 Uhr »
Ich erwähnte ja in meinem Koshin-Thread, das mir der damalige Verkäufer sagte, der für ca. 850DM verkaufte Tonarm soll in der Produktion gerade mal 50$ gekostet haben. Solche Infos kamen sicher mal vom Vertrieb auf einem Messe-Kaffee rüber... Da ist schon was dran denke ich -  hier nennt man das "Wertschöpfungskette"   :smile

Offline Heinz-Werner

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Re: Tuning-Tips aus der Stereo ---- Pro und Contra
« Antwort #111 am: Freitag, 23.Januar.2009 | 15:05:21 Uhr »
Moin Moin.

Wenn der Verbraucher mitspielt und das Produkt trotz hohen Preises kauft, wird die Firma immer wieder den Preis erhöhen um zu testen wo beim Kunden die Schmerzgrenze liegt.
In den 70gern kaufte meine Mutter sich in einem großen alteingesessenen Damenmodenfachgeschäft ein Alcantara-Kostüm für 750,- DM. Meine Eltern bemerkten den kleinen Fleck auf dem Rock erst zu Hause und brachten das Kostüm wieder zurück. Das wurde dann, zwecks Garantie, zum Hersteller eingeschickt. Naja, jedenfalls hat sich es über Monate hingezogen bis das Teil wieder da war. Meine Mutter hat es dann abgeholt. Es war im Karton verpackt und die Verkäuferin meinte "das muß OK sein und sie können es so mitnehmen". Das hat meine Mutter dann auch gemacht. Zu Hause angekommen wurde das Paket geöffnet. Drinnen ein Zettel worauf stand: "Bei Ware unter 100 DM übernehmen wir keine Garantie"   :shok: :wallbash
Meine Mutter reagiert wie dazumal das HB-Männchen  :0keule und zurück in´s Geschäft mit  :girl_devil: :_06_: ;0006 und so zurück in den Laden. Was meint Ihr, was meine Mutter damals alles umsonst mitgenommen hat, bloß damit sie den Zettel im Laden nicht herum zeigt oder "Stänkernd" durch das Geschäft rennt. Das waren schon ein paar Einkauftüten  .,a115
Jedenfalls war sie umsonst neu eingekleidet  :grinser:
An diesen Gewinnspannen, denke ich, hat sich gar nicht´s geändert und der Verbraucher muß es alles ausbaden, bloß weil sein Lohn nicht euromäßig angepasst worden ist.

Heinz-Werner
PS.: Das Bekleidungsgeschäft gibt es schon seit Ende der 80ger Jahre nicht mehr, trotz Gewinn pleite!!
Oder wegen der vielen Zettel  :grinser: :grinser: :grinser:
« Letzte Änderung: Freitag, 23.Januar.2009 | 15:14:26 Uhr von Heinz-Werner »

Offline nonogoodness

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Re: Tuning-Tips aus der Stereo ---- Pro und Contra
« Antwort #112 am: Freitag, 23.Januar.2009 | 15:43:12 Uhr »
HI,

ob das so unverschämt ist glaube ich nicht, das ist eine normale Wertschöpfungskette. Ein Adidas oder Nike Schuh wird auch für Preise von 3,50 -5 Dollar gefertigt und landet dann für 200 € im Geschäft. Die argumentieren mit den hohen Werbekosten und der Ausrüstung der Sportevents.

Bei technischen Produkten, muss das Teil halt hergestellt werden und es muss ein Gewinn abfallen, ausserdem die Entwicklung wieder reinkommen. Das ist doch legitim.
Die Verkaufsorganisationen müssen auch Gewinne machen, dazu den Verkauf bezahlen, die technischen Dokus bereitstellen, Hotlines und Service zur Verfügung stellen, Werbung usw.
Der Großhändler, muss auch hohe Investitionen durch Lagerhaltung usw bezahlen. Am Ende steht der Einzelhändler, der auf seinen Ek ebenfalls Gebäude Strom Müll Investkosten, Personalkosten Steuer usw umlegen muss. Das ergibt halt dann den klassischen Ladenpreis den wir bezahlen.

Kauft euch doch heute mal ne Jeans, was soll den bitte an einem bisschen vernähten Stoff  70 - 150 € Kosten, aber wir müssen halt alle Leben. Würde man diese Wertschöpfungskette kappen, wären die Produkte zwar billig, es könnte sie aber niemand von uns kaufen da wir alle auf Grund von Arbeitslosigkeit und Minilöhnen kein Geld dazu hätten.

Gruß

Peter
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Armin777

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Re: Tuning-Tips aus der Stereo ---- Pro und Contra
« Antwort #113 am: Freitag, 23.Januar.2009 | 16:53:24 Uhr »
... nur als Beispiel ... von der in der Klang & Ton vorgestellten CT-230, bei der die Kosten für Weiche und Treiber bei knapp unter EUR 50 je Box liegen, wurden trotz der massiven Bewerbung nach Auskunft des deutschen Vertriebes auch nur knapp unter 200 Einheiten verkauft ...

Hallo Rolf,

also die CT230 ist ein gutes Beispiel dafür, wie man mit unglaublich geringem Aufwand (sowohl bei den Chassis, beim Gehäuse und bei den Kosten) einen absolut passablen Lautsprecher erstellen kann. Leider mögen 98% aller Hifi-Liebhaber eine solche Box nicht - und das, schon bevor sie dieselbe gehört haben! Die meisten lesen nur ein 8"-Breitbänder mit harter Aufhängung und ein Konushochtöner - wie soll das schon klingen? Und kaufen sich eine "schicke" Drei-Wege-Box und finden die viel besser. Da kann man nichts machen. Hört sich merkwürdig an, ist aber so.

 :drinks:

Offline JayKuDo

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Re: Tuning-Tips aus der Stereo ---- Pro und Contra
« Antwort #114 am: Freitag, 23.Januar.2009 | 17:04:14 Uhr »
Leider wollen viele Kaufwillige mit einem deftigen Betrag auf dem Preisschild und etwas esoterischem Geschwafel zu einer Kaufentscheidung bewegt werden.
Ich sehe das zu Häufig, Computer sind heut das, was HiFi sonst war. Entweder absoluter unter Niveau oder total Überdimensioniert. Die "güldene Mitte" wird zu oft vergessen. Endpreis und Materialpreis des Produktes bei der letzten Stufe vorm Endkunden kann schon mal deftig auseinanderdriften.
zum Beispiel sei auch mal Die Seite http://www.shine7.com/audio/jeff.htm angeführt. Hiernach schätze ich den Endpreis zu 30% Material und Lohn, 70% Philosophie und Hype, bitte nicht steinigen aber das Teuerste ist definitiv in diesem Beispiel das Gehäuse (ich hab bewusst mal Bauteilselektion ausgelassen)

Genug OT.

Gruß
Jürgen
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Offline Erloschen 05

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Re: Tuning-Tips aus der Stereo ---- Pro und Contra
« Antwort #115 am: Freitag, 23.Januar.2009 | 18:58:36 Uhr »
Für die DIY-Fraktion und SB Speakerbau: Kleinen Nachhaker noch. Nachvollziehbar für Alle. Lasst Euch beim Versandgrosshandel registrieren: ETT. Die Jungs sind aus Hannover. Die sind Online + gibt auch Papierkataloge. Ohne Kundennummer gibts da keine Preise zu sehen :cray: Das Licht geht an :;aha - wenn man registriert ist. Man muss also "eigentlich" ein Gewerbe betreiben. Nette Preise. DAS fetzt. Nix mehr Conrad III. Wahl raucher01 Hart aufgehängte 38er (15er) Woofer ist nach meinem Wissen Visaton BGS 40 die Günstigvariante bei Strassacker - für weit über einen Hunderter / Stck.  - Guckt mal die Preise bei ETT an. Dafür kann man schon im grossen Stil einkaufen und selektieren :_rofl_:  Muss ja nicht "fieser Töner" draufstehen. :grinser:


Was Rolf zu den CD´s gesagt hat....insbesondere Selbstgebranntes. Ernst nehmen, die Dinger lösen sich in die Bestandteile auf bei der Behandlung mit aggressivem Zeugs. Übringens ist die beste Tuningmassnahme, keine Selbstgebrannten in den CD Plärrer zu werfen. Auch sinnvoll für die Haltbarkeit eines guten Spielers. Weniger Lesekorrekturen erhöhen die Lebensdauer ungemein.

Eine Möglichkeit der Höre von Selbstgebackenem: Die nicht "original vorhandenen CD´s" mit einem guten Grapper (EAC -exakt audio copy) oder ähnlichem auf einen Schlepptop. Vernünftige Abdudelsoftware (XM play) dazu (nicht mit dem windoof media player) ...wer denn unbedingt will - ne nichtgalvanische Schnittstelle (je nach Temperament auch ein gutes Glasfaserkäbelchen--- bei apple itunes und über die Funkschnittstelle!!!---  dazwischen - und dann passt das auch!

Zu CD´s und deren Behandlung hab ich noch Fragen:
CD´s reinigen im Ultraschallbad. Davon hörte ich schon Gutes. Aber nicht aus eigener Erfahrung. Nur Hören/Sagen. Ebenso wie exactes Anfräsen der CD-Aussenkante. Dafür soll das sogar mal irgendwo ein Werkzeug zu kaufen gegeben haben. Und wie siehts aus mit den Matten für CD´s :grinser: Ist da was sinnvolles für low Budged am Markt oder ist das generell Voodoo?  Daran hab ich mich noch nicht versucht.WER weiss mehr?

Chinch.Stecker /+++insbesondere SME Verbindungsteilchen. So ganz einfach würde ich es mir da nicht machen mit der Beschichtung und der Reinigung. Gute Arme haben güldene Kontakte. Wie jeder wissen sollte, damits nicht korridiert. Hat nix mit Leitungs-Klangverbesserung zu tun. Reiner Rostschutz. Bessere Leitung allenfalls durch rhodierte Kontakte. Es geht bei der mechanischen Reinigung/Pflege dann wohl in erster Linie darum - mechanisch nichts von der Vergoldung/Rhodierung abzukratzen...

Alle anderen auf den Tisch geworfenen Punkte der Grundfrage des Threads bis zu diesem Punkte lass ich ohne meinen Senf. Steht hier von Euch viel Wahrheit :grinser:

Grüsse und ein schönes Wochenende :drinks:

Jürgen
« Letzte Änderung: Freitag, 23.Januar.2009 | 19:00:47 Uhr von captainchaoshund »

Storebaelt

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Re: Tuning-Tips aus der Stereo ---- Pro und Contra
« Antwort #116 am: Samstag, 24.Januar.2009 | 00:34:26 Uhr »
Zitat
Bessere Leitung allenfalls durch rhodierte Kontakte. Es geht bei der mechanischen Reinigung/Pflege dann wohl in erster Linie darum - mechanisch nichts von der Vergoldung/Rhodierung abzukratzen...

Besser wäre hier der Ausdruck rhodiniert und Rhodinierung, wobei ich mir den technischen Einsatz an den beschriebenen Teilen nicht vorstellen kann, die Leitfähigkeit von Rhodium beträgt nur 23,3 · 10 hoch 6 S/m, Gold dazu im Vergleich 45,2 · 10 hoch 6 S/m und Silber mit 62 · 10 hoch 6 S/m.


be.audiophil

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Re: Tuning-Tips aus der Stereo ---- Pro und Contra
« Antwort #117 am: Samstag, 24.Januar.2009 | 00:47:50 Uhr »
Moin,

rhodinierte Kontaktflächen kamen über die Zeitschrift MJ aus Japan weltweit in Mode ... Sakuma, Uchida, Shindo und Kaneda fingen damit bereits Ende der Siebziger/ Anfang der Achtziger an und die halbe asiatische DIY-Szene griff das dann auf ... dann kam für uns Europäer sozusagen die Untergrundzeitschrift l´ Audiophile aus Frankreich mit Walther, Hiraga sowie einigen Anderen und postulierte Rhodium-Buchsen auch für uns als das Non Plus Ultra ...

... das sind jetzt wahrscheinlich nur durch den Abverkauf russ. Militärmaterials begünstigte Nachwehen ...  ;0001

Bei diesen ganzen Fragen nach Kabel- und Buchsenmaterial muß man sich auch immer vor Augen führen, welchen Prozentsatz der "Gesamtverbindungsleitung" von z.B. der Nadel des Tonabnehmers bis zur Lautsprechermembran man da gerade wirklich betrachtet ... und welches Material die Beinchen eines Widerstandes oder Kondensators oder auch nur der Leiterbahnen haben ...

...  .,a015 ... ob da dann die knappen 10 cm Silberdraht oder eben die 0,5 Quadratmillimeter Kontaktfläche in Rhodium wirklich zwischen Wohl und Wehe entscheiden ...  .,a015 ... ich denke eher nicht.  ;0001

Die ganz alten SME-Arme hatten z.B. an den geschmähten, länglichen Mehrpolsteckern ebenso Silberkontakte, wie auch im Bajonett ...

Storebaelt

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Re: Tuning-Tips aus der Stereo ---- Pro und Contra
« Antwort #118 am: Samstag, 24.Januar.2009 | 01:07:40 Uhr »
Verstehe ich jetzt etwas falsch, oder widersprichst du dir gerade selber?

Zitat
halt ... zuerst einmal bringen saubere Kontaktflächen einen besseren elektrischen Übergang ... also ist der Übergangswiderstand evtl. geringer ... je höher der Übergangswiderstand desto eher könnte der Hochtonbereich betroffen sein ...

Offline jan.s

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Re: Tuning-Tips aus der Stereo ---- Pro und Contra
« Antwort #119 am: Samstag, 24.Januar.2009 | 01:36:00 Uhr »
hallo
... keine Selbstgebrannten in den CD Plärrer zu werfen. Auch sinnvoll für die Haltbarkeit eines guten Spielers. Weniger Lesekorrekturen erhöhen die Lebensdauer ungemein.
...
wie jetzt?
Gruss
jan


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